SOLAR - NONSENSAchtung, wichtiger Hinweis für sensible Gemüter: 
Die nachfolgenden kritischen Zeilen sollten genau gelesen und nicht überflogen werden - sonst kann ein falscher Eindruck von uns entstehen. Die aufgeführten Beispiele sollen keine kindliche Rache für entgangene Aufträge sein. Wir wollen hier auch niemanden in die Pfanne hauen, obwohl einige Gauner es sicher verdient hätten, namentlich erwähnt zu werden - schon um deren Kunden zu schützen. Dieser Abschnitt ist im Laufe von Jahren entstanden, weil wir es nicht mehr länger hinnehmen wollten, dass durch einige große schwarze Schafe eine ganze, ursprünglich sehr ehrenhafte, Branche (und damit unser tägliches Hobby und Geschäft) in den Schmutz gezogen wird. Leider ist dem so, sonst gäbe es nicht Menschen, die "Anti-Solar-Bewegungen" und entsprechende Homepages aufgezogen haben, bzw. ständig vor Gericht prozessieren.
Grund dafür ist, dass
heutzutage leider wieder öfters (wegen immer mehr unseriösen oder unsicheren Anbietern) Anlagen schlecht geplant, hergestellt, installiert oder betrieben werden
und die Kunden somit enttäuscht oder sogar erbost sind und diese schlechtern
Erfahrungen weitergeben. Weiterhin gibt es eine schier unglaubliche Fülle von unsinnigen Aussagen, Berichterstattungen und Erwartungen im Zusammenhang mit der Solartechnik.
Der große Solarboom der letzten Jahre zeigt langsam auch seine Schattenseiten. Aus allen möglichen Ecken drängen inkompetente und unerfahrene Anbieter in den Markt, um schnell ein paar Euro mit zu verdienen. Vor allem auf den Internet-Seiten wird gerne mit langjähriger Erfahrung, u.s.w. geworben, doch die Wahrheit sieht meist anders aus. Auf der Strecke bleibt dabei zuerst der Kunde. Seine Erwartungen werden nicht erfüllt. Dies teilt er anderen mit und mit der Zeit bekommt eine ganze Branche einen schlechten Ruf! Nicht umsonst beschäftigen sich Dutzende von Homepages mit den Solar-Scharlatanen... Es gibt wohl keinen Bereich in dem es auf der einen Seite größeres Allgemeininteresse und auf der anderen Seite mehr Wissenslücken, Vorurteile und Missverständnisse gibt, als in der Solartechnik. Schuld sind neben der Oberflächlichkeit vieler, vor allem die Medien, die immer wieder haarsträubenden Blödsinn veröffentlichen. Da werden in TV, Radio oder Zeitung Solarwärme (Thermie) mit Solarstrom (Photovoltaik) verwechselt, Wirkungsgrade, Deckungsgrade, Gesamtenergiebedarf, u.s.w. verdreht, Förderbedingungen falsch dargestellt und der Solarinteressierte weiß bald gar nichts mehr. Der andere Grund liegt darin, dass diese Technik mittlerweile auch von Leuten angeboten wird, die besser die Finger davon lassen sollten. Nur weil jemand "Meister" ist, versteht er noch lange nichts von umweltfreundlicher Energieerzeugung. Wir kennen genug, die Solarwärmekollektoren und Solarstrommodule verwechseln und trotzdem verkaufen. Lt. einer Umfrage kennen nur 20% aller Deutschen den Unterschied, dabei sagen die Begriffe doch schon alles aus... Außerdem haben die Menschen verlernt "mit der Sonne zu leben" und vieles ist so selbstverständlich (man dreht den Hahn auf und es kommt warmes Wasser - woher?), dass man sich keine Gedanken mehr darüber macht. Da kann es vorkommen, dass nach einem Telefon-Gespräch mit einem Kunden, der überzeugt ist, ein richtiges Süddach zu haben, wir an einem bewölktem Besichtigungstag, unseren Kompass anzweifeln, weil dieser ein reines Westdach anzeigt... Andere kommen zu uns herein und fragen nach den "Solarium-Toastern" um schön braun zu werden.... Kein Tag vergeht, an dem wir nicht per Fax, Telefon oder EMail mitgeteilt bekommen, dass Solar-Interessenten genau die hier nachfolgend gelisteten Erfahrungen mit angeblich kompetenten Solar-Anbietern machen. Einige sind froh diese Seite entdeckt zu haben, andere traurig, dass es bereits zu spät war... Neuerdings muss man leider sogar im TV, z.B. bei ZDF-Wiso (Antec Solar - mangelhafte Solarmodule) Berichte sehen, in denen auf die schwarzen Schafe aufmerksam gemacht wird. Diese Berichte werden jedoch von Solarlaien erstellt und neben dem wahren Kern einer Sache, fallen dann abermals Bemerkungen oder Aussagen, die zu sehr verallgemeinern oder die ganze Branche verdammen. Wenn Sie sich einer Sache nicht sicher sind, mailen Sie uns. Wir versuchen Ihnen zu helfen! Wir wollen hier nach und nach einige Beispiele in Wort und Bild veröffentlichen:
Die Leute haben z. T. extreme, unterschiedliche Vorstellungen/ Erwartungen. Manche trauen der Solartechnik gar nichts zu und sind dann ganz überrascht, wenn auf einer Messe, ein Kollektor in der Sonne 100° C und mehr hat. Andere dagegen erwarten Wunderdinge und glauben schon die kleinste Billiganlage für ein paar hundert Euro ersetzt den Ölkessel und macht so nebenbei auch noch Strom... Die Solargegner (meist irgendwelche egoistisch veranlagten Ingenieure oder Berufsskeptiker, die nicht dazulernen wollen) werfen gerne vor, dass Solaranlagen (egal ob zur Strom- oder Wärmeerzeugung) nur Wirkungsgrade von 10 - max. 40% erreichen und Laien merken sich dann diese geringen Zahlen. Leider sagt niemand womit eigentlich gerechnet wird. Was sind schon die, angeblich so tollen, 96% Wirkungsgrad, die dem bald endlichen, umweltfeindlichen Rohstoff Öl entzogen werden können, gegenüber 10 - 40% aus der immer und auch noch in MilIionen Jahren vorhandenen, kostenlos scheinenden Sonne? Und ganz nebenbei: die für jeden Haushalt typische "normale" Glühbirne hat einen Wirkungsgrad von knapp 5% - und trotzdem hat sie (noch) jeder... Und die allermeisten glauben, es müsste immer warm sein und die Sonne scheinen, damit eine Solaranlage etwas arbeitet. Dem ist aber nicht so. In unseren Breitengraden haben wir zwar die meiste Zeit des Jahres nur eine diffuse Strahlung, die jedoch sehr gut ausgenutzt wird. Bei Solarstrom-Modulen sind heiße Tage im Sommer sogar leistungsreduzierend, da die Spannung aufgrund der hohen Zelltemperaturen nachlässt. Nochmals zum Verständnis: Niemand ist als Solarfachmann auf die Welt gekommen! Doch wenn ständig Emails eingehen, in denen wir für unsere Homepage gelobt werden, die Leute berichten, dass sie stundenlang sich bei uns informiert haben und dann trotzdem voller Stolz von den nachfolgenden unsinnigen Ideen sprechen, kann man schon mal verzweifeln. Vor allem, wenn andere Anbieter diese Leute in diesen unsinnigen Vorhaben noch bestärken. Immer wieder werden wir darauf angesprochen, dass es doch eine tolle Sache wäre mit einer Solarstromanlage (Photovoltaik) tagsüber den Strom für Nachtspeicheröfen zu erzeugen. Früher haben wir mühsam, aber erfolglos den Interessenten zu erklären versucht, dass dies ökologisch, wie ökonomisch völlig unsinnig ist. Zum einen ist der Wirkungsgrad bei der Wärmeerzeugung mit Strom extremst schlecht, zum anderen kostet eine saubere Kilowattstunde Strom mindestens das zehnfache, als die subventionierte, nächtliche Atommüll-Energie. Gleichzeitig würde man die hohe Einspeisevergütung für den verkauften Strom verlieren. Wir haben aber noch nie jemanden erlebt, der das begriffen und ein Einsehen hatte. Heute reagieren wir auf diese Anfragen überhaupt nicht mehr. Nicht weniger abstrus ist der Wunsch mit Solarstrommodulen
