Netzgekoppelte Solarstromanlagen ©

 

Die einfachste und meist wirtschaftlichste Art den Strom einer PV- (=Photovoltaik) - Anlage zu nutzen, bietet nach wie vor das netzgekoppelte System. 

Der von den Solarmodulen bei Tageslicht erzeugte Gleichstrom wird zum Wechselrichter geführt, dort auf 230 V Wechselspannung transformiert und ins Haus, bzw. Überschüsse in das öffentliche Netz, eingespeist. 
 
Seit die Einspeisevergütung von Solarstrom meist niedriger ist, als der Strombezug vom Energieversorger, verbraucht man seinen sauber erzeugten Strom erst einmal selbst und spart damit den teuren Strom-Bezug (ca. 30 Cents). Nur die Überschüsse (vor allem mittags im Sommer-Halbjahr) gehen an das EVU und werden in Deutschland, bei Neu-Anlagen, aktuell mit ca. 14 Cents/kWh (inkl. MWSt.) vergütet. 
 
In anderen Regionen Europas oder wo es, aufgrund von Alt-Verträgen höhere Einspeisevergütungen gibt (bis zu 55 Cents/kWh), wird natürlich der gesamte, erzeugte Strom verkauft. Ein zweiter Einspeise-Zähler erfasst diese Stromlieferung, die monatlich oder auch jährlich abgerechnet wird. 
 
Die für das Haus (zusätzlich) benötigte Energie wird weiterhin vom gewählten Energieversorger bezogen und über den vorhandenen Strombezugs-Zähler angezeigt. Empfehlenswert wäre natürlich möglichst sauberen ÖKO-Strom, z.B. von EWS, zu beziehen. 

Auch wenn man heute oft, aufgrund falscher Aussagen von Politikern und Laien, hört, dass Solarstrom sich nicht rechne oder unbedingt gespeichert werden müsste, ist die oben beschriebene Form der Photovoltaik-Nutzung auch 2016 immer noch die Sinnvollste und Wirtschaftlichste.

Bei um über 80% gesunkenen Anschaffungs-Kosten, seit wir 1998 unsere erste Anlage bauten, kann man heutzutage schon ab ca. 1.000 Euro eine "richtige" netzgekoppelte Anlage errichten und Solarstrom, je nach Anlagen-Qualität und örtlichen Bedingungen, oftmals unter 10 Cents/kWh erzeugen oder eben den Zukauf (bis 30 Cents/kWh) einsparen.

Somit sind auch 2016 Renditen von über 5% locker drin - und das über 20 Jahre, bei evtl. doppelter Nutzungs-Dauer! Auf der Bank gibt´s meist nicht mal 1%...

Natürlich kann man eine netzgekoppelte Solarstrom-Anlage auch sofort oder später um eine Batteriebank, (neudeutsch Solarstrom-Speicher) ergänzen, um auch nachts seinen tagsüber erzeugten Strom zu nutzen oder für Stromausfälle gerüstet zu sein (Back-Up). Zum jetztigen Zeitpunkt sorgt der dafür notwendige Aufwand (Batterien, Regelung, Insel-Wechselrichter & Montage) aber für erheblich höhere kWh-Preise (Aufpreis 10 Cents und mehr), als in der normalen Nutzung, ohne Speicher-Möglichkeit.

Mehr dazu auf unserer Homepage
Die Planungsliste für netzgekoppelte Solarstromanlagen finden Sie unter https://www.oeko-energie.de/produkte/solarstrom-photovoltaik/planung-netz-anlagen/index.php

Netzgekoppelte Solarstromanlagen
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