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Mini-Netzanlage - Guerilla Solar - Plug & Play Solar - solare Grundlastabdeckung ©

Guerilla Solar



 

Dem Strompreis ein Schnippchen schlagen!

(erstmals erstellt 2014 - zuletzt aktualisiert Februar 2020)


Wir müssen uns mit unseren Solarstrom-Anlagen ganz sicher nicht verstecken! Immerhin beschäftigen wir uns damit seit 1988 und bieten seit 1997 professionell alle Techniken weltweit an. Doch immer noch gehört dieser, nicht ganz neue, Bereich zu einer "Grau-Zone". Mehr dazu weiter unten... 
 

Mini-Solarstromanlagen -
die einfache Alternative zu den großen, netzgekoppelten PV-Systemen.

Jedermann kennt die großen Solarstromanlagen, die viele Hausbesitzer auf ihren Dächern liegen haben. Auch wenn die Preise dafür in den letzten Jahren um bis zu 90% gesunken sind, blieb für Viele eine solche Investition lange Zeit unrealistisch. Hier war es früher vor allem auch so, dass man diesen erzeugten Strom gar nicht selbst verbrauchte - also seine Stromrechnung damit nicht reduzieren konnte.

Seit der letzten großen Vergütungs-Absenkung für Solarstrom auf ca. 14 Cents/kWh (inkl. MWSt.) und der gleichzeitig steigenden Strompreise seit 2015 in Richtung 30 Cents, begann eine andere, kleine Solarstrom-Erzeugungs-Variante immer lohnender zu werden:

Mini-Solarstrom-Anlagen mit kleinem Modul-Wechselrichter (bis ca. 600 Wp)! 

weiter lesen (hier unten nach den Artikeln)!

 

Solar-Pirat 320 Mini-Netz-Anlage
TOP
-9%
Solar-Pirat 320

bestehend aus:
1 Solarmodul 320 Wp "Made in Germany" von Heckert-Solar
1 Modul-Wechselrichter Aeconversion 315
1 Kabel-Satz Solarmodul-Wechselrichter
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( +65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( +65,00 EUR )
UVP 439,00 EUR
Ab nur 399,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. . Wenn nicht "Gratis-Versand" bzw. (0,00) angegeben (Kosten sichtbar im Warenkorb), zzgl. Versand
Hausstrom Mini PV-Anlage 270 Watt Trina
Hausstrom Mini PV-Anlage 270 Watt 

Lieferumfang:
1 Stück Solarmodul 270 Watt), Fabr. Trina Solar, 270 Watt - polykristallin
1 Stück Mico Inverter EVT 248 - max. empf. PV-Generatorleistung 300 Watt
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( +65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( +65,00 EUR )
354,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. . Wenn nicht "Gratis-Versand" bzw. (0,00) angegeben (Kosten sichtbar im Warenkorb), zzgl. Versand
Hausstrom Mini PV-Anlage 540 Watt Trina
Hausstrom Mini PV-Anlage 540 Watt 

Lieferumfang:
2 Stück Solarmodul 270 Watt), Fabr. Trina Solar, 270 Watt - polykristallin
1 Stück Mico Inverter YC500i - max. empf. PV-Generatorleistung 600 Watt
ab 580,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt.
Hausstrom Mini PV-Anlage 265 Watt Trina
Hausstrom Mini PV-Anlage 265 Watt 

Lieferumfang:
1 Stück Solarmodul 265 Watt), Fabr. Trina Solar, 265 Watt - polykristallin
1 Stück Mico Inverter EVT 248 - max. empf. PV-Generatorleistung 300 Watt
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( +65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( +65,00 EUR )
349,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt.
Solar-Pirat 260
Solar-Pirat 260

bestehend aus:
1 Solarmodul 260 Wp "Made in Germany" von Heckert-Solar
1 Modul-Wechselrichter Omniksol 248
1 Kabel-Satz Solarmodul-Wechselrichter
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( +65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( +65,00 EUR )
420,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt.
Zeige 1 bis 8 (von insgesamt 8 Artikeln)


 

Kaum eine Anlagen-Technik hat so viele verschiedene Namen:

egal ob Mini-Solar-Generator, Mini-Solar-Anlage, Micro-Solar-Anlage, Mikro-Solar-Generator, Plug-In-Solar-Anlage, Plug-In-Solar-Gerät, Plugin-PV-Anlage, Plug-In-Solar-Generator, Plug-In-PV-Gerät, Micro-Solar-Modul, Stecker-Solar-Gerät, ....

Viele nennen sie auch Solar-Rebell, Balkonmodul, Balkon-Solaranlage, Balkon-Kraftwerk, Guerilla-PV oder eben wie wir: "Guerilla-Solar" und unser System "Solar-Pirat".

Gemeinsam haben sie Alle, das es sich um sicher steckbare Solar-Generatoren handelt, mit einer Leistung bis 600 Watt, die direkt im Hausnetz angeschlossen werden können - mit einem kleinen integrierten Modul-Wechselrichter.

 

Prinzip Vor- und Nachteile - Überwachung - Befestigung - Anschluss - Anmeldung - Beispiel 



An den Mikro-Wechselrichter können 1 - 4 Solarmodule mit insgesamt bis zu 600 Wattpeak direkt angeschlossen werden. Diese Anlage wird dann nicht kompliziert über einen neuen Strom-Zähler, sondern einfach im Haus, aber fest (nicht nur mit einem Schuko-Stecker), angeschlossen. Sie versorgt bis zu der jeweiligen, wetter-, bzw. lichtabhängigen, eingespeisten Solarstrom-Leistung die laufenden Verbraucher im Haus - deckt also tagsüber eine Art Grundlast (W) ab.

Mit der täglich verbrauchten Energiemenge (kWh) hat das nichts zu tun, denn der Strom wird ja nicht gesammelt und gespeichert, sondern direkt genutzt (im eigenen Stromkreis oder bei den Nachbarn).

Wir bieten nur Komponenten/Anlagen an, die zu den in Deutschland geltenden Bedingungen passen, bzw. spezielle Vorgaben erfüllen.

Selbstverständlich liegen den original verpackten Geräten dann entweder die entsprechenden Bescheinigungen bei oder können bei den Herstellern, immer aktuell, als PDF herunter geladen werden - wenn das überhaupt nötig ist.



 

Wie die Anlage arbeitet, stellt diese Skizze, unseres deutschen Mikro-Wechselrichter-Herstellers Aeconversion, dar:  

Eigenen Solarstrom erzeugen können also auch Menschen ohne Eigenheim!

- z.B. auf/an einem großzügigen, nach Süden ausgerichteten Balkon, auf dem Garagendach, an einer Fassade, als Vordach über einer Tür, ....


Es ist aber ein Irrglaube, dass man hinter einer Fensterbank noch nennenswert nutzbare Helligkeit einfängt und damit sinnvoll Solarstrom erzeugen könnte!  Auch die senkrechte Montage an einem Balkongeländer, eines darüber hinaus gehenden Hauses oder gar in einer Straße wo gegenüberliegende Häuser den Horizont verschatten, senkt den Ertrage, wegen geringeren Lichteinfalles erheblich.
Leider werben weniger kompetente Anbieter mit solch einer Nutzung. Wir "machen" aber Solarstrom seit 32 Jahren und "verstehen" die Heilligkeit des Sonnenlichtes. Siehe Solarstrahlung und Solarerträge  

Grundsätzlich kann man in Mitteleuropa im Laufe eines Jahres je Wp Modulleistung ca. 0,65 - 1,3 kWh erzeugen. Bei 300 Wp wären das also ca. 195 - 390 kWh im Jahr. Wieviel davon in Ihrem Haushalt genutzt wird, kommt darauf an, ob und wieviel während der solaren Stromerzeugung (bei hellichtem Tage) verbraucht wird. Ist tagsüber niemand da, bleibt der Strom u.U. ungenutzt. 

Leider wollen auch viele Anbieter, Informanten und letztlich Interessenten die Feinheiten nicht verstehen!

Der nachfolgende Bilder-Link zeigt z.B. Anlagen, bzw. Module, die viel weniger Energie erzeugen, als versprochen, denn sie sind zum Einen teilverschattet und zum Anderen nicht optimal ausgerichtet, bzw. "eingeengt" oder gar hinter einer Fensterscheibe. Somit werden die erzielten Jahres-Erträge u.U. nicht einmal die Hälfte des Möglichen darstellen: https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/balkonkraftwerk.html


Vorteil:

Da manche EVU´s (nur) für diese Kleinstanlagen bis 600 Watt keinen Antrag verlangen und bis auf die feste Netzanbindung man keinen Elektriker benötigt, lässt sich diese Maßnahme meistens schneller, unkomplizierter und günstiger umsetzen, als große Anlagen. Auch muss man nicht alljährlich ans Finanzamt denken - denn man erzeugt ja keinen Gewinn mit Einspeisung, sondern produziert nur seinen eigenen Strom! Der Einstieg in ein solches System beginnt schon bei ca. 350,00 Euro und ist damit günstiger als ein echtes Insel-System. Dennoch geht es nicht ohne eine Meldung an das EVU und die Bundesnetzagentur!

Je nach Verhältnis von Anlagenleistung, Stromverbrauch am hellichten Tage (!) und Standort-Bedingungen lassen sich dann ca. 100 - 600 kWh im Jahr, bzw. 10 - 4000 Wh am Tag solar abdecken.

D.h., wie auch bei typischen Solarwärme-Anlagen, kann man seinen Energie-Zukauf um ca. 10 und evtl. mehr Prozent reduzieren. Bei Solarstrom-Erzeugungs-Kosten von ca. 5 - 15 Cents/kWh, liegen somit Amortisationszeiten von ca. 5 - 20 Jahren vor. Genaues kommt auf den Einzelfall an.
Steigen die Strompreise weiter an, bei gleichzeitiger Reduzierung der Einspeisevergütung, werden diese Systeme immer wirtschaftlicher. Seit Herbst 2016 reduziert sich die Einspeise-Vergütung nur noch sehr langsam, während die Technikpreise weiter sinken! Somit werden diese Anlagen immer wirtschaftlicher.

Nachteil: 

liegen am Solar-Generator z.B. momentan 400 W Leistung an, der A+++-Kühlschrank ruht aber gerade und sonst tut sich nicht viel im Haushalt (oft weniger als 100 W Last), dann sucht sich der, in diesem Moment, überschüssige Sonnen-Strom den Weg zu den Nachbarn und wird dort verbraucht - senkt aber in diesem Moment nicht die eigene Stromrechnung - weil ja ungenutzt! Ökologisch