oder einem Windrad einen Tauchsieder im Wasserspeicher erwärmen zu wollen. Ganz oben
Vieler steht der Wunsch, sich von den Energieversorgern unabhängig zu machen und seinen Strom für das eigene Haus selbst zu erzeugen. Es ist jedoch Quatsch, Häuser die einen normalen Netzanschluss haben, abzukoppeln und autark zu versorgen. Im Sommer kann dies bei guten Bedingungen und großen Anlagen sicherlich prima funktionieren, doch wenn im Winter die Erträge zurück gehen und dafür der Verbrauch extremst ansteigt, sitzt man im Dunkeln. Deshalb werden Solarstromanlagen an das Netz angeschlossen und der gesamte Strom kostendeckend verkauft. Der selbst benötigte Strom wird zum normalen, niedrigeren Preis eingekauft. Somit kann auch eine kleine Anlage etwas bringen, die Kosten bleiben im Rahmen, das Netz ist sozusagen der Speicher und deckt damit auch Spitzenlasten ab und auf umweltfeindliche Batterien kann somit verzichtet werden. Andere wollen in Solarstrom oder Solarwärme investieren, um ihre hohen monatlichen Kosten zu reduzieren, weil sie arbeitslos oder Rentner sind, oder aus sonstigen Gründen sich die hohen Energiepreise nicht mehr erlauben können. Auch hier ist es sehr schwer zu erklären, dass man hiermit keinesfalls billiger als mit dem Strom aus dem Kraftwerk kommt. Manche wollen dann ein Inselsystem aufbauen, begreifen aber nicht, dass für die Erstinvestition von vielen tausend Euro sie jahrelang ihre monatlichen Stromkosten abdecken könnten und dann wieder neue Batterien benötigt werden. Ein anderer will sich ein paarhundert Euro für Kabel, Sicherungen, u.s.w. sparen, um im Winter seinen Solar-Bachlauf mit großer Beleuchtung 24 Stunden am Laufen zu halten. Das dies zigtausend Euro kosten würde, steht deutlich auf der Homepage - trotzdem kann man ja mal blöd fragen... Pauschale Aussagen wie, " 2 qm je Person" oder "3 Kollektoren je Familie", sind falsch. Die Unterschiede bei den Größen oder Wirkungsgraden, bzw. Leistungsgrößen der einzelnen Modelle und vor allem die unterschiedlichen Bedingungen/ Verbrauchswerte sind viel zu groß! Manche halten sich für superschlau, weil sie noch ein paar Jahre warten wollen bis die
jährlich steigenden Preise gefallen sind (?) und berücksichtigen in ihrem Neubau vorausschauend ein Leerrohr mit ein paar Kupferrohren oder Stromkabel, damit sie später keine Probleme haben, Kollektoren oder Module nachzurüsten. Leider funktioniert dies nur in den seltensten Fällen richtig. Art und Querschnitt sollten zur Länge und Anlagengröße passen und im Fall von Solarwärme muss das Rohr richtig (100%) gedämmt werden. Wir lassen diese Vorarbeiten oft links liegen und verlegen alles neu, denn sicher ist sicher. Da meist sowieso ein Speicher gekauft werden muss, Komplettanlagen günstiger kalkuliert werden und mehrfache Frachtkosten entfallen, sollte jeder, der eine Solaranlage haben will, lieber gleich Nägel mit Köpfen machen - günstiger wird es nimmer und Förderungen werden immer geringer. Viele, die ein Solarmobil sehen, fragen nach dem Solarmodul, bzw. behaupten ohne Modul wäre dies ja gar kein Solarmobil. Nur schwer ist dann zu erklären, dass ein simultan betriebenes Fahrzeug nicht nur ein riesiges Modul benötigen würde, sondern bei schlechtem Wetter auch nicht fahren könnte. Den Hinweis auf die Solarbatterien, die u.U. echten Sonnenstrom speichern, akzeptieren diese nicht. Wir bieten bei unseren netzgekoppelten Solarstromanlagen meist besonders hochwertige Solarmodule (z.B. mit BP-Saturnzelle), mit etwas höherem Preis, an.
Nicht selten bekommen wir dann später eine Absage, weil sich z.B. der um vielleicht 10 % höhere Preis, bei einem Jahresmehrertrag von z.B. 10% nicht rechnen würde. Das ist natürlich unrichtig, denn je nach Anlagengröße und Preis können bei einer 20 jährigen, hohen Einspeisevergütung und der anschließend noch viele Jahre andauernden Stromeinspeisung, sich diese Mehrkosten mehr als lohnen. Von der Anlagensicherheit und der gesamten Qualität ganz zu schweigen... Und dann gibt es noch die, die uns wegen unserer Homepage loben, sich beraten lassen, ein Angebot anfordern und dann doch zu ihrem Heizungsbauer gehen und dann wird doch alles so gemacht, wie es eigentlich nicht sein sollte. Und ganz besonders Dreiste möchten dann später plötzlich doch unserer Hilfe.... Bei aller Kritik an manchem Solaranbieter, sollte man jedoch vorsichtig sein, was man sonst so zu hören/ lesen bekommt. Da gibt es einige Solar-Kritiker, die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben, die Solarbranche (nennen sie Mafia) zu bekämpfen. Nur weil sie selbst so dumm waren und z.B. geglaubt haben, mit einer einmaligen Investition von DM 25.000 kaum noch Heizöl zu benötigen, ist das noch lange kein Grund, andere kompetente und engagierte Leute anzugreifen und Sinn, Zweck und Leistung der Solartechnik anzuzweifeln. Von fanatischen Solargegnern (warum gibt es überhaupt solch
starrsinnige Menschen?) wird gerne erzählt, dass die Herstellung solcher Anlagen mehr Energie verbrauchen würde, als später erzeugt wird! Immer wieder lernen wir Interessenten kennen, die durch solche dummen Aussagen verunsichert sind. Dazu Fakten: Erstens muss man beachten, dass diese schlecht aussehenden Zahlenwerke zur Herstellenergie noch aus den 80 er
(!) Jahren stammen, zweitens die Erträge heutiger Solarprodukte viel besser geworden sind und drittens auch jede andere Energieform oder Anlage für die Herstellung und
Betrieb (Versorgung) erst einmal viel Energie verbraucht (also Heizkessel, Elektroheizung, Atomkraftwerk, u.s.w.). Beachtet man diese Punkte, schneidet die solare Wärme- oder Stromerzeugung wieder am besten ab. Je nach Produkt kann man heute mit einem Energierücklauf (Amortisationszeitraum) von 1 - 5 Jahren rechnen! Komisch, dass diese Menschen meist auch Windräder ablehnen. Dass für Stein- oder Braunkohle uralte Dörfer abgerissen und deren Bewohner vertrieben werden, riesige Gebiete für Jahrzehnte unbewohnbar sind oder unsere zentrale Stromversorgung nur durch hunderttausende von Riesen-Strommasten und deren strahlenden, abertausenden von Kilometer langen, Hochspannungsleitungen realisiert werden kann, sehen diese Verblendeten nicht. Von teuren, Umweltvernichtenden Strom-, Öl- oder Gasimporten ganz zu schweigen.
