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Anmeldung, Anschluss und Montage von Mini-Netz-Anlagen ! ©

Anmeldung, Anschluss und Montage von Mini-Netz-Anlagen - Kopie

Anmeldung - Anschluss - Montage

(erstmals erstellt 2015 - laufend aktualisiert, zuletzt August 2022)

Anmeldung einer Mini-Netz-Anlage - der Energieversorger - das verständnislose Wesen...

Grundsätzlich müssen MINI-Netz-Anlagen nur beim Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur/Marktstammdatenregister angemeldet (nicht beantragt) werden. Aber....

Wie schon beschrieben, haben viele EVU (heute eher die Netzbetreiber) in Deutschland lange Zeit, mit allen Mitteln, versucht, netzgekoppelte Solarstromanlagen zu verhindern. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder neue Hürden aufgebaut. Nicht anders war es mit diesen Klein-Anlagen. Und lange Zeit konnte man sie hier auch erfolgreich verhindern.

Die Entwicklungen der letzten Jahre hatten die Situation für Interessenten erheblich verbessert. 2015, 2018 und 2019, dann mit der Normänderung der VDE 0100-551-1  wurden wenigstens einige, relativ rechtssichere  Schritte unternommen, die die eigene kleine Mini-Anlage (bis 600 VA Wechselrichterleistung) emöglichen, ohne aufwendige Anträge oder Installationen.
Aber ganz aktuell sieht es manchmal wieder ungünstiger aus und einige Interessenten bekommen, auf den ersten Blick, große Felsen in den Weg zur eigenen Solarstrom-Versorgung gelegt... Dabei gilt: nicht einschüchtern lassen! Gleich hinterm Zähler hört deren "Macht" auf! 

Bürokratisch nutzen einige Energieversorger (EVU), bzw. Netzbetreiber ihre Standardformulare, über die sie somit diese immer gleichen, heute schon MILLIONENFACH vorliegenden Unterlagen einfordern, obwohl die in Deutschland üblicherweise eingesetzten Modelle immer wieder die Gleichen sind! Damit übertreiben es Manche dann auch ein wenig und verwenden selbst für diese Mini-Anlagen die gleichen ausführlichen Antrags-Formulare wie für normale Groß-Anlagen (über 30 kWp!) - die natürlich ganz andere Bedingungen aufweisen können. Dabei werden dann auch manchmal Dokumente verlangt, die man heute gar nicht mehr benötigt oder auch mal zig Seiten umfassen können und nicht 100% geregelte Vor-Normen werden nach Belieben ausgelegt...

Das könnte z.B. auch den Netz-und Anlagen-(NA-)Schutz betreffen.
Bis 2012 reichte immer eine normale, in ordentlichen Wechselrichtern grundsätzlich eingebaute ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen) aus, die innerhalb von Millisekunden reagiert. Mittlerweile schreibt die aktuelle VDE AR-N 4105 für Groß-Anlagen (!) vor, dass mit zusätzlichen Kuppelschaltern getrennt wird. Dies ist in typischen, kleinen Mikro-Wechselrichtern schon bauartbedingt kaum möglich und würde dann einen zusätzlichen, externen NA-Schutz bedeuten. Sollte dies tatsächlich vom EVU gefordert werden und man will dem nachkommen (ohne berechtigterweise zu widersprechen oder ignorieren), sollte der dann installierende Elektriker dieses, nicht billige, Schaltgerät beistellen und dazwischen anschließen. 


Seit dem 1.4.2021 reicht auch eine normale Konformitätserklärung manchmal nicht mehr aus.
Einige EVU verlangen das neue Einheitenzertifikat! Die können Wechselrichter-Hersteller z.T. aber nicht sofort für alle Modelle anbieten, obwohl die Technik der Geräte alle Bedingungen erfüllt (Beantragung/Prüfung/Zertifizierung dauert). Nun kommt es darauf an, ob man sofort anmeldet, bzw. wie genau/streng der Netzbetreiber ist. Im Extremfall verweigert er die "Zusage", bis tatsächlich dieses Dokument vorliegt! Auch ein Grund, weshalb immer Mehr einfach "machen"... zumal keine Strafen drohen.

