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Überwachen, Speichern, Vergrößern ©

Überwachen, Speichern, Vergrößern - Kopie

(erstmals erstellt 2015, zuletzt aktualisiert März 2022)

Anzeige, Diagnose, Überwachung, wie bei Großanlagen, wünschen sich vor allem Skeptiker.

Doch das war, bei Mini-Anlagen, im Verhältnis zum Anlagenpreis und zum geringen Ertrag bisher ein recht unwirtschaftliches Vorgehen! Je nach System fallen für die Original-Geräte hier Kosten von bis zu  250 Euro an, die man besser anlegen kann!
Ein einfaches, zwischengeschaltetes Strom-Messgerät, das in beide Richtungen Strom messen kann und sowohl die aktuelle Leistung (W) anzeigt, als auch auch die erzeugte Energie (kWh) zählt, tut es auch.
Dafür gibt es einmal die bekannten Stecker-Strommessgeräte für beide (!) Richtungen (ab ca. 15 Euro), "smarte" Steckdosen für WLAN (z.B. Fritzbox, ab 25,00) oder auch kleine Anzeigen für die Hutschienen-Montage (ab ca. 20,00).
Da die Nachfrage hierfür viel zu gering ist und die Wünsche immer unterschiedlich sind, bieten wir diese Kleinteile bisher nicht an. Wir haben aber oben, für Interessierte, verlinkt.
Um die Funktion der Anlage, bzw. des Wechselrichters zu erkennen, reicht die LED am Gerät aus.
Will man doch mehr erfahren, schaut man z.B. bei gleichmäßigem Himmel (Bestrahlung), sich den Strom-Zähler an (Werte oder drehende Scheibe) und erkennt dann, dass die Werte runter gehen, bzw. die Scheibe sich langsamer dreht und evtl. zum Stillstand kommt. Ein Rückwärtslaufen ist bei alten Zähler technisch möglich, aber VERBOTEN! 
Ein Vergleich von einem zum anderen Tag (Durchschnitts-Werte notieren) zeigt Ihnen auf, wieviel Sie mit der Anlage an einem Tag eingespart haben. Zum Abrechnungs-Ende sehen Sie die ungefähre Einsparung, wenn Ihr Verbrauchsverhalten gleich geblieben ist.  


Neuerdings können wir jedoch 2 Varianten anbieten:

PV-Überwachungseinheit WDS688 WiFi. Sie ermöglicht den festen Anschluss der Anlage ans Hausnetz, enthält einen kombinierten Fehlerstromschutzschalter/Leitungsschutzschalter, sowie einen digitalen Energiezähler mit LCD Anzeige und eine zusätzliche WiFi-Schnittstelle, um auch per kostenloser App die Daten am Handy zu sehen. Alternativ gibt es sie auch mit Wieland-Buchse (117,00/132,00 Euro).
Bei Bedarf bitte an der Kasse dazuschreiben.  

Je nach Anschluss bedeutet das aber auch, dass entweder doch ein Elektriker benötigt wird oder es sich nur um die "Schuko-Anschluss-Variante" handelt, die ja nicht jede(r) möchte...


Das APsystems ECU-B ZigBe ist das Informations-Gateway für alle APS Mikrowechselrichter! 
Das Gerät sammelt in Echtzeit die Daten von bis zu 4 Solarmodulen und präsentiert sie auf der benutzerfreundliche EMA-App. Der Zugriff ist sekundenschnell. Leistungsaufnahme 1,7 W.
Bei uns für nur 69,00 Euro (zusammen mit einem APS-WR). Bitte bei Bestellung einfach dazu schreiben.

Anleitung

 









 

Solarstrom speichern / Notstrom

Viele Nutzer einer Mini-Netzanlage haben sich leider vorher nur unzureichend informiert. 

Vor allem, wenn eher die größere Variante (ab 600 Wp) gewählt wurde, erkennt man oft erst später, dass ja viel kostenloser Solarstrom ungenutzt bleibt, weil im Moment der größten Stromerzeugung (Sommer - Mittags) niemand anwesend ist oder größere Stromverbraucher ausgeschaltet sind.