Und nebenbei sterben täglich immer irgendwo auf der Welt Menschen in
Kohle-Bergwerken, z.T. sogar Kinder. Diese Kohle wird nicht nur dort verwendet,
sondern /(weil so schön billig) auch gerne zu uns exportiert. Dieselben
Leute wollen den Menschen einreden, dass die Förderung dieser erneuerbarer Energien die Bevölkerung, bzw. den Staat extrem belasten! Diese Unbelehrbaren vom Gegenteil zu überzeugen ist praktisch unmöglich, aber hier nur soviel: davon abgesehen, dass eine Kehrtwende von der Umwelt/ Klimabelastung dringend erforderlich ist und viel weniger Geld kostet, als die täglich steigenden Umweltschäden finanzieren zu müssen (wie beim Zahnarzt "vorbeugen"), kostet dieses Engagement praktisch nichts! Bei der Förderung der Solarwärme werden je nach Anlagengröße und Bauart ca. 15% (seit 2006 davon nur noch die Hälfte) des Anlagenpreises bezuschusst. Alleine durch die Merkelsteuer (19%) erhält der Staat dieses Geld mehr als zurück. Weiterhin werden damit Investitionen in vielfacher Höhe ausgelöst, die durch die meist deutschen Produkte (!) im Inland verbleiben. Dies sorgt für sichere, zukunftsträchtige und vor allem sinnvolle Arbeitsplätze (eine Tätigkeit in der Rüstungs- oder Atomindustrie gehört für uns z.B. nicht dazu) und weitere Steuereinnahmen durch Gewerbe- und Einkommenssteuer. Ausgaben für Arbeitslose, u.s.w. entfallen! Zusätzlich baut Deutschland hiermit seine Spitzenposition aus und wird Hauptexporteur (großer Zukunftsmarkt)! Beim Solarstrom werden zwar die Module vorrangig importiert, doch es entstehen immer mehr Modulfabriken in (Ost-)Deutschland, Wechselrichter kommen fast immer von hier und auch die Gestelle und das Zubehör. Vom Staat kommt nur ein geringer Zuschuss über die günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten der KfW. Und die erhöhte, kostendeckende, aber auch gleichzeitig absolut gerechtfertigte Einspeisevergütung belastet die durchschnittliche Stromverbraucherfamilie mit höchstens 5 Euro im Jahr. Das ist ein Klacks gegenüber den Kosten die die anderen Energieträger verursachen. Schon ein Arztbesuch kostet das Doppelte. Und Atomforschung oder Kohlepfennig bezahlen alle Verbraucher schon seit Jahrzehnten mit ihrer Rechnung. Subventioniert werden andere Bereiche (IT, Braunkohle, ...) sehr viel höher und bringen viel weniger ein! Für den großen, in die Schlagzeilen gekommenen europäischen Flugzeugbauer wurden mit EU-Subventionen Hallen, Landebahnen, u.s.w. ins Grüne gebaut und Naturschutzgebieter zerstört - damit nach kurzer Zeit Tausende wider entlassen werden... n einer Gemeinde wollte eine Bürgerinitiative eine Fotovoltaikanlage aufs Schuldach montieren lassen. Dies wurde mit dem Argument abgelehnt, da "die Hälfte der Gemeinderäte eine Strahlenbelastung der Schulkinder" befürchteten. Aus diesem Grund wurde auch unserem Bürgermeister, der privat eine solche Anlage montiert hat, vom EVU empfohlen, die "elektrischen Anlagen aus dem Haus zu nehmen". - Kaum zu glauben, die Dummheit von Gemeinderäten. Grundsätzlich ist sogar das Gegenteil der Fall, denn ein geschlossenes Gleichstromfeld wirkt sogar abschirmend gegen von außen strahlende Felder (Mobilfunkturm, o.ä.). Einzig ein Wechselrichter kann störend wirken, aber eher durch Geräusch und der sollte nie im Klassenraum hängen... Das Internet bietet leider heute jedermann (natürlich auch uns) die Möglichkeit fast völlig ungezwungen seine z.T. irren Behauptungen und unlogischen Gedankenspiele weltweit zu veröffentlichen. Auf einer besonders solarkritischen Homepage gibt es dann auch gleich noch eine ganze Link-Sammlung zu anderen Seiten, in denen sich ähnlich fehlgeleitete Menschen austoben und z.B. auch gegen Wärmedämmung, u.s.w. zu Felde ziehen. Sogar das Fernsehen berichtet über diese "Querulanten". Sie erreichen aber leider oft ihr Ziel und verunsichern leichtgläubige Menschen und finden bei anderen Egoisten Zustimmung! Mit dem gleichen Methoden die den schwarzen Schafen der Solarbranche vorgeworfen werden, versucht man Solar-Interessierte zu verunsichern: Da heißt es z.B. pauschal: nur max. 8% Energieeinsparung, 60 Jahre Amortisationszeit, Betrug beim Begriff Warmwasser (soll angeblich unbedingt Solar-Warm-Trinkwasser heißen). Diese Menschen verschweigen aber, dass es sogar Anlagen mit
weit über 30% Einsparung geben kann, die Amortisationszeit in manchen Fällen die 10 jährige Garantiezeit unterschreitet und das es ja auch den Begriff der Öl- oder Gasheizung gibt, obwohl in den Heizkörpern nur Warmwasser fließt... Das Schlimmste dabei sind die
so gerne zitierten Durchschnittswerte. Wie ein Durchschnitt errechnet wird, sollte jedem bekannt sein. Dadurch passiert es auch, das in 2005 der Durchschnittsdeutsche 52.000 Euro auf seinem Bankkonto hatte! Das ist für die ca. 20.000.000 Menschen, die gar nichts auf Ihrem Konto haben, ein sehr schwacher Trost...
Mitte 2007 konnte man im Kundenmagazin unseres EVU`s nachlesen, was deren "Fachmann" so von sich gibt: "Solarstromanlagen bringen höchstens eine schwarze Null. Legen Sie Ihr Geld besser bei der Bank an!". Sie würden auch nur bis zu 20 Jahre halten und hätten ein großes Risiko... Neben diesen unwahren Behauptungen (nicht wenige Anlagen sind heute schon 20 Jahre alt und Module haben meist 25 Jahre Leistungsgarantie) werden auch sonst noch einige Dumm-Aussagen erbracht, die hoffentlich dem Leser aufzeigen, dass man hier nur gegen PV-Anlagen zu Felde ziehen will! Aktuelle Antwort eines Planungs-Interessenten, dem wir abgesagt hatten. Auch ein Titel verleiht noch keine Kompetenz: "Vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Irgendwie brauche ich momentan keine Montage, da ich die meisten Dinge selbst erledigen werde. Es geht mir um die Konzeption. Die angegebenen Werte mit 42 % stammen von einem Energieberater, der den Energiepass mit Bundeszuschuß erstellt hat. Deshalb ist Ihre Einschätzung mit 10 % sehr interessant, weil ich bereits recht zweifelnd den Angaben gegenüber gestanden habe. So stehe ich wieder am Anfang meiner Planung. Schade eigentlich. Aber noch ist nichts zu spät." Hier gäbe es (und wird es sicher auch zukünftig) noch einiges hinzuzufügen. Doch erst mal der Verweis auf eine uralte Weisheit:
ORIGINAL aus Solarserver: 12.03.2001: 10:44:57 - Abschalttemperatur bei 120 Grad - hier: LÖSUNG Betreff: Anfrage vom 30.01.01, Lösung für „Abschalttemperatur Solarpumpe 120 Grad im Januar“ gefunden Vielen Dank für die zahlreichen mails. Der Solarserver scheint doch sehr stark frequentiert zu werden. Zum Problem und dessen Lösung: Der Monteur der Anlage pumpte viele Liter Solarfluid in den Solarkreislauf, ohne dass der Druck über 0,8 bar anstieg. Nachdem er den 3. Kanister in die Anlage gepumpt hatte, begab er sich auf das Dach. Dort stellte er fest, daß an dem letzten der 3 Solarkollektoren der Verschlussstopfen verschwunden war. Bei Buderus-Anlagen verschließt ein Messingstopfen in einem Schlauch, der von einer Schlauchklemme aus Kunststoff gehalten wird, das System am Ende des letzten Solarzelle; scheinbar keine ideale Lösung. Nachdem der Stopfen ersetzt war, konnte der Druck der Anlage mühelos auf 2 bar erhöht werden. Nun scheint sie zu funktionieren; an sonnigen Tagen schaltete sich die Solarpumpe jedenfalls ein und die Kollektortemperatur überschritt bis dato nicht mehr die 80 Grad. Die Anlage wurde von der Firma XXXXXXXXX aus Waldfeucht-Haaren installiert. Mit der Ausführung der Arbeiten waren wir in keinster Weise zufrieden. Viele Heizungsfirmen scheinen für die Installation von Solaranlagen wenig kompetent zu sein. Sie wollen mit dem Öko-Trend anscheinend nur die schnelle Mark machen, ohne sich mit der Materie ausreichend beschäftigt zu haben. Es dauerte 2 Monate vom Beginn der Installation bis zur Funktionsfähigkeit der Solaranlage. Entschuldigung, dass ich nicht alle mails persönlich beantworte, denn es waren weit mehr als 10 und es gehen immer noch weitere ein. Mit freundlichen Grüßen XXXXX Aus Forum www.Wohnmobile.net: wenn wir dieses Forum nicht hätten, wären einige von uns doch ziemlich aufgeschmissen.