Wirklich verbieten kann ein Netzbetreiber die regelgerechte Maßnahme sowieso nicht, denn sein Einfluss hört hinter dem Stromzähler auf! 
Daher kann er auch nicht vorschreiben, mit welchem Anschluss die Mini-Anlage ans Hausnetz gebracht wird. Theoretisch könnte man, wenn der Netzbetreiber in seiner Antwort ablehnt oder etwas fordert, einfach nicht mehr reagieren, denn man ist ja der Anmeldepflicht nachgekommen! Eine Strafe (Netzabschaltung) könnte nur folgen, wenn eine Störung verursacht wird (ausgeschlossen) oder der Zähler um mehr als 4% zurück gedreht hat. Dies verhindert aber die eigentich vorhandene Rücklaufsperre oder die Tatsache, dass man in einer Abrechnungsperiode normalerweise viel mehr verbraucht, als (verbotenerweise) zurück gespeist wird. 

Nebenbei ist bis heute auch kein Fall bekannt geworden, dass ein Netzbetreiber die Angaben, bzw. gar die Komponenten der Anlage überprüft hat. Man verlässt sich dabei auf die eingereichten Unterlagen, solange stimmig. Daher haben manche Betreiber auch größere Anlagen oder gar unzulässige Geräte (oft aus dem Ausland) am Laufen. Man reicht ja keine Kaufbelege ein.  

Immer noch verlangen einige EVU´s, dass man einen neuen Zweirichtungs-Zähler setzen lässt.
Somit hat der Elektriker dann schon ein bisschen zu tun und die kleine Investition verteuert sich ganz schnell, wenn die Kosten nicht vom Netzbetreiber getragen werden. Andere haben "eigene" Größenvorgaben oder schreiben sogar eine maximale Modullleistung vor, obwohl es tatsächlich nur um die Wechselrichter-Einspeiseleistung (600 VA) geht! Nicht jeder Mitarbeiter beim EVU weiß auch, von was er da spricht... 

Diesen überholten, bzw. falschen Forderungen kann man aber auch widersprechen!
Nicht nur deshalb nennt man diese kleinen Systeme "Guerilla-Anlagen", weil nicht wenige Anlagenbetreiber die manchmal seltsamen EVU-Auflagen ignorieren und einfach machen...  Andere wollen unverständlicherweise keinesfalls eine "normale Netzanlage" (obwohl viel wirtschaftlicher), sind aber bereit auf diese gesamten Forderungen einzugehen und bauen dann unwirtschaftliche Systeme auf...

Mancher Energieversorger ist aber mittlerweile auch soweit und akzeptiert eigene kurze "Info-Anmeldungen", wie wir sie unseren Kunden, zusammen mit Anleitung und Dokumenten, nach Kauf (!), zur Verfügung stellen. Im Anfrage-Stadium aber noch nicht - weil nicht nötig und zu aufwändig. 

Jeder Anlagenbetreiber ist dazu verpflichtet seine Anlage beim Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur anzumelden!
Hat er das versäumt, muss er es nachholen. Während bei einer normalen Netzeinspeisung man u.U. erst einmal keine Vergütung erhält, gibt es bei der kleinen Anlagen-Variante keine weitergehende Strafe. Es handelt sich zwar um eine Ordnungswidrigkeit, doch bis heute ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine Geldstrafe verhängt wurde. Nebenbei ist es auch recht schwierig den Betrieb einer solchen Mini-Anlage nachzuweisen (Solarmodule auf dem Dach alleine sind kein Hinweis, es könnte sich ja auch um eine anmeldefreie Inselanlage handeln). Den Kommunen ist das egal und die Energieversorger haben Besseres zu tun. Der Staat interessiert sich sowieso nicht dafür. Lediglich in Fällen, bei denen der Stromzähler rückwärts läuft, könnte nach Entdeckung (durch den Zählerlableser), ein Anschluss getrennt werden. Solange nicht fern überwacht, sieht das aber kein Betreiber. Und auch Drohnen, die panische Menschen, in der Zukunft über uns herum fliegen sehen, können nicht jedes Modul als Solches ausmachen - zumal Viele gar nicht auf einem Dach liegen, sondern an Fassaden oder Balkonen hängen und sich manchmal farblich auch nicht abheben. Nebenbei gibt es ja Millionen von optisch ählichen Solarwärme-Kollektoren und viele Insel-Module, deren Betrieb ja nicht gemeldet werden muss 

 

Anschluss an das Hausnetz

Heutzutage haben 99% aller Solarmodule und Wechselrichter berührungssichere Steck-Systeme.
Modulwechselrichter (wie hier der Aeconversion) und das Solarmodul werden also einfach durch die, am Solarmodul befindlichen, berührungssicheren, unverwechselbaren Steckerkabel (Plus/Minus) verbunden. Das kann und darf jedermann (und natürlich auch eine Frau). Mehrere Module werden, je nach Wechselrichter, entweder parallel oder in Reihe angeschlossen - einfach per Stecker/Buchse.

Will man die Solarmodule getrennt voneinander montieren, muss man auf separate Montagegestelle achten und u.U. die Solarkabel (Standard meist 1 m) etwas verlängern. Das geht entweder mit losem Solarkabel und unseren Anschluss-Sets oder fertigen Brückenkabel, die es in verschiedenen Längen (2, 5, 10, 15 m,.. gibt). Auch wenn der Wechselrichter nicht bei den Modulen montiert werden soll (z.B. im Haus) werden lange Solarkabel benötigt (2 oder 4 Stück!). Das kostet dann extra.

Werden die Solarmodule unterschiedlich ausgerichtet, muss entweder der Mikro-Wechselrichter über 2 getrennte regelbare Eingänge (Mpp-Tracker) verfügen, damit jedes Modul individuell passend und damit optimal verarbeitet werden kann oder man hat 2 kleinere Wechselrichter. Schließt man die Module einfach in Reihe (+ an -) und sie werden unterschiedlich beschienen, bestimmt der geringere Strom des schwächeren Modules, die Gesamtleistung und zieht sie damit runter. Schließt man die Module einfach parallel (+/+ und -/-) an einen Eingang, dann liegt der Strom (evtl. bis 20 A) sicherlich über dem möglichen Wert (max. 12 A) und somit ist die Leistung ebenfalls geringer, als eigentlich möglich. 

Die anschließende Verbindung "Modulwechselrichter zum Haus-Netz" hat mit der Mini-Solarstromanlage eigentlich nichts zu tun
und wird bauseits (z.B. durch den Elektriker) erledigt, da jede(r) andere Bedingungen und Wünsche hat (Länge, Farbe, Art des Kabels und des Steckers, Erdungsleitung,...). Das gibt es aber bedarfsgerecht auch im örtlichen Handel, Baumarkt oder Online-Kabelhandel .

Das Anschluss-Zubehör fällt, je nach Wechselrichter, unterschiedlich aus.
Wir haben hierzu bei den beiden EVT-Typen standardmäßig eine schraubbare AC-Buchse, die am Wechselrichter das normalübliche dreiadrige Netzkabel (meist bauseits) aufnehmen kann. Vereinzelt und mit mächtigem Aufpreis gibt es den EVT auch mit offenem 5 m Kabel.

Bei den APS-Varianten (600YC oder DS3-S) ist, je nach Wunsch, ein 1- oder 4m langes Kabel, mit offenem Ende dabei. Notfalls kann dies auch bauseitig verlängert und mit beliebigen Steckern ergänzt werden. Nur noch sehr selten bekommen wir dazu auch eine Wieland-Variante, die aber an Bedeutung verliert und sehr kostenintensiv ist.

Weiterhin gibt es zu manchen Wechselrichtern, wie z.B. Aeconversion, neben den Buchsenauch verschiedene "fertige" Anschlusskabel (mit Schuko- oder Wieland-Stecker), die aber nur wirklich Sinn machen, wenn die fertige Länge (3 oder 5 m) auch zum Verlegungsweg passt...



Aktuell kommen aus China aber kaum Kabel, schon gar nicht fertig konfektioniert!

Logischerweise kann kein Hersteller diese Kabel in allen Wunschlängen und mit allen möglichen Steckern anbieten (die Nachbarländer haben ja nochmals andere Systeme). Das besorgt man sich einfach selbst, wenn der Elektriker nicht hilft. Zur Not nimmt man einen fertigen Kabelring. Sind Fertig-Längen vom Handel zu lang, schneidet man auf der offenen, bzw- Buchsenseite ab und hat sein Gegenstück für das offene Kabel oder die WR-Buchse. Große Auswahl gib es z.B. hier

Ansonsten kann natürlich jede Variante bauseits auch wieder geändert werden (also z.B. ans offene Kabel einen Schuko- oder Wieland-Stecker oder der zusätzliche Stecker kommt wieder ab und ein Festanschluss in Dose oder Schalter wird vorgenommen). Nur am Solarmodul sollte man nicht den Kabelstecker abschneiden, da damit die Herstellergarantie entfällt.

Da eine Mini-Netz-Anlage die nächsten 20 und mehr Jahre eigentlich pausenlos von morgens bis abends arbeitet, also Strom macht, gibt es eigentlich keinen Grund für eine teure Stecker-oder Schalter-Variante, sondern man schließt sie einmalig fest an ...  

Mit der geänderten VDE 0100-551-1 ist es allgemein erlaubt, eine Mini-Anlage bis 600 VA, mit festem Schuko (!) oder speziellen Energie-Steckdosen (Wieland, Gesis, CEE,...), die es als Auf- oder Unterputzversionen gibt, selbst am Hausnetz anzuschließen, wenn eine Kennzeichnung der Leitungsreserve vorliegt und der Stromkreis ausreichend ausgelegt ist.
Der Schuko ist ausreichend, weil, trotz fehlender Berührungssicherheit, durch die im Wechselrichter eingebaute ENS sichergestellt ist, dass der WR, ohne Kontakt zum Netz innerhalb von Millisekunden abschaltet. Auch spielt die immer wieder erwähnte Phasen-Verwechslung, wenn der Schuko-Stecker "falsch herum" in die Dose kommt, keine Rolle. Das kennt jede(r) von seinen Haushaltsgeräten - mit ganz wenigen Ausnahmen (einfache Technik ohne Gleichrichter).


Wir finden, wenn es unbedingt außen einen "speziellen Stecker" geben soll, die CEE-Variante besser, weil günstiger, robuster und immer lieferbar. Je nach Ausführung liegen die Kosten hierfür bei ca. 10 - 50,00 Euro. Das vom Wechselrichter kommende Kabel (UV-beständig!) wird dann nur an der passenden Steckdose angeschlossen. Fertig. Aber der Markt oder wer auch immer hat sich für Wieland entschieden...
Die Wieland-Gesis-Blende mit Buchse für Unterputz (kann mit Aufputz-Rahmen ergänzt werden) gibt es bei uns für 35,00 Euro. Leider wird auch hier der Kriegs-Preistreiber-Reflex ausgelöst und manche Shops wollen sich, bei Preisen von bis zu 50,00 Euro, schnell bereichern. 

Nur der feste Anschluss, an Verteiler- oder Gerätedose muss, wie jede andere Arbeit an Stromkabeln (auch eine Lampe oder eben die entsprechende Steckdose, bzw. der Stecker am Kabel), durch einen zugelassenen Elektriker vorgenommen werden. Bei Schraubsicherungen sollte dann eine Stufe niedriger gewählt werden. 
Es sind keine Arbeiten am Zählerkasten notwendig!

Wer aber sowieso die Verkabelung im Haus selbst gemacht hat, wird wohl auch diese besonderen Arbeiten dann selbst vornehmen. 
Wir stellen fest, dass wer Guerilla macht, sich nicht für übertriebene Forderungen interessiert. Mittlerweile zigtausendfach... 

Es kommt ja auch Keiner vorbei, um nachzusehen. Seit 2015 hat kein Kunde Probleme gehabt, auch wenn Netzbetreiber erst einmal viel "fordern" .
Ca. 50% unserer Anlagen laufen auf Schuko, 25% mit Spezial-Stecker. Der Rest wird direkt angeschlossen.
Sauber und sicher.

Gesis/Wieland-Prospekt   
 

Die Einspeisung in das Hausnetz erfolgt dann über den einphasigen Mikro-Wechselrichter.
Theoretisch versorgt er dann nur Verbraucher, die auf dieser Phase angeschlossen sind. Gibt es aber, wie eigentlich überall üblich, einen modernen, saldieren Zähler im Haus, erfasst er alle "Zu- und Abgänge", egal auf welcher Phase eingespeist oder verbraucht wird. Nur die ungenutzten Überschüsse werden weiterhin ungezählt an das öffentliche Netz abgegeben.
Alte Scheiben-Zähler, ohne Rücklaufsperre, würden dann rückwärts laufen! Das wäre natürlich die optimale Lösung, ist aber in Deutschland nicht zulässig! Grundsätzlich nur schwer nachprüfbar, aber der Netzbetreiber, wo die Anlage angemeldet werden muss, hat selbstverständlich Unterlagen darüber. Hier wird dann ein Zähler-Wechsel vorgeschrieben werden, den natürlich ein angemeldeter Elektriker ausführen muss. Bis 2030 sollen wohl überall moderne Digi-Zähler eingebaut werden.

