PV-Montagesysteme für Solarstrom-Anlagen ©

Kapitel-Übersicht

Grundsätzliches
Statik/ Stabilität/ Diebstahlschutz
Schrägdach
Waagrechte Modul-Anordnung/ Kreuz-Schienen-System
Indach
Flachdach
Freiaufstellung / Bodenaufstellung
Wand-/ Fassaden-Montage
Solar-Markise oder Terrassen-Überdachung
Solar-Carport
Halterungen für Kleinanlagen (WoMo/ Boot/ Mast)
Nachführungen (Tracker)

Grundsätzliches

Mittlerweile bietet fast jeder Solarhändler auch ein eigenes Gestell an. Oft erfolgt dies um an der Anlage mehr zu verdienen oder um in dem ausgebrochenen Preiskampf mithalten zu können. Da der Kunde, weder vom Papier noch vom optischen Eindruck her, das Material beurteilen kann, werden gerne Begriffe wie "Qualitätsstahl, Hightech, hochwertig", u.s.w. verwendet. Manchmal handelt es sich dabei jedoch um eine Mogelpackung.

Einige liefern sogar immer noch nur einfache, feuerverzinkte Halfenschienen, wie sie z.T. auch bei billigen thermischen Solaranlagen zu finden sind, aus. Andere nehmen zwar Alu und Edelstahl, sparen jedoch in Stärke, Profilierung, Verarbeitung oder kaufen den ganzen Kram gleich in Osteuropa, bzw. China. Edelstahl ist dabei auch nicht gleich Edelstahl. Mit "Öko" hat das dann auch nichts mehr zu tun. Am besten ist 1.4301 (unmagnetische Schweißqualität). In Meeresnähe ist 1.4571 zu bevorzugen. Wir halten dieses Vorgehen weder für ökologisch, noch ökonomisch, denn Anlagen für zigtausend Euro (bis 2010 waren Anlagen viel teurer als heute) sollen auch ein Leben lang auf Ihrem Dach sicher und schön erhalten bleiben und nicht beim nächsten Sturm davon fliegen oder in ein paar Jahren Rostspuren hinterlassen. Weiterhin gibt es Gestelle, deren Klemmen Schatten auf die Modulränder werfen oder verstärkt für Schmutzablagerungen sorgen. Somit werden die Jahreserträge z.T. stark reduziert!

Für jeden Anwendungszweck bieten wir das passende Montagezubehör.
Auf dem Bild sind nur ein paar Varianten, die in unserer Ausstellung ausliegen. Einfach verzinkte Profile, Anker, Schrauben oder Scheiben haben auf dem Dach nichts verloren. Wer hier billig will, kommt später teurer - dies wissen wir leider aus eigenen, viele Jahre zurückliegenden, Erfahrungen...

Wir arbeiten ausschließlich mit den großen, erfahrenen Gestellherstellern Deutschlands zusammen, die z.T. auch in der Lage sind, speziell für uns, bzw. unsere Kunden Gestelle oder Halterungen dem Dach oder Modul genau anzupassen. Trotzdem sind unsere Gestelle oftmals günstiger, als das was andere anbieten. Um Kosten zu sparen, werden nach Möglichkeit die Montage-Gestelle der ausliefernden Modul-Werkslager verwendet. Das sind dann Marken wie z.B. Donauer (Intersole), EBK (Lorentz) IBC (Topfix), Wagner & Co. (Tric), u.a.

Abhängig von der Anlagengröße, Montageart und Technik können Gestelle zwischen 100 und 1000 (!) Euro je kWp kosten. Für Einzel-Montagen von Modulen bedeutet dies, dass je nach Größe, Art und Technik, der Befestigungssatz zwischen 25,00 und 100 Euro kostet. Aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten können wir hierzu keine Preislisten einstellen, sondern, nur auf genaue Anfrage, den genauen Preis benennen. Hierfür haben wir die jeweiligen Planungslisten.

Mehr oder weniger sollte es jedoch nicht sein. Eigentlich müssten die Gestellpreise aufgrund der extrem steigenden Rohstoffpreise teurer werden. Doch intelligente Rationalisierungsmaßnahmen, immer größere Stückzahlen und knappere Kalkulationen sorgen dafür, dass ein Montagegestell heute nur noch einen Bruchteil der Anlagenkosten ausmacht. Also kein Grund kleinlich zu sein!

Vor allem beim Selbstbauer oder einem branchenfremden Dachdecker ist die Montage und deren Anleitung ein wichtiger Entscheidungspunkt. Vor Jahren haben uns noch manchmal die Haare zu Berge gestanden, wenn wir uns durch ein einseitiges, zerfleddertes DinA4-Blatt kämpfen und aus einem Karton Schrauben die Richtigen zusammen suchen mussten. In Zusammenarbeit mit den Lieferanten entstanden jedoch in der Zwischenzeit für unsere Kunden leicht verständliche Anleitungen, die durch unsere eigene Zusammenfassung ergänzt, (fast) jedem die Montage ermöglichen.

Unbedingt abraten möchten wir allen Selbstbauern, sich selbst ein Gestell zusammen zuschustern! Bei den heutigen günstigen Anlagenpreisen fallen vor allem unsere günstigen Gestell-Kosten kaum noch auf. Sicher kommen Sie hiermit am Schluss besser, schöner, stabiler und günstiger weg. Das Gestell soll ja ein paar Jahrzehnte halten. Im Schadenfall interessiert sich auch die Versicherung dafür...

Modul-Schaden wegen Eigenbau-Gestell!
Klingt komisch, ist aber selbst schon einigen Kunden von uns passiert. Beim Modulkauf gaben Sie an, bereits ein Gestell zu besitzen. Später stellte sich heraus, dass sie sich Einlegerahmen geschweißt hatten. In solch einer Konstruktion hat aber kein Modul etwas verloren! Bei den, über das Jahr, wechselnden, Temperaturbedingungen dehen sich die Materialien unterschiedlich aus, es kommt zu Spannungen und dann zum Glasbruch = Modul-Schrott!


Statik

Wiebke, Lothar, Kyrill, Emma oder Xynthia - man merkt sich heutzutage die Namen der Stürme. Sie hinterlassen nicht nur Tote, zerstörte Häuser, Verkehrs- und Versorgungschaos, sondern auch zerstörte Solaranlagen.
Während es mit den deutschen Windkraftanlagen auf dem Land und der See keine Probleme gab, erlitt die Solartechnik alleine bei Kyrill ca. 1,5 Mio Euro Sachschaden. Die meisten Schäden erfolgten bei Flachdachanlagen, aber auch Schrägdachsysteme und vor allem Nachführanlagen stürzten z.T. ab oder um. Die Gründe waren in allen Fällen zu geringe Befestigungen oder Beschwerungen und dass Segelstellungen der Tracker nicht ausreichend sind, wenn Böen auftreten oder erste Winde schon Verstellungen am Gestänge vornehmen konnten. Bei den Schrägdachsystemen wurde meist an den Befestigungspunkten gespart, Installationsfehler vorgenommen und zu schwache Schienen verwendet.