- Die inkompetent von sogenannten Wohmobilverkäufern oder Solarexperten ist doch ziemlich erschreckend.- So z.B. empfahl mir die Werkstatt meines W-Händlers die Solaranlage ohne Regler direkt auf die Batterie zu schalten. Der "Solarexperte" wollte mir meinen 2000 Watt-Wechselrichter mit 35 mm² Anschluß auf den Verbraucher am Solarladeregler schalten, außerdem das Verbindungskabel Starter- zu VerBraucherbatterie ebenfalls auf den Verbraucher am S-Laderegler. Gut das der Regler nur 20 mm² aufnimmt, sonst hätte das der Anlage wohl den garaus gemacht. Gruß Ein Link, der uns bestätigt: http://www.solarenergie.com/solarzeitung/solaranlagen/solargutachten.html Im Februar 2003 sprachen wir zufällig mit einem Aachener, der 4 Jahre vorher sich, trotz nicht guter Winterbedingungen, eine Anlage mit 50 (!) qm Vakuumröhren und einem viel zu kleinen 1000 l Speicher installieren ließ. Im Winter bringt die Anlage nichts (im sonnigen Februar nur 28° C Wassertemperatur) und im Sommer fliegt sie ihm fast um die Ohren, die Flüssigkeit verdampft und geht kaputt. Dafür hatte er damals fast 100.000 DM bezahlt................. Eine Schande! Wir hätten wahrscheinlich eine kleine Anlage mit 12 qm für ca. 7000 Euro gebaut - hätte vielleicht sogar mehr Ertrag gebracht......... Eine Email vom August 2004: Sehr geehrte Damen und Herren, mit großen Interesse stöberte ich auf Ihrer Seite, die auch mal die ganze Sache beim Namen nennt, aber nicht weil ich auf der Suche nach einer Solaranlage bin, sondern weil ich mich leider für einen falschen Lieferanten und Installateur entschieden habe. Nach langem rumdocktern funktioniert unsere Anlage einigermaßen, aber eigentlich nicht zufriedenstellend. Wir haben uns für eine heizungsunterstützende Solaranlage entschieden. Eigentlich habe ich nur eine kurze Fachfrage. Wir haben einen
Schichtenladespeicher, 800 l. Muss das heiße Solarmedium oben in das Register eingespeist werden, so sieht es die Montageanleitung vor, oder aber kann dies auch unten ins Register eingespeist werden? Nachdem ich den Unterschied in den Zeichnungen in der Anleitung zum Kessel entdeckt habe, fragte ich unseren Installateur, dieser sagte mir, es sei völlig gleichgültig. Kann ich ehrlich gesagt nicht glauben, vor allem weil an heißen Tagen die Rücklauftemperatur höher ist als der gemessene Wert (TPU) unten am Register Und nochmal vom August 2004: Sehr geehrte Damen und Herren, leider eröffnete sich mir erst jetzt Ihre Web-Site, trotz lang angelegter Suche über Erläuterungen einer Photovoltaik-Anlage. Nach Durchsicht Ihrer Seiten und den vielen Warnungen vor unlauteren Machenschaften, bin ich nun total durcheinander. Da sie jedoch im Gegensatz zu mir - ich bin nur Hausfrau - richtig Ahnung zu haben scheinen erbitte ich Ihre Hilfe.In unseren Breitengraden hat sich leider kein Anbieter diesbzgl. auf meine Anfragen auf Angebote gemeldet bis auf die Fa. XXX Solar aus. Diese unterbreitete mir anliegend beigefügtes Angebot, reduziert auf 21 T€ netto, was ich nach Zustimmung der Bank im Mrz d. J. annahm. Ende Juni rief mich die Fa. an, daß die angebotenen Module nicht bzw. erst gegen Ende d. J. lieferbar seien, sie mir aber gleichwertige sofort liefern könnten jedoch nur mit 150 wp statt 175 wp. Dafür würden statt 24 Module 28 gliefert werden, das würde auch passen. Da der Sommer bevor stand nahm ich an und sie sandten mir ein Datenblatt (in Anlage 2 beigefügt), mit dem ich - da englisch und technisch relativ unbegabt - nichts anfangen konnte. Bei Lieferung und Montage überreichte man mir dann die Teilrechnung (Anlage 3), die ich per VR-Scheck absprachegemäß ausglich. Nach genauerer Überprüfung der Rechnung stellte ich fest, daß es sich bei den montierten Modulen um polykristalline statt monokristalline handelt. Ich weiß, daß Sie normalerweise nicht damit zu tun haben, erbitte aber dennoch Ihre Hilfe. Zieht mich diese Fa. über den Leisten bzgl Preis und Leistung oder kann ich dieser Fa. weiter vertrauen? Der Restpreis ist noch nicht bezahlt.Bitte helfen sie mir!!!! XY schrieb am 11.08.2005: Sehr geehrter Herr Oberholz, tja hinterher ist man immer schlauer wenn man Lehrgeld bezahlt hat, aber andererseits könnten Sie bitte meinem Konstrukteur ( Tel. 01719xxxxx od. 034xx/xxxxxx Hr. XX ) mal nicht unter die Arme greifen und sagen wie er es richtig machen soll?! Ich weiß ich verlange jetzt viel von ihnen ab nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, aber Sie würden mir einen Bärendienst tun. Ich bin durch die Solaranlage wegen schlechter Installation (Druckverlust in der Solarleitung fast jeden Tag auffüllen), Mängel am Speicher von C. ( Fühlerhülsen mussten neu eingeschweißt werden, Speicher war undicht ) der Regler von C. zeigt eine blasse Anzeige beim drauf drücken auf die Tasten sobald sich das Hintergrundlicht einschaltet, also alles im allem habe ich Schrott von C. bekommen nichts funktioniert richtig so wie es sein soll. Ich bin dermaßen genervt mir tun Stellen am Körper weh die von der Psyche her rühren das Nervenkostüm ist gestresst, weil nur rumgedoktert wird und keine Profis am Werk sind. Die Anlage hat mich 12500,- Euro gekostet, ich dachte für so viel Geld muss ich doch was gutes bekommen, Schrott habe ich bekommen und bin genervt dazu und ging Anfang Juli '05 in "Betrieb" besser gesagt in Notbetrieb. Wenn ich gewusst hätte was auf mich zukommt, dann hätte ich mich für eine Wärmepumpe entschieden die wäre bestimmt nicht so stressig und nervig gewesen wie die Solaranlage. Ähnliche Emails erhalten wir leider nicht selten. Weitere Original-Zitate aus Internet-Foren (z.T. gekürzt): "was kann man nur machen gegen vereiste Röhrenkollektoren? Gerade an einem Tag wie heute dauert es doch ein Weilchen, bis sich die Röhren, nur durch die alleinige Sonneneinstrahlung, von dem lästigen Frost selbst befreien." "Mein Problem ist nämlich, dass ich auf dem Dach 3 Strings habe, der WR aber nur 2 Eingänge bietet. Jetzt sind 2 Strings im Dezember/Januar unterschiedlich für ca. 2 Stunden verschattet und zieht scheinbar den anderen mit runter." "ich habe ein Angebot von einer Fachfirma mit folgenden Komponenten vorliegen... Ist die Auslegung mit den Fronius Wechselrichtern günstig ? Ich habe mehrfach gelesen, dass eine ca. 10% Unterdimensionierung günstiger für den Wirkungsgrad sei." "Als ich aber dann im letzten Jahr trotz des "Jahrhundertsommers", teilweise schon Schwierigkeiten hatte, den Warmwasser-bedarf durch die Solaranlage zu decken, war endgültig klar dass die Ursache an der Anlage zu suchen ist. Wie dann festgestellt wurde, hatten bereits ca. die Hälfte der Röhren ihr Vakuum verloren (Röhren werden warm). " "Das Problem besteht darin das bei erhöhter Temp(Hochsommer und vollem Speicher) die Solaranlage ausdampft, wobei der Druck der Solaranlage weit über 4 BAR ansteigt. An den Ausdehnungsgefäßen liegt die Temp. weit über dem des erlaubten(120°C). " "Bereits 2 mal mussten wir reklamieren, daß sich in den Röhren Kondenswasser sammelt, eine der Röhren ist innen vollständig beschlagen. Der Installateur hat die entsprechenden Röhren zwar ausgetauscht, aber der Mangel (??) tritt jedoch immer wieder auf (komischerweise immer bei den selben Röhren, was deren Lage im Kollektor betrifft, z.B. die vierte, siebte usw.)."
Hallo,
wir bekommen gerade eine Solaranlage auf das Dach. Nun sind die Rohre davon in
einem totem Schacht vom Schornstein in die Kellerräume gezogen worden. ( 2 Etage
also runter) Im Schornstein sind die Rohre nicht gedämmt, also ohne
Ummantelung oder so. Bis an den Rand vom Schornstein und unten am Austritt
ab Schornstein ist Dämmung dran (will man uns veräppeln?) Ich habe den
Heizungsmann drauf angesprochen und er meinte: Das sei nicht nötig, denn
aufrgund der Luftsäule würde ausreichend Dämmung vorhanden sein. ...
Wir könnten diese Problemsammlung aus nur 14 Tagen (!) seitenweise fortsetzen. Alleine im Internet gibt es mindestens 1000 ähnliche Hilferufe!