 

Altbau-Garage trifft auf moderne Technik 

Sieht nun vielleicht noch nicht ganz so schick aus, was uns ein Kunde von seinem Provisorium geschickt hat: 

es funktioniert aber sicher (!), ist sehr preiswert und leistungsfähig. Die 900 Wp-Balkon-Anlage sitzt auf dem Garagendach, ein überdimensioniertes Kabel kommt vom Zählerkasten, das Andere vom 600 VA-Wechselrichter (CEE). Der Stromverteiler enthält Sicherungen und FI-Schutz (optional auch Zähler) und kann mit 2 CEE-Camping-Dosen (bis 3,68 kW) sicher Strom aufnehmen und weitergeben (zum Ladegerät des E-Auto). Weiterhin sind 2 Schuko-Dosen dabei, an denen die Bosch-Ladegeräte der Pedelec-Akkus hängen - wenn die Sonne scheint!
Einfacher, kostengünstiger (ab 50 Euro) und sicherer (!) geht es nicht, vor allem, wenn man Elektromobilität nutzt. Kein Kabel oder Stecker wird heiß, im Störungsfall reagieren die Sicherheitseinrichtungen und wenn kein E-Fahrzeug geladen wird, fließt tagsüber der Strom ins Haus zu den sonstigen Verbrauchern.
Das intelligente, regelbare Ladekabel wird, mit Adaptern, auch an sonstigen öffentlichen Ladestationen (meist kostenlos) mit Schuko, CEE in blau und rot (bis 11 kW) genutzt. Es gibt auch eine Variante bis 22 kW. Echte Mini-Netzanlagen können dann, mit max. 600 W, natürlich nur einen Bruchteil zur Ladung beitragen. Aber besser, als etwas zu verschenken. 


 

Richtig montieren!

Fassade/Vordach - Boden/Flachdach - Schrägdach - Balkon

Man sollte nicht einfach beliebige Solarmodule, "irgendwie" an einem Geländer, Fassade oder so befestigen.

Immerhin geht es hier um Glas, das bei einem theoretisch möglichen Absturz wegen Sturm, Schnee, Hagel, Vogel, Stein, ... herunterfallen und Menschen verletzen kann! Ein großes Solarmodul vergrößert die Wind-Angriffsfläche enorm. Daher bedarf es der richtigen, sturmsicheren Montage, mit geeigneten Klemmen.
Alles zur richtigen Montage erfahren Sie unter https://www.oeko-energie.de/shop1/de/solar-montagesysteme/


Grundsätzlich sollte man auch immer vorher erst einmal seinen Vermieter fragen...
 

Überkopf-Verglasungen

Nur die teureren Doppelglas-Solarmodule sind offiziell hierfür (an Wand, Fassade, Geländer,...) zugelassen!
Was man evtl. auf dem eigenen Grundstück macht, mag eine Sache sein. Hängen die Solarmodule, an der Straße, im öffentlichen Raum, ist es eine Andere! 
Nur weil 08/15-Anbieter hierauf nicht hinweisen, heißt das nicht, dass es so einfach erlaubt ist. Nur solange nichts passiert, fragt niemand...

 

Solarmodule über 2 qm Gesamtfläche benötigen eine Bauart-Zulassung!

Dies gilt aber nur bei Montagen auf dem Dach oder am Gebäude - nicht für frei aufgestellte Solarmodule! 
Interessiert hat das bisher zwar Niemanden, obwohl es seit 15 Jahren Module gibt, die mehr als 2 x 1 m Maß haben und die zigtausendfach verbaut sind. Aber mit der nun stetig wachsenden Zahl an Modulen dieser Größe könnte sich das ändern. Spätetens wenn man nicht selbst montiert, sondern einen Dachdecker beauftragt, könnte es sein, dass er das ablehnt, weil er es ohne Zulassung nicht darf. Weiterhin müssen auch die Glasbau-Regeln eingehalten werden. 

 


Für jede Befestigungs-Variante haben wir auch das passende System!

Siehe ausführlicher unter Solar-Montagesysteme 

Grundsätzlich sind die teils vormontierten Gestelle (vor allem für Boden und Fassade) recht einfach zu montieren:



Man klappt die Ständer auf, dreht die Schrauben mit den Klemmen rein, legt die Module drauf und dreht fest. Wenn nicht mit dem Untergrund verschraubt/verklemmt wird, muss entsprechend beschwert werden. Auch auf einem geschützten Balkon. Denn der nächste Orkann kommt bestimmt - irgendwann!

Nur auf steilen oder hohen Dächern und bei besonderer Eindeckung sind Aufwand und Schwierigkeit bei der Montage größer. Nach der Aufstellung werden die Solarmodule aufgelegt und mit den Halteklemmen befestigt. Je nach Bedingung ist dann schon der Mikro-Wechselrichter an einem Modul befestigt oder dies wird nun dort oder am Gestell (mit bauseitigen Schrauben) vorgenommen. Das war´s schon!

Stehen die Module etwas entfernter, benötigt man für eines der beiden Solarmodule ein paar Brückenkabel oder man "bastelt" sich das aus losem Solarkabel und unseren Anschluss-Sets.

 

Ost/West-Anlagen

Möchte man, für einen etwas ausgeglicheren Energieertrag über den Tag, die Solarmodule nach Ost und West ausrichten, muss man auf Mikro-Wechselrichter mit 2 MPP-Eingängen achten, wie z.B. EVT 560 oder APS 600. Alternativ nimmt man 2 getrennte Geräte mit ca. 300 VA sonst würden die getrennt ausgerichteten Solarmodule sich, in einer Reihenschaltung, gegenseitig negativ beeinflussen. Das Montagegestell muss dann natürlich auch getrennt sein (normal bei Tric F quer, anzugeben bei Tric A). Stehen die Module weiter auseinander, muss das Solarkabel mit einer Brücke verlängert werden. Wir meinen dann aber wirklich Ost (90°) und West (270°) oder evtl. auch auf einem Walmdach "nur um die Ecke um 90°". Liegt aber die Eine Seite des Daches auf Nord-östlicher oder -westlicher Seite, dann ist ein Aufteilen des Solargenerators eher kontraproduktiv. Im Sommer mag dies nicht so auffallen, aber im Winter, wenn die Sonne nur von Süd-Ost bis Süd-West scheint, erzeugen Nord-Module kaum etwas, vor allem, wenn auf steilerem Dach! 

 

Geht es wirklich um ein Balkon-Geländer, so kann es keine einheitliche Montage geben, denn jedes ist anders!

Am Einfachsten ist es, mit 2 senkrechten Schienen (aus den Tric-A-Sets) zu arbeiten, die bauseits mit dem stabilen(!) Balkon-Geländer verbunden (verschraubt) werden und an denen die waagrechten Solarmodule sicher verklemmt werden. Hat man unterm Geländer noch viel Platz, kann das untere Stück der Senkrecht-Schienen (36 x 44 mm) u.U. auch in einer Art Vierkant-Öse/Hülse gesteckt werden und es wird nur noch oben verschraubt/befestigt. Das geht an dem links sichtbaren Alu-Doppel-C-Profil z.B. mit Hammerkopfschrauben und Muttern die verklemmt werden oder man nimmt selbst Bohrungen vor. Daran befestigen kann man u.U. selbst zurecht gebogene, stabile Bügel, Laschen, Lochbänder, Schellen, u.s.w.
Möchte man sinnvollerweise abständern (für besseren Solarertrag), müssen die Grundschienen des Fassaden-Gestelles (Tric F 60) mit dem Geländer verschraubt werden (bauseits).

 

Nicht ausreichend sind irgendwelche "Einhäng-Vorrichtungen", ähnlich der beliebten Balkon-Blumenkästen!
Modulgewicht und Windangriffsflächen sind viel größer, als das ausreichend wäre - auch wenn man es im Netz finden kann! Man kann jedoch die o.g. senkrecht verlaufenden Modulschienen mit (Hammerkopf-)Schrauben und stabilen Stahl-Lochbändern versehen, um sie oben um stabile Rundläufe zu legen und unten widerum mit Geländer oder Rückwand zu verschrauben. 