Jeder denkt dann erst mal "kein Problem - ich bin ja versichert".
Doch bei solchen Summen prüfen die Versicherer berechtigterweise ganz genau. Und wenn sie feststellen, dass die Montage (egal ob Selbstbau oder Fachfirma) nicht dem Stand der Technik - DIN 1055-4/5 - entspricht, bzw. Mängel aufweißt, zahlt der Versicherer nicht. Der Monteur haftet wenn Installationsmängel vorliegen. Bei ca. 40% der Kyrill-Fälle war dem so! Daher ist es um so wichtiger, nicht nur den Preis und die Qualität der stromerzeugenden Komponenten, sondern eben auch des Gestells zu betrachten. Geiz ist geil - führt hier zu im Nachhinein teuren Anlagen. Das TÜV-Prüfzeichen, o.a. sind schon eine Hilfe - aber alleiniger Verlass bedeutet dies nicht!


Schnee

Aber nicht nur der Wind kann eine Anlage vernichten!
In 2006 und auch wieder 2010 konnte man erleben, welche Schneelasten, nicht nur in Süddeutschland, anfallen können. Manche Anlagen waren darauf nicht ausgelegt und die falsch unterstützten Module, bzw. zu schwache Anker gaben nach...

Hier auf diesem Bild sieht man keine quer verlaufenden schienen. Sie sitzen jeweils am Modulrand, was bei ca. 1,60 m einfach viel zu viel Luft ist. Eine Garantieübernahme erfolgt dann natürlich nicht.

Gerade jetzt, wo die Branche Gewicht und Kosten sparen will und dünnere Gläser einsetzt, ist es besonders wichtig, eine passende, stabile Unterlage einzusetzen!


Stabilität

12 Jahre lang war keine einzige unserer über 1000 Anlagen von einem Sturmschaden betroffen, obwohl sich viele davon in den Orkan-Gebieten befinden - egal ob im gesamten Bundesgebiet, den Nachbarländern oder sogar in anderen Erdteilen! Der Mehrpreis unserer Gestelle ist absolut unbedeutend, der Mehrzweck aber erheblich!

Im November 2008 hatte es dann doch eine neue, vom Kunden zu schwach beschwerte, Flachdach-Anlage voll erwischt.
2 Ständer mit insgesamt 4 Modulen kippten vom Dach - ein Modul wurde verbogen und die Glasschicht zersplitterte. Der Rest hat überlebt - Dank des Schnees, der schon lag!


Diebstahlschutz

Wir wollen es nicht dramatisieren, aber immer öfters hört man vom Moduldiebstahl. Dabei geht es kaum um eine Netz-Anlage auf Schrägdächern. Aber Kleingärten, abgelegene Solarparks und niedrige Flachdächer werden gerne nachts besucht und ganze LKW-Ladungen mitgenommen. Uns überrascht nur immer wieder, dass solche Diebe Kunden für ihre Anlagen finden - wahrscheinlich in der Kaufbucht...

Hilfreiche Maßnahmen sind:

Notieren der Typennummern,
eine passende Versicherung,
Alarm/ Überwachungsanlage,
Stahlkugeln in die Inbusschrauben-Köpfe einschlagen,
Secur-Screw-Schrauben mit Soll-Bruchstelle

Kunden mit Inselanlagen in unbewohnten Gebieten, installieren die Anlagen so, dass sie nicht so leicht auffallen, nicht zugängig sind oder bauen sie bei Abwesenheit ab.


Photovoltaik auf Asbest-Dächern?

Das Krebsrisiko durch Asbest-Fasern ist wissenschaftlich belegt.
Daher sind Arbeiten an Asbest-Dächern (egal ob Abriss oder Reparatur) verboten, bzw. nur duch spezialisierte Fachbetriebe zulässig. Somit ist im Normalfall auch keine Montage von Solarstrom-Anlagen erlaubt, auch wenn vorhandene Löcher für die Stockschrauben genutzt werden.

Allerdings sind sich die Bundesländer bei den genauen Regeln nicht einig
und in Härtefällen gibt es Ausnahmen. Gerade wenn die Eindeckung noch relativ neu, bzw. gut erhalten ist (Asbest wurde bis 1991 verbaut), besteht die Möglichkeit, dass ein geschulter Betrieb auf dem vorhandenen Belag Solarmodule montieren darf.

Ansonsten empfiehlt es sich, durch einen zugelassenen Betrieb das alte Asbestmaterial staubgeschützt abbauen zu lassen und eine einfache Holzverschaltung vorzunehmen, auf der die Module dann als Indach-System befestigt werden. In vielen Fällen ist dies günstiger, als ein neues Ziegeldach aufzubringen. Die Kosten für die Sanierung gehören zu den Anlagenkosten und können somit steuerlich abgeschrieben werden.



Schrägdach-Montage

Die gängigste Montage-Variante hat viele Fortschritte gemacht, auch wenn der Besitzer es der fertigen Anlage nicht ansieht. Aber immer noch montieren einige Anbieter ihre Gestelle wie in den Neunzigern - mit viel Kleinteilen, verzinkten Schienen und viel zu schwachen Verbindungen. Das Ergebnis: Zu teuer, zu zeitintensiv, zu wackelig.



Bis Anfang des neuen Jahrtausends wurden vorrangig kleinere Module (bis 100 Wp) hergestellt und verbaut. Diese (z.B. BP 585) konnten z.T. auch in Gruppen, die auf dem Boden fertig konfektioniert wurden auf`s Dach gezogen werden. Bis 2002 haben wir praktisch jede Anlage in 2er bis 7er Gruppen (ohne Kran) so montiert und konnten die Montagearbeit vor Ort auf ein Minimum reduzieren. Heute haben die meisten Module MC-Stecker, so dass auf dem Dach nicht mehr viel zu verkabeln ist.


Die Befestigungsgestelle für Solarstrom-Anlagen haben sich in den letzen 10 Jahren erheblich verändert. Die erfahrenen Hersteller haben es geschafft, leichtere und anpassungsfähigere Schienensysteme zu entwickeln, die dennoch insgesamt stabiler, montagefreundlicher und meist auch günstiger sind, alsnoch in den Neunzigern.

In der Regel werden 2 Schienen um 90° versetzt unter den Modulen angebracht. D.h. für die meist stehenden Module verlaufen die beiden Schienen waagrecht. In Ausnahmefällen werden Module auch waagrecht montiert, hier laufen die Schienen dann senkrecht. Lässt die Sparrenlage keine stabile Schienenverteilung zu, wird mit einem Kreuzschienensystem gearbeitet. Dieses reduziert auch die notwenige Anzahl der Sparrenanker.