Woher kommt der gewaltige Unterschied zwischen Solarteuren und den "normalen", von uns angeprangerten Handwerkern? Zum einen üben diese wohl "nur" (irgend)einen Beruf aus, den man "halt mal gelernt hat" - Echte (!) Solarteure dagegen sind meist ökologisch engagierte Leute, die Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Die meisten haben erst irgend etwas anderes erlernt und sind dann nach und nach freiwillig und egangiert in diese Technik eingestiegen. Ihr Anliegen ist Energie einzusparen und nicht nur schnellstmöglich viel Geld zu verdienen. Während diese sich immer weiter bilden (auch privat) und Ihre Produkte bei den engagierten Solargroßhändlern oder Herstellern beziehen, kaufen die anderen meist im Sanitärgroßhandel z.B. die dort angebotenen Standardprodukte der altbekannten Kesselhersteller. In der ganzen Vertriebskette gibt es meist keine Fachleute oder interessierte Entwickler. Somit kann kein Input kommen. Die Ware wird genauso gekauft und angeboten wie ein Waschbecken, o.ä. Häufig stehen deren Werksvertreter einfach vor der Tür. Meist wimmeln wir sie ab, doch mancher verschafft sich zutritt, weil "er ein tolles Angebot hätte". Heraus kommt dann fast immer dasselbe. Die Typen können und wollen nur verkaufen und haben von erneuerbaren Energien keine Ahnung. Einen hatten wir 2005 etwas zu den Solarstrom-Modulen gefragt. Dann hatte er seinen Solarwärme-Katalog aufgeschlagen und uns irgendwelchen Schwachsinn erzählt... 85% der heutigen Anbieter gehören zur Gruppe der NICHT-Solarteure. Die allermeisten davon, haben in den 70er, 80er und 90 er Jahren die Solarfirmen belächelt und glauben auch heute noch nicht daran. "Aber wenn der Kunde es halt will..." verkaufen sie ihm halt irgendetwas und montieren es halt irgendwie, zu irgendeinem überhöhten Preis... Auf Messen treiben sich immer mehr "Verkäufer" mit Anzug und Krawatte herum, die, wenn man nur einen Moment lang stehen bleibt, sofort auf einen losstürzen, um mit den unsinnigsten Behauptungen einem ihre Anlagen andrehen wollen. "So, sie wollen also auch endlich keine Heizkosten mehr bezahlen?"... Der Wissenstand ist knapp über Null, das Engagement zum Verkaufen um jeden Preis bei 100%. Da bekommen alte Omas thermische Großanlagen für 10.000 Euro mit 20 % Messrabatt eingeredet, u.s.w. Wir halten dieses Vorgehen für das Allerletzte! Noch nie haben wir jemanden zum Kauf überredet, ganz im Gegenteil! Nicht selten empfehlen wir den Leuten, sich die ganze Sache in aller Ruhe zu überlegen. Dies steigert zwar nicht den Umsatz, aber sorgt für mehr innere Zufriedenheit und man braucht sich auf der Straße nicht vor unzufriedenen Kunden zu verstecken... Sogar am Telefon oder an der Haustür werden Leute schon bedrängt, "Sie sollten unbedingt in eine Solaranlage investieren, wir haben da ein tolles Angebot..." - obwohl gesetzwidrig! Mittlerweile sind die Internet-Foren voll von betrogenen Leuten, die auf Messen unfertige, schlechte Selbstbausätze von 3 bundesweit, vor allem auf Messen, agierenden Firmen gekauft haben und gar nicht merkten, dass die Hälfte fehlt, bzw. die Installation extra geht. Man wurde mit wegfallender Teuerungsrate und 30% Sonderabatt geködert. Aus dem Vertrag lässt man die Leute nur gegen Zahlung von 10 - 20% der Gesamtsumme. Vorsicht! Keine richtige Solarfirma kann 30% Rabatt geben, würde niemals mit solchen Methoden arbeiten und aus jedem Vertrag kommt man raus - notfalls mit dem Rechtsschutz drohen! Nicht auf Messen kaufen! Nach 10 Jahren echter Solar-Erfahrung können wir sagen, dass zwischen Kontaktaufnahme und Auftrag oft viele Monate, auf alle Fälle aber Wochen oder wenigstens einige Tage vergehen, niemals aber innerhalb von Stunden man so etwas anbieten und verkaufen kann. Egal ob es um Wunderkollektoren wie "Delirium-11" oder Firmen wie "ZDF" oder "Universum" geht - seien Sie vorsichtig! Als wir uns 1997 in das Firmenverzeichnis der Photon eintrugen, gab es gerade mal 350 Namen, wovon sehr viele heute gar nicht mehr existieren. Aber weit über 1500 Neue stehen heute drin und alle wollen angeblich schon unglaublich viele Jahre Erfahrung haben.
Doch die Dunkelziffer liegt viel höher. Ca. 80.000 Betriebe bieten mittlerweile
Solartechnika n. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht Post von einem neuen Solargroßhändler bekommen. Auch hier sind alle schon zig Jahre Solarfachleute. Nur komisch, dass wir sie vorher nicht gekannt haben. Einmal kam eine Email-Anfrage von einem Dachdeckerbetrieb, der zukünftig auch Solartechnik ins Programm nehmen wollte. Email- und Homepageadresse lauteten schon voreilig in Richtung "Solar-Superfachmann@.irgendwas"... Nicht selten ruft auch mal ein Mitarbeiter einer angeblichen Photovoltaik-Firma an und fragt bei uns nach Produkten. Wenn wir dann Rückfragen haben, kommt manchmal ein: "äh, ja WATT VOLT Ihr, es geht doch um Strom, äh AMPERE für so parallele Zellen oder ne serielle, äh oder so...?!" Dem Endkunden ist es vielleicht egal, doch wenn ein angeblicher "Fachmann" diese Begriffe nicht kennt oder versteht, dann ist höchste Vorsicht geboten... Dann gibt es noch den Billiganbieter, der in den Achtzigern wirklich mal einen guten Ruf hatte, weil er zu den Ersten gehörte. In den Neunzigern ging er dann Pleite, letztens versuchte er es wieder und jetzt ist der Laden schon wieder zu. Auf der Homepage findet man immer noch als jedes zweite Wort "Billig". Die Kunden hatten nur kurze Zeit etwas davon. Wer jetzt Hilfe braucht steht alleine da. Solartechnik soll und muss nicht teuer sein. Doch es gibt keinen Grund und auch nicht die Möglichkeit hochwertige Produkte zu verramschen. Vorsicht also vor angeblichen Superschnäppchen - irgendwo ist ein Haken... Jetzt kann man bei ihm sogar seine Büromöbel abkaufen - warum wohl? Ganz aktuell haben wir doch mal wieder in der Nähe eine Vorortbesichtigung für eine PV-Anlage gemacht. Die Kunden waren schon ganz heiß und wollten 50.000 Euro rentabel investieren. Nachdem Daten, Bilder und Wünsche/ Erwartungen der Kunden durch einen neuen, unerfahrenen Mitarbeiter aufgenommen wurden, hatten wir im Büro nach 5 Minuten entschieden, den Kunden von der Investition abzuraten, bzw. nur eine ganz kleine aufgeständerte und optimal ausgerichtete Anlage alternativ zu empfehlen. Alles andere hätte sich nie gerechnet, denn die Ausrichtung war tatsächlich leicht nördlich und im Frühjahr und Herbst schon den ganzen Tag verschattet. Dann erfuhren wir aber, dass bereits 2 andere "Fach"-Firmen Angebote abgegeben hatten. Es ist eine Schande...
Auf unseren Seiten können sie immer wieder nachlesen, wie wir uns über "normale" Installateure negativ äußern. Dies gefällt sicher nicht jedem. Da wir jedoch mit sehr großem Engagement an die Sache heran gehen und immer wieder erleben müssen, was andere so vollbringen und damit unserer Sache (Umweltschutz) keinen Gefallen tun, bitten wir Sie hierfür um Ihr Verständnis. Wie oft mussten wir schon hören: "Solar - das bringt doch gar nichts! Mein Nachbar hat gesagt, er würde so etwas nie wieder kaufen"... Schuld daran haben die von uns angeprangerten Firmen. Bei unseren Fahrten durch die Region sehen oder erfahren wir immer wieder unmögliche Dinge. Die nachfolgend aufgeführten, unbenannten und optisch entstellten Bildbeispiele sollen nicht kindliche Rache für entgangene Aufträge sein. Sie sollen Ihnen vielmehr helfen, bzw. aufzeigen, was alles passieren kann, wenn man nicht aufpasst und sich in inkompetente Hände begibt. Bekanntermaßen lernt man aus Negativ-Beispielen besser als durch gut gemeinte Tipps! Bei ambitionierten Selbstbauern haben wir noch nie solchen Mist gesehen. Beachten Sie bitte, dass alle Beispiele aus unserer nächsten Nähe sind und nur die außen gemachten Fehler zeigen. Die Dunkelziffer für Solar-Müll in Deutschland liegt sicher bei Zigtausend! Alle Bilder wurden verfremdet, um die Anlagenbesitzer nicht zu "outen". Sollte sich trotzdem jemand entdecken, dann bitte nicht böse sein - sondern lieber unsere Aussagen zu Herzen nehmen und den Mangel abstellen! Da dies negative Beispiele sind, wurden die Bilder schwarz/ weiß eingefärbt. Unser Schublade ist noch voll von viel mehr solchem teuren Unsinn... Gleichzeitig liegt die Schuld auch manchmal an den Kunden selbst. Eigenes Beispiel: In den 90ern wurde ein Haus besichtigt, die Anlage dimensioniert und angeboten. Monate später kam der Auftrag, zur Kollektormontage waren alle dabei, im Keller war dann später nur ein Mann. Zur Inbetriebnahme bekam Thomas einen Schreck: Der Solarspeicher wurde nur an den Solarkreislauf, nicht aber an die Kesselnachheizung angeschlossen. Der Kunde hatte es aber ausdrücklich dem Monteur so vorgeschrieben! Die Folge: nur in den Sommermonaten reicht die Solarwärme. Von Herbst bis Frühjahr steht die Anlage unnütz herum, denn die Temperaturen sind dann meist unter 45° - dem Kunden zu wenig. Er macht dann mit seinem Holzkessel in einem anderen Speicher sein Warmwasser. Gutes Zureden half nichts - der Kunde wollte es so! Die Satellitenschüssel am linken Haus zeigt wo ungefähr Süden ist. Der Röhrenkollektor auf diesem Haus zeigt somit in südwestliche Richtung. Der Röhrenkollektor auf dem gegenüberliegenden Haus (im roten Kreis) sitzt jedoch auf der nordwestlichen Seite, obwohl dieses Satteldach auch auf Südost genug Platz hat....
