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Netz-Wechselrichter

Grundsätzliches zu Netz-Einspeise-Wechselrichtern

Um den Gleichstrom eines Solarstrom-Generators in das Netz der Energieversorger (bringt 20 - 21 Jahre lang die gesetzlich geregelte Vergütung) oder das eigene Hausnetz einspeisen zu können, muss dieser mittels eines Wechselrichters in "normalen" Wechselstrom mit 230 V gerichtet werden.
Bei diesen Geräten hat sich in den letzten Jahren bezüglich Aufbau, Größe, Leistungsfähigkeit, Wirkungsgrad, Lebensdauer und vor allem Preis extrem viel getan. Anstelle eines zentralen Wechselrichters, an dem mittels Verteiler mehrere Solarmodulstränge angeschlossen werden, setzen wir heute meist kleinere Modelle ein, die direkt einen oder mehrere Stränge (auch ungleiche) "verarbeiten".

Für Großanlagen (meist auf dem Freiland) gibt es auch Groß-Modelle (Central-Wechselrichter) mit bis zu einigen 100 kWp. Doch davon soll hier nicht die Rede sein, da wir persönlich solche Anlagen nicht anbieten. Unser Limit waren eigentlich immer Anlagen bis 50 kWp, die dann eher mit mehreren mittelgroßen WR`s angeschlossen werden. Lieber mehrere Kleine (also für Jedermann - als die bedrohlich wirkenden Riesenanlagen, die genauso häufig Feinde finden werden wie die großen Windparks vor der Haustür...). Seit 2012 bewegen wir uns sowieso eher im kleinen Rahmen bis 10 kWp.
Vorteil: ein einzelner Groß-WR regelt die ganze Anlage übersichtlich. Je nach Größenverhältnis kann der Preis auch günstiger sein, als viele Kleine. Nachteil: Selbstmontage nicht mehr möglich, Abstimmung mit EVU aufwendiger, schneller Reparaturaustausch nicht möglich.
Anstelle von vielen Kleinen oder einem Großen bevorzugen wir den Mittelweg: Mittelgroße WR (früher auch zum Team zusammengeschaltet oder in Multistringversion) sorgen für klaren Überblick, problemlosen Austausch (im seltenen Einzelfall), einfache Montage und geringe Kosten.

Selbstverständlich gibt es keinerlei Konformitätsprobleme mit den EVU`s, eine ENS (führt zum Abschalten bei Stromausfall) ist in modernen Geräten inbegriffen, die Toleranzen für Netzfrequenz, u.s.w. wurden im Laufe der Jahre immer größer, so dass viele Anlagen ohne jegliche Störung laufen.

Seit es die Modul-Optimierer gibt, sind auch unterschiedlich bestrahlte Felder kein Problem mehr. Somit holt man heute noch einiges mehr aus seiner Anlage als noch um die Jahrtausend-Wende. 

Unsere bevorzugten Modelle listen wir nach und nach hier: 

sma