Faustregeln gingen bisher von 2 Ankern je Modul aus.
Aufgrund der unterschiedlichen Sparrenabstände und immer größer werdenden Module, kann man diese Formel häufig auch umgehen. Abhängig vom Standort (Wind/ Schneelasten) gibt es Ansätze von 0,5 - 2 Ankern je Quadratmeter. An den exponierten Dachrändern muss dabei die Verteilung genauer geprüft werden. Es kommt dabei aber auch auf die Material-Qualität an.

Auch wenn alles ähnlich klingt und manchmal auch so aussieht, stecken im Detail doch erhebliche Unterschiede. Sparrenanker können schwere Teile sein, die wenn die Schienen es zulassen, selbst bei 2 m Abstand zueinander die Kräfte problemlos aufnehmen. Es gibt aber auch dünne Haken, die von Hand verbogen werden können und auch ohne Druck von Wind oder Schnee schon nachgeben.

Lieber weniger, aber stabile Anker eingesetzt, als Viele, die nichts wert sind. Sowohl am Materialverbrauch, als auch dessen Preis und vor allem der Montagezeit kann man dann viel mehr sparen! Am falschem Ende zu sparen, kommt später oft teuer! Und die Versicherung deckt den Schaden NICHT ab!


Waagrechte Modul-Anordnung/ Kreuz-Schienen-System

Normalerweise liegen die Schienen auf den Dächern waagrecht und nehmen senkrechte Module einfach auf.

Sollen Module aber waagrecht verlegt werden, müssen die dann senkrecht verlaufenden Schienen auf den Sparren liegen. Damit es nicht zu statischen Problemen kommt, müssen die Abstände dann gleichmäßig und passend sein, damit ein Modul gut unterstützt wird. Wenn Diese nicht in einem gleichmäßigen Verhältnis zu den senkrechten Sparren liegen, kann mittels Kreuzschienensystem für eine stabile, sichere, aber auch aufwendigere Befestigung (Montage + Kosten) gesorgt werden.

Hier entscheiden wir uns dann meist für das Soltech-System.

Auch bei der eigenen Solar-Markise wurde ein Kreuzschien-System eingesetzt, damit die großen Module genau dicht passend auf den langen, starken Alu-Sparren lagern konnten.


Dach- oder Sparrenanker zur Gestellbefestigung

Um die Kraft vom Modulgenerator auf das Dach zu übertragen gibt es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten:

Je nach vorhandenen Ziegeln (Frankfurter Pfanne, Bieberschwanz, Schiefer, Berliner Welle, u.s.w.) setzen wir passende Edelstahl-Sparrenanker oder Stockschrauben und für Aufdachdämmungen verlängerte Torxschrauben ein, um ein Optimum an einfacher Montage, Stabilität und Haltbarkeit zu erreichen. Da die Mehrkosten nur gering sind, kommen feuerverzinkte Anker kaum noch zum Einsatz. Hat ein Dach unterschiedlich verlaufende Sparren (ergibt Berg- und Talbahn) setzen wir zum Ausgleich verstellbare Sparrenanker ein. Billige, schmale Dachhaken, die nur eingehängt werden oder kein verschiedenen Montagemöglichkeiten bieten, gibt es bei uns nicht.

Mittlerweile wird auch hier immer häufiger Alu eingesetzt, denn durch besondere Profilierungen wird mit weniger und vor allem leichterem Material ein mehr an Stabilität und anpassung erreicht.

Für die meisten Ziegeldächer mit verschiebbaren Pfannen wird der S-förmige Sparrenanker "Frankfurter Pfanne" verwendet. Es gibt ihn heute schwer verzinkt, in Edelstahl oder Alu und als steife oder höhen/seitenverstellbare Variante, um Unebenheiten besser auszugleichen...

Für echte Schieferplatten- oder alte Bieberschwanzziegel gibt es entsprechende langgezogene Sparrenanker.

Dünne "Häkchen" und Klebstoffe haben auf dem Dach nichts verloren, denn die Anlage soll ja einige Jahrzehnte Wind und Wetter (Schnee) trotzen!



Stockschrauben

Bei Dachpappe oderWellendächern (Berliner Welle z.B. Eternit), arbeitet man mit langen Stockschrauben, die im Wellenberg weit in den Sparren oder die Fette eingeschraubt werden. Hierbei sollte man die Anzahl etwas höher ansetzen, als bei schweren Ankern, die mit 2 - 3 Spax-Schrauben befestigt werden. Alternativ gibt es auch Aufsetzanker, die über den Wellenberg gestülpt und verschraubt werden.

Auch für Dachschindeln aus Pappe und z.T. bei Schiefer wird mit den Stockschrauben befestigt.


Wagner & Co.

Je nach Modultyp, Dachart, optischen Vorstellungen und Art der Montage (Selbstbau, Dachdecker, Solarteur oder durch uns) wählen wir passende Gestelle aus, bzw. nennen unseren Kunden Alternativen. Oftmals geht man beim Schrägdach von 2 Sparrenankern (oder sogar 3 Stockschrauben) je Modul aus, um eine stabile Verbindung der Schienen mit den Sparren zu erreichen.

Hier verwenden wir häufig Wagner & Co. in Verbindung mit den Modulen von BP Saturn (früher) oder Sanyo. REC, Evergreen, u.s.w. (heute). Handelt es sich um eine Großanlage (50 Module und mehr), möchte man u.U. gerne an der Anzahl sparen, um Geld und vor allem aber Zeit zu sparen, denn das Montieren der Sparrenanker ist am aufwendigsten. Dann wählen wir statisch anders belastbare Gestelle.

Bei Sparrenabständen bis ca. 1 m liegt unser Schwerpunkt aber beim neuen Tric A - System von Wagner. Einige SB-Kunden, die bisher schon mehrere unterschiedliche Anlagen von uns erhalten haben, sind von der Montagefreundlichkeit begeistert!

TRIC A – das neue Aufdach-Montagesystem für PV-Anlagen
Sicher, schnell und variabel, das intelligente Montagesystem TRIC A
Für eine dauerhafte Befestigung der Solarmodule sind hohe Ansprüche an Konstruktion und Qualität des Montagesystems zu stellen. Unter dieser Prämisse vertreibt Wagner & Co seit über 25 Jahren geprüfte und zertifizierte Montagesysteme. Unsere Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt und den Marktbedürfnissen angepasst.

Mit dem System TRIC A bieten wir jetzt eine grundlegend überarbeitete Version unseres bisherigen Aufdach-Montagesystems MGSE an. TRIC A besticht durch eine Vielzahl von praxisorientierten und pfiffigen Detaillösungen. Durch erweiterte Verstell- und Ausgleichsmöglichkeiten erhält das System mehr Flexibilität bei der Montage. Es erlaubt unter anderem deutlich längere Schienentragweiten und eine präzise Auslegung auf die vorhandenen statischen Anforderungen.