Hier wurden gleich mehrfach große Fehler gemacht. Eine Sat-Schüssel zeigt den Weg (nach rechts), den auch wir empfohlen hätten. Die unerfahrene Konkurrenz montierte die Röhren lieber auf die westlichere Seite (wohl weil dort die Sonne nach der Arbeit scheint oder weil der Nachbar auch schon auf diese falsche Seite gegangen war...) und die verschattenden Bäume sorgen dafür, dass es ihnen nicht zu heiß wird. Da ein Walmdach vier Seiten hat, hätten wir die richtige, südlichere Seite gewählt und einen preiswerteren Flachkollektor eingesetzt. Mittlerweile wurde links auch noch ein extra Schwimmbadabsorber für den Pool installiert, obwohl man die Sommerüberschüsse einer überdimensionierten heizungsunterstützenden Anlage dorthin bringen könnte. Wer nicht hören will, muss halt mehr zahlen...
Hier sitzen nicht sichtbare Solarkollektoren und PV-Module auf der absoluten Westseite. Auf der Fassade zeigt die Schüssel wo`s eigentlich lang geht. Der Solarkreis wurde in unattraktiver und auskühlender Weise vom Schornstein auf der Ostseite zum Westen verlegt. Wir machen dies im Dach oder nicht so weit oben. Vor allem setzen wir die Anlagen auf die ertragsbringendere Seite, die hier aufgrund weniger Morgennebel, hinter den Bergen untergehender Sonne und erhöhtem Abenddunst im Osten gelegen hätte, noch besser vor die Süd-Fassade....
Auch hier kann man deutlich sehen, dass auf der verschattungsfreien Hausfront die Südseite ist. Trotzdem wurden obenauf die Kollektoren mit schwacher Neigung nach Ost und West montiert. Wem eine Solaranlage zu hässlich ist, das er sie nicht zeigen will, sollte es dann lieber lassen oder eine schöne Indachvariante wählen. Hier werden jedenfalls kostbare Erträge nicht genutzt, weil die tieferstehende Sonne nicht den Kollektor bescheinen kann und wegen der geringen Neigung eine Selbstreinigung kaum stattfinden kann. Im Sommer wird es dafür den Kollektoren richtig heiß, aber nicht sauber. Außerdem ist für diese 2-Weg-Verschaltung mehr Installationsaufwand und eine besondere Regelung nötig.. Obwohl das ganze Dach frei ist, wurden hier 2 teure Röhrenkollektoren so nahe und niedrig an den Schornstein gesetzt, dass sie gerade dann, wenn sie ihre Mehrleistung bringen sollen (Herbst - Frühjahr), verschattet sind. Außerdem stehen immergrüne Tannen davor. Mit so einer Anlagengröße versorgen wir problemlos ein 2- Familienhaus. Hier reicht es nur für einen Singlehaushalt.
Irgendwie müssen die Kollektoren auf dem Dach und der Solarspeicher im Keller verbunden werden. Meist nutzen wir einen Schacht (Kamin, o.ä.) oder gehen auch einmal außen über die Wand. Jedoch sollte man nie, wie hier gezeigt, die Verrohrung über die Dachziegel verlegen und dann auch noch im großen Bogen über die Regenrinne. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern kostet mehr Material (Alu) und Arbeit und bringt wegen längerem Leitungsweg auch mehr Verluste und durch Wind, Wetter und UV-Strahlung leidet die Dämmung. Evtl. gibt es auch Probleme mit der Rohrentlüftung.......
Solarmodule setzen sich für die unabhängige Stromversorgung von Wohnmobilen immer mehr durch. Leider werden häufig Module irgendwo hineingequetscht. Auf diesem WoMo liegt eines nicht nur schräg nach hinten und verschlechtert somit den sommerlichen Einstrahlwinkel, sondern es wird auch noch direkt von einer Sat-Schüssel verschattet. Somit kann selbst das beste und teuerste Modul kaum noch Leistung bringen.
Auch hier wurden Vakuumröhren dicht hinter dem Kamin auf der Gaupe extra aufgeständert. Nebenan wäre genug Platz gewesen, den Kollektor verschattungsfrei ohne zus. Aufwand zu montieren.
Um es klar zu stellen, Werbung muss sein, um seine Firma oder Produkte den Menschen bekannt zu machen. Auch wir mussten in den Anfangsjahren durch teure Zeitungsanzeigen, Flugblätter und Messen uns den Menschen erst einmal präsentieren. Es kommt aber darauf an, für was und wie geworben wird. Wenn sich manche Konsumenten für die Produkte entscheiden, die nur mit tagtäglichen Millionenaufwand "an den Mann gebracht werden können" und im Solarbereich diese Vertriebsstrategie durch überhöhte Preise mittragen oder sich nichts dabei denken, wenn eine angebliche Umwelt-Firma Fern-Flugreisen und Sportwagen verlost, ist das deren Sache. Wenn aber in unserer Branche mit absoluten falschen Versprechungen, betrügerischen Behauptungen oder verwirrenden Vergleichen geworben wird, dann betrifft das auch uns - und davor möchten wir warnen: Immer öfters sieht man auch in anderen Homepages von Heizungsfirmen Bilder von ihren "Musteranlagen". Da wird z.B. gezeigt wie ein Röhrenkollektor absolut waagrecht auf einem Hallendach montiert wurde... Ist schon peinlich, wenn solche Dilettanten dann auch noch stolz auf ihren Mist sind... Ein andere bekannter, großer Anbieter mit 3 Buchstaben, verwechselt gleich mehrfach auf seiner Solar-Startseite Solarstrom mit Wärme. Spricht von stromerzeugenden Kollektoren und bildet anstelle eines Strom einspeisenden Wechselrichters eine Wärme regelnde Solarkreisstation ab. Würde jemand beim Auto den Motor mit dem Auspuff verwechseln, wäre er seinen Job los. Mittlerweile kann man über diesen fragwürdigen Anbieter immer öfters lesen, dass betrogene Kunden den Rechtsweg eingeschlagen haben... Nicht wenige sprechen in Ihren Anzeigen von bis zu 70% weniger Energieverbrauch durch Solaranlagen. Gemeint ist hiermit aber nicht der komplette Energieverbrauch, sondern der Warmwasseranteil für Duschen, u.s.w. Auch hiermit kann man eine ganze Menge sparen, aber man sollte die Leute nicht versuchen, zu betrügen... Ein Solaranbieter wirbt im Regenwasserbereich mit einer duschenden Frau, obwohl dieses Wasser nur für Toilette, Waschmaschine und Putzen bestimmt ist... Solarthermische Anlagen werden von vielen meist nur nach Quadratmeter und Preis verglichen. Das ist ungefähr dasselbe, als wenn man Autos nur nach PS oder Tankinhalt beurteilen würde... Aufgrund der Quadratmeter abhängigen Förderung bieten immer mehr Installateure Billigkollektoren an, deren Preis fast durch den Zuschuss abgedeckt werden kann. Man spricht dann von einem Solar-Heizungsdach. Sicher kann ein Feld mit 30 und mehr Qm in Verbindung mit einem großen Pufferspeicher einen erheblich größeren Solarwärme-Ertrag realisieren. Wenn dann die ganze Sache jedoch auf einem nur normal gedämmten Haus oder einem schwach geneigten Dach erfolgt, gibt es im Winter trotzdem kaum Solarerträge. Ohne 180° Südausrichtung und eine Dachneigung mit mehr als 40° sollte man sich auf keinen Fall auf solche fragwürdigen Experimente einlassen! Vor allem bei Anbietern aus dem Osten hört man immer wieder "nur große Solaranlagen rechnen sich". Da sind wir dann wieder beim Rechnen, was ein ökologischer Anbieter erst gar nicht tun sollte! Es fällt aber auf, dass zum einen beim Preisvergleich unpassende Produkte ausgewählt werden, mit keinem Wort auf die unterschiedlichen Häuser eingegangen wird und den anderen Produkten einfach irgendwelche Nichtleistungen (nicht reparabel, kompliziert zu installieren, empfindliche Bauteile,...) unterstellt wird. Den letzten Stiftung Warentest 4/2003 über solarthermische Anlagen legen sich auch die meisten so aus, wie sie es brauchen. Da gibt es dann verschiedene Sieger beim Wirkungsgrad, Nutzungsgrad, beste Warmwasserbevorhaltung, kleinste Fläche, u.s.w. Den normalen Endkunden interessiert das aber alles nicht. Wichtig ist ihm, für einen möglichst geringen Preis, eine verhältnismäßig gute, stabile Leistung zu bekommen - und so sehen wir es auch! Öko-Test brachte im März 2004 auch einen Kollektortest heraus. Merkwürdig ist nur, dass kaum einer der Anbieter bekannt ist, bzw. die großen und guten Produkte nicht aufgeführt sind. Vielleicht wurde von diesen nicht genug Werbefläche gemietet... Einer der großen Billiganbieter veröffentlicht im Internet seine Montageanleitung für Solarstromanlagen. Auf einem Bild sieht