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Thomas Oberholz,  Fasanenweg 7,  63694 Limeshain
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Solarwärme (Solarthermie)

Schema Solare Warmwasserbereitung Wagner & Co.

Wir möchten an dieser Stelle nicht das wiederholen, was schon in tausend anderen Solar-Homepages oder Hersteller-Prospekten (manchmal auch sehr beschönigend, mit schönen, fröhlichen, strahlenden, duschenden Menschen Dusche) steht. Das sollte mittlerweile jeder wissen. Nach jahrelanger, mühevoller Überzeugungsarbeit wollen wir auch nicht mehr Solar-Skeptiker überreden - die lernen es sowieso nicht mehr. Wir wollen hiermit den wirklich Entschlossenen helfen - bei Planung, Dimensionierung und Anlagenauswahl - und Fehler vermeiden!

 

Der große Solarboom der letzten Jahre zeigt langsam auch seine Schattenseiten. Aus allen möglichen Ecken drängen inkompetente und unerfahrene Anbieter in den Markt, um schnell ein paar Euro mit zu verdienen.  Vor allem auf den Homepages wird gerne mit langjähriger Erfahrung, u.s.w. geworben - doch die Wahrheit sieht meist anders aus. Auf der Strecke bleibt dabei zuerst der Kunde. Seine Erwartungen werden nicht erfüllt. Dies teilt er anderen mit und mit der Zeit bekommt eine ganze Branche einen schlechten Ruf!

 

Es gibt wohl keinen Bereich in dem es auf der einen Seite größeres Allgemeininteresse und auf der anderen Seite mehr Wissenslücken, Vorurteile und Missverständnisse gibt, als in der Solartechnik. Schuld sind neben der Oberflächlichkeit vieler, vor allem die Medien, die immer wieder haarsträubenden Blödsinn veröffentlichen. Da werden in TV, Radio oder Zeitung  Solarwärme (Thermie) mit Solarstrom (Photovoltaik) verwechselt, Wirkungsgrade, Deckungsgrade, Gesamtenergiebedarf, u.s.w. verdreht, Förderbedingungen falsch dargestellt und der Solarinteressierte weiß bald gar nichts mehr. Der andere Grund liegt darin, dass diese Technik mittlerweile auch von Leuten angeboten wird, die besser die Finger davon lassen sollten. Nur weil jemand "Meister" ist, versteht er noch lange nichts von umweltfreundlicher Wärmeerzeugung. Wir kennen genug, die Solarwärmekollektoren und Solarstrommodule verwechseln und trotzdem verkaufen....

 

Außerdem haben die Menschen verlernt "mit der Sonne zu leben" und vieles ist so selbstverständlich (man dreht den Hahn auf und es kommt warmes Wasser - woher?), dass man sich keine Gedanken mehr darüber macht. Da kann es vorkommen, dass nach einem Telefon-Gespräch mit einem Kunden, der überzeugt ist,  ein richtiges Süddach zu haben, wir an einem bewölktem Besichtigungstag, unseren Kompass anzweifeln, weil dieser ein reines Westdach anzeigt....  Andere kommen zu uns herein und fragen nach den "Solarium-Toastern".... 

 

Bitte nehmen Sie sich mind. eine Stunde Zeit, lesen Sie sich alles genau durch oder drucken/speichern Sie entsprechendes aus/ab (keine gewerbliche Nutzung!). Wenn Sie dann in etwa wissen, was Sie wollen oder haben, würden wir uns über Zusendung der Planungsliste mit allen erforderlichen Daten sehr freuen. Wenn Sie schon genau wissen, was Sie möchten, können Sie uns auch direkt per Email nach Ihrer Wunsch-Anlage anfragen. Selbstverständlich benötigen wir entweder die genaue Bezeichnung des entsprechenden Solarpaketes oder der Einzelkomponenten sowie Adresse und Termin. Unter Preislisten finden Sie viele bekannte Hersteller. Auf diese Preise erhalten Selbstbauer zusätzlichen Rabatt!

 

Gerne hätten wir diese Seiten in einer positiveren Art gestaltet. Da wir jedoch erkannt haben, dass Menschen aufgezeigte Fehler eher beachten, als Positiv-Tipps, haben wir uns für diese Herangehensweise entschieden und unsere Kunden und Interessierte fahren sehr gut damit. Wer noch mehr darüber erfahren will, kann auch unter Solar-Nonsens weiterlesen.


 

Teile der nachfolgenden Kapitel können Sie auf vielen neuen Solar-Homepages finden. Der Originalinhalt ist aber von uns (!) verfasst worden. Manche übernehmen die Zeilen komplett, andere ändern wenigstens die Optik und ein paar picken sich Fakten heraus, stellen sie auf den Kopf, um dann wieder ihr überteuertes Zeug mit tollen Argumenten an den Mann bringen zu können...

Was ist besser? Flach- oder Vakuumröhrenkollektor ?

Braucht man wirklich eine Hightech-Regelung ?

Was ist der richtige Solarspeicher?

Rechnen sich Solaranlagen?
Wichtige Hinweise

Preislisten

 

Rechnen sich Solaranlagen?

 

Ja, wenn die Bedingungen (Lage, Ausrichtung, Verbrauch, Dimensionierung, Anschluss) stimmen und mann/ frau nicht nur die Einsparungen bei Öl oder Gas, sondern auch bei Strom (Anschluss von Wasch- und Spülmaschine, Kessel bleibt im Sommer aus - kein Standby), Wartung (weniger Verschleiß, Reinigung) und günstigerer Hausfinanzierung (oft 0,1% weniger für den Gesamt-Hauskredit) und die Förderung (60,00 bzw. 105,00 Euro/ qm brutto - z.T. auch mehr) berücksichtigt. Wichtig ist auch, dass man nicht die niedrigen Öl-Preise aus den letzten Jahren betrachtet, sondern die der nächsten 20 Jahre (wenn es dann überhaupt noch Heizöl gibt)! Oft vergessen wird auch der zusätzliche Komfort, wenn einige Monate lang der Kessel keinen Lärm und Mief macht. Und das sich ein "normaler" Heizkessel nie rechnet, sondern immer weiter Geld (Brennstoff) kostet... 

 

Ganz entscheidend ist auch, dass durch die Anschaffung einer solarthermischen Anlage meistens einiges überdacht und neu eingestellt wird. Vorher läuft die Warmwasserbereitung meist rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr, verbunden mit Zirkulation und einem schlechten Wärmespeicher und viel zu hohen Temperaturen. Mit richtiger Solaranlage erfolgt die Nachheizung meistens nur noch frühmorgens in einem genauen Zeitfenster, ohne Non/Stop-Zirkulation, mit niedrigerer Temperatur und in einem gut gedämmten Solarspeicher. Dann kann die Sonne auch richtig arbeiten und durch die Vermeidung dieser extremen Verluste lässt sich zusätzlich eine ganze Menge einsparen. Wo bisher mit Strom (Pfui!) geheizt wurde, sind die Einsparungen noch viel höher!

 

Weiterhin ist wichtig, wann eine Solaranlage installiert wird. Beim Neubau oder Heizungsaustausch fallen die Mehrkosten viel geringer aus, als bei einer nachträglichen Montage. In die Wirtschaftlichkeitsberechnung muss auch der Solarspeicher einbezogen werden, der ja auch bei einer Heizung als Wasserspeicher mit ca. 600 Euro und mehr anfallen würde. Nach Vereinbarung verzichtet der Schornsteinfeger evtl. auch auf ein zweites Kehren im Jahr, was wieder etwas einsparen kann. 

 

Die (eigene) Wirtschaftlichkeit steht und fällt mit den Kosten. Verzichtet man auf Gimmicks und montiert selbst, kann eine Anlage 50% günstiger ausfallen und sich schneller amortisieren. Unsere guten Selbstbausets gibt es ab ca. 3.000 Euro komplett, abzgl. Bundesförderung (= weniger als 2.400,00 Restsumme)! Montierte Anlagen gibt es aber nicht unter 5.000 Euro. Im Gegenteil - nur weil viele Klempner für eine Kleinanlage 100 Stunden benötigen, berechnen sie 4.000 Euro nur für die Montage. Das amortisiert sich nie...

 

Immer öfter wird beim Neubau oder einer neuen Dacheindeckung das ganze Süddach mit einem Großflächenkollektor eingedeckt. Die Kosten für Ziegel und Dachdecker entfallen und durch die flächenabhängige Förderung bleibt nur noch ein kleiner Quadratmeterpreis übrig, der sich dann sehr schnell rechnen kann. Wegen der Sommerprobleme sollten solche Großanlagen jedoch nur auf wirklich steilen Süd-Dächern mit großen Pufferspeichern verwirklicht werden. Dann sind in Deutschland Gesamt-Einsparungen von bis zu 75% drin - für den Rest nimmt man dann einen kleinen Pelletsofen, o.ä.

 

Aber warum müssen ökologische Maßnahmen sich denn unbedingt immer rechnen?
Wir geben tagtäglich unser Geld für so viele unwirtschaftliche und vor allem unnötige Dinge aus... (wir wollen gar nicht mit dem heiß geliebten Auto generell anfangen - aber wo rechnet sich z.B. dessen regelmäßige Neu-Anschaffung - alleine im ersten Jahr verliert es ja meist 20% an Wert? )

 

Für die Umwelt und damit für uns alle oder unsere Kinder (weniger Kosten durch weniger Schäden an Umwelt und Gesundheit...) rechnen sich gute Anlagen immer. Die Kosten für die Beseitigung von Schäden durch Hochwasser, Brände, Stürme, Schneelasten, u.s.w. bezahlen wir alle - durch Steuern, Gebühren, Kostenumlegungen. Und diese steigen jährlich...

 

Die wenigsten Menschen wissen, wie das Öl oder Gas für Ihre Heizung zu Hause, in den Förderländern gewonnen wird. Das dabei nicht nur die Umwelt geschädigt wird, sondern auch viele unschuldige Menschen vertrieben, beraubt, verstümmelt oder sogar getötet werden, ist kaum bekannt. Aber Hauptsache man hat es schön warm...

 

Der Wert einer Immobilie steigt, der Komfort nimmt zu und es macht auch ganz einfach Spaß solar zu duschen!

 

Würde man Energie umweltgerecht bezahlen müssen (CO2-Steuer ist in Planung) und Kohle- und Kernenergie nicht extremst subventioniert, wäre Solarenergie unschlagbar günstig.

 

Bei Preisen, wie sie in letzter Zeit immer häufiger kommen oder die sogar in Zukunft noch steigen, rechnen sich vernünftig dimensionierte Anlagen schon in wenigen Jahren. Bei Strom noch schneller...

 

Sicher ist bei guten Anlagen, dass sie sich über ihre lange Lebensdauer amortisieren, Sie also Ihr Geld zurückbekommen. Bei Strom, Öl oder Gas zahlen Sie immer wieder drauf... 

 

Viele denken auch "warten wir lieber noch ein paar Jahre länger, bis die Anlagen besser und billiger sind - jetzt rechnet sich das noch nicht!" So haben bei Solarthermie und Photovoltaik in den letzten Jahren viele gedacht und dabei manches Schnäppchen verpasst: Die Förderungen waren bis 1999 in vielen Bundesländern erheblich höher als heute (in unserer Region 50%) bei zusätzlich günstigeren Preisen. Erstmals stiegen im Jahr 2001 die Preise wieder (wegen Rohstoffen, Dollar und sehr starker Nachfrage). Bei der Photovoltaik ist das Verhältnis noch extremer. Wer 2000 auf uns gehört hatte, bekam neben der vollen, zinslosen Finanzierung noch bis zu 50% Direktzuschuss, bei Preisen, die ca. 20% günstiger lagen als im Jahr darauf. Manche wollten warten, jetzt installieren sie zu den heutigen Bedingungen. Und die werden täglich schlechter, zumal durch die Chinesen die Rohstoffpreise (Metalle) seit 2004 explodieren...

 

Ab sofort wurde die Bundesförderung erhöht für thermische Solaranlagen (www.bafa.de). Neuerdings muss ein Antrag NICHT mehr vorher gestellt werden, sondern kann bis zu 6 Monaten nach Fertigstellung eingereicht werden, frühestens ab 16.3.2007.

 

Je angefangenem Quadratmeter Brutto-Kollektorfläche erhalten Sie 60,00 Euro - mindestens jedoch 412,50.

 

Bei Anlagen zur Heizungsunterstützung beträgt der Fördersatz 105,00 je Qm.

 

Wer zeitgleich seinen alten Kessel durch ein Brennwert-Gerät, Pelletsofen, PelletsKessel oder Wärmepumpe ersetzt, bekommt noch mal 750,00 dazu! (Befristet bis 30.06.2008)

 

Erfahrungsgemäß sind die Fördertöpfe meist nach einigen Monaten leer und die nächste Förderung liegt dann wieder niedriger. Es gab einmal 140,00 Euro..

 

Selbstverständlich galt und gilt diese Förderung auch für unsere hochwertigen SB-Anlagen - nicht aber für selbst zusammengeschusterte Billigkollektoren.


 

Sonderaktion WAGNER & CO. Stromfrei für ein Jahr! verlängert bis 31.03.08
 

 

Egoistische Solarkritiker beachten nicht den Allgemeinkosten reduzierenden Umwelteffekt und werfen eine Unwirtschaftlichkeit vor. Leider sind die Zahlenbeispiele meist falsch, so dass dann unglaubliche Amortisationszeiten von z.B.  56 Jahren dabei herauskommen, weil unsere o.g. Punkte weder bekannt sind, noch verstanden werden. Das sind auch meist die gleichen, unbelehrbaren Kritiker von Dämm-Maßnahmen und Biomasse-Heizungen. Diesen möchten wir hier nur ein paar eigene, reelle Beispiele nennen:  

Eine Wetterauer Familie, mit nicht optimalen Bedingungen, bekam 2000 von uns für ca. DM 12.000 eine großzügig dimensionierte thermische Solaranlage und Thermohanf für die Dachdämmung geliefert. Jährlich können ca. 500 L Heizöl/ gegenüber den Vorjahren gespart werden und auch der Stromverbrauch ging um 240 kWh/ Jahr zurück. Nach Abzug der Förderungen verblieben Eigenkosten von DM 8.000, die bei leicht steigenden Energiepreisen in weniger als 20 Jahren zurück kommen - die Familie ist trotzdem glücklich, denn der Kessel bleibt 4 Monate im Jahr aus...

 

Eine andere Familie im Main-Kinzig-Kreis installierte 1999 eine Anlage zur Heizungsunterstützung und einen Kaminofen mit Heizungsanschluss. Dies sollte eigentlich nur die vorhandene Öl-Anlage entlasten, doch weil der Pufferspeicher ein ständiges Nachlegen von Scheitholz unnötig macht, wurde seit 2 Jahren kein Öl mehr verfeuert und der Kessel und die Tanks fliegen bald raus (Platz für einen Hobbyraum...) Nach Abzug aller Förderungen verblieben Gesamtkosten von DM 9.500,00. Dem gegenüber stehen fast keine weiteren Ausgaben, denn das Brennholz holt man sich kostenlos ab. Früher wurde für DM 1.200,00 jährlich getankt...

 

In einer Sommer-Gastwirtschaft in Franken wurde 2001 von uns für DM 12.500,00 eine Anlage installiert, die aufgrund der geringen Neigung vor allem das Sommerhalbjahr sehr gut abdeckt. Neben dem erhöhten Komfortangebot, wird nun der teure Strom für den Elektroheizstab im alten Boiler und die mehrfach täglich aufheizenden Spül- und Waschmaschinen vermieden. Im Sommer 2002 wurden somit DM 700,00 billigen Stromes eingespart...

 

Ein Bastler in Rostock hat 2000 von uns eine SB-Anlage für DM 6.400,00 gekauft. Da er seine Arbeitszeit nicht rechnet, kommt er aufgrund der Einsparungen, nach eigenen Angaben auf 11 Jahre Amortisation. Den Montagespaß gab´s kostenlos dazu...

 

Ein cleverer Niedrigenergiehaus-Besitzer (mit kontrollierter Wohnraumbelüftung) bei Darmstadt hat in 2002 von uns eine Anlage zur Warmwasserbereitung bekommen, die fast das ganze Jahr den vollen Bedarf abdeckt. Ansonsten hat er keine Heizung und keinen Platzbedarf für Kessel, Tanks, Kamin u.s.w. Dies rechnet sich ab dem ersten Tag...

 

Eine Familie aus dem Nachbarort bekam 2001 eine kleine Anlage mir AR-Kollektoren  für zusammen ca. 10.500 DM installiert. Der schon immer vorhandene Kachelofen kann jetzt seine Möglichkeiten voll ausspielen. Da meist genug Warmwasser da ist, bleibt der Ölkessel ca. 8 Monate im Jahr aus!

 

Ein Anderer  bewohnt ein schlecht gedämmtes Fachwerkhaus und müsste eigentlich auch im Sommer heizen, damit es im Keller, im Bad und abends beim TV nicht zu kalt ist. Doch dies kam nicht in Frage. Er entschloss sich, trotz geringem Warmwasserbedarf  eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung einzubauen. Aufgrund der schlechten Bedingungen ist der Winterertrag praktisch Null, aber von April bis Oktober ist die Bude immer warm genug obwohl der Kessel aus bleibt...
 

Eine Familie in den Alpen hat Zuwachs bekommen und das Haus etwas vergrößert. Rein rechnerisch hätte der vorhandene, noch gut laufende Heizkessel ausgetauscht (vergrößert) werden müssen, denn mit dem Warmwasser war es sowieso immer etwas knapp. Durch die kleine, durchschnittliche Solarthermie-Anlage von uns wurde ein teurer Wechsel unnötig: Eine unterdimensionierte (aber sinnvolle) Heizkesselleistung wird für strenge Wintertage ausgelegt. Ist sie zu klein,  wird es in der Bude zwar nicht kalt, aber die zeitweise gleichzeitige Warmwasserbereitung kann oft nicht schnell genug erfolgen - der Zweite hat kein Duschwasser mehr. Im größeren und besser gedämmten Solarspeicher ist noch Warmwasser vom Vortag und somit kommt der Heizkessel auch im Winter nicht ins schwitzen...
 

Ein Ferienhausbesitzer im Mittelmeer möchte im März und November in seinem Haus nicht frieren müssen und bei Abwesenheit sollen überschlagene Temperaturen für weniger Feuchtigkeit sorgen. Einen Heizkessel will er nicht ohne Aufsicht betreiben und Öl und Gas sind für ihn nicht nur ökologisch unakzeptabel, sondern preislich vor Ort kaum bezahlbar. Durch eine richtig dimensionierte solare Heizungsunterstützung ist es an kalten, aber klaren Tagen ausreichend warm im Haus und wenn es richtig kalt wird, bekommt der Solarspeicher seine Wärme aus dem Kaminofen mit Wärmetauscher. Im strengen Winter sorgt die Solaranlage für ein trockenes Klima im Haus, auch wenn niemand da ist.
 

Ein Kunde aus bester bayrischer Höhenlage hat trotz bester Strahlungsdaten und hohen Temperaturen am Tag früher den ganzen Sommer lang die Heizung angelassen, weil es der Großmutter immer zu kühl war und die genutzten Kellerräume kalt und feucht wurden. Als dann die Ölpreise stiegen, schaltete er wieder ab - auf Kosten des Wohnkomforts. Dank seiner mittelgroßen solaren Heizungsunterstützung bleibt der Kessel jetzt von Mitte April bis Ende September aus und alles ist es warm genug und die Kellerräume sind trocken und gemütlich - ohne Öl!
 

Viele Hausbesitzer im Süden (z.B. auf schwäbischen Alp) haben zwar das ganze Jahr viel Sonne, doch gelegentlich auch viel Nebel und vor allem oben auf den Bergen selbst im Sommer Bodenfrost. Hier läuft die Heizung daher meist das ganze Jahr durch. Selbst wenn eine durchschnittliche solare Heizungsunterstützung  im Winterhalbjahr dann auch nicht viel bringt, sorgt die tägliche Sonneneinstrahlung im Sommerhalbjahr dafür, dass es jeden Abend und auch morgens warm genug ist - ohne brennenden Heizkessel. So können wir mit mittleren Anlagengrößen oft schon ca. 1000 Liter Heizöl/ Jahr sparen.
 

Eine sehr wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeit wird leider erst langsam von den Betreibern entdeckt:


Solarwärme für die Warmwasserbereitung der Campingplätze, Sportvereine, u.s.w.

Starke Heizkessel kosten meist nicht viel weniger, benötigen aber immer Brennstoff. Während es hierfür eines extra Heizungsraumes bedarf, passen die Solarkomponenten meist in das Sanitärgebäude und auf das Dach. Dies sorgt zusätzlich für kurze Wege und wenig Verluste.







Hier passen unterschiedliches, jahreszeitliches Sonnen-Angebot und der Nutzungs-Bedarf meist optimal zusammen und sorgen für große Einsparung bei Kosten und Energie - ohne übertriebene Investitionen.

 

 

 

 

Wer innerhalb von 10 Jahren schon ein paar tausend Solaranlagen geplant und viele hundert verkauft, bzw. installiert hat und sich auch für die Rückmeldungen der Kunden interessiert, wird die gleichen positiven Erfahrungen gemacht haben, wie wir... Mehr dazu unter Anlagenbeispiele

 

 

 

Alternativen

 

Die wirtschaftlichste und billigste Variante ist mit Abstand der Solar-Sack aus dem Campingbereich. Für nur 10,00 Euro hat man in den Sommermonaten ganz schnell heißes Wasser. Je nach Größe passen 5 - 20 Liter hinein. Wer es nicht übertreibt, kann damit an einem Tag dreimal hintereinander duschen. ABER: weder kann man hier den Wasserdruck oder die Temperatur einstellen, noch bleibt das Wasser lange warm. Eine Dusche am frühen Morgen oder späten Abend  ist fast unmöglich.  Doch die Anschaffung amortisiert sich sicher innerhalb weniger Wochen. Den Sack legt man am besten im rechten Winkel zur Sonne, nachmittags kann man ihn auch aufhängen. Aber Vorsicht - Stacheln oder scharfe Kanten sorgen für Undichtigkeit!

 

Im sonnigen Süden sieht man (vor allem auf Flachdächern) vielfach einfache Kunststoffzisternen oder Tanks als Solarwasser-Hochbehälter, die evtl. zus. schwarz angemalt werden. In Frühjahr und Herbst ist das Wasser darin (wenn die Lufttemperatur auch mitspielt) tagsüber duschwarm, im Hochsommer kochendheiß. Nachts kühlt es aber auch meist ab, so dass Morgenduscher nicht so begeistert sind. Im Winter funktioniert das System höchstens zur Vorwärmung des Wassers. Ganzjährig ist diese Lösung zwar sehr günstig (neuer Tank ab 100 Euro), doch sehr unkomfortabel, unhygienisch bis gesundheitsgefährdend (Legionellen/ Verbrühungen) und statisch gibt es auch oft Probleme, wenn z.B. 1000 kg auf den Quadratmeter kommen.

 

Zum Vergrößern bitte anklickenFür etwas mehr Geld (ab 500 Euro) gibt es so genannte Speicherkollektoren (hier Solartrap) mit ca. 50 - 1200 Liter Volumen. Da hier die Wasserleitung angeschlossen werden kann, hat man sowohl Druck als auch eine Einstellmöglichkeit am Wasserhahn. Aber weder die Wärmeleistung, noch die Speicherfähigkeit darf man hoch einschätzen - also auch eher etwas für sommerliche Abende.

 

Thermosiphon-Solaranlage Als nächstes kommen die Thermosiphonanlagen (hier z.B. Wikora), die jeder z.B. aus Griechenland kennt. Mittels pumplosen Schwerkraft-Prinzip kommt die Wärme aus dem auf dem Flachdach stehenden Kollektor in den quer darüber liegenden Speicher. Für wenig Geld (ab 1.000 Euro) hat man in Südeuropa von April bis Oktober tagsüber und abends genug Warmwasser für die ganze Familie. Da ein Nachheizen meist  nur elektrisch funktioniert und z.T. mangels geschlossenem Solarkreis nicht mit Frostschutz gearbeitet werden kann, ist dieses System auch nicht so gut für ausgiebige Morgenduscher, unsere Breitengrade oder eine Nutzung im Winterhalbjahr geeignet.

 

Ein Zwischending ist die Schwerkraft-Wärmezentrale unterm Dach. Hier sitzt der Kollektor außen niedriger als der im Dach stehende Solarspeicher, neben dem sich dann meist eine kleine Gas-Brennwerttherme befindet. Vorteil: kurze Verrohrung, keine Solarkreisstation notwendig, weniger Platz erforderlich. Ab 2.000 Euro

 

 

 

 

 

Auch Drainback-Systeme (z.B. von Wagner & Co.) kommen oft ohne Frostschutzmittel aus, da bei Überhitze oder Frost die Flüssigkeit zurück in den Speicher läuft. Diese etwas einfacher und kleiner gehaltenen Anlagen sind ebenfalls eine günstige Alternative (ab 1.800 Euro), doch meist nicht ganz so leistungsstark wie unsere "normalen" Anlagen. Für den sonnigen Süden reicht es aber von Frühjahr bis Herbst völlig aus und der kleine Speicher im Haus hält die Wärme auch mal über 1 - 2 dunkle Tage. Das "ausgezeichnete" Secusol-System von Wagner oder auch SolarPur von ConSolar liegt preislich höher, doch durch vorgefertigte Einheiten spart man sehr viel am Montageaufwand, denn Speicher und Kollektor müssen nur noch durch ein Twintube-Rohr verbunden werden - fertig. Im Verhältnis ist der Kollektor-Wirkungsgrad hier meist höher.

 

 

 

Sehr günstig sind auch meist Luft-Kollektoren (hier z.B. Grammer). Ein kleines Solarmodul betreibt einen Ventilator der die aufgestaute Warmluft des Kollektors in das Gebäude bläst. Sie werden jedoch vorrangig für die Entfeuchtung und Belüftung von Gebäuden eingesetzt. Heizen ist meist nicht möglich und eine Warmwasserbereitung ist nur mit großem Aufwand zu realisieren.

 

 

 


Also, wem es nur um das eingesparte Geld und nicht Komfort und Versorgungssicherheit geht, der kommt mit diesen Varianten günstiger weg oder sollte die Solartechnik vergessen und sein Dieselfahrzeug auf reines, heimisches
Salatöl (nicht Biodiesel oder Palmöl aus der Karibik!) umrüsten. Das rechnet sich für Vielfahrer am schnellsten (Sprit 20 - 60 % billiger - Umrüstkosten 400 - 2500 Euro). Wir tanken für 60 Cents/ Liter heimisches Rapsöl (bei gleichem Energieinhalt)

 

Von einer weiteren Variante der Billig-Anlagen möchten wir dringend abraten: Ein schwarzer Gartenschlauch wird einfach auf dem Dach oder Boden mäanderförmig verlegt. Zum Einen halten diese Schläuche aufgrund der hohen Temperaturen und UV-Strahlung oft nur eine Saison. Weiterhin hat man meist wenig Speichermöglichkeit und kann nur den Schlauchinhalt nutzen. Dieser ist aber entweder viel zu heiß oder zu kühl. Nutzt man das darin enthaltene Wasser direkt ist es wegen Verkeimung, aber auch Ablösung der im PVC enthaltenen Stoffe mehr als ungesund! Für wenig Geld (ab 20 Euro) kann man ganz schnell krank werden! Manche wollen sich das von den bekannten Schwimmbad-Absorbermatten abschauen, doch sie vergessen, dass dort zum einen mit hochwertigen EPDM-Gummibahnen gearbeitet wird und zum anderen die Wärme über das Pumpensystem dem Schwimmbad geregelt zugeführt wird.

 

Bitte vergleichen Sie die hier angebotenen Waren nicht mit billigen Ebay-Artikeln!

 


 

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           Vakuumröhren- oder Flachkollektor ?

 

 
 
 

Immer wieder hört man, dass es eine Glaubens- oder Meinungssache sei, welche Kollektorbauart ein Anlagenbauer empfiehlt. Dies stimmt so jedoch nicht!

 

Kompetente und seriöse Solarteure und auch die meisten Hersteller bieten heute beide Systeme an. Denn beide haben auch Ihre Berechtigung. Man muss jedoch beachten, dass in den letzten Jahren die guten Flachkollektoren durch noch bessere (TINOX-)Absorber, Rundumdämmungen und neuerdings auch Antireflexgläser so leistungsstark wurden (546 kWh/qm a = deutscher Rekord!), dass der Unterschied zu den Röhrenkollektoren meist zu vernachlässigen ist. Ein solches Prinzip hat z.B. gegenüber dem Euro-Kollektor von Wagner nur ca. 20% mehr Leistung, bei fast doppeltem Preis! Dieser Unterschied kann normalerweise auch über die lange Laufzeit nicht mehr „eingefahren“ werden und außerdem kann irgendwann das Vakuum, dass für den Leistungsvorteil verantwortlich ist, nachlassen! Vor allem kann ein Röhrenkollektor nicht zaubern! Wenn die Ausrichtung stark vom Süden abweicht, die Aufstellung nicht sehr steil erfolgt, oder wenn es trüb und dunkel ist, bringt das größte Kollektorfeld im Winter nicht die versprochene Heizleistung - aber im Sommer gewaltige Überhitzungsprobleme!

 

Der große Vorteil einer Röhre ist die gute Dämmung (Thermoskannenprinzip).  Doch dies kann sich auch negativ auswirken: Wenn dünner Schnee oder Raureif auf den Kollektoren liegt, passiert erst einmal gar nichts, trotz Sonnenschein! Bei Flachkollektoren sorgt die leichte Wärmeabstrahlung nach oben für ein schnelles Abtauen. Wenn die Neigung nicht sehr steil ist, kann es sogar passieren, dass die Röhren nicht arbeiten, weil der Schnee trotz strahlender Sonne, nicht weg schmilzt. Wir haben z.B. einen Kunden, dessen Röhre,  im Winter bis mittags am oberen Abgang, wegen einer Gaupe verschattet ist. Im unteren Teil ist der Kollektor dagegen schon überhitzt. Er schaltet jetzt die Pumpe für den Solarkreislauf morgens manuell an, um einen Stillstand zu verhindern. Gleiches passiert bei einigen Modellen, weil der Fühler nicht nahe genug am "heißen" Punkt montiert werden kann. Damit er nichts "verpasst" schaltet ein besonderer Regler mehrfach am Tag die Pumpe an, um den Kollektor zu durchspülen... 

 

Ein anderes Problem ist mittlerweile geringer, aber immer noch vorhanden: die Bruchanfälligkeit der Glasröhren. Sie sind zwar austauschbar, doch besser ist, wenn nichts kaputt geht. Oft muss der Kollektor erst gar nicht auf`s Dach, damit etwas kaputt geht, sondern schon beim Transport bekommt manchmal eine Röhre etwas ab. Das eisenarme 4mm starke Solarsicherheitsglas bei guten Flachkollektoren widersteht dagegen jedem Hagelschauer und Steinwurf. Da die Bundesförderung für alle Kollektorbauarten gleich ist (neuerdings Euro 60,00 bzw. 105,00/ qm), bringt auch dies höhere Kosten.

 

Weitere Nachteile: 

Eine Indachmontage ist meist nicht möglich oder sehr aufwendig und teuer. Bei vielen Modellen ist eine gewisse Mindestneigung erforderlich. Die den Ertrag zus. erhöhenden Reflektoren verschmutzen schnell und lassen sich nur schwer reinigen. Felder nebeneinander aufzubauen ist einfach, untereinander oftmals schon schwerer, die Optik widerspricht vielen Bauherren. Bei Wetterextremen, wie im Sommer 2003 besteht die Gefahr, dass durch zu lange und hohe Stillstandstemperaturen die Solarflüssigkeit  zersetzt wird und der Solarkreis verklebt.

 

Selbstverständlich haben wir beide System mit den selben Kollektorgrößen auf dem Dach, um kombiniert und auch unabhängig die Erträge vergleichen zu können. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei trüben Wetter kaum Leistungssteigung durch die Röhren erfolgt, sondern an kalten, klaren Tagen sie ihre großen Vorteile haben. Doch dieses Wetter herrscht selten vor, so dass man hiermit lieber nicht rechnen sollte.

 

Wenn also die verschattungsfreie Dachfläche ausreichend und nach Süden ausgerichtet ist und eine wirtschaftliche Lösung gewünscht wird, sind gute Flachkollektoren den Vakuumröhren meist vorzuziehen. Davon abgesehen, ist die benötigte Dachfläche, bei manchen Modellen gar nicht viel kleiner, wie oft behauptet wird. Die verhältnismäßig geringeren anteiligen Absorberflächen führen manchmal zu noch größerem Platzbedarf! 

 

Bei Hochtemperaturanlagen, großen heizungsunterstützenden Anlagen und ungünstigen Bedingungen bzgl. Ausrichtung und Dachneigung sieht dies etwas anders aus. Hier macht die Mehrinvestition oft Sinn, da die Vakuumröhrenkollektoren dann oft ihren besseren Wirkungsgrad ausspielen können.

 

Wir montieren und verkaufen auf Wunsch gerne namhafte Vakuumröhrenkollektoren, bevorzugen aber erst einmal eine optimale Aufstellung und Montage (Ausrichtung und Neigung der Kollektoren). Der beste Kollektor nützt nichts auf der falschen Dachseite. Man sieht leider immer wieder Anlagen, die überdimensioniert, falsch montiert und schlecht gedämmt sind. Deren Besitzer werden vergeblich auf eine Amortisation Ihrer Anlage warten, egal was der fleißige Verkäufer ihnen erzählt hat (meist wird mit Jahreserträgen in kWh geworben - aber die Sommererträge können Sie im Winter nicht nutzen!)

 

Also nochmals: gute Vakuumröhren haben durchaus Ihre Berechtigung und höhere Winter-Erträge sind damit sicher. Diese werden jedoch auch sehr teuer bezahlt. Wer unbedingt auch in ertragsschwachen Zeiten höhere Erträge haben will, nimmt besser noch einen zusätzlichen (guten) Flachkollektor und hat damit meistens den gleichen hohen Ertrag, liegt aber immer noch kostengünstiger. Vorsicht vor aktuellen Angeboten mit Röhren, die günstiger als gute Flachkollektoren sein wollen... 

 


 

Welcher Solar-Speicher?

 

Ähnlich kann man auch die unterschiedlichen Speichermodelle betrachten. 

 

Es ist klar, dass ein Solarspeicher mit Schichtenbeladung (also die Wärme wird der Temperatur entsprechend an die jeweilige höhere Lage geleitet) an einigen Tagen erheblich höhere Nutztemperaturen bringen kann und somit über das Jahr häufiger der Kessel ausbleiben kann (z.B. an einem Märztag Speicher X = 39° Heizkessel springt an, Schichtenladespeicher Y = 45° Heizkessel bleibt aus). Von billigen Modellen abgesehen (von denen wir selbstverständlich nie reden), hat jeder "normale" Speicher einige Details, die für eine möglichst gute Schichtung sorgen - jedoch kann man dann nicht von einer Schichtladung reden.

 

Gleichzeitig darf man den  Schichtlade-Effekt nicht überbewerten, denn im Gesamtjahresnutzen werden je nach Größe, Anlagenart, u.s.w. nur ein paar Prozentpünktchen mehr herausgeholt. Hierfür muss jedoch auch wieder sehr viel mehr Geld investiert werden, als der Mehrertrag wert ist. Anders ausgedrückt: Für jeden Märztag, an dem das Wasser schon warm genug ist, muss man ca. 1 EURO mehr für den Speicher bezahlen. In 15 Jahren entspricht das dann evtl. dem Mehrpreis von ca. 1.500,00 EURO... Grundvoraussetzung für einen Schichtladespeicher sollte auch die sogenannte Low-Flow-Technik (kleine Rohrdurchmesser, langsamer Durchfluss) sein, sonst bringt der Aufwand nicht viel. In den meisten Fällen werden bei einer großen, heizungsunterstützenden Anlage evtl. gewünschte Hochtemperaturen sowieso immer erreicht - also tut es ein "normaler" Kombi.

 

Oft bringen andere Kleinigkeiten viel mehr: Schwerkraft- bzw. Konvektionsbremsen (z.B. ConVectrol von Wagner & Co.) an den Speicheranschlüssen reduzieren ca. 50% anteilige Verluste. Eine vollständige, geschlossene, hochwertige Rundumdämmung mit 100 - 150 mm (auch am Boden) verhindert eine schnelle Auskühlung. Eine schlanke, hohe Form bringt bessere Schichtung und ebenfalls weniger Verluste. Eine Regelung, die die ständige Warmwasserzirkulation unterbindet, sollte selbstverständlich sein. Die Heizkessel-Nachheizung sollte zeitlich auf ein Minimum (nur morgens oder am besten abends ca. 30 Minuten) eingestellt sein oder manuell erfolgen, sonst wird der obere Teil des Solarspeichers ständig nachgeheizt und für die Sonne bleibt nichts mehr übrig. Der Solarkreis und alle anderen Rohre sollte mit 100% Aeroflex gedämmt sein. Die Solarregelung sollte nach Differenztemperatur gesteuert die Pumpenleistung hoch oder runter takten. 

 

Aus der eigenen Praxis ein Beispiel, bei dem die ganze Sache Sinn macht:
Ein Kunde wollte sein renoviertes Fachwerkhaus durch einen Grundofen mit Wassertasche beheizen. Um nicht ständig Holz nachlegen zu müssen und aus Sicherheitsgründen wurde ein großzügiges Puffervolumen von  mind. 500 L benötigt. Im Sommerhalbjahr wollte man natürlich nicht das Haus heizen, um duschen zu können. Deshalb sollte auch eine Solaranlage her. Da das Dach sehr klein und ungünstig ausgerichtet war, musste es ein Vakuumröhren-Modell sein. Für einen normalen, großen Speicher wäre diese Fläche aber noch zu klein gewesen (gleiche Energiemenge, jedoch  aufgeteilt auf großen Inhalt = viel lauwarmes Wasser, aber keine nutzbaren Temperaturen). Mit einem Schichtladespeicher wurde erreicht, dass zuerst im oberen Bereich aufgeheizt wird und somit von Frühjahr bis Herbst (solange der Ofen aus bleibt) ausreichend hohe Nutztemperaturen vorliegen. Dies war dem Kunden die hohe Mehrinvestition wert.

 

Weiterhin gibt es einzeln oder auch damit kombiniert, sogenannte Frischwasserspeicher. Hier wird das benötigte Trinkwasser innen oder außen durch einen Wärmetauscher im Durchlauferhitzungsprinzip erwärmt. Stehendes Warmwasser ist zwar unhygienischer, jedoch lange nicht so bedenklich, wie in der Werbung dargestellt. In jedem Haushalt gibt es viel schlimmeres, auch ohne Solaranlage... Bei manchen Modellen und in stark kalkhaltigen Gebieten funktioniert die ganze Sache manchmal nicht sehr lange... Sinn macht dieses Prinzip bei Mehrfamilienhäusern mit großdimensionierten Speichern, wo jedoch gelegentlich (in der Urlaubszeit) nur wenig Leute anwesend sind und dadurch die Wasserentnahme zeitweise sehr viel geringer ist.

 

Für eine heizungsunterstützende Anlage gibt es auch mehrere Möglichkeiten. 

Früher wurde oft mit einem Zwei-Speicher-System gearbeitet. In einem lagert das Heizungswasser, in dem anderen das Trinkwasser. Dies ist in der Regel jedoch die ungünstigste Variante (hohe Kosten, großer Platzbedarf, aufwendige Verschaltung, zus. Stromverbrauch für zweite Pumpe, evtl. hygienische Probleme wegen stehendem Wasser, energetische Verluste,...) 

 

Dann gibt es die oben erwähnten Frischwasser-Speicher mit innen- oder außenliegendem Extra-Wärmetauscher, der das Warm-Trinkwasser im Durchfluss aus dem gelagerten Heizwasser bezieht.
 

 

Für durchschnittlich große Anlagen bevorzugen wir aus Preis- und Platzgründen einen Kombispeicher, der im oberen Teil einen weiteren kleinen Tank enthält, in dem sich das Trinkwasser befindet. Meist liegen hier die Größen zwischen 700 und 1000 Liter Gesamtvolumen mit 100 - 250 L Trinkwasseranteil. Diese Speicher kann man sowohl über Rücklaufanhebung, als auch hydraulische Weiche (Puffer) einbinden.


 


Völlig aberwitzig ist die Behauptung, die wirtschaftlichste Variante sei ein riesiges Kollektorfeld mit einem speziellen Schichtspeicher oder Schichtladesystem (außer für den tüchtigen Verkäufer). Natürlich wird auch hier schneller nutzbare Wärme erreicht, doch wenn man ein großes Kollektorfeld hat, ist es ganz sicher, dass man von Frühjahr bis Herbst immer genug Warmwasser hat, auch ohne Spezialtechnik und mehr wird ja nicht benötigt - die Heizung ist ja aus. Geht es im Winterhalbjahr dann um das Heizungswasser sind die hohen Temperaturen nicht das Entscheidende, sondern der Gesamtwärmeinhalt des Speichers. Dann sind so und soviel hundert Liter 35° Wasser genau so gut, wie zig Liter 45°C. Die Argumentation dass durch bessere Schichtung oben höhere Temperaturen sind, stimmt. Aber der angebliche Vorteil, dass durch die dann unten niedrigeren Speicher-Temperaturen die Temperaturdifferenz zum Kollektordach schneller erreicht wird und somit die Pumpe mehr Solarertrag bringt, ist ein zweifelhafter. Wenn die elektrisch betriebene Pumpe für ein paar Grad Temperaturerhöhung (z.B. von 14 auf 24°) stundenlang laufen muss, während sowieso der Heizkessel brennt, dann ist das nicht besser, als wenn die Solarkreispumpe erst bei 35° Kollektortemperatur einschaltet und den unteren Speicherteil dann schneller von 22 auf 26° bringt. Sollte einmal die Schwerkraftbremse ausfallen, heizt ein Topladesystem u.U, das Dach nachts noch mehr auf, denn es wird dann ja nicht das kalte Wasser des unteren Speicherbereiches, sondern das erhitzte Warmwasser des oberen Teiles auf`s Dach gepumpt. Dies kann man an der Solarstation erkennen, wenn der Rücklauf plötzlich wärmer ist, als der Vorlauf, bzw. der Kollektorfühler nachts höhere Temperaturen als die Luft anzeigt. Topladesysteme sollen auch viel mehr die notwendige Brauchwasser-Wärme erreichen. Das ist logisch - aber auch nötig? Wenn Sie mit einem schnellen und teuren Auto 10 Minuten eher am Ziel sind, haben Sie evtl. etwas davon. Wo liegt aber der Vorteil statt um 10:15 Uhr, schon um 10:05 eine Temperatur von 60°C im Solarspeicher zu haben?

 

Wer schon einen großen Feststoffkessel hat, nimmt oft einen einfachen, aber gut gedämmten Pufferspeicher. Dieser enthält dann meist nur einen Wärmetauscher für den Solarkreis. Die Kesselnachheizung wird direkt angeschlossen und vom oberen Teil entnimmt eine Frischwasserstation mit außenliegendem Wärmetauscher  das Warmwasser.
 

 

Immer öfters hört man auch von Latentwärmespeichern, die dann vor allem das Heizungswasser aus der Sommersaison in die Heizphase bringen sollen. Durch Speichermedien, die besser als Wasser die enthaltene Energie lagern können, will man solar beheizte Häuser realisieren können. Das Problem stellen aber noch die Kosten dar. Ein bekannter Anbieter war durch sein Engagement in diesem Bereich in Insolvenz gegangen...

 

Daher wird heute ein Saisonspeicher immer noch mit Wasser befüllt. Je nach Dimensionierung werden Stahlbehälter ab 10.000 Liter oder auch riesige Betontanks mit mehreren hundert tausend Litern mitten ins Haus gestellt oder in die Erde geschafft. Ab Februar wird der Speicher durch riesige Kollektorflächen beladen und das Haus direkt beheizt. Je nach Lage und Witterung wird dann ab November die Wärme entnommen und zu den Räumen geleitet. Bevor der Tank dann wieder "leer" ist, legt die Sonne ab Februar wieder los. Trotzdem sollte für alle Fälle immer eine Notheizung (BHKW oder Holzkessel) da sein, um notfalls den Puffer oben nachzuheizen und für Warmwasser in einem kleinen separaten Speicher zu sorgen. Eine gute Dämmung des Hauses und des Speichers ist natürlich selbstverständlich.

 

Die Sache mit einem Saisonspeicher macht eigentlich nur Sinn mit sehr großen Kollektorflächen und einem größeren Speicher-Volumen. Bedenken Sie, dass Sie die Sommererträge so oder so nicht mitnehmen können. Entscheidend ist, was zu Beginn (!) der Heizphase an Energie herein kommt. Scheint im Oktober die Sonne ordentlich, kann auch die gesamte Energie der Kollektoren gespeichert und dann an das Haus abgegeben werden. Was aber von Juni bis August geerntet wurde, ist futsch. Im November schafft man normalerweise den Speicher schon nicht mehr voll. Ob der dann 1 Tag länger (nicht vorhandene) Energie halten kann oder nicht, ist dann auch egal.

 

Einer unserer Hauptlieferanten hatte früher auch diese weiter o.g., besonderen, aufwendigeren Speicher selbstentwickelt und im Programm und wir einen davon in unserem Haus. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass die Mehrkosten in keinem Verhältnis zum Mehrertrag stehen....

 

Heute weiß man, dass man mit gut gedämmten und richtig angeschlossenen Kombispeichern bei der solaren Heizungsunterstützung mittels Rücklaufanhebung ähnliche Erträge, jedoch bei erheblich geringerem Aufwand, erzielen kann. Vor allem bei Niedertemperaturheizkesseln können große Einsparungen erzielt werden, wenn der abgekühlte Heizkreisrücklauf durch den Solarspeicher wieder vorerwärmt wird, bevor er zum Kessel kommt. Zus. Gewinne, durch möglichst geringe Rücklauftemperaturen, werden durch Heizungspumpenvorschaltgeräte erzielt. Bei Gasbrennwertgeräten ist dies grundsätzlich genauso,  reduziert dann aber die Ausnutzung des Brennstoffes, wenn Therme und Solarpumpe gleichzeitig in Betrieb sind...

 

Auch hierzu nochmals der Hinweis, dass besondere, große und sehr teure Solarspeicher durchaus ihre Berechtigung haben. Wer unbedingt einen möglichst großen Anteil an Sonnenenergie für sein Haus nutzen will, muss hier investieren - doch er darf auf gar keinen Fall eine höhere Wirtschaftlichkeit erwarten und leider haben wir schon seit Jahren keine Kunden mehr, denen es nur um die Ökologie geht...

 

Seit einiger Zeit kommen wieder Systeme auf den Markt, die ohne Solarspeicher auskommen wollen. Ganz Verwegene behaupten in ihren Anzeigen dann auch noch, dass dies eine geniale Weltneuheit sei und man bis 91% der Solarenergie nutzen könnte... Nun, zum einen ist dies weder neu, sondern wurde schon von den ersten Solarpionieren vor zig Jahren versucht. Und zum anderen handelt es sich um eine leicht irreführende Aussage, die nur angeben soll, dass 91% der gespeicherten Energie nicht wieder verloren geht.

 

Fakt ist: vor allem die Vertreiber von teuren Vakuumröhren blieben in den letzten Jahren verstärkt auf ihren Kollektoren sitzen. Gleichzeitig gibt es immer noch viele Solarinteressierte, die nicht investieren wollen, weil sie sich über den dann nutzlos gewordenen, vorhandenen Warmwasserbehälter ärgern oder nicht genug Platz im Keller haben. Für diese Leute hat man sich das (alte) System ausgedacht, das die Wärme der Kollektoren getaktet direkt in den kleinen Behälter des Heizkessels kommt. Anstelle von Frostschutzmittel fließt reines Wasser (hat etwas bessere Wärmeaufnahme) aus dem Heizungskreislauf. Damit dies auf dem Dach nicht einfriert, arbeitet man mit sehr gut gedämmten Vakuumröhren und einer speziellen Regelung, die bei Frostgefahr gelegentlich die Solarkreispumpe aktiviert, damit das kalte Wasser gegen Wärmeres aus dem Keller getauscht wird. Durch den eingesparten Solarspeicher und das wegfallende Frostschutzgemisch hat man einen Kostenvorteil.
Klingt ja erst mal ganz gut - aber:
 

Der Nutzinhalt ist oft sehr gering (unter 100 Liter), so dass es meist kaum eine Pufferung der Wärme von heute auf morgen gibt. D.h. bei sehr wechselhaften Tagen im Frühjahr und Herbst gibt es evtl. nicht genug Warmwasser.
 

Wenn der Kessel, wie bei unseren dimensionierten Anlagen üblich, von Mai bis September ganz ausbleiben soll, kann manchmal das Duschwasser zu kühl sein, denn der Wärmeübergang ist schlechter.
 

Mancher Kessel hat durch die unterschiedlichen niedrigeren Temperaturen evtl. Rostprobleme.
 

Je nach Standort, bzw. Wetterbedingungen muss die Pumpe im Winter häufig anspringen, um dann mit Öl oder Gas (!) erwärmtes Wasser als Frostschutz auf das Dach zu bringen.
 

Aufgrund der hierfür unbedingt nötigen besseren Regelung und Vakuum-Kollektoren ist der Preisvorteil wieder futsch. Unsere kompletten SB-Pakete mit höherem Jahresdeckungsgrad kosten jedenfalls nicht mehr.
 

Bevor man sich für diese vermeintlich günstige Alternative entscheidet, sollte man das Geld lieber für andere Energieeinsparmaßnahmen (z.B. Dämmung) investieren. Versprechungen von bis zu 500 Liter Ölersparnis sind Unfug. Wenn es aber unbedingt dieses Prinzip sein muss, ist das Aqua-System von Paradigma sicherlich die beste Lösung.

 


Braucht man eine Hightech-Solarregelung?

Wie bei allen anderen Punkten auch, kann man dies nicht pauschal beurteilen. Tatsache ist: einfache Ein/ Aus-Regler der Billiganlagen oder aus dem letzten Jahrtausend bringen z.T. mehr Verluste, als Erträge. Hierbei kommt es aber auch auf die richtige Positionierung der Fühler an. Zeigen diese falsche Werte, kann die beste Anlage auch nicht richtig laufen. Wenn die Pumpe zu früh oder zu lange läuft, wird statt Wärme ins Haus, Kaltwasser getankt und umgekehrt die Wärme aus dem Keller ins Dach gefahren und das alles mit Strom für die Pumpe.

 

Stand der Technik ist heute eine differenztemperaturabhängige, drehzahlgeregelte Steuerung, die nicht nur die Kollektortemperatur und Speichertemperatur am Boden, sondern auch an der oberen Entnahmestelle misst und anzeigt, damit die Anlage effektiv betrieben und beobachtet werden kann. Wenn sie auch noch den Betrieb der Brauchwasserzirkulation nach Zeit und Temperatur steuert und im Notfall für eine Kollektorkühlung sorgt, ist das Wichtigste enthalten.

 

Bei heizungsunterstützenden Anlagen müssen natürlich einige Parameter mehr überwacht und gesteuert werden, doch zuviel des guten macht diese Regler dann nicht nur meistens zu teuer, sondern auch nicht mehr durchschaubar und das ist das Schlimmste.

 

Es fällt auf, dass gerade Heizungsfreaks, die sich lieber samstags abends vor den Pellets-Kessel oder den Solarspeicher setzen, als "Wetten, das?" zu schauen, viel Geld für tolle Kombi-Regelungen (Solar, Heizkreis, Pelletszufuhr) ausgeben. Dabei benötigen gerade diese Leute das nicht, denn sie kontrollieren doch sowieso laufend die Anlage und nehmen Korrekturen vor. Man verspricht sich von diesen Regelungen zusätzlichen Komfort und vor allem Energieeinsparung, denn wenn alles in einem Gehäuse vorhanden ist, "läuft auch alles aufeinander perfekt abgestimmt".  Dem ist aber meist trotzdem nicht so.

 

Es gibt einfach einige Parameter, die sich gegenseitig torpedieren können (Raumtemperatur, Mindest-Warmwassertemperatur, Witterungsfühler, Vorlauf, u.s.w.), so dass es einfach passieren kann, dass zwar der Kessel läuft, aber die Heizkreispumpe noch oder nicht mehr, oder umgekehrt, u.s.w. Auch gelten Sommereinstellungen für den Winter nicht mehr oder aufgrund eines überschrittenen Zeitfensters reagiert eine Funktion mal zu spät, bzw. nicht mehr. Dies alles kann immer mal passieren und lässt sich manuell am besten  und mit einem normalen Regler ausreichend steuern. Hierfür einige hundert Euro mehr auszugeben, kommt aber nicht mehr rein (von der Anfälligkeit ganz zu schweigen).

 

Aufgrund der immer häufiger überdimensionierten Solaranlagen verliert hier eine Superregelung auch an Bedeutung. Zusammen mit dem Superspeicher soll eine etwas längere Laufzeit des Solarkreislaufes erzielt werden. An den allermeisten Wintertagen bringt dies aber höchstens ein paar Promille mehr und im Sommer ist es völlig egal, ob der Speicher um 11:00 oder 12:00 rammelvoll ist. Ob 60 oder 90°C im Speicher sind, spielt dann auch keine Rolle.

 

Wichtig ist eine richtige Einstellung von Solar - und Heizungsregelung und die evtl. jahreszeitlich abhängende Korrektur - mehr nicht.


Wichtige Hinweise

Egal ob Sie eine Solaranlage selbst bauen wollen oder einen Installateur beauftragen, beachten Sie einige wichtige Punkte, die selbst (leider) viele Heizungsbauer nicht wissen! Bei uns ist dies alles selbstverständlich.....

 

Richtig dimensionieren

 

Eine zu große Anlage bringt Ihnen nicht unbedingt mehr Einsparung. Die Sommermonate (Mai-August) sollten zu 100% abgedeckt sein, der für Sie errechnete Gesamtjahresdeckungsgrad der Warmwasserbereitung zwischen 50 und 70% liegen. Echte Einsparungen treten dann auf, wenn der Kessel wirklich ausgeschaltet bleiben kann. D.h., wenn Sie zwar schon im März 50° warmes, solares Wasser haben, aber der Kessel noch rund um die Uhr für die Heizungswärme läuft, bringt dies Ihnen nicht viel. Dafür sollten Sie in der heizfreien Zeit den Warmwasserbedarf möglichst zu 100% decken. Wenn Sie sich lieber eine Strickjacke anziehen und dafür schon/ noch im April bis Oktober die Heizung abschalten, ist eine größer dimensionierte Warmwasserbereitung evtl. sinnvoll. Realisieren Sie noch größere Deckungsraten nur durch besonders günstige Bedingungen (für Mitteldeutschland: Neigung 30° und mehr, Ausrichtung 180° Süd, wenig Verbrauch, geringe Zapftemperatur, kurze Leitungswege), nicht aber durch Vergrößerung der Anlage! 

 

Was soll man sonst mit den extremen Überschüssen im Sommer machen? Die Nachbarn zum Duschen einladen? Ein riesiges Ausdehnungsgefäß einbauen, dass den Überdruck aufnimmt? Einfachere Kollektoren leiden unter den häufigen Stillstandstemperaturen und halten dann nicht so lange. Vorsicht vor Anbietern, die nur die insgesamt gewonnenen, aber nicht nutzbaren, Kilowattstunden zählen! Ein normaler Speicher kann die Energie nicht ewig halten. "Saisonspeicher" beginnen erst bei etwa bei 10.000 Liter, enthält im Winter aber auch keine Sommersonne mehr! 

 

Während die einen nur rechnen (Ingenieurbüros) und die anderen gar nicht (Heizungsbauer), erfolgt bei uns die Dimensionierung durch eine Kombination aus Rechnen, Simulieren, Feststellen des wahren Ist/Soll-Bestandes, Berücksichtigen von Erfahrungswerten und "Gefühl für die Sonne". Dies zusammen sorgt für die richtige Größe. Wir bekommen gelegentlich von den Solaranlagen-Herstellern Kunden vermittelt, mit schon fertig ausgearbeiteten Angeboten, die ebenfalls oftmals überdimensioniert sind, denn es wird auch dort heute meist (wegen Überlastung) nach Schema F vorgegangen. Wenn wir dann die ausreichende Leistung mit einer evtl. 20% günstigeren Anlage bringen, sind die Kunden sehr erstaunt und erfreut.

 

Von diesen Empfehlungen zur bedarfs/ kostenorientierten Dimensionierung abweichend, gibt es jedoch noch andere Möglichkeiten.

 

Einige sehr ökologisch engagierte Menschen oder auch Technikfreaks möchten so viel wie möglich an Heizöl oder Erdgas durch die Sonne ersetzen. Sie wissen dann aber auch, dass solch eine leistungsorientierte Groß-Dimensionierung meist unwirtschaftlicher ist und im Sommer häufig in Stillstand gehen kann und auch manchmal der Überdruck entweichen muss. Vor allem seit die Förderung abhängig ist von der Kollektorgröße, wünschen sich viele Kunden ein paar Quadratmeter mehr, als von uns errechnet und ausdrücklich empfohlen. 

 

Weiterhin kann man auch noch die wirtschaftlich-/ wirkungsgradgünstigste Variante wählen. Hierbei werden Anlagen möglichst klein gehalten, so das es niemals ungenutzte Überschüsse gibt. Der Wirkungsgrad der Kollektoren ist dann optimal. Gleichzeitig kann es passieren, dass der Heizkessel niemals ausbleibt. Diese Vorgehensweise lohnt sich z.B. bei größeren Mehrfamilienhäusern, wo der Kessel leider sowieso immer an sein muss.

 

Eine solare Heizungsunterstützung ist heute durchaus machbar. Sie sollten jedoch unbedingt über die entsprechenden Bedingungen verfügen: 

 

Sehr gute Wärmedämmung des Hauses (dadurch geringer Wärmebedarf und niedrige Vorlauftemperaturen, die eine Solaranlage in den Übergangszeiten häufig ausreichend realisieren kann). Den Fertighaus-Standard der 70/80 er Jahre versteht man nicht darunter! Optimal ist ein Niedrigenergiehaus nach "normalem" Standard.

Kein echtes Passivhaus, denn dann wird die sehr kurze Heizperiode in die absoluten Wintermonate (Dezember-Februar) gelegt, wenn Sie nur mit geringsten Solarerträgen rechnen können. In der anderen Jahreszeit benötigen Sie nur warmes Wasser und die Anlage ist dann überdimensioniert.

Optimale, verschattungsfreie Ausrichtung nach Süden (180°) und möglichst starke Dachneigung (40° und steiler), damit auch im Winter die seltenere, tief stehende Sonne auf Ihre Kollektorfläche kommt und im Sommer nicht mehr so direkt einstrahlt. Bei Bodenaufstellung kann man ein verstellbares Gestell wählen, um je viermal im Jahr die Neigung (ca. 30 - 60°) zu verändern. Dadurch kann der Gesamtjahresdeckungsgrad um einige Prozent angehoben werden. Ist die Anlage gut für den Winter dimensioniert, kann Sie auch ganzjährig sehr steil stehen, weil dann für die Warmwasserbereitung im Sommer immer noch genug übrig bleibt.

Dank der großzügigen Förderung nach Quadratmetern, gibt es auch immer öfters Fassadenanlagen (also senkrecht in der Außenwand sitzende Kollektoren). Wenn die Front genau nach Süden zeigt, kann somit architektonisch ansprechend sehr gut im Winter geheizt werden und für das Sommer-Warmwasser reicht es auch.

Große Heizflächen (am besten Fußboden oder Wandflächen), damit mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen gearbeitet werden kann. 

Optimal ist die Kombination mit einer Holzheizung, denn die arbeitet am besten mit großem Pufferspeicher, der auch die Solarwärme aufnimmt.

Wer wirklich sicher, ohne normalen Heizkessel, solar heizen will, benötigt neben den o.g. Bedingungen auch noch einen sehr großen Saisonspeicher, der die Erträge guter Sonnentage für die trübe Zeit puffert. Eine Notheizung (z.B. Heizstab) ist aber unumgänglich, vor allem in den trüben, kalten Dezembertagen, da dann die gepufferte Wärme des Herbstes bereits "verheizt" ist..

 

Selbstverständlich kommt es auch auf den Standort, bzw. das Kleinklima vor Ort und die Anwendungsansprüche an. So hat evtl. ein Haus in Norddeutschland zwar erheblich weniger Sonnentage im Jahr, aber wenn es nahe und geschützt zum Meer liegt, sind die Frosttage auch viel seltener. Hier wird vielleicht sogar im Sommer ein bisschen geheizt und das kann dann die Sonne voll übernehmen. Umgekehrt bekommt ein Haus in den Alpen vielleicht sehr viel Schnee und Tagfröste ab. Wenn aber die steil aufgestellten Kollektoren frei von Schnee sind, kann die dort stärker strahlende Sonne auch im Winter ganz schön einheizen. Im Sommerhalbjahr wird dort auch abends meist eine Heizung nötig - dank Solar bleibt der Kessel aber aus! In solchen Fällen sprechen wir nicht von den oftmals so mickrig dargestellten Total-Einsparungen von gerade 10%, sondern liegen selbst bei bedarfsabhängig klein dimensionierten Anlagen in Bereichen von 30% und mehr (bei Netto-Investitionen um nur ca. 6.000,00)!

 

Wir hoffen, in einigen Jahren hierzu noch viel besser passend, die solare Kühlung von Häusern anbieten zu können. Da die Klimatisierung zeitgleich mit den Solarüberschüssen zusammen hängt, wird es dann keine überdimensionierten Anlagen mehr geben. Erfolgreiche Modellversuche gibt es hier schon genug. Leider werden diese nach dem Absorberprinzip (Gaskühlschränke) gebauten Anlagen, bisher nur in Sonderausführungen exemplarisch entwickelt. Wir stellen uns dagegen eine fertige Box (ähnlich der normalen Klimaanlagen) vor, die nur einen Rohr-Anschluss mit der thermischen Solaranlage erhält, der die extremen Sommerüberschüsse dem Verdampfer zuleitet. Doch evtl. können in ein paar Jahren vorhandene Anlagen hiermit nachgerüstet werden. Wenn diese Kälte dann auch noch in den Kreislauf vorhandener Heizsysteme (z.B. Wandflächenheizungen) eingespeist werden kann, sind thermische Solaranlagen in Komfort, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit jedem anderen System haushoch überlegen.

 


 

Richtiger Standort

Es erscheint so einfach und doch sehen wir immer wieder Kollektoren, die nicht an der günstigsten Stelle montiert sind. Wenn Ihr Installateur noch nicht einmal einen Kompass oder Sonnenbahnindikator besitzt, vergessen Sie ihn - wählen Sie lieber einen Solarteur. Vor allem bei Walmdächern, mit Neigung nach vier Seiten, passiert es häufig, dass z.B. ein Kollektor auf 240° SW sitzt, statt auf 150° SSO! Grund hierfür ist meist das subjektive Empfinden, weil man hier nachmittags, nach der Arbeit, auf der Terrasse sitzt. Aber auch bei normalen Satteldächern mit zwei Seiten sitzt gelegentlich der Kollektor auf der Straßenseite (sieht natürlich besser aus) nach NW statt SO! Unsere Kollektoren müssen aber nicht unbedingt auf Ihrem Schrägdach sitzen. Man kann Sie auch schön und ertragsbringend auf Flachdächern, auf den Boden oder vor Fassaden (als Vordach, u.s.w.) setzen. Weiterhin sollte der Solarkreis (Verrohrung) möglichst kurz sein, um Material, Arbeit und vor allem Wärmeverluste zu reduzieren. Und immer wieder übersehen werden die Verschattungen. Was an einem Sommermittag vielleicht einwandfrei aussieht, muss im Herbst oder Frühjahr nicht unbedingt so sein. Der lange Schatten eines Schornsteines oder des gegenüberliegenden Hauses reduziert die spärlicheren Erträge dann soweit, dass nicht mehr genug in den Speicher kommt.

Einige Bildbeispiele finden Sie nach und nach unter Solar-Nonsens.

 

Die Herstellerprospekte suggerieren, dass sich die Anschaffung einer solarthermischen Anlage lohne immer - die Leistungseinbußen bei Abweichung von der optimalen Ausrichtung nur gering seien. Dies ist auf der einen Seite richtig, denn der Minderertrag kann im Extremfall "nur" um ca. 35% geringer sein. Da jedoch auf der anderen Seite um jedes "Prozentchen" Mehrleistung werbewirksam gekämpft wird und die dafür notwendigen, technischen Gimmicks vom Kunden teuer bezahlt werden müssen, bringt der bestmögliche Aufstellplatz mehr Wirtschaftlichkeit, als irgendwelche teuren "Super-Komponenten". Außerdem stehen Anlagen nicht nur  in Augsburg oder Freiburg, sondern auch in weniger sonnenverwöhnten Ecken Deutschlands. Der jährliche Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Standort in Deutschland kann bei bis zu 25% liegen. Dies kombiniert mit schlechter Dachausrichtung kann also zwischen Top-Bedingungen und miesen Lagen einen Gesamtunterschied von über 50% bei ein und derselben Anlage bringen. Selbstverständlich können auch bei ungünstigsten Bedingungen Solaranlagen ökologisch etwas bringen. Da aber leider die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht, ist dann eher zu einer anderen Energiespar-Maßnahme zu raten. 

 

Vergessen sollte man die viel zitierten Durchschnittswerte, denn die bringen dem Einzelnen gar nichts.  Wie ein Durchschnitt errechnet wird, sollte jedem bekannt sein. Dadurch passiert es auch, das in 2005 der Durchschnitts-Deutsche 52.000 Euro auf seinem Bankkonto hatte! Das ist für die ca. 20 Millionen Menschen, die gar nichts oder sogar Miese auf Ihrem Konto haben, ein sehr schwacher Trost...

 

Nachfolgendes Diagramm gilt für die Mitte Deutschlands (50°) und zeigt die theoretisch optimale Kollektorausrichtung für die größte Sommerleistung - die 100%-Angabe gilt jedoch nur für den schwarzen Punkt! Eine richtige Planung, je nach gewünschter Nutzungszeit, u.s.w. ersetzt dies jedoch nicht! Zum Verständnis: Wenn der Kollektor sehr schwach geneigt ist, hat er im Sommer zwar schnell riesige Erträge, doch im Frühjahr und Herbst fast gar keine - denn die Sonne kann nicht direkt darauf scheinen...
 

Gleichzeitig sollte eine Neigung bei größerer Südabweichung nicht so steil sein, weil sonst die Verschattungszeit länger wird. Bei dieser bekannten Grafik werden die Jahres-Gesamt-Erträge dargestellt (also optimal für PV), nicht aber die tatsächlichen Nutzerträge! Je schwächer ein Kollektor geneigt ist, desto schneller kann er verschmutzen oder winterlicher Schnee bleibt liegen. Für eine heizungsunterstützende Anlage gilt ein viel steilerer Wert als optimal, denn im Winter steht die Sonne auch im Süden sehr niedrig am Himmel...


 

Richtiger Anschluss

Auch hier passieren manchen Heizungsbauern tolle Sachen: 

Da wird z.B. Vor - mit Rücklauf verwechselt und es zwar irgendwann warm, doch leider anders rum und somit kommt viel weniger Ertrag in den Speicher.

 

Manche schließen auch zusätzlich den alten Speicher der Heizung in Kaskade an und wundern sich über große Wärmeverluste, erhöhten Strombedarf für eine weitere Pumpe und dass wir uns die Haare raufen, weil die jetzt zus. entstandene Legionellengefahr damit eigentlich gebannt werden sollte.

 

Meist wird der Heizkessel nicht richtig eingestellt und somit (auf Kosten des Solarertrages) ständig nachgeheizt, auch im Sommer. Wenn den ganzen Tag das Wasser durch den Kessel nachgeheizt wird, bleibt für die Sonne nichts mehr übrig. Dies ist in den allermeisten Fällen der Fall, doch die Kunden merken es gar nicht und den Installateur interessiert es nicht - er hat ja sein Geld... Dabei ist es doch ganz einfach: Sie stehen morgens auf und erwarten warmes Wasser, z.B. 45°C. Also wird die Kesselregelung so eingestellt, dass ca. 30 min. vorher nachgeheizt wird, falls diese Wunschtemperatur von der Sonne nicht erreicht wurde. Aufgrund des Speichervolumens und der guten Dämmung bleibt das Wasser den ganzen Tag warm genug, bis es "verbraucht" wird. Bekommt die Regelung dagegen kein Zeitfenster mitgeteilt,  reagiert der Kessel z.B. bei 43° und schaltet aufgrund der Hysterese, u.s.w. erst bei 50° wieder ab. Dies passiert dann mehrfach am Tag und auch in der Nacht. Arbeitete die Sonne am Vortag, müsste der Kessel gar nicht nachheizen.

 

Auch der Brauchwassermischer (Sommer bis 85° Heißwasser) hinter dem Warmwasserabgang des Solarspeichers wird gern vergessen (um Kosten zu sparen oder weil man es nicht weiß) und die Kinder haben Angst den Warmwasserhahn zu öffnen. Alternativ begrenzen andere dann die Speichertemperatur auf 60° und verhindern so eine effektive Nutzung. Je niedriger die Zapftemperatur am Mischer eingestellt wird, desto höher ist der solare Deckungsgrad. Manche haben selbst im Juni nicht genug Heißwasser - andere sogar im März oder Oktober, ohne höhere Anlagenkosten...

 

An den sinnvollen Anschluss von Spülmaschine (direkt) und Waschmaschine (mittels Vorschaltgerät), denken sie nicht oder raten aus Unkenntnis davon ab. 

 

Die Warmwasserzirkulation läuft non/stop mit Schwerkraft oder Pumpe. Da kann es dann passieren, dass die gesamte, ausreichende Nutzwärme eines Frühjahrstages über Nacht wieder leergefahren wird und der Kessel ständig nachheizt. Es gibt auch Anlagen, in denen im Solarkreislauf keine Schwerkraftbremse eingebaut ist und die Wärme nachts über die Kollektoren wieder verschwindet.

 

Die Solarregelung ist manchmal nur ein einfacher Ein/Aus-Schalter. Stand der Technik ist heute jedoch eine differenztemperatur- abhängige Drehzahlregelung. Dieser "Matchflow" erhöht den Ertrag und senkt den Stromverbrauch.

 

Völlig normal ist, dass der Solarkreis entweder gar nicht oder nur ungenügend gedämmt wird (unbedingt Aeroflex 100% verwenden) und oftmals viel zu lang ist. 

 

An die richtige Entlüftung denken auch manche nicht. Der Kollektor wird heiß und unten kommt nichts an. Wieder andere stellen den Entlüfter nicht zu und nach ein paar heißen Tagen ist keine Flüssigkeit mehr im Kreislauf. 

 

Und andere wollen für die Leitung extra Schlitze in die Wände klopfen, obwohl es einen freien Lüftungsschacht im Kamin gibt....

 

Sehr beliebt ist es auch, ganz schnell die Fühler irgendwo hinzu klemmen. Wenn aber nicht die richtigen Temperaturen "gefühlt" werden, läuft eine Solarkreispumpe entweder zu früh oder zu spät an und vergeudet somit kostbare Solarenergie.

 

Im Falle heizungsunterstützender Anlagen gibt es viele Anschlussmöglichkeiten, die alle irgendwie funktionieren. Der normale Installateur wählt oft die einfachste oder die energetisch ungünstigste, weil er keinerlei Vorgaben hat oder will. Wir lassen uns im Bedarfsfalle von unseren Herstellern, jeweils speziell angepasste Schaltschemata ausarbeiten.

 

Wenn Kollektoren auf Flachdächern aufgeständert werden, kann man eigentlich eine optimale Ausrichtung/ Neigung erwarten. Doch oft stehen die Dinger dann genau so, wie die Sonne während der Installation stand - aber nicht nach Süden und nicht richtig geneigt.... 

 

Bei der Zusammenstellung erleben wir dann häufig zum Verbrauch/ Ertrag völlig unpassende Größen, vor allem auch in Hinblick auf Abstimmung von Kollektorfläche zu Speicher. Dies bedeutet, dass mancher Speicher die riesigen Energiemengen gar nicht auffangen kann oder andersrum, dass eine zu kleine Kollektorfläche zwar auch Energie liefert, die jedoch in einem zu großen Behälter sich als lauwarmes Wasser, ohne vernünftige Nutztemperaturen, darstellt.

 

Selbstbauer können dies mit unserer Hilfe sicher selbst viel besser und preiswerter....

 


 

Richtige Anlagenauswahl

 

Von vielen traditionellen Heizungsbauern bekommen Sie fast immer die Solaranlagen der großen Heizkesselhersteller angeboten (blau/ orange). Dies passiert vorrangig, weil sie nichts anderes kennen oder wegen der dort erhältlichen, riesigen Händlerspannen (bis 50%!). Obwohl es heute keine absoluten Schrottprodukte mehr gibt, sind diese von der Qualität her meist weniger überzeugend und auch teurer. Dies liegt vor allem daran, dass die großen, bekannten Kesselhersteller jahrelang die Solarbranche belächelt und sich nicht darum gekümmert haben. Um heute etwas vom Kuchen abzubekommen, kauft man entweder ganze Solarproduzenten auf oder setzt deren Komponenten ein. Eigene Entwicklungen finden fast nie statt. Gerne wird mit "abgestimmten Komponenten - also zum Solarspeicher passender Heizkessel" geworben. Das ist absoluter Quatsch. Dem, meist nur zugekauften, Speicher ist es völlig egal von welchem Kessel er seine Wärme bekommt. Neuerdings gibt es Anbieter, die mit "genau auf die Dachziegel abgestimmten Kollektoren" werben (der Bekannteste ist schon wieder Pleite...). Was soll das? Auch den Ziegeln ist es gleichgültig welchen Kollektor wir aufmontieren oder integrieren. Wichtig ist, dass die Sache sauber aussieht und dicht bleibt. Wir sind der Meinung, dass auch die harte Entwicklungs- und Aufklärungsarbeit der "echten" Solaranlagen-Hersteller unterstützt werden sollte und man sich für die, nicht teureren, Originale entscheiden sollte. Wenn es dann doch einmal ein Problem geben sollte, zahlt sich dies aus!

 

Auf Anlagentests sollte man sich nicht blindlings verlassen. Selbstverständlich ist es schön, wenn die von uns bevorzugten Produkte (Wagner & Co, Paradigma, Pro Solar, ConSolar, u.s.w.) gut abschneiden. Jedoch passiert es immer wieder, dass man die Testergebnisse zweimal hinterfragen muss. Zu oft werden Birnen mit Äpfeln verglichen. In der Ausgabe 4/2002 Stiftung Warentest waren z.B. wieder einmal unterschiedliche Anlagengrößen zu unterschiedlichen Preisen nebeneinander gestellt worden. Da schneidet dann eine kleine Anlage von Wagner & Co. (BW480plusAR) zwar immer noch gut, aber schlechter als "die beste" Anlage ab, die jedoch 21% teurer ist und einen 400 Liter Speicher enthält. Für diesen Mehrpreis hätte man die nächstgrößere Anlage mit gleicher Speichergröße und einem Kollektor mehr wählen können und Wagner & Co. wäre der Sieger geworden..... Im Heft 4/2003 wurde dieser Fehler nicht begangen und Wagner & Co. ist mal wieder mit Abstand Sieger in den meisten Kategorien, bei gleichzeitig günstigstem Preis...

 

Überraschend ist, dass trotz unserer ausführlichen Hinweise, Kunden z.T. nichts kapieren wollen. Da dimensionieren wir eine bedarfs/kostenorientierte, preiswerte Anlage im Gesamtwert von 4.000,00 Euro, die wir dem Selbstbauer für 3.000,00 anbieten und wir bekommen eine Absage, weil er irgendein nicht vergleichbares NoName-Produkt 200,00 Euro billiger bekommen kann...

 


Richtiger Installateur

 

Wenn wir Ihnen zu weit weg sind, Sie nicht selbst installieren wollen oder andere Gründe gegen eine Zusammenarbeit mit uns sprechen, seien Sie bei der Auswahl Ihres Installateurs sehr vorsichtig. Sie finden im Internet und anderen Medien sehr viele Hinweise auf mangelhafte Montagen/ Lieferungen durch normale Heizungsbauer. Lassen Sie sich aufzeigen, wie viele und welche Anlagen er gebaut hat. Die Anzahl und Gröpße alleine gibt jedoch keine Sicherheit. Wir kennen z.B. einen Heizungsbauer, der (wohl Dank großer Überredungskünste) fast zu jeder neuen Heizung Kollektoren mitverkauft. Wer eine dieser Anlagen sieht, weiß jedoch, dass diese nicht das Versprochene bringen werden. Ein Anderer versteht zwar das Prinzip, dreht den Kunden aber immer überdimensionierte, teure Röhren-Anlagen an - um mehr zu verdienen... Vielleicht können Sie sich eine von Ihrem Installateur gebaute Anlage anschauen, bzw. mit deren Besitzern sprechen. Aber auch die können leider meist die Qualität (Erträge) nicht beurteilen. Argumente für eine Anlage oder angebliche Vorteile bestimmter Produkte sollten Sie genau hinterfragen. Nicht jede Behauptung ist auch richtig oder bringt wirklich etwas (siehe oben Vakuumröhren oder Schichtenspeicher,...).  Immer öfters kaufen auch Kunden die Anlage zu Selbstbauerpreisen bei uns und lassen sich vom Installateur um die Ecke helfen. Durch unsere Planung, Produktauswahl und Hilfe kommen sie sicher zu einer wirklich funktionierenden Anlage.

 

Zu denken geben sollten auch "Vertreter", die beim ersten Besuch schon ein fertiges Angebot in der Tasche haben und gleich um die Unterschrift bitten (gibt es wirklich!). Besonders beliebt ist es auch, älteren Menschen in ungedämmten Häusern eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung einzureden und von gigantischen Einsparungen zu schwärmen. Erschreckend finden wir, dass man sogar im Internet über Seminare mit dem Inhalt "So dreht man Leuten teure Vakuumröhren oder Schichten/Frischwasser-Speicher an" informiert wird. Auch wir erhalten hierzu manchmal, von uns unbeachtete,  Einladungen. Uns erinnert dies an Staubsauger und Versicherungen... 

 

Am sichersten gehen Sie bei einem richtigen Solarteur, der seit Jahren den Schwerpunkt auf Solaranlagen, u.ä.  legt. Beim Neubau kann man auch die Gewerke verteilen. Eine Absprache zwischen Heizungsbauer und Solarteur sollte dann aber vorher  stattfinden. Auch wenn ökologisches Handeln nicht immer der Grund für die Anschaffung ist, sollte man sich mit so einem Vorhaben nur an wirklich ökologisch engagierte Firmen wenden. Sie wollen Kosten sparen, der Solarteuer Energie - dies deckt sich. Normale Installateure wollen oft nur, dass die Anlage irgendwie funktioniert und keinen Ärger macht - ob Sie Ihnen wirklich etwas bringt, ist egal. Wer dem Einen "Solar" verkauft und dem Anderen eine Elektroheizung, ist sicher nicht der richtige Partner. Beachten Sie bitte, dass heute fast jeder Klempner, der schon einmal eine Solaranlage gesehen hat, auf seinem Firmenfahrzeug damit wirbt und jeder Müllentsorger, der schon einmal ein Rohr verlegt hat, sich Umwelttechniker nennt........  Neuerdings bieten auch Dachdecker, Fensterbauer, Baumärkte und sogar Discounter, oftmals überteuerten Billigkram, an - na ja...

 

Niemand würde zu einem Metzger gehen, von dem man weiß, dass er Vegetarier ist. Bei Solaranlagen passiert dies aber laufend! Schlimm wird es aber, wenn dann anschließend die gesamte Branche mies gemacht wird. Es gibt im Internet jemanden, der hat es sich mittlerweile zum Ziel gemacht, alle und jeden zu verklagen, die Solartechnik anbieten, er nennt diese Solarmafia.....

 

Wie erkennt man aber einen richtigen Solarteur? Nun, es steht ihm leider nicht auf die Stirn geschrieben, doch wenn Sie ihn ein paar Dinge fragen und dumme Standardsätze wie: "nur Röhren lohnen sich", "wir nehmen nur Anlagen vom Heizungsmarktführer", oder er in sekundenschnelle die richtige Anlagengröße weiß, u.s.w. hören, ist es gewiß keiner. Auch durch den gewollten Anschluss von Wasch- und Spülmaschine wird einer noch nicht zum Kenner - wer es aber vergisst oder nicht will, gehört bestimmt nicht dazu.

 

"Wir sind keine Öko`s und wollen auch keine solchen Kunden - wir wollen nur viel verkaufen"! Diesen Satz hörten wir im Frühjahr 2003 vom Leiter eines großen mitteleuropäischen Solarherstellers. Sicher wollen und müssen alle Firmen (auch wir) Waren verkaufen, um ihre Mitarbeiter bezahlen zu können. Doch am "Andrehen" irgendwelcher Produkte möchten und werden wir uns nicht beteiligen...

 

Selbstbauer bekommen von verkaufstüchtigen Installateuren auch oft vorgegaukelt, dass man solche Anlagen gar nicht selbst bauen kann, bzw. es dann keine Bundesförderung gäbe - das ist falsch! Nicht gefördert werden nur Anlagen, deren Komponenten selbst zusammen gebastelt wurden...

 

Mittlerweile sind die Internet-Foren voll von bundesweit betrogenen Leuten, die auf Messen unfertige, schlechte Selbstbausätze einer Firma aus Schwerte/ Dortmund gekauft haben und gar nicht merkten, dass die Hälfte fehlt, bzw. die Installation extra geht. Man wurde mit wegfallender Teuerungsrate und 30% Sonderrabatt geködert. Aus dem Vertrag lässt man die Leute nur gegen Zahlung von 10 - 20% der Gesamtsumme. Vorsicht! Keine richtige Solarfirma kann 30% Rabatt geben, würde niemals mit solchen Methoden arbeiten und aus jedem Vertrag kommt man raus - notfalls mit dem Rechtsschutz drohen! Niemals vorschnell auf Messen kaufen!

 


 

Förderanträge stellen

 

http://www.bafa.de

 

Im Rahmen unserer Energieberatungen erleben wir immer wieder, dass erst Anlagen (meist Heizung und danach Solar) gebaut werden und dann will man eine Förderung, denn der Installateur hat das vergessen oder falsche Werte vorgegeben. Ein richtiger Solarteur berät hier vorher, versucht beide Anlagen zu verbinden (billiger, wegen wegfallendem Wasserspeicher) und kümmert sich um die manchmal vielfältigen Förderanträge (wir hatten in unserer Region bis 1998 drei verschiedene, kumulierbare Förderungen) und evtl. auch um die günstigste Finanzierung über die KfW.

 

Aktuell sehen die BAFA-Förderungen so aus:

 

Bei Errichtung von Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung und/oder zur Bereitstellung von Prozesswärme für alle Antragsteller 60,00 € je angefangenem Brutto-Qm. Mind. 412,50 Euro

 

Bei Errichtung von Solarkollektoranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung für Privathaushalte und öffentlich-rechtliche Antragsteller 105,00 €, sofern eine Mindestkollektorfläche von 9 m² bei Flachkollektoren und 7 m² bei Vakuumröhrenkollektoren errichtet sowie ein Pufferspeicher für die Heizung von in der Regel 40 Liter/m² bei Flach- und 50 Liter/m² bei Röhrenkollektoren verwandt wird.

 

Wird zeitgleich ein alter Öl- oder Gaskessel gegen ein modernes Brennwertgerät getauscht, erhält man nochmals 750,00 Euro.

 

Neuerdings kann man seinen Antrag auch nach Rechnungserhalt stellen!

 

Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben erhält man nur den Warmwasser-Zuschuss.

 


 

Wie kommen wir zusammen?

 

Auch wenn Ihr Haus einige hundert Kilometer entfernt von uns liegt, ist das oftmals kein Problem. Durch unsere Montage-Stützpunkte bei Heilbronn, Koblenz, und Mannheim decken wir die Mitte Deutschlands gut ab (wenn noch Zwit dafür). Je nach Größe des Objektes lohnt sich manchmal auch eine Anreise in entferntere Gebiete (Hamburg, Berlin, München..), bzw. wir vermitteln an dort ansässige, uns als zuverlässig bekannte Betriebe, weiter. Immer häufiger verkaufen wir jedoch zu Selbstbauer-Preisen an den Kunden und er lässt sich vor Ort, nach Anleitung, von einem Installateur montieren. Wir können auch den Heizungsbetrieb direkt beliefern. Vorher benötigen wir aber immer unsere Planungsliste.

 

Nur wenn Sie schon genau wissen, was Sie möchten, können Sie uns auch direkt per Email nach Ihrer Wunsch-Anlage anfragen. Selbstverständlich benötigen wir entweder die genaue Bezeichnung des entsprechenden Solarpaketes oder der Einzelkomponenten sowie Adresse und Termin. Unter Preislisten finden Sie viele bekannte Hersteller. Auf diese Preise erhalten Selbstbauer zusätzlichen Rabatt!

 

Mehreren zufriedenen Kunden lieferten wir die Anlagen in die Schweiz, ein anderer hat den zweiten Wohnsitz in Spanien, manche haben unsere Solaranlagen in ihren portugiesischen Ferienhäusern und ein begeisterter Griechenlandfan bekam sein autarkes Ganz-Jahreshaus von uns kpl. ausgestattet mit Strom und Wärme von der Sonne. Durch unsere Zweigstelle in Sardinien sind wir auch in Südeuropa zur Stelle. Daher gibt es schon einige von uns gelieferte Anlagen auf der Insel, bzw. dem italienischen Festland...

 

Wir machen Ihnen gerne eine (nicht mehr kostenlose) Dimensionierung (siehe Planungsliste) über eine vernünftige kosten/bedarfsorientierte Anlage (die nicht teurer sein muss als eine Standardanlage), bzw. nach Ihren Wünschen. Die dort nachgefragten Daten sind wirklich wichtig für eine "Ferndiagnose". Wenn andere nicht soviel von Ihnen wissen wollen und Sie sich auch nicht die Mühe für uns machen wollen, wenden Sie sich bitte nicht an uns.

 

Wenn Sie an die sehr sinnvolle Selbstmontage denken, sind wir europaweit genau der richtige Partner für Sie. Denn wir liefern Ihnen entweder die genau unserer Meinung/ Berechnung nach passenden oder die von Ihnen gewünschten Produkte zu allerbesten Sonderkonditionen. Zusätzlich erhalten Sie von uns ein sehr gutes Solarbuch oder Solarvideo und alle für den Bau notwendigen Informationen kostenlos. Mehr als 70% unserer Anlagen sind selbst installiert worden und laufen seit vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit der Besitzer.

 

Trotzdem können wir natürlich im Notfall für die meisten Anlagen und Standorte, im Auftragsfalle, einen guten Solarteur vermitteln. Und neuerdings haben wir für die Kollektormontage bei bestimmten Herstellern (z.B. Sonnenkraft und Westfa) die Möglichkeit, per Kran und Werkshilfe die Kollektoren direkt auf oder ins Dach zu setzen. Sie werden direkt an die schon verlegte Verrohrung angeschlossen. Auch die Inbetriebnahme der Anlage kann u. U. durch das Werk erfolgen!

 


 

Legionellen 


sind keine Erfindung der Solarthermie, sondern hat es schon immer gegeben, wenn in geschlossenen Leitungssystemen mit Wasser gearbeitet wird. Man darf diese Problematik nicht übersehen, aber auch nicht übertreiben - mittlerweile lebt eine ganze Industrie davon, dass Menschen in Panik versetzt werden "Tod aus der Solaranlage......". 
 

Fakt ist: 

Diese Krankheit gibt es schon viel länger, ihren Namen erhielt sie jedoch aufgrund des Todes von 34 Menschen, nach einem Treffen von ehemaligen, alten Fremdenlegionären in den USA, im Jahre 1977. Erst später wurde festgestellt, dass sie durch eine verseuchte Klimaanlage, verstärkt das verkeimte Aerosol (Legionellen werden nicht getrunken, sondern eingeatmet) aufgenommen hatten. Da diese Menschen schon älter waren und nicht über ein normales, gesundes Immunsystem verfügten, hatten viele keine Chance und starben an einer lungenentzündungsähnlichen Krankheit. Heute liest man immer wieder von solchen Fällen (z.B. Klimaanlagen-Epidemie in Spanien), wo die Legionärskrankheit oder das ähnliche, aber harmlosere Pontiac-Fieber ausgelöst wurde.

 

Dies bedeutet, das überall wo Wasser in mittleren Temperaturen (44° lieben sie besonders) längere Zeit, ohne Austausch verweilen kann, eine erhöhte Legionellenbildung möglich ist. Wenn noch Nährstoffe und Rohre aus Eisen dazu kommen und keine Austrocknung stattfindet, haben sie ihr ideales Biotop gefunden. Sie können jedoch durchaus auch auf der Kaltwasserseite gefunden werden, wenn die Bedingungen stimmen. Die häufigsten "Versammlungsorte" sind demnach: Klimaanlagen, Luftbefeuchter, Hochdruckreiniger, Geräte zur Mundhygiene, medizinische Geräte,  Duschköpfe, die pausenlos in feuchten Räumen im Einsatz sind, sehr lange Zirkulationsleitungen, Whirlpools, sehr große, alte Wasserbehälter in denen sich viel Bodenschlamm befindet. Im Ein- bis Zweifamilienhaus mit normalen Bedingungen sind sie praktisch unbekannt. Dafür kommen sie in Mehrfamilienhäusern, Krankenhäusern, Altersheimen, Großhotels, Schwimmbädern, u.s.w. häufiger vor - auch ohne Solaranlage! 

 

Wirkungsvolle Gegenmaßnahmen sind:

 

Saubere, kleindimensionierte und kurze Rohrleitungen 
 

nicht zu große Speichervolumen (Inhalt sollte alle 2 - 3 Tage ausgetauscht sein) 
große Speicher und o.g. Geräte im speziellen Turnus reinigen
 

durch eine intelligente Regelung dafür sorgen, dass bei Großanlagen einmal in der Woche das Speicherwasser komplett auf über 60° erhitzt wird
 

an vorhandene, zu große Trinkwasserspeicher einen externen Wärmetauscher im Durchlauferhitzerprinzip (Frischwasserstation) installieren
 

wenn größeres Speichervolumen gewünscht wird, auf Kombispeicher (enthält kleineren Trinkwasserbehälter) oder Frischwasserspeicher (Wasser wird innen im Durchlauferhitzerverfahren erwärmt) gehen.

 

Gelegentlich werden wir von Kunden gefragt, warum wir, im Gegensatz zur Konkurrenz,  für ihre 6-köpfige Familie "nur" einen 400-Liter-Speicher gewählt hatten. Als Antwort bekommen Sie dann o.g. Gründe genannt. - Auch hieran erkennt man die Kompetenz seines Anbieters...

 


 

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich zusätzliche Mehrinvestitionen für Super-Hightech-Produkte in den allermeisten Fällen nicht rechnen (außer wenn alles absolut aufeinander abgestimmt passt - Haus, Standort, Heizsystem, Verbrauchsverhalten,...). Dies soll damit aber kein Werbefeldzug für billige Schrottanlagen sein, sondern eine Empfehlung für preiswerte, bedarfsabhängige Lösungen, so wie wir sie seit Jahren anbieten und wie sie von unserem Hauptlieferanten zusammen gestellt werden. Wenn jemand sich für eine teure deutsche Limousine, statt für einen billigen Kleinwagen aus Korea entscheidet, weiß er, dass er damit viel teurer Auto fährt. Er hat aber (unter Umständen) mehr Fahrspaß und Sicherheit (wird oft überschätzt, denn Schnellfahrer leben gefährlicher) und das ist ihm die Sache wert. Käufer von Solaranlagen wollen aber eigentlich nur Energiekosten reduzieren und haben nicht viel mehr davon, wenn im Keller oder auf dem Dach innovative Designerstücke die Sonne anzapfen. Die Wartungskosten steigen dann sogar...

 

Mittlerweile erkennen wir aber auch den Trend, dass immer mehr Solar-Kunden nicht die Ersparnis, sondern die Energie-Effizienz in den Mittelpunkt stellen. Sie sind bereit, für leistungsstärkere Produkte, mit aufwendiger Entwicklungsarbeit und hochwertigem Innenleben, auch ein paar Euro mehr auszugeben. Für diese Kundengruppe haben wir bereits vor einigen Jahren die Produkte von Consolar ins Programm genommen. Man sammelt dort nicht nur Patente für die alljährlichen Neuerungen/ Verbesserungen, sondern auch Auszeichnungen für die energetischen Erfolge. Vor allem Kunden mit kleinen Flächen können mit den effizienteren Produkten von Consolar genauso soviel Sonne "einfahren", aber u.U. sogar mehr speichern und dadurch sparen, wie der Nachbar mit seiner Großanlage.

 

Wenn die Entwicklung anhält, werden wir ab 2008 auch erstmals Wärmepumpen anbieten. Dann aber nur im Gesamtsystem mit dem zur Zeit getesten SOLAERA - System. Mittels Hybridkollektoren mit eingebauten Lüftern, Latenwärmespeicher, Kombispeicher, Wärmepumpe und Regelung können bis 85% des gesamten Wärmebedarfes eines modernen Hauses mit der Sonne abgedeckt werden (je nach Standort, u.s.w.). Die Kosten hierfür liegen zwar über denen eines normalen Heizsystemes, doch durch entfallenden Schornstein, Heizungskeller und geringere Folgekosten amortisiert sich dies in den Betriebsjahren wieder. Um auch den Primärenergiebedarf (die Wärmepumpe benötigt ja Strom) gering zu halten, setzen ökologisch ambitionierte Bauherren dann zusätzlich eine passende Solarstromanlage ein.

 


 

Achtung, Hersteller- Info- Preislisten sind meist zzgl. MWSt.!
Hinzu kommen z.T. Teuerungszuschläge
(wegen Rohstoffe, Nachfrage und vielleicht auch Merkelsteuer)

Consolar 2007    Wagner & Co. 2007     Sonnenkraft 2007   UFE-Solar     Pro Solar 2007

        

Download bis 4 MB (lange Ladezeit !)
Selbstbauer erhalten hierauf zusätzliche Rabatte von ca. 13 - 20% und 2% Skonto bei Vorkasse!

 

die Tour durch das Lieferprogramm führt weiter zu den Anlagensets.....,
                             

Bitte beachten Sie auch die zu diesem Thema erhältlichen Bücher unter Literatur & Videos

 

 

Hier geht es zur neuen, aktuellen Homepage!
http://www.oeko-energie.de

 Stand: 15.11.2008   


Link zu www.solarcharts.de  ökoSuchmaschine.de - Ökologisches Branchenbuch und Suchmaschine, Portal für Öko-Produkte und Dienstleistungen, Umwelt und Nachhaltigkeit Umweltenergie-Top100  ÖKO-Top100.de - Solarstrom, Solarwärme, Solarmobile, Komposttoiletten, TOP50-Pellet.de SpothunterSuchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits