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Speicher wirtschaftlich dimensionieren mit Hybrid-Generatoren ©

Günstige Speicher mit Hybrid-Generatoren

(erstmals eingestellt 1999, zuletzt aktualisiert Februar 2022)

Bei echter Autarkie ist eine großzügige Vorratshaltung, bzw. Speicherung häufig notwendig.

Vorratsregal Lebensmittel

Sie führt aber, wenn dies, für Sonderfälle, über ein normales Nachfüll-Intervall hinausgehen soll, in der Regel immer zu unwirtschaftlichen Anwendungen! 
Egal ob Lebensmittel, (Regen/Trink-)Wasser oder Energie in Form von Wärme, Kälte, Strom - immer bedarf es dafür viel Platz, spezieller Behälter oder Gehäuse, und auch oft Erhaltungsaufwand (zusätzliche Energie).

 

 

​Daher ist es meist sinnvoller, für solche Sonderfälle, eine Unterdeckung zu akzeptieren

und mit ergänzenden, unterstützenden Alternativen im Hybrid-System zu arbeiten. Im Wärmebereich ist das dann z.B. ein kleiner Ofen, Heizkessel, E-Heizstab, der eine winterliche Unterversorgung ausgleicht. Mit Holz oder notfalls auch Gas oder Öl steht viel Notfall-Wärme-Energie in kompakter Form bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Falle von Strom kann das ein weiterer regenerativer Hybrid-Generator wie z.B. ein Wind- oder Wasserrad sein.

Passend zum Batteriesystem (Systemspannung beachten!) sorgt der Zusatz-Generator permanent oder nur bei Bedarf für eine zusätzliche Nachladung der Batterie in der Inselanlage. Ein separater Aufbau, mit eigener Batterie, wäre weniger sinnvoll, da die Kosten sich steigern und die Nachladung und Ausnutzung ungleichmäßiger erfolgen würde. in einem sinnvollen Hybrid-System arbeiten immer alle Generatoren, individuell geregelt, parallel auf eine Batteriebank!
 

Weitere Nachlade-Möglichkeiten

bieten Brennstoffzellen (teure Anschaffung, teuer Brennstoff, nur kleine Leistungen - aber sehr leise und dauerlaufend), Fahrradgeneratoren (nur kleine Leistungen bis 100 W und und nur sinnvoll für echte Sportler) oder eine lange Kabeltrommel, wenn ein erschlossenes Grundstück in der Nähe ist. Genau wie beim Notstromer lädt man dann aber über ein spezielles, starkes Ladegerät - am besten eingebaut in einem Kombi-Wechselrichter.

Notfalls (!), bzw. wenn die Bedingungen dafür nicht so gut sind  (fehlender Wind/Bach) ist es aber oftmals besser, zusätzlich einen kleinen NOT-Stromgenerator einzusetzen, denn dessen Kraftstoff speichert auf kleinstem Raum eine große Menge Energie. Bei Benzin wären das theoretisch 1 l = ca. 10 kWh. Leider ist der Wirkungsgrad bei den Notstromern teilweise sehr schlecht und der gelagerte Sprit kann auch altern. Wir bieten hierzu jetzt auch einen Pflanzenöl-Generator an, dessen Brennstoff man sich sogar selbst anpflanzen könnte. Außerdem gibt es auch Modelle für Flüssiggas - das nicht altert. Auch eine starke Lichtmaschine kann u.U. ähnlich gut laden. Leider in aller Regel nur mit 12 V, was für viele "richtige Anlagen" heute zu wenig ist.  

Da Solarmodule heute schon die günstigste Stromerzeugung ermöglichen (ab ca. 2 Cents/kWh - je nach Bedingungen), sollte deren Potential erst mal sinnvoll (!) ausgeschöpft werden. Für 1.000 Euro, die schnell mal für einen Mini-Windgenerator oder Notstromer drauf gehen, bekommt man heute schon locker 1.000 Wp Solarleistung, die im Normalfall, über das Jahr ein Vielfaches an Strom, gegenüber einem Windrad, generieren kann. Wenn es aber im Winter zu tage- oder gar wochenlangen Nullnummern kommt, nutzt auch der größte Solargenerator nichts mehr! Aber auch die größte Batteriebank nicht. Denn irgendwann muss auch sie nachgeladen werden und dann bedarf es einer sehr großen Menge Energie!

Riesige Wasserspeicher, Wärme-Pufferspeicher oder Solar-Batterien (Akkus) sind zwar möglich, aber weder ökologisch, noch ökonomisch.

Auch hier gilt so etwas ähnliches wie das 80/20-, bzw. Pareto-Prinzip (80 % der Ergebnisse können mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit).

Vor allem, wenn man versucht den Überschuss aus guten Zeiten (also z.B. sommerliche Solarstrahlung) in die schwachen Winter-Zeiten zu retten (Saisonal-Speicher), fällt das Kosten/Nutzen-Verhältnis bei solch riesigen Aggregaten unvergleichlich schlecht aus.

Mittlerweile gibt es zwar Bemühungen, mit sogenannten Latent-Wärmespeichern, Wärme-Energie verlustfrei zu bevorraten, doch deren Umsetzung ist bisher weder völlig zufriedenstellend, noch rentabel. Mit dem eingesparten Geld kann man (notfalls) den geringen Verbrauch eines Holz-Ofens oder gar eines E-Heizstabes (für Wärme) oder eines Not-Generators (für Strom) mehr als ökologisch ausgleichen. 
Auch die Entwicklungen im Batteriebereich (Lithium-Akkus) machen mittlerweile einiges viel einfacher, als bei unseren ersten Inselanlagen Ende der Neunziger. Aber ganz aktuell steigen auch dort die Preise wieder und man merkt langsam, dass diese teuren Akkus gut gepflegt sein wollen. Dies gelingt am besten mit regelmäßiger Ladung - auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt.  

Vernünftige Speicher-Dimensionierung liegt also, je nach Art, Einsatzgebiet und Wichtigkeit, eher bei 1 - 3 Tagen.

Alles was darüber hinaus geht, macht den Puffer unnötig teuer oder gar unbezahlbar. Wie man es genau macht, erklären wir auf unserer Solar-Batterie-Seite!

Selbst an der sardischen Zweigstelle haben wir die 100% Solar-Versorgung nicht realisiert! 

Wobei wir es an besonders optimalen Stellen durchaus machen würden! Unsere nur mittelgroße Thermie-Anlage ist Anfang Januar zu klein, von Mitte Februar bis April optimal und schon von Mai bis September eigentlich völlig überdimensioniert = sie erzeugt viel mehr Wärme, als notwendig. Oktober und November passt sie wieder ganz genau und Ende Dezember ist sie manchmal wieder zu klein - weil die tiefstehende Sonne hinterm hohen Berg steht. Dann werfen wir, in diesen wenigen Tagen, halt notfalls ein paar gesammelte Holz-Äste in den Kaminofen. 
Beim Solarstrom ist es eigentlich nicht viel anders. In den Sommermonaten könnten wir alle Nachbarn mit versorgen und wenn zu Weihnachten die Sonne nicht über den Berg kommt, mussten wir früher den Energieversorger anzapfen. Heute laden wir, wenn es sein muss morgens und abends, eine halbe Stunde, mit einem kleinen Notstromer. Diese paar fehlenden kWh (ca. 1 l Benzin/Tag) ebenfalls mit Solarmodulen und Batterien abdecken zu wollen, würde die ganze Anlage noch viele tausend Euro teurer machen. 

Natürlich gibt es auch ein Windrad. Doch auch das kann seine Leistung nur zeigen, wenn die Bedingungen stimmen. Dunkle Wintertage sind bei uns aber eher windarm...

Wer ein echtes (USV-)NOTSTROM-System, für kurze Zeit und einige Verbraucher, benötigt, schaut bitte hier

Wer nur ein "bisschen Autarkie" wünscht, also den Stromanschluss erhalten will, aber nur ein kleines "Backup" benötigt, beachtet bitte Eigenstrom-Anlagen (Back-Up)! 

Wasser nicht vergessen!

Man sollte dabei aber beachten, dass es im Falle eines Total-Blackouts auch kein fließend Wasser gibt und die Toilettenspülung auch nicht geht! Abhilfe schafft hier nur die eigene Regenwassernutzungsanlage oder eben unsere Komposttoilette

​Und wessen Solar- oder Notstrom-System bei einem Hochwasser, im Selbigen steht, hat auch nicht richtig vorgesorgt....