Dadurch wird, vor allem bei großen Anlagen, die benötigte Ankerzahl minimiert und die Montagezeit verkürzt sich. Die neuen Modulklemmen ermöglichen den Einsatz für nahezu alle gängigen Modultypen, auch ein nachträglicher Austausch von Einzelmodulen ist jederzeit einfach und zeitsparend möglich. Ein mehrfach verstellbarer Aluminium-Sparrenanker komplettiert das System. Die Sparrenanker werden in Zukunft mit Hammerkopfschraube ausgeliefert. Alle Komponenten sind vormontiert und können sowohl in großen Einheiten als auch individuell für die jeweilige Anlage zusammengestellt werden. Das Montagesystem TRIC A ist TÜV zertifiziert.


Die Vorteile des Systems im Überblick

Die Alu-Tri-C-Montageschienen (Maße 40 x 40 mm) mit drei C Nuten ermöglichen bis zu 1,85 m freie Schienentragweite zwischen den Sparrenankern.
Die Modulklemmen sind geeignet für alle gängigen Modultypen mit Rahmenhöhen
von 35 –51 mm
Hammerkopfschrauben mit Gewindesicherung und Lageanzeige erhöhen die Montagesicherheit und ermöglichen eine optimale Kontrolle der Modulklemmen.
Die Sparrenanker vom Typ A sind vormontiert und 3-fach verstellbar:
Höhenverstellung für 24 – 40 mm hohe Dachlatten und 20 mm Schienenniveau,
seitliche Verstellung für ungünstige Pfannenanlage,
Winkelverstellung bei verdrehten Sparren.
Alle Komponenten sind auch in preisgünstigen Großverpackungseinheiten erhältlich.

Soltech

baut für uns Gestelle, die statisch berechnet sind und Dank speziell profilierter Schienen oder auch dem Einsatz von zus. Unterschienen, nicht nach der "2 Anker je Modul" - Regel aufgebaut werden müssen. Vor allem bei Anlagen mit Dünnschichtmodulen wäre der Preisvorteil bald futsch. Meist kommen wir dann mit der Faustformel "ein Anker je Quadratmeter oder sogar je Modul" zurecht und können die Anzahl halbieren, bzw. dritteln.

Wenn die Dachneigung sehr gering ist, das Dach sehr lang aber nicht hoch und Optik und Windlast kein Problem darstellen, verwenden wir oftmals zusätzlich einen geschlossenen Modultisch. So kann z.B. bei einem Dach mit 15° Neigung und zus. Aufständerung um diesen Wert, der Jahresertrag um ca. 4 Prozentpunkte erhöht werden und die Gefahr von Ertragseinbußen durch Verschmutzung oder liegen bleibenden Schnee erheblich gemindert werden. Mehraufwand und Aufpreis halten sich dabei in Grenzen.

Wird eine besondere Optik gewünscht, sind Lorenz und Econstruct unsere erste Wahl. Weiterhin setzen wir noch auf die Marken Intersol und Schletter.


Indach-Montagegestelle

Nicht erst seit der erhöhten NRW-Förderung oder den Schweizer Zuschüssen für Indachanlagen gibt es diese Systeme. Hierbei muss jedoch beachtet werden, das die Neigung nicht zu gering sein darf. Je nach Hersteller liegt die erforderliche Mindest-Dachneigung bei 12 - 25°. Bei den geringen Werten ist aber eine regendichte Unterspannbahn unbedingt erforderlich.

Die Indachvariante sieht vor allem besser aus.
Gleichzeitig ist sie aber aufwendiger und teurer, bei rahmenlosen Laminaten die Beschädigungsgefahr für Module (vor Einbau) größer und der Jahres-Ertrag aufgrund der höheren Zell-Temperaturen um 3 - 8% geringer (zeitweise um bis zu 10% weniger Leistung!).

Trotzdem: für viele eine echte Alternative, besonders beim Neubau, einer Dachsanierung oder bei denkmalgeschützen Gebäuden. Vielfach wird aber die Haltbarkeit vorhandener Ziegel unterschätzt. Der verkaufstüchtige Dachdecker rät natürlich zum sofortigen Austausch. Doch liegen Ziegel dann zukünftig unter den Solarmodulen sind sie weitgehend vor den Witterungseinflüssen (Regen, Schnee, Wind und Sonne) geschützt und können noch einige Jahrzehnt ihren Dienst erfüllen.

Viele Gestell-Hersteller haben die Indach-Variante, wegen geringer Nachfrage, jedoch wieder aus dem Programm genommen oder bieten sie nur in Verbindung mit besonders abgestimmten, rahmenlosen, Solar-Modulen an.

Daher auch für unsere SB-Kunden nicht unbedingt empfehlenswert.

soltechindachalu.pdf
soltechschindellaminate.pdf


Flachdach- oder Bodengestelle

Gestelle für die Boden-Bontage sind natürlich am einfachsten aufzubauen. Allerdings liegt ihr Preis meist etwas höher als ein Schrägdachsystem. Denn es bedarf nicht nur mehr Schienen und Stützen, sondern auch besonderer Stabilität, da die Wind-Angriffsfläche in der Regel größer ist. Wer sich die Mühe machen will, um viermal im Jahr auf dem Flachdach die optimale Modul-Neigung einzustellen (= ca. 10% Mehrertrag), bekommt ein verstellbares Edelstahl/ Alu-Gestell zum Beschweren oder Dübeln. Der Jahres-Mehrertrag liegt bei ca. 10%!

Unterschieden wird in Beschwerung oder Verschraubung des Systems mit dem Untergrund.
Daher muss man die Statik/Dichtheit des Daches berücksichtigen. Je nach Montageart muss je qm um mehr als 100 kg Gewicht aufgelastet werden. Dies ist für viele Flachdächer nicht realisierbar, vor allem wenn man je nach Standort auch noch hohe schnee- oder Regenlasten dazu kalkulieren muss. In diesen Fällen ist ein dichtes Verdübeln (z.B. mit Sikaflex) sinnvoller.

Wichtig ist bei Bodenaufstellung die gegenseitige Verschattungsfreiheit zu beachten.
Die Weihnachtssonne kann dabei u.U. unbeachtet bleiben, doch in November und Februar sollte um die Mittagszeit kein Modul das Andere verdecken!

Auch hier wählen wir häufit Wagner & Co. Tric F oder Soltech

Prospekte\Soltech flachdach-light.pdf
Prospekte\Soltech verstellbares flachdachgestell.pdf


Bei Montage auf dem Boden oder einem Flachdach können Gestelle oder auch Recycling-Wannen, wie z.B. die ecofys console verwendet werden. Der Aufbau ist kinderleicht und die Kosten u. U. günstiger. Man füllt nur die Wannen mit Sand, Kies oder Steinen - fertig...

Die ConSole gibt es in verschiedenen Größen zwischen 1350 x 730 mm und 1200 x 1050 mm und kostet je nach Menge und Größe zwischen 50,00 und 65,00/ Stück

Prospekt


Intersol Futura Flat Roof

Ganz neu ist Futura Flat Roof. Es lässt sich der leicht aufbauen und richtet die Solarmodule in einem Winkel von 25 Grad auf und zusätzlich angebrachte Bleche an der Rückseite jedes Modulträgers sorgen für aerodynamische Aktivität. Seitenbleche schließen die Enden jeder Modulreihe als Windschott ab.

Das Ergebnis dieser Konstruktion ist eine Ballastreduzierung um bis zu 85 Prozent im Vergleich zu konventionellen Flachdach-Bauweisen.





LORENZaero 10® – Die neue Leichtigkeit

LORENZaero 10® ist ein neuentwickeltes, ballastarmes Montagesystem für ebene Flachdächer mit bis zu 5° Neigung, das auf das Dach einfach aufgelegt wird. Ohne Verletzung der Dachhaut bietet der Kreuzverbund aus Unter- und Tragprofilen bei höchster Stabilität eine effektive Ausnutzung der Dachfläche und gleichzeitig hohe Sicherheit. Für Installateure und Investoren.

Das innovative, rundum geschlossene Gestelldesign, das in Windkanalversuchen aerodynamisch optimiert wurde, nutzt – unabhängig von der Windrichtung – die auf jedem Dach auftretenden Windsog-Effekte für höchste Standsicherheit optimal aus.

Neue Modulneigung bietet viele Vorteile
Ein weiteres technisches Highlight ist die Modulneigung von 10°, die zahlreiche Vorteile bietet. So resultiert aus der geringeren Modulneigung eine Bauhöhe von weniger als 50 cm und folglich eine deutlich geringeren Verschattung der Module.

Der Solarstrom-Ertrag ist nur unwesentlich niedriger als bei 30° Modulneigung, was aufgrund des geringen Abstands der Modulreihen zu einer erheblichen besseren Dachflächenausnutzung (kWp/m2) führt.

Außerdem ermöglicht die 10°-Modulneigung die optimale Ausnutzung des Windsog-Effekts und in der Folge eine deutliche geringere Ballastierung.

Individuelle Projektierung mit dokumentierter Anlagensicherheit
Da die notwendigen Ballastwerte von vielen Parametern abhängen, erfolgt die exakte, normgerechte Berechnung der erforderlichen Ballastierung für LORENZaero 10® grundsätzlich im Rahmen einer standortbezogenen Projektierung durch Energiebau.


(Leicht-)Flachdächer

SmartRoof Lösungen sind optimiert zur direkten Applikation auf großen, industriellen und gewerblichen (Leicht)-Flachdächern.
Durch die innovative Kombination bewehrter Technologien aus Bedachungs- und Solarindustrie gibt es mittlerweile eine optimale Lösung für flache Dächer mit geringen statischen Reserven.

UNITAPE kann auf nahezu jeder Art der Dacheindeckung bauseitig verklebt werden. So ist man frei in der Wahl der Dachhaut. Diese sollte eine Lebenserwartung von mindestens 20 Jahren haben. Wir empfehlen z.B. hochwertige Kautschuk-Dachbahn wie Resitrix.

UNIFLAT wurde für die schnelle, einfache Montage auf (Trapez)-Blechdächern entwickelt. Bei Bedarf gibt es auch Lösungen mit neuem Blechdach (UNIFLAT Snap und Thermo).

UNITED SOLAR OVONIC zählt zu den größten und ältesten Dünnschichthersteller der Welt. Der dazu eingesetzte Bitumenkleber wird seit über 10 Jahren am Dach verwendet.

Die Vorteile dieser bewährten Lösungen liegen auf der Hand:
- Der Kunde bestimmt die Dachhaut
- Direkte, bauseitige Verklebung auf der Dachhaut
- Kaum zusätzliche Dachlasten (UNITAPE < 5 kg/m⊃2; , UNIFLAT < 10 kg/m⊃2;)

Aufgrund der eingesetzten Dünnschichttechnologie erwirtschaften diese Systeme auch bei flacher Dachneigung beste Erträge.


Die UNITAPE-Module gibt es mit 136 Wp oder 144 Wp

Solares Bedachungssystem zur Verklebung auf Bitumen, Blech- und weichmacherfreien Foliendächern.

Gewicht: 3,7 kg/qm

Systemzubehör: Kabelkanal, Flächengrundierung, Preis nach Aufwand



UNIFLAT, 272 Wp oder 288 Wp

Solares Bedachungssystem zur Verschraubung auf Trapezblech-dächern

Gewicht: 9,3 kg/qm

Systemzubehör: Befestigungsschrauben, Butylabdichtungsband, Kabelkanal, Preis nach Aufwand




Wand - oder Fassadengestelle

Eine senkrechte Modul-Montage an Wand oder Fassade sollte nur bei absolut genau südlicher Ausrichtung und auch winterlicher Nutzung erfolgen, sonst sind die Verluste am Morgen und Abend einfach zu groß. Module können dann einfach an Schienen aufgeschraubt werden oder bei Neubauten direkt in die Fassade integriert werden. Besser sind jedoch abgewinkelte (aufgeständerte) Vorrichtungen , damit ein Modul wieder ca. 30 - 45° Neigung hat. Durch diese Montageart bildet sich eine Art Solar-Markise, die als Vordach über Türen und Fenstern für Sonnen- und Regenschutz sorgen kann.

In Sardinien haben wir jetzt unsere Anlage mit einer Solarmarkise erweitert. Nebeneffekt: weniger Aufheizen im Innern im Hochsommer und etwas mehr Regenschutz vorm Haus.

Soltech MARKISE PDF


Auch an einer Fassade können mehrere Zeilen untereinander abgeständert realisiert werden. Hierbei muss man die Verschattung jedoch sehr genau betrachten. Während bei einer Flachdachmontage die Abschattung der winterlichen, tief stehenden Sonne nur geringe Verluste einbringt, wäre ein hochsommerlicher Ertragsverlust um die Mittagszeit schon immens!

Besondere Beachtung muss die Befestigung finden.
Bei Schrägdächern sind die allermeisten Sparrenaufbauten stabil genug, um die Lasten aufzunehmen und zu verteilen, genauso wie die meisten Flachdächer. Ein Gestellplaner trägt hierfür die Haftung. Bei der Fassadenmontage müssen die Befestigungsschrauben/ Dübel jedoch immer bauseits gestellt werden, denn Wandaufbauten sind in Stärke und Art sehr unterschiedlich. Während es mit Betonwänden und starken Ziegeln in der Regel keine Probleme gibt, können mehrschalige Mauerwerke oder Vorhangfassaden den Aufwand erhöhen, denn die Verankerung muss ja tief in der massiven Wand erfolgen. Im Zweifelsfalle sollte man dazu seinen Bauträger oder einen örtlichen Statiker beauftragen.


Solar-Markise oder Terrassen-Überdachung

Seit der Quadratmeter Solarfläche kaum noch mehr als herkömmliche Eindeckungen kostet, mehren sich die Möglichkeiten für Solaranlagen. So kann man z.B. Module einreihig von einer Wand abständern, um Fenster vor der Sommer-Sonne, bzw. einen Hauseingang vor Regen zu schützen oder ein Vordach ein wenig zu verlängern.

Je nach gewähltem Modul scheint kein Licht mehr durch oder teiltransparente Module sorgen für interessante Schattenspiele.

Mit den abgebildeten Sanyo-Double HIT-Modulen wird auch das vom Boden oder der Wand reflektierende Licht auf der Rückseite der Module genutzt = bis zu 25% mehr Ertrag!

Siehe auch Anlagenbeispiele


Die etwas größere Variante der Solarmarkise, stellt die mehrreihige solare Terrassen-Überdachung dar.
Setzt man Module ein, die durch Lücken zwischen den Zellen oder an den Rändern, etwas transparent wirken, wird es auch an bewölkten Tagen nicht zu dunkel darunter.

Besondere semitransparente Solarmodule werden in der Regel ohne Alurahmen geliefert und können entweder in Solar-Indach-Montagegestelle eingelegt werden oder in typische Alu-Schienen, die sonst eher nur Plexyglasplatten halten. Hier darf die Schienen-Abdeckung aber nicht zu breit werden - sonst werden die Zellen verschattet. Aufgrund der geringeren Stückzahlen sind sie etwas teurer.


Solar-Carport

Selbstverständlich eignet sich auch ein sogenannter Carport als Unterdach für eine Solarstromanlage.

Wer schon Einen besitzt, kann dann entweder, wie auf normalen Dächern üblich, das Montagegestell über den Dachziegeln montieren und die Module darüber legen oder die nach oben offenen und nur mit Sparren/ Pfetten versehenen freien Balken direkt mit Modulen überdecken.

SB-Kunden von uns haben dies schon in vielfacher Weise realisiert. Siehe Anlagenbeispiele
Carports kann man sich selbst basteln oder in Holzbauweise im Baumarkt, u.s.w. besorgen.

Alternativ gibt es jetzt auch Fertig-Carports von Voltaport


Unser langjähriger Gestell-Lieferant Soltech bietet konfigurierbare Gestelle zum Bau von Solar-Carports an.

Mit der Systemtechnik PV-TEC erhalten sie eine rationale Antwort für die großflächige Aufständerung von Photovoltaikmodulen aller Art auf flachen oder leicht geneigten Dachflächen für das Unterstellen von PKW`s.

Die Dachauslegung geschieht individuell oder mit unserer Standardkonfektionierung für eine Überdachung mit der Flächenlänge 6m bei 30° Neigung bei beliebiger Überdachungsbreite. Für die Gründung der bauseitigen Tragkonstrukton empfehlen wir Drehfundamente.

Info


Prospekte verschiedener Hersteller:

EBK Insel
Wagner & Co. MSG
Kurzüberblick Soltech Punktbefestigung
Intersole
Schletter Schrägdach

Wer einen schnellen DSL-Zugang hat, kann sich ein System auch als Video anschauen:
http://www.econstruct.de/montagevideos.htm


Nachführungen

Sogenannte Tracker (Traker) sorgen (je nach Aufbauart) dafür, dass die Module von morgens bis abends, im Sommer wie im Winter immer im optimalen senkrechten Winkel zur Sonne stehen. Bei einer Inselanlage kann dadurch, vor allen in südlicheren, klaren Gegenden, der momentane Mehrertrag bei 300%, der Jahres-Mehrertrag bis zu 50% betragen. In unseren Breitengraden liegt der Mehrgewinn aufgrund des großen Diffus-Anteiles aber nur bei ca. 20-25%. Hier kommt es jedoch auf eine genaue Planung an.

Oftmals kann man für diesen Mehrpreis auch ein mehr an Modulen einfacher installieren. Seit sich der Preis von Gross-Modulen und gleichzeitig die Einspeisevergütung mehr als halbiert hat, rechnet sich das kaum noch. Nimmt man 800 Wp Modulleistung für 1.500 Euro und 1.000 Euro Tracker, liegt man mit 1120 Wp und einem Gestell für 200,00 Euro am Ende günstiger! Anders verhält ist das u.U. bei beengten Platzverhältnissen und autarken Inselanlagen...

Bei kleineren Inselanlagen, die auch im Winter genutzt werden, installieren wir meist ein nur in der Neigung verstellbares Gestell (30, 45, 60°), dass dann im Winter ca. 30% mehr bringt und (ca. 10% im Jahr) immer noch windstabil ist. Auch wenn heute Flächen mit bis zu 50 qm bewegt werden können, sollte man vorher die Windbedingungen prüfen. Der Zusatzaufwand (Kosten) und die Sturmgefahr sind doch sehr hoch. Vor allem für Flachdächer sind diese Türme unserer Meinung nach ungeeignet.

Nachführanlagen arbeiten nach verschiedenen Prinzipien.
Es gibt ein- und zweiachsige Varianten und für die Ausrichtung arbeiten die einen mit einer Photozelle, Zeitschaltuhr oder Sonnenbahnkoordinaten und Motoren, andere mit Behältern, Hydraulik die je nach Temperatur/ Gewicht die Neigung verlagern.

Manuell nachgeführte Anlagen haben den Nachteil, dass wenn die Verstellung einmal vergessen wurde, am nächsten Tag die Erträge evtl. noch viel geringer sind, weil die Module nach Westen zeigen, aber im Osten die Sonne aufgeht....

Dieses Modell steht auf drei Beinen mit einer festen Südneigung. Ein kleines Modul am Achs-Fuß dreht die Module von morgens bis abends immer zum hellsten Punkt. Eine sehr wirtschaftliche, einfache Variante, für Anlagen lohnend ab ca. 800 Wp. Transparente Module sind hier besonders geeignet, da von der Rückseite nochmals Erträge eingefangen werden können und diese Module sich nicht so stark erhitzen.


Hier wurde zus. ein Konzentrator-Spiegel eingebaut, der die Lichtbündelung nochmals verstärkt. Trotzdem ist der Mehrertrag nicht so viel stärker, als man erhoffen könnte, da durch die zus. Erwärmung leider wieder einiges verloren geht.


In 2004 kam der Deger Toptraker neu auf den Markt.
Dieses Modell kann auch auf Flachdächern oder sogar Fassaden aufgebaut werden, da das auf dem Boden liegende Winkel-Dreieck mit Gewichten (z.B. Gehwegplatten) beschwert oder verbohrt wird. Mittels Connector sucht sich der Motor die hellste Stelle am Himmel - somit wird auch bei Nebel oder trüben Wetter immer das meiste heraus geholt. Bis ca. 800 Wp können installiert werden.

Mittlerweile gibt es ihn in einer nochmals vergrößerten Variante, mit bis zu 8,5 qm = bis zu 1250 Wp!

degertoptraker8.5ibc.pdf

degerebk.pdf


Auch wenn wir selbst an unserer sardischen Zweigstelle Brunella eine solche Modulnachführung haben, stehen wir der Sache weiterhin etwas skeptisch gegenüber. Wir können zwar zeitweise, momentane Mehrerträge von ca. 200% (z.B. frühmorgens oder spätabends) feststellen und somit den o. g. Jahresmehrertrag von bis zu 40% (in Südeuropa) bestätigen. Doch bleibt der gewaltige Mehrpreis gegenüber normalen Gestellen. Während man bei üblichen Großanlagen z.T. nur noch Gestellpreise unter 100 Euro/ kWp kalkulieren muss, sind hier eher 1.000 Euro/ kWp anzusetzen. Durch den hohen Aufbau sind die Windlasten erheblich größer, sorgen somit also für noch mehr Aufwand oder Unsicherheit. Anders sieht es bei kleineren Modulfeldern, vorrangig Inselanlagen, aus.

Verarbeitung und auch die Montage/ Gebrauchsanleitung unseres Muster-Nachführsystem sind nicht sehr hochwertig ausgeführt. Schon nach wenigen Tagen zeigten sich leichte Rostspuren am verzinkten System. Die Montage ist für Ungeübte sicher sehr nervenaufreibend, da die Anleitung sehr oberflächlich ist. Der taktende Motor sorgt am frühen Morgen für ein weckendes Klicken, dass sich bei ungedämmten Gestellen auf das ganze Haus überträgt - aber somit verpasst man nicht den Sonnenaufgang...

Der Lieferumfang blieb trotz mehrfacher Reklamation unvollständig. Eine Kommunikation mit den verschiedenen Herstellern ist sehr schwierig, bzw. unser Lieferant äußerte sich überhaupt nicht zu den Reklamationsgründen, bzw. Verbesserungsvorschlägen. Dennoch bleibt solch ein System für alle die empfehlenswert, die aus Platzgründen nicht so viel Modulleistung installieren können, die auch in Schlechtwetterzeiten beste Erträge benötigen oder in südlichen Toplagen große Freilandanlagen aufbauen wollen und durch die hohen Einspeisevergütungen fette Gewinne kassieren wollen!Weitere Preise können wir hierzu nur auf GENAUE Anfrage angeben, denn diese hängen von Art und Größe ab.


Montage von Klein/ Insel/ Mobil-Systemen

Modul-Halterungen zum Aufkleben mit Sikaflex - (hält garantiert!) oder Schrauben für das WoMo oder Boots-Dach. Wenn Module weiter vorne in Fahrtrichtung montiert werden, empfehlen sich die Spoiler. Erfolgt die Montage weiter hinten, quer oder bei größeren Modulen, können auch Ecken eingesetzt werden. Wenn mehrere Module montiert werden oder ein Modul sehr lange ist (ab 120 cm) sollte man noch zusätzlich auf die langen Seiten ein Verbinderstück als Unterstützung einsetzen. Durch die 32 mm hohe, unterlüftete Montage werden temperaturbedingte Leistungsverluste vermieden und im Falle der Montage im vorderen Fahrzeugbereich negative Einflüsse auf die Aerodynamik reduziert.

Solar-Halterungen/ Spoiler von Büttner - Mobile in schwarz

2 Spoiler 45 cm SP00045 Spoilerprofil-Set SP 45 63,00
2 Spoiler 53 cm SP00053 Spoilerprofil-Set SP 53 67,00
2 Spoiler 55 cm SP00055 Spoilerprofil-Set SP 55 70,00
2 Spoiler 60 cm SP00060 Spoilerprofil-Set SP 60 72,00
2 Spoiler 64 cm SP00064 Spoilerprofil-Set SP 64 72,00
4 Halteecken 15 cm EP0030 Eckprofil-Set EP 30 59,00
2 Verbinder 18 cm VP27 Verbindungsprofil-Set VP 27 32,00
4 Verbinder 18 cm VP29 Verbindungsprofil-Set VP 29 61,00

Preise inkl. MWSt.+ Fracht 7,00

buettner-mobile-befestigungs-zubehoer-2012.pdf


Hier wurden von uns gekaufte Helios-Module zwar sauber und ordentlich von einer WoMo-Werkstatt montiert, doch wir hätten aufgrund der Montage im vorderen Alkovenbereich, statt der Ecken, geschlossene Spoiler verwendet. Diese reduzieren dann Windgeräusche und können u.U. für eine bessere Aerodynamik sorgen. Das zweite nach hinten laufende Kabel hätte man unter das vordere Modul legen sollen, damit es sicherer liegt (Äste,..).

Aus Alu oder Edelstahl gibt es auch einfache Winkel und Leisten, die meist völlig ausreichend sind:
2 Alu-Vierkant/Flachprofile 46 cm 35,00 (bei uns z.Zt. nicht lieferbar)
4 Alu-Haltewinkel 15 cm 35,00 (bei uns z.Zt. nicht lieferbar)
Alle Halterungen werden mit den Modulen verschraubt und auf dem Dach verklebt und/oder verschraubt. Hundertfache Kunden-Erfahrung und auch unsere Eigene bestätigen, auch ohne TÜV, dass eine saubere Verklebung hier eigentlich genauso sicher hält - über Jahrzehnte, bei Wind und Wetter.


Als Kleber setzen wir Sikaflex oder ähnliche aus dem WoMo/ Boots-Bau bekannten Produkte ein: Es liegt jedoch nur zu dem weißen Sika 252 ein TÜV-Gutachten bzgl. der Klebe-Haltbarkeit von WoMo-Dach und den Kunststoffhalterungen vor! (Wir selbst und viele Kunden haben jedoch noch keine negativen Erfahrungen mit Haftkraft und Langzeitverhalten anderer Kleber gemacht.)

Sika-Klebesets von Büttner - Mobile

1 Sikaflex 221/ 291, o.ä. (!) schwarz, Kartusche/ Tube (je nach Lagerbestand) 10,00
1 Sikaflex 252 Kartusche, weiß 16,00

1 Sikaflex-Klebeset 252, weiß mit Reiniger, Primer, Schleifpapier, Edelstahlschrauben, KS0025 41,00
1 Sikaflex-Klebeset 252, weiß mit Edelstahlschrauben, u.s.w. für ZWEI Module KS0225 45,00

Preise inkl. MWST., zzgl. 7,00 Fracht

Amorphe Module werden meist mit speziellem Klebeband direkt aufgeklebt.
Für Boote gibt es auch Module mit Ösen und Schnüren zum festbinden oder Clips (SunWare).



Um ein Solarkabel dicht durch ein Dach zu führen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
Beim normalen Ziegeldach verwenden wir entsprechende Lüftungsziegel, auf Booten oder WoMos wird ein Loch mit Sikaflex abgedichtet, eine "normale" Verteilerdose (2,00) aufgeklebt oder wenn es sehr ordentlich sein soll, eine abgewinkelte Spezial- Dachdurchführung (14,00) verwendet.

Dachdurchführungen von Büttner - Mobile in schwarz
DD100 Gehäuse-Dachdurchführung I 17,50
DD200 Gehäuse-Dachdurchführung II 22,00
DV00300 Kabelverschraubung 3-7 mm 4,50
DV0600 Kabelverschraubung 6-12 mm 4,50
DV1014 Kabelverschraubung 10-14 mm 4,50


Wenn auch im Winter die Sonne auf das Modul scheinen soll, sollte eine Modul-Aufstellvorrichtung verwendet werden. Diese besteht aus Alu/Edelstahlschienen, die mit dem WoMo verklebt und dem Modul verschraubt werden. Wenn das WoMo steht, kann das Modul auf einer langen Seite steil angehoben werden. Dadurch kann sich Schnee und Schmutz nicht halten und die Sonne kann direkter das Modul bestrahlen. Der Mehrertrag kann dadurch im Winter doppelt so hoch sein! Während der Fahrt liegt das Modul waagrecht und sicher zwischen den beiden Schienen.

Leider können wir diesen Service nicht mehr anbieten! Geschickte Bastler bekommen das aber selbst hin...

Prospekt

Man hört von einigen Anbietern z. T. unmögliche Versprechungen, wie z.B. " mit Winter-Aufstellung dreifacher Ertrag", u.ä. Hierbei muss man beachten, dass damit nicht ein Jahresertrag, sondern ein Tagesertrag (z.B. sonniger Januartag statt 35 Wh aus 50 W -Modul evtl. 105 Wh) gemeint ist und dass es sich dann um zus. drehbare, trackerähnliche Vorrichtungen handelt, die meist soviel wie ein Modul kosten oder bei Auto-Antrieb sogar ein mehrfaches....
Das macht dann wirklich überhaupt keinen Sinn - nur für den Verkäufer...

Bei Anlagen für Wohnmobile muss man folgendes beachten: Die Konstruktion muss einigermaßen stabil und diebstahlsicher sein. Der riesige Leistungsvorteil, den eine manuell drehbare Vorrichtung bringen kann, ist futsch oder sogar leistungsmindernd, wenn einmal vergessen wurde, das Modul zu drehen. Hierfür auch noch den Preis zu bezahlen, für den man gleich mehrere Solarmodule bekommen kann, lohnt sich nur für Menschen, die sehr pünktlich sind und die ganze Zeit am WoMo sitzen. Die Alternative ist ein vollautomatisches Gestell, das mittels empfindlicher Technik sich mit der Sonnenbahn dreht. Hier liegen die Preise bei dann bei über 2.000 Euro, für die man evtl. schon eine zwanzigfache (!) Modulleistung (2000 W) bekommen kann...


Wenn ein Modul frei auf einem Grundstück aufgestellt werden kann, setzen wir entweder Bodenständer oder eine Maststütze ein, die auf einem Rohr aufgestülpt wird und evtl. auch eine manuelle Drehung des Modules ermöglicht. Kosten liegen je nach Art und Größe zwischen ca. 40 und 120 Euro. Wir liefern nur Stützen für von uns gelieferte Module.


Modulhalterung für Module mit 50 - 80 Wp mit Klemme für Mastmontage (50 - 270 mm, bitte angeben)
MH1 125,00 MH2 220,00 MH3 280,00 MH4 390,00


Letzte Änderung am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 14:30:56 Uhr.


nach oben


Mengen-Rabatte, Sonder-Preise, Nachlässe,...

Schon immer (seit 1997) war es unser Ziel, unter den üblichen, oft überhöhten Listenpreisen verkaufen zu können, um ökologische Techniken wirtschaftlich zu machen. Aufgrund unserer langjährigen, guten Geschäftsbeziehungen und entsprechend großer Abnahme-Mengen erreichen wir gute Einkaufspreise. Dies, kombiniert mit knapper Kalkulation, sorgt für bestmögliche, günstige Verkaufspreise.

Diese liegen somit häufig niedriger als der Wettbewerb, der manchmal nur Billig-Ware anbietet oder aus Not sogar ohne Gewinn verkaufen muss. So etwas (Verramschen) machen wir nicht. Dadurch können Kunden sicher sein, auch in 10 Jahren bei uns noch Beratung, Hilfe, o.ä. zu einem gekauften Produkt zu erhalten.

Dennoch kann man viele unserer Waren beständig zu Sonderpreisen erwerben. Gelegentlich haben wir auch (herstellerbedingte) Sonderangebote oder Sonderaktionen. Diese werden dann meist unter Sonderangebote gelistet und nach Möglichkeit im Shop oder auf den jeweiligen Preislisten mit angegeben. Weitere Nachlässe erhalten, wenn kalkulatorisch möglich, Stamm-Kunden, Anlagen-Kunden oder "besondere, sozial-ökologische Projekte". Weiterhin gewähren wir natürlich auch Mengen-Rabatte.

Außerdem haben wir gelegentlich Zugriff auf Einzelstücke, C-Ware, Gebrauchtes, Hersteller-Aktionen, u.s.w. Dies betrifft vor allem Elektro-Hausgeräte und Bodenbeläge. Gebrauchte Solarbatterien können wir manchmal sogar verschenken.

Obwohl ÖKO-Energie grundsätzlich ein Einzelhandel und kein Großhandel ist, kaufen auch häufig Firmen, bzw. Wiederverkäufer bei uns ein. Pauschal können wir diesen keinen festen Zusatz-Rabatt einräumen, da es diesen auch für uns nicht gibt, bzw. "keine Luft vorhanden". Bei einigen Produkten, bzw. abhängig von der Abnahme-Menge, lohnt es sich aber auch ohne spezielle Wiederverkaufs-Rabatte, denn unsere End-Kundenpreise sind häufig weit unter den Handelspreisen branchenfremder Anbieter.

Dies gilt beispielsweise für unsere Windräder, aber auch Solarstrom-Artikel die im Caravan- oder vor allem Boots-Handel bis zu 30% teurer angeboten werden. Für Händler im Ausland lohnt sich der Einkauf bei uns, gegenüber ausländischen Großhändlern, trotz Auslands-Frachtkosten, fast immer. Gerade im Bereich Photovoltaik oder Solarthermie liegen wir oft 10 - 50% günstiger.

Für, von unserer Homepage abweichende, Preis-Angebote erwarten wir seriöse Anfragen per EMail, mit Nennung von Adresse, Produkt, Stückzahl, Zeitpunkt und Lieferanschrift!

Alle Angebote nur solange Vorrat, bzw. im genannten Zeitraum.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.


(C) 2010 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken