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Lohnt sich ein Windrad? ©

(erstmals eingestellt 1999 - laufend aktualisiert, zuletzt November 2020)
 

Ob sich etwas lohnt, rentiert oder "Sinn macht", hängt immer von der Betrachtungsweise ab und daher muss das jede(r) für sich selbst entscheiden...

Der Wert des eigenen Stromverbrauches, der durch das Windrad ersetzt wird, liegt (je nach Tarif) bei ca. 30 Cents/kWh. Speist man den Wind-Strom dagegen in das öffentliche Netz ein, gibt es aktuell nur um 9 Cents/kWh - ähnlich Solarstrom. Da mittlerweile die PV-Preise extrem stark gesunken sind, während Windgeneratoren-Preise weiter steigen (Neodym), liegen die Anlagenpreise für eine 1 kWp-Anlage bei Photovoltaik meist sehr weit unter einem gleich starken Windrad. Gleichzeitig sind die Sonnen-Erträge, trotz aller regionalen Strahlungsunterschiede im Jahr, sehr viel besser und zuverlässiger, als bei einem Windrad (optimale Küstenregionen ausgenommen).
 
Mit Durchschnitts-Werten rechnen wir eigentlich nicht so gerne - bringt dem Einzelnen nämlich gar nichts. Dennoch, um es besser darzustellen, ein aktuelles Rechenbeispiel:
für eine Investition von 2.000 Euro kann man heute eine hochwertige PV-Anlage mit mehr als ca. 2.000 Wp realisieren und damit auch oftmals um 2.000 kWh lautlosen, sauberen Strom im Jahr erzeugen. Nach weniger als 10 Jahren hat sie sich meist schon amortisiert, hält aber 3 - 4 mal so lange. Von China-Importschrott abgesehen, bekommt man für das gleiche Geld nur ein Mini-Windrad, unter 1 kW Leistung und erzeugt aber eher nur 200 kWh/p.a. Das benötigt dann über 30 Jahre, um sich zu rechnen. Solange wird es aber kaum halten, weil unter mechnaischer Beanspruchung...
 
Anders herum gerechnet:
die Kilowattstunde Egal-Strom kostet beim EVU heute ca. 28C ents.
Nimmt man einen egoistischen Atomstrom-Tarif liegt man etwas drunter, bei echtem Öko-Strom etwas drüber.
Eigenen Solarstrom kann man heute locker unter 10 Cents/kWh erzeugen. Wird dieser in Akkus geladen und später verbraucht (Insel-System), kann sich dieser Preis auf ca. 20 Cents verdoppeln. Macht man das mit einem Windrad, liegt man eher bei 50 Cents und mehr...
 
Geht es aber um eine netzferne, autarke Versorgung, ist ein Klein-Windrad immer eine tolle, sinnvolle und meist preisgünstige Ergänzung für ein Hybrid-Insel-System.
Daher bieten wir diese seit nunmehr 20 Jahren an, um unsere autarken Solarstrom-Inselanlagen zuverlässiger zu machen!
 
Wer in die Netz-Einspeisung "einsteigen" wollte, konnte früher den kleinsten unserer SMA-Wechselrichter nehmen und dazu ein passendes Windrad wählen. Die "kleinen" Modul-Wechselrichter locken zwar heute mit niedrigen Preisen (ab 200 Euro), kommen aber mit der Technik nicht so gut klar, bzw. passen auch von der Spannung oftmals nicht. Aktuell sind sie aber die einzig lieferbare Variante, denn SMA & Co. haben Wind-Wechselrichter schon lange wieder aufgegeben.
 
Mehrere Klein-Windräder sind wiederum leichter aufzubauen und günstiger, als ein Großes - alleine schon wegen der vermiedenen Kosten bei Mast, Montage und evtl. Baugenehmigung.
 
Da jetzt "Eigenstrom" mit Backup durch Batteriebank im Trend liegt, ist es dann auch wieder passender unsere Gleichstrom-Modell zu nehmen und wie im autarken Inselsystem eine Solarbatterie (mit 48 V) zu laden.