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Modul-Wechselrichter

Modul-Wechselrichter

Immer wieder wurde danach gefragt und auf dem Markt auch angeboten. Es machte aber anfangs bei größeren Anlagen (noch nicht) so viel Sinn!
 
In früheren Zeiten, als der Einstieg in eine Solarstromanlage kaum unter 10.000 Euro möglich war, entstand der Wunsch "ein Solarmodul einfach in die Steckdose zustecken", damit man auch mit kleiner Brieftasche einen Teil seines Stromes ökolisch erzeugen konnte.
 
In den Nachbarländern wie Holland war das schon lange üblich, weil es dort nicht die deutschen Auflagen gibt. Dort nimmt man also einfach ein Solarmodul, richtet es zur Sonne aus und schließt es an einen Mini-Wechselrichter an. Dessen Stecker kommt in die Steckdose und bis zur aktuellen eingespeisten Modulleistung werden alle Kleinverbraucher in diesem Moment versorgt. Sind sie ausgeschaltet, läuft der Zähler aber nicht rückwärts, denn im Normalfall enthält er eine Sperre.
 
In Deutschland darf man aber offiziell nur ein eigenes Insel-System (mit Batterie) errichten. Ein Einspeisen in das Netz, bzw. ein Eingriff in den Hausanschluss ist, ohne vorherige Anmeldung, bisher nicht zugelassen!


 
Natürlich würde es grundsätzlich auch hier technisch funktionieren, einen netzgeführten Netz-Wechselrichter mit eingebauter ENS (Insel-Schutzeinrichtung) einfach in die Steckdose zu stöpseln - aber dies eben offiziell nicht zugelassen und ohne Schutzeinrichtung u.U. sogar lebensgefährlich.

Anfangs  waren solche Systeme im Wirkungsgrad und Anschaffungspreis meist sehr ungünstig, besonders die angeblichen "Fertig-Sets". Weiterhin konnte die Ersparnis früherer Strom-Preise auch kaum locken. Mittlerweile liegen wir aber teilweise schon bei 30 Cents/kWh und da machen die, bis zu 2 kWh Tagesertrag, die bei günstigen Bedingungen erzielt werden können, schon etwas aus und sorgen langfristig für eine Amortisation.

Eine richtige Netz-Anlage, mit kleinstem SMA-Wechselrichter, hochwertigen Modulen, Gestell, u.s.w., die man - bis auf den Netzanschluss - selbst aufbauen kann, liegt bei der Größe von 1 kWp heute aber nur um ca. 1.500 Euro und verschenkt keine einzige Kilowattstunde! 

Wer aber dafür keine Möglichkeiten hat (Platz, Genehmigung, Geld), kommt mit der kleinen Mini-Variante gut hin und trägt seinen kleinen teil zur ökologischen Energiewende bei. Die technischen Bedingungen sind aber gleich geblieben (kein einfacher Schuko-Stecker-Anschluss, sondern FEST-Anschluss und wenigstens eine Meldung an das zuständige EVU.


​Da der deutsche Vorzeige-Hersteller SMA, nach einem kurzen Intermezzo mit dem SB 240, schon wieder ausgestiegen ist (evtl. wegen der hiesigen Problematik) müssen wir hier ausnahmsweise auch mit außereuropäischen Produkten arbeiten. Diese sind aber schon mehrere Jahre erfolgreich auf dem Markt.
 
Mit den nachfolgenden Mikro-Wechselrichtern und einem passenden Solarmodul, nach Wahl, können Sie sich selbst ein für Ihre Bedingungen passendes Mini-Solar-Kit zusammen stellen.
 
aptronic
APtronic Micro-Wechselrichter 350
Aptronic:
kein Zubehör
RS485-Schnittstelle ( + 20,00 EUR )
Powerline-Kommunikation ( + 20,00 EUR )
Powerline-Kommunikation + RS485 ( + 40,00 EUR )
330,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. - wenn nicht "Gratis-Versand" angegeben, zzgl. Versand
Micro-Wechselrichter Omniksol M248

Modul-Wechselrichter für kleine Mini-Solarstromanlagen oder auch größere netzgekoppelte Anwendungen.

In der Einzel-Anwendung optimal für Solarmodule mit ca. 250 - 300 Wp und einer MPP-Spannung von 26 - 45 V. 
159,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. - wenn nicht "Gratis-Versand" angegeben, zzgl. Versand
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