man wie die Kabel im großen Bogen (materialsparend und damit billig) verlegt werden. Das dies völlig falsch ist und die Blitzgefahr durch die elektrischen Felder erhöht wird, weiß er nicht oder interessiert ihn nicht... Absolut lächerlich sind die Behauptungen einiger Freizeitzubehör-Anbieter, die davon sprechen, dass Sie Solarstrom-Module der Siliziumklasse 1 hätten. Diesen Begriff gibt es überhaupt nicht... Im Osten gibt es einen Anbieter für Solarmodule, speziell für Wohnmobile. Seit ein paar Tagen ist er auch nicht mehr Online. Dabei fiel ebenfalls auf, dass die Seiteninhalte z.T. mit dem o.g. Billiganbieter ziemlich übereinstimmten und auch noch der komplette Artikel aus unserer Dimensionierungsseite kopiert wurde. Bevor wir wir den Anbieter zur Unterlassung auffordern konnten, gab es ihn schon nicht mehr. Komisch - bei der doch angeblich jahrelangen Erfahrung... Ganz aktuell werben die großen Fensterhersteller sogar im Fernsehen für ihre Solaranlagen. Das hilft zwar grundsätzlich der gesamten Branche, doch aufgrund der überteuerten Produkte und der meist dilettantischen Anbieter wird es früher oder später wieder lange Gesichter geben. Vollmundig wird mit eigenen Sonderförderungen geworben, die nur einen Bruchteil der Kosten reduzieren. "Wir sind keine Öko`s und wollen auch keine solchen Kunden - wir wollen nur viel verkaufen"! Diesen Satz hörten wir im Frühjahr 2003 vom Leiter eines großen mitteleuropäischen Solarherstellers. Sicher wollen und müssen alle Firmen (auch wir) Waren verkaufen, um ihre Mitarbeiter bezahlen zu können. Doch am "Andrehen" irgendwelcher Produkte möchten und werden wir uns nicht beteiligen... Sehr beliebt ist es zur Zeit, in Verbindung mit einer gemeinnützigen, caritativen Sache die Kunden zum Konsum zu bringen. Von "Saufen für den Regenwald" über "Putzen für die Kinderdörfer" bis hin zu "Fressen für Tsunami-Opfer" ist alles dabei. Ein etwas gefallener Anbieter der Solarstrombranche wirbt jetzt mit 1 Euro je kWp, den er der dritten Welt zur Verfügung stellt. Klingt toll, aber wenn man mal nachrechnet, gibt er gerade mal 0,003% des Umsatzes ab. Wer anderswo hundert Euro günstiger kauft und die Hälfte davon spendet, hat viel mehr bewegt... Seit 2004 bieten einige Wunder-Strahlungskollektoren, u.ä. an. Diese Dinger sollen neben Wärme für Warmwasser und Heizung auch noch gleichzeitig Strom produzieren - das ganze Jahr über - manche sogar nachts. Komischerweise sind die Angaben und Daten dazu z.T. so widersprüchlich und unqualifiziert, das man hierüber eigentlich nur lachen kann. Bilder gibt es natürlich auch nicht - von etwas das nicht funktionieren kann. Genauso wie letztes Jahr die über Abendseminare teuer angedrehte "Solarfarbe", die auf der Hausfassade Strom machen sollte. Man muss sich nur fragen, wer ist dümmer: Die Kunden oder die Verkäufer? Auch die lieben Solarkugeln tauchen immer wieder mal auf. Von vielen als alter Hut erkannt, finden sich doch immer noch Leute, die sich davon etwas versprechen. Von der fragwürdigen Optik, Kurzlebigkeit und Statikproblemen abgesehen, müsste jeder erkennen, dass man für diese Preise auch "richtige" Solaranlagen bekommen kann. Aus Solarserver - da fehlen einem die Worte: 06.04.2004 19:04 - Photovoltaik und Infrarot-Großflächenheizung Bei der Kombination einer Photovoltaikanlage mit einer bestimmten Infrarot-Großflächenheizung, werden die entstehenden Jahreskosten bereits mit einer 2kWp-Anlage-Aufdach, gedeckt. Also keine Heizkosten, günstiger geht es nicht. Das zeigt, Photovoltaik ist Zukunft und wird besonders interessant, wenn man richtig kombiniert. Interessenten können gerne nähere Informationen anfordern Der bekannteste Solarkritiker Deutschlands ließ uns im Mai 2004 eine handschriftliche Wirtschaftlichkeitsberechnung eines Heizungsbauers, für eine thermische Solaranlage für ein 300qm-Haus zukommen. Man sah darauf einen über den Daumen hochgerechneten Wärmebedarf. Dieser wurde aufgeteilt in 60 (Heizung) und 40 (Warmwasser). Von erstem wurde dann 30% und zweitem 80% als solare Deckung angesetzt = 40% versprochene Gesamtdeckung = BETRUG! Über Auktionshäuser im Internet kann man sicher geteilter Meinung sein und auch wir haben schon mal bei Ebay etwas ersteigert. Doch gerade im Solarbereich sollte man unbedingt diese Bezugsquelle vermeiden. Anbieter, die dort ständig Solarprodukte verscherbeln, kann man ganz sicher nicht als seriöse Solarfirmen bezeichnen. Die dort gemachten Angaben sind nicht nur meistens falsch oder überzogen, sondern häufig geradezu betrügerisch. Gerne wird überholter, unvollständiger Kram propagiert und günstiger kommt man dabei nur in den seltensten Fällen! Oft versuchen sich neue, junge Firmen (angebliche Solarspezialisten mit vielen Jahren Erfahrung...) durch Dumpingpreise hervor zutun. Da wird dann 30% Rabatt für eine solarthermische Anlage gewährt und gleich noch die Bafa-Förderung abgezogen. Heraus kommen dann wirklich niedrige Preise, die dem Kunden einen Vergleich kaum ermöglichen, denn andere ziehen im Angebot die Bafa nicht ab und gewähren keine Mondrabatte. Gerade Ende 2005 wurden somit nicht wenige Käufer etwas über`s Ohr gehauen, denn der später erhaltene Zuschuss, war aufgrund der Reduzierung, um 20% niedriger. Vielleicht haben diese Anbieter die Differenz auch aus eigener Tasche ausgeglichen. Die Hersteller kalkulieren im Normalfall ihre Preise so, dass für den Handel 15 - 20% drin sind, was für ein wirtschaftliches Arbeiten auch wichtig ist. Wie soll man davon noch 30% dem Kunden gewähren? Im Sommer 2006 hatte auch erstmals ein Minus-Discounter eine thermische Solaranlage im Programm. Auf den ersten Blick war der Preis ein Schnäppchen, doch wenn man sich die Details genauer anschaute, sah man nicht nur die Qualitätsunterschiede und dass andere (z.B. wir) für gleiches Geld hochwertigeres Material anbieten, sondern auch, dass bei der angegeben Bundesförderung geschummelt wurde - um ganze 35%! Vorsicht...
Ein "Solar-Shop" bietet im Bereich PHOTOVOLTAIK
thermische Solarkollektoren (für Solarwärme) an. Naja, ist ja egal, macht ja
auch irgendetwas mit Sonne... "In einem Tag zum Solar-Experten!" So wirbt ein großer Systemanbieter bei Installateuren. Gegen Zahlung von ein paar hundert Euros wird er mit zig anderen 8 Stunden lang geschult, bekommt eine schöne Urkunde und nennt sich von nun an Solar-Fachmann. Wie sollen wir uns jetzt nach 11, bzw. 15 Jahren nennen? "Was - Sie machen für jede 3500-Euro-Warmwasseranlage eine T-Sol-Simulation? Das ist ja Perlen vor die Säue geschüttet!" So reagierte der Vertriebsleiter eines großen deutschen Systemanbieters wortwörtlich, als wir ihm unsere Herangehensweise bei der Angebotsbearbeitung darlegten. Und wenn schon, wir machen das auch weiterhin so und bieten lieber Produkte von Herstellern an, denen es nicht nur um den schnellen Euro geht... Ein anderer bietet seinen Monteuren jetzt Unterstützung bei der Dimensionierung und Angebotserstellung an. Je nach Umfang und Ausführung kostet der Spaß 250,00 Euro...
Solid, das gemeinnützige Solarenergie Informations- und
Demonstrationszentrum aus Fürth, warnt vor „Solarscharlatanen“. In
letzter Zeit würde Interessenten von Fotovoltaik-Anlagen häufiger suggeriert,
dass es mit einer geeigneten Projektierung einer Fotovoltaik-Anlage und einer
Wärmepumpe möglich sei, nahezu energieautark zu heizen. Der umweltfreundliche
Strom finanziere die Wärmepumpe, so könne gleichzeitig umweltfreundlich Wärme
und Strom erzeugt werden. solid stellt klar: „Aufgrund der fehlenden zeitlichen
Übereinstimmung von Erzeugung und Bedarf ist das nicht möglich. Denn der
überwiegende Teil an Solarstrom wird nicht während der Heizperiode erzeugt.
Ebenso ist es nicht möglich die Finanzierung der Wärmepumpe mittels der
Einspeisevergütung des Solarstroms zu bewerkstelligen. Die Solarstromvergütung
wird komplett für die Finanzierung der Solarstromanlage benötigt.
