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Inselanlage

Autarke Solarstrom-Inselanlagen ©

Kapitel-Übersicht

 

Eine Insel benötigt eine eigene Stromversorgung!


Ausbaufähige Solarstrom-Inselanlagen

(erstmals erstellt 2001, letztmalig aktualisiert August 2019)

 
Die allermeisten Menschen wünschen sich "erweiterbare" Anlagen. Das ist verständlich, aber vielfach nicht so einfach umzusetzen oder auch gar nicht so sinnvoll. Ein Auto kann man auch nicht erweitern, höchstens einen Anhänger dazu kaufen. An ein Bett kann man ein Zweites oder Drittes dazu stellen, es wird aber nie ein richtiges Bett sein.
 
Und auch bei einer Inselanlage ist es empfehlenswert, schon heute wenigstens bestimmte End-Ziele zu berücksichtigen. Baut man ein z.B. 12 V-System auf, kann man zwar theoretisch beliebig Solarmodule, Solarbatterien und auch manche Insel-Wechselrichter parallel anschließen. In der Regel sollte man, wegen hoher Verluste und gefährlichen  Belastungen in den Leitungen, bei den Wechselrichtern und auch den Batterien größere Anlagen nicht mit dieser Kleinspannung betreiben.
 
Weiterhin ist es nicht sinnvoll Batterien nach und nach zu ergänzen, wegen unterschiedlichem Ladefaktor.
 
Vor allem wird es auch teurer, gerade bei Wechselrichtern und Solarladereglern, wenn man es nicht gleich richtig macht. Und normale, kleine Solarmodule sind auch meist doppelt so teuer, wie heutige Großmodule mit abweichenden Spannungen.

Liegt das Endziel aber noch in weiter Ferne, geht das natürlich schon, weil später diverse Komponenten ganz einfach vollständig ersetzt werden.
 
Leider werden viele Insel-Anlagen völlig unbedacht begonnen und von den 08/15-Solar-Verkäufern unüberlegt umgesetzt. Manche Besitzer sind einige Jahre zufrieden, Andere nicht mal einen Sommer lang.
 
Ganz schlimm wird es dann, wenn der Kunde auf dem falschen Aufbau weitermachen will, weil er sich z.B. einen 12-V-Wechselrichter zugelegt hatte. Wir haben z.B. Kunden, die viele tausend Euro zusätzlich alleine in Solarladeregler investieren müssen, weil sie sich einmal für ein 12V-System entschieden hatten und ein Solarstrom-Generator mit einigen tausend Watt dann nicht nur mit einem einzigen Regler betrieben werden kann, weil der Strom viel zu hoch wäre...
 
Hier einen endgültigen Schluss-Strich zu ziehen, ist meist ökonomischer und auch ökologischer!
 
Einsehen wollen es die Wenigsten, die Beratungs-Resistenz ist hoch und wird durch Foren-Beiträge von Menschen die zuHause "Solar-Spielereien", z.B. mit LED und Autobatterie im Wohnzimmer betreiben, zusätzlich unterstützt.
 
Siehe auch
Sinn und Unsinn von 12 V-Anlagen und Hilfe - jeder sagt oder rät etwas anderes!
 
Da können wir dann auch höchstens nur noch liefern, anstelle zu beraten...
 
Noch schlimmer, als aus einem kleinen 12V-System eine große 12V-Anlage zu machen, ist dann nur noch, separat dasselbe ein zweites Mal aufzubauen.
 
Arbeiten 2 Solar-Generatoren über 2 Solarladeregler mit 2 Batteriebänken und evtl. auch 2 Insel-Wechselrichter getrennt voneinander, kann es immer vorkommen, dass das eine System die max. mögliche Ladeleistung nicht ausnutzt oder die andere Batteriebank tiefer entladen wird, als nötig und möglich, bzw. manchmal die erforderliche Kapazität nicht bereitstellen kann.
 
Dadurch steigt die Belastung und reduziert sich die Erholungsphase. Nachladungen erfolgen langsamer, Tiefentladungen schneller. In den allermeisten Fällen sorgt dies für häufigere Unterdeckungen, schnelle Batterieausfälle und vor allem höhere Kosten = das Gegenteil von optimal.

Aber genug Solarschopps genieren über solch fragwürdige Einstiege ihren Umsatz und haben dadurch t(r)eure Stamm-Kunden...
 


Aus Alt mach Neu! (Upcycling und Repowering von Insel-Anlagen) ©

(erstmals erstellt 2018, letztmalig aktualisiert August 2019)

Solarstrom kennt man in Deutschland nun über 30 Jahre lang. Die ersten, noch nicht so großen und effizienten, Insel-Anlagen sind meist schon lange ersetzt, da unüberlegt und zu klein angeschaftt, Batterien nicht ewig halten und die allerersten Solarmodule auch nicht.

Aber langsam kommt auch die zweite Generation, die wir selbst, so ab Ende der Neunziger realisierten, in die Jahre und benötigt mal Wartung & Co.... Vor allem, wenn Besitzer wechseln und Unterlagen verloren gegangen sind (waren bei manchen Verkäufern früher nur 2 Seiten - bei uns hat heute alleine die eigene Anleitung 28 Seiten + die Hersteller-Infos), stehen Viele vor der, ihnen unbekannten, Anlage und wissen nicht weiter.

Dabei sind die Kosten in aller Regel heute 30 - 80% niedriger als damals. Man kann also mit relativ wenig Investition (von den Batterien abgesehen) aus einer alten ertragsschwachen Anlage, ein modernes effizientes System machen - wenn die Vorraussetzungen stimmen.

Gerne sind wir dann behilflich, um das Ganze zu erneuern, erweitern oder gar komplett zu ersetzen. Wie immer kommt es dann aber auf Daten an. Diese erfragen wir über unser Formular. https://www.oeko-energie.de/planungslisten/planungsliste-solarstrom-inselanlage.php

Ganz schlimm wird es, wenn man sich selbst nie damit beschäftigt hat, weil jemand anderes die Anlage installierte. Unseren Kunden kann das nicht passieren, denn wir animierten sie immer zur angeleiteten Selbst-Montage. Dann versteht man das System, erkennt frühzeitig Fehler und weiß, wo man ansetzen muss.

Gehören Sie nicht dazu, nehmen Sie sich bitte ein wenig Zeit und schauen sich unsere Infos an, die wir seit 20 Jahren online stellen. Gibt´s dann noch einzelne Fragen, nutzen Sie bitte Email oder die jeweiligen Formulare. Für alles was die gesamte Anlage betrifft, geht KEIN Weg an unserer Planungsliste vorbei -  damit wir auch wirklich wissen, um was es geht.

 
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