Daher steht die "Speicherung" des Solarstromes ganz oben auf der Wunschliste - egal ob wirklich sinnvoll oder nicht...

Besser ist es aber, VOR einer Anschaffung unsere Infos zu den verschiedenen Möglichkeiten und die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten, zu beachten:
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Solarstrom-Wissen/die-unterschiedlichen-solarstrom-techniken/

Wer das ökologische und ökonomische Maximum aus einer Solarstromanlage herausholen will, entscheidet sich daher am besten für eine ganz normale Netz-Anlage ab 1 kWp. 
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Netzgekoppelte-Solarstromanlagen/

Wer keinesfalls Solar-Strom abgeben, ihn aber auch bei Dunkelheit, nutzen will und eine kleine Lösung bevorzugt (und/oder keine Beantragung möchte), nimmt eine kleine autarke Inselanlage, die NICHT ans Netz angeschlossen ist (Netznachladung ist aber möglich)!
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Inselanlagen/


 

Hat man sich aber schon eine sogenannte "Balkon-Solarstromanlage" zugelegt, gibt es 3 Möglichkeiten, den selbst erzeugten Solarstrom zu speichern und zeitversetzt zu nutzen. 

Wirklich sinnvoll (also ökologisch/ökonomisch) sind sie aber Alle nicht.

entweder muss man permanent oder gelegentlich "umstecken", also das Kabel vom Solarmodul zum Mini-Netz-Wechselrichter abziehen und an einen PASSENDEN Solarladeregler anschließen, der mit einer PASSENDEN Solarbatterie verbunden ist. Darin hat man nun Gleichstrom (12, 24 oder 48 V).
Will man nun aus der Batterie auch kleinere 230V-Geräte damit betreiben, bedarf es eines PASSENDEN Insel-Wechselrichters, der dann direkt (nicht über das Hausnetz) mit diesen Verbrauchern verbunden wird. Kühlschrank, u.ä. Verbraucher mit Aufnahmeleistungen bis 1000 W sind hier dann eher unüblich, auch weil ein entsprechend großer Insel-WR nochmals teurer wäre. Möglich ist es aber.

Alternativ schafft man sich ein PASSENDES Batterie-Netzladegerät an, das zwischen einer Schuko-Steckdose und der Solarbatterie sitzt. Hinter die Batterie kommt dann auch wieder der PASSENDE Insel-Wechselrichter. Arbeitet die Mini-Netzanlage, fließt tagsüber der Strom dann nicht nur zu den eingeschalteten Normal-Geräten, sondern eben auch zu dem Batterieladegerät und lädt die Batterie. Es gibt auch Kombi-Modelle, die Lader und Wechselrichter in Einem besitzen. Gerade im kleinen 12 V-Bereich sind diese Geräte im Verhältnis aber recht teuer und uneffektiv. 

Da die Marktwirtschaft immer irgendwann das liefert, was Kunden wünschen (egal ob sinnvoll oder nicht), gibt es nun auch die sogenannte "Powerbank" oder "Powerstation" in groß - natürlich vorrangig aus China.
Diese beinhaltet nicht nur den Solarladeregler, den Inselwechselrichter und ein Batterie-Netzladegerät, sondern jetzt auch einen Lithium-Akku. Der ganze Spaß kostet dann 1.000 - 3.000 Euro und macht Alle, die nicht wirklich rechnen können, sehr glücklich. Teurer kann man seinen Strom kaum noch machen (bis zu mehr als 1 Euro/kWh!). Aber man muss nur noch anschließen...
Und der Markt dafür explodiert fast! 

Erst Recht seit Putins Krieg in der Ukraine. Wenigstens sollte man sich die Mühe machen und überlegen, wie weit die geladene Energie reicht... 
Aber die unbegründete Panik Vieler sorgt nun dafür dass hier täglich seltsame Anfragen eingehen und aufzeigen, dass Viele nicht im geringsten verstehen, wir ihre Anlage, bzw. der Netz-Wechselrichter arbeitet. Sie wünschen sich "Vorschaltgeräte", damit der Mikro-Wechserlrichter glaubt, er sei am Netz...

Selbst wenn es das gäbe, wo wäre er dann angeschlosssen? 
Nein - für diese Spielzeug-Anlagen gibt es die 3 oben genannten Möglichkeiten, bei der nur die Erste dafür sorgen kann, dass man auch bei Stromausfall, nicht nur Strom aus der Batterie hat, sondern tagsüber auch weiter erzeugt.

Da es bei Ladung, Lagerung, Entladung und eben der Wandlung große Verluste gibt, die gerade bei Billig-Geräten recht hoch sind, all diese Geräte und vor allem die Batterie, auch erst einmal hergestellt werden müssen und die Anschaffungskosten schnell den Preis der Mini-Netzanlage übertreffen, wird der vorher sehr günstige und saubere Solarstrom somit immer teurer und schmutziger. Das versteht leider nicht jeder Interessent. Zumal die heutige Massen-Konkurrenz, die keinerlei ökologischen Ansatz hat, sondern nur verkaufen will, solche Maßnahmen sogar propagiert. Neuerdings (verständlicherweise) sogar Batterie-Hersteller... 

Auf Wunsch liefern wir natürlich auch diese Produkte!
Beratung oder gar Planung sparen wir uns aber, weil wir seit über 25 Jahren einen ökologisch/ökonomischen Ansatz haben! 
Die einzelnen Komponenten, mit Tipps und Empfehlungs-Fragebogen findet man bei uns in den jeweiligen Produkt-Bereichen.
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/

Wenn andere Neu-Anbieter dies als Klimarettungs-Maßnahme, o.ä. propagieren, können wir dies nicht ändern. In Brüssel glaubt man ja auch dass Atom-oder Gas-Strom "nachhaltig" sei und in Berlin, "dass Waffen Frieden schaffen...
Nur mal kurz überlegen: greifen Putins Bomben uns an, schützt man die Solarmodule besser im Keller! ​


Seit 2018 will man die Balkonanlage mit "eingebautem Speicher" propagieren.
Ein Start-Up versucht sich daran und verschiebt ständig den Erscheinungstermin und hebt den Preis an. Bis heute gibt es weder den Speicher zu kaufen, noch wäre dieses Unterfangen preislich (über 2.000 Euro) und technisch als "antragsbefreite Balkonanlage" (inkl. Umschalter) zu bezeichnen. Wir bieten so etwas daher nicht an. 


 

Darf´s doch ein bisschen mehr sein?

Die Regeln für Mini-Anlagen sind ja nach wie vor nicht 100% genau festgelegt. Es kommt immer darauf an, wie man die schwammigen "Vorgaben" auslegt...

Für Deutschland gilt bisher noch, dass die Ausgangsleistung des Mikro-Wechselrichters höchstens 600 VA betragen darf, um ohne einen Antrag und Elektriker einfach anzuschließen. Das bezieht sich aber nicht auf die Modulleistung!

Viele möchten aber bald nach der ersten Anlage, Manche auch sofort, noch mehr Solarstrom erzeugen...

Erweitern?

Nur wenn man (unsinnigerweise) einen "großen" 600 VA-Wechselrichter nur mit einem 300 Wp-Solarmodul belegt hat, könnte man nun direkt diese Anlage, um das gleiche Modul, "erweitern".
In jedem anderen Fall, gibt es einfach eine neue, weitere Mini-Netz-Anlage, die man an einer anderen Stelle im Haus anschließt, um auch die Regeln einzuhalten und den Anschlusspunkt nicht möglicherweise zu überlasten. An einer normalen Steckdose beispielsweise nonstop 1200 W anzuschließen, könnte, vor allem bei Altbauten, irgendwann, im zehn Stunden langen Betrieb, zu einer unerwünschten Erwärmung (und auch mehr) führen. In manchen Ausführungen kann man lesen, dass erst im nächsten Kalenderjahr wieder eine weitere Anlage hinzukommen darf... Aber eigentlich sollte der Netzbetreiber nicht solche Bedingungen aufstellen können. Genügend Kunden haben schon innerhalb weniger Wochen mehrere Anlagen realisiert. 
Ob das Sinn macht, ist widerum eine andere Sache, denn den Überschuss kann man ja kaum nutzen...
Siehe auch Erweiterbare-Solarstromanlagen.

Größer aufbauen!

Wie erklärt, ist es normal, einen Wechselrichter überzubelegen (meist um 20%), weil ja nur seltenst die Max-Leistung der Solarmodule erreicht wird.
Aber ein WR-Hersteller verweigerte einmal eine Garantie-Leistung, weil ein Betreiber es mit der Modulleistung übertrieben hatte und das Gerät zu lange im Max-Bereich lief (Erwärmung). Dies liegt auch daran, dass Solarmodule heute nicht nur 300 Wp, sondern eben auch 400 oder 500 Wp Leistung haben können. Das Ganze "mal Zwei" ist dann schon eine ganze Menge und manchmal zuviel des Guten! 

Ein Anderer hat aber nun für seinen 600VA-WR sogar eine Belegung bis 880 Wp zugelassen.
Ein weiteres normales Klein-Modell ist mittlerweile für 600 VA Ausgangsleistung eingestellt, kann aber, auch bei guten Bedingungen, bis 1050 Wp Solarleistung aufnehmen.

Nicht jede Anlage hat jedoch optimale Bedingungen.
Im ganz hohen Norden, wo es häufig neblig oder bewölkt ist, die Sonne nie über den Berg kommt oder wenn Solarmodule steil nach Osten, Westen oder gar Norden ausgerichtet werden, bzw. senkrecht an der Fassade hängen, wird niemals die Nennleistung erreicht werden können, weil die Solarstrahlung dann auch nicht an die hierzulande maximal mögliche Stärke von 1000 W/qm heran kommt. Manche Bedingungen realisieren gar nur 50 - 80% der Nennleistung und das nur kurzzeitig. Dann darf man mit der Solarmodul-Leistung natürlich auch erheblich großzügiger sein - solange man nicht die max. zulässige(n) Spannung (V) und manchmal auch den Strom (A) am Wechselrichter überschreitet!

Mit passenden Modulen könnte man also durchaus auch 1000 Wp und mehr Modulleistung an einen 600 VA Wechselrichter anschließen. Solche Anlagen stellen wir aber besser über unser Formular zusammen, um eben gelegentliche Überlastungen zu vermeiden!

Unser APS 600 Wechselrichter wird vom Hersteller nun mit bis zu 2 x 440 Wp angegeben.  An dieses Modell könnte man dann theoretisch, bei schlechten Standortbedingungen, auch noch mehr Modulleistung anschließen.

Gleichzeitig kostet das alles ja auch Geld und somit wäre es in den Fällen, über 1000 Wp, sinnvoller, eine ganz normale netzgekoppelte Solarstrom-Anlage aufzubauen und am Zähler anzuschließen, damit man auch jede kWh nutzt oder vergütet bekommt.

Grundsätzlich kann man also auch größere Modulleistungen und sogar stärkere Wechselrichter einfach anschließen (einstecken), wenn diese in der Ausgangsleistung auf 600 VA gedrosselt sind. Dies muss in der Regel vom Installateur bescheinigt werden! Manche Netzbetreiber sind hier relativ großzügig. Andere überhaupt nicht. Einige Betreiber interessiert das nicht und sie machen einfach (Guerilla) - dann aber wenigstens an einer blauen CEE-Dose, die dauerhaft höhere Leistungen verträgt. Wo aber nicht permanent tagsüber eine hohe Grundlast anliegt, wird viel Energie verschenkt (nicht verschwendet).