Solarstromanlagen können Renditen in einstelliger Höhe erreichen. Damit ist es
nicht möglich ein Heizsystem wie beispielsweise eine Wärmepumpe
gegenzufinanzieren.“
Nach so vielen negativen Berichten und aufgrund zahlreicher Bitten, werden wir hier nach und nach die tatsächlichen (positiven) Fakten zur Solarenergie aufzählen. Manches (technische Feinheiten) behalten wir aber auch weiterhin für uns... Die Sonne ist mit Abstand die älteste, zuverlässigste, sicherste und günstigste Energiequelle unseres Universums. Auch wenn die BILD-Zeitung in großen Lettern erwähnt, dass sie sich alle 100 Jahre um 10 cm von der Erde entfernt, werden wir noch einige Milliarden Jahre ihr(e) Licht und Wärme spüren dürfen. Genauso lange strahlt sie schon. Sie besteht zu etwa 80 % aus Wasserstoff, zu 20 % aus Helium und nur zu 0,1 % aus anderen Elementen. Es gibt viele Vergleichsbeispiele, die alle grundsätzlich stimmen und dieses gigantische Potential zum Ausdruck bringen: Auf Ihrer Oberfläche herrschen Temperaturen von ca. 6.000° C. Aufgrund von unterschiedlichem Einstrahlwinkel und Entfernung sorgt sie auf der Erde für Temperaturen zwischen - 60 und + 60°C. Mittlere Temperaturen liegen aber bei den für uns so angenehmen 20°C Schon eine nur 700 x 700 km große Solar-Fläche in der Sahara könnte ausreichen, um den aktuellen Welt-Energiebedarf (113.000 Milliarden kWh) zu decken. Heute noch Zukunftsmusik, doch Kabel werden immer länger und sicherer (im Gegensatz zu einer Öl- oder Gaspipeline im Meer)... Nein, so soll das Zukunftsszenario nicht aussehen, aber die Verhältnisse darstellen!  Quelle: www.Energienetz.de
Anders ausgedrückt: an einem einzigen Tag schickt die Sonne genug Energie zur Erde, um die Menschen das ganze Jahr über zu versorgen. Weil immer wieder Mitteilungen eingehen, die unsere Vergleiche als falsch darstellen, legen wir noch ein paar obendrauf - für alle, die langsamer verstehen! Auf einem Quadratmeter Fläche in Deutschland landet im Jahresdurchschnitt eine Energiemenge von 1.000 kWh = 100 Liter Öl! Je nach Standort liegt der Wert zwischen 700 und 1200 kWh. In Deutschland liefert die Sonne uns täglich achtzig Mal mehr Energie als wir insgesamt verbrauchen. Selbst an ganz schlechten, bewohnten Standorten auf der Welt werden noch ca. 500 kWh/qm im Jahr eingestrahlt. An den allerbesten Stellen (Äquatornähe) sind es sogar bis bis zu 2.500 kWh. Der weltweite Jahres-Strombedarf könnte durch eine Viertelstunde Sonneneinstrahlung gedeckt werden. Die südlich ausgerichteten Flächen deutscher Dächer würden ausreichen, dieses Land mit Wärme und Strom ganzjährig zu versorgen! Ganz egal, was irgendwelche Skeptiker sagen oder man durch Wetterkapriolen befürchtet. Die Technik ist dafür ausgereift und in wenigen Jahren reichen sogar geringere Flächen aus! Wir wollen jedoch gar nicht darauf hinaus, sondern den Energiebedarf durch einen Mix aus Sonne, Wind und Wasser in Verbindung mit Kraft-Wärmekopplung durch Biomasse und Geothermie langfristig, sauber und günstig bereitstellen. 
Dazu ein Link zum täglichen Energieverbrauch: http://www.energieverbraucher.de/de/Allgemein/Service/Daten_und_Statistiken/site__1080/ Die täglichen Energieerträge sind nicht nur abhängig von der Jahreszeit, sondern auch vom Kleinklima (Wetterbedingungen vor Ort), dem Standort und der Ausrichtung/ Neigung. Nachfolgend zeigen wir die Sonnenlaufbahn für den längsten Tag und den kürzesten Tag im Jahr in der ungefähren Mitte Deutschlands Frankfurt/ Main mit ca. 50° (www.Stadtklima-Stuttgart.de). Mit jedem Grad nördlicher verstärken sich die beiden Kurven ins extremere, so dass es in Skandinavien im Sommer nicht dunkel und im Winter kaum hell wird. Umgekehrt schwächen sich die Extreme im Süden immer mehr ab, so dass in Äquatornähe (Afrika, Mittelamerika, Südostasien) der Unterschied zwischen einem Winter- und Sommertag relativ gering ist. Die Sonnenbahn macht dann auch nicht die für uns gewohnte Kurve von links nach rechts, sondern verläuft eher gerade über den Kopf hinweg. Entsprechend kurz ist dort auch die morgendliche und abendliche Dämmerung (Sonnenschalter an/ aus)... 
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| 4:16 -20:39 = 16.23 Sonnenstunden Die Sonne geht frühmorgens im Nordosten auf und steht am Mittag sehr weit oben am Himmel, bevor sie spät abends im Nordwesten untergeht | 8:23 - 17:07 = 8.03 Sonnenstunden Die Sonne geht morgens im Südosten auf und steht am Mittag relativ niedrig am Himmel, bevor sie nachmittags im Südwesten schon wieder untergeht |
Aus diesen Kurven kann man entnehmen, dass trotz geringerer Strahlungsintensivität der solare Tagesertrag im Sommer zwischen Norden und Süden fast gleich sein kann, denn die längere Sonnenscheindauer, gleicht die geringere Intensität wieder aus. Im Winter sieht dies leider anders aus. Somit wird evtl. klar, dass es nichts bringt, im Norden eine Solaranlage für die Heizungsunterstützung größer zu machen, wenn die Dachabweichung von Süd größer als 45° ist. Wo die Sonne nicht steht, kann sie im Winter auch nichts mehr bringen. Bei einer kleinen Warmwasserbereitung dagegen, sind auch große Abweichungen im Sommer kaum negativ.  Quelle www.Wikipedia.de
Die in der Tagesschau jetzt immer genannte Sonnenscheindauer (Vorhersage für die regenerativen Energien) ist ganz nett, bringt aber niemandem eine Ertrags-Aussage für den nächsten Tag, denn es kommt ja auf die Strahlungsintensität an.  |  |  |  | Bei einem so strahlend blauen Himmel treffen im Sommer bei uns auf dem waagrechten Quadratmeter bis ca. 1000 W auf. | Schiebt sich eine Wolke davor können es je nach Stärke schon nur noch 400 - 700 W sein | Wenn es dann so stark bewölkt, liegen meist nur noch 100 W vor. Ist die Sonne aber noch zu erkennen oder wird aus anderen Richtungen reflektiert, sind es vielleicht auch 200 - 300 W... | Bei dunklem, tieftrüben, regnerischen Himmel kommt es fast zur Nullnummer. Weder Module, noch Kollektoren können aus diesem Licht noch nennenswerten Nutzen ziehen. |
Diese Werte können je nach Jahreszeit (Entfernung, Winkel der Sonne) abweichen. Bei sehr klarer Luft (Berge, Meer) und zum Äquator näheren Orten liegen sie höher, wo Städte und Industrie in der Nähe oder weiter nördlich, sind sie geringer. Wird eine Solarfläche durch Bäume, Häuser oder Berge momentan verschattet, ist im Normalfall ein leicht bewölkter Himmel dagegen ertragsreicher, als strahlender Sonnenschein, da die Reflektion der Wolken mehr Licht zur Solarfläche bringt! Je nach Ausrichtung und Neigung der bestrahlten Fläche wird die Solarstrahlung auf dem waagrechten Quadratmeter mit dem sich daraus resultierenden Korrekturfaktor multipliziert. Daraus ergeben sich bei optimalen Ausrichtungen bis zu 12% zusätzlichem Strahlungsgewinn und bei abweichenden Bedingungen bis 31% Verlust, gegenüber der Waagrechten. Nordausrichtungen sind dabei nicht berücksichtigt, denn diese sind grundsätzlich nicht empfehlenswert. Je nach dem wie gut die Kollektoren einer thermischen Solaranlage gedämmt sind, spielt die Außentemperatur bei den aus der Strahlung resultierenden Erträgen nur eine geringe Rolle. Den größten Vorteil haben dann gute Vakuumröhren, da sie regelrecht "isoliert" sind. Dennoch lohnt sich deren teurere Anschaffung meist nicht zusätzlich. Bei Solarstromanlagen ist es genau umgekehrt. Je wärmer die Modulfläche, desto mehr fällt die Spannung ab und die Leistung verringert sich. Somit kann man an klirrkalten Wintertagen im reflektierenden Schnee unter Umständen um die Mittagszeit größere Leistungswerte als im Sommer messen. wird fortgesetzt... Auf zur Energieberatung... |