Auch ein getrenntes Verschrauben direkt am Modulrahmen ist nicht wirklich empfehlenswert, auch wenn sogar in der TV-Werbung so zu sehen. Wird abgeständert oder der Wind kann sonst "zugreifen und wackeln" lassen, wird früher oder später, durch das ständige Hin und Her, der Rahmen und das Modulglas "Luft" bekommen und nach vielen Jahren kann es zum Ablösen kommen. Frühere Freiaufstellungs-Vorrichtungen, ohne verklemmte Querschienen, zeigen das heute auf. Bei am Balkon hängenden Solarmodulen dürfte der Effekt schneller und größer werden. Auch wenn es 10 Jahre gut ging. Wenn irgendwann das Glas abstürzt, kann es gefährlich und teuer werden und bei verkürzter Betriebszeit hat sich die Investition doch nicht so gut gerechnet...


Wir selbst hätten hier die Solarmodule mit Tric F quer montiert oder evtl. sogar auf dem Boden aufgeständert:


Die beiden Kunden wollten aber lieber "hochkant", wählten dafür das Tric F 45-Bodengestell und drehten es um 90°.

Wichtig ist dabei, dass die bauseitige Befestigung an Fassade oder eben stabilem Geländer ordentlich durchgeführt wird:

Denn wenn hier ein Orkan von vorne oder gar hinten (Norden) kommt, hat er viel Angriffsfläche.

An einer glatten Fassade können die relativ steilen Fassaden-Gestelle Tric F 60 mit Klemmwinkel verschraubt werden (6 bis 8 je Stütze). Hier wurde aber durch die Schienen des Tric F quer 30 gebohrt und bauseits verschraubt. Sucht man passende Bohrpunkte oder verwendet keine großen Köpfe, sondern Unterlegsacheiben, lässt sich der Neigungswinkel immer noch verschieben.



 
Wird mit Montagegestell bestellt und Schrägdach ausgewählt, gehen wir davon aus, dass es sich um eine normal übliche Variante (ähnlich Frankfurter Pfanne) handelt und die Eindeckung mit normalen Dachlatten-Abständen vorgenommen wurde, so dass ca. 10 cm Ankerlänge ausreichen. Der Sparrenabstand liegt zwischen 50 und 100 cm. Bei abweichenden Bedingungen (Eindeckung, Ziegelüberhang, Sparrenabstand) benötigen wir eine Angabe in der Bestellung unter HINWEISE.
Hat man 2 oder 3 Solarmodule werden Diese in der Regel, "hochkant nebeneinander" oder auch "waagrecht übereinander" montiert, für ein einheitliches Bild, weniger Montageaufwand und kürzestmögliche, direkte Kabelverbindung. Hier wird dann mit 6 oder 8 Sparrenankern befestigt. Andere Varianten verursachen mehr Aufwand, weil mehr Schienen und Befestigungspunkte.




Möchte man stattdessen Solarmodule waagrecht montieren, wird bei kleinen Feldern einzeln befestigt (untere Zeile).
D.h. jedes Solarmodul erhält 2 kurze Schienen und 4 Sparrenanker und 4 Modulklemmen. Das sind ca. 20 Euro Mehrpreis je Modul (abhängig von der Ausführung).
Die Sparrenlage muss aber dazu auch passen. Nur bei Großanlagen würde man mit zweilagigen Kreuzschienen-Gestellen arbeiten.


Jede andere Montageart (Welldach, Trapez, ...) ist nach Absprache natürlich auch möglich.
Entscheidend sind immer Dachbelag, Sparrenabstand und Anordnung!
Siehe https://www.oeko-energie.de/shop1/de/solar-montagesysteme/

 

Der Mikro-Wechselrichter wird wahlweise direkt am Solarmodul, dem Montagegestell (hier unten abgeständert Aeconversion) oder auch an einer geschützten Wand befestigt.
Das erfolgt immer mit bauseitigen Schrauben, weil die Möglichkeiten, bzw. Größen bei WR, Modul, Montageschiene oder Wand zu unterschiedlich sind. Wichtig ist nur, dass es hält. Ob mit Hammerkopf-, Gewinde- oder Schloss-Schraube ist egal. Man nimmt oft das, was man zuHause hat... Ansonsten hilft der Handel (Baumarkt) bestimmt.
Meist nutzt man die Bohrlöcher am Modulrahmen oder das C-Profil in der Montageschiene. Mancher bohrt aber auch in einer Stütze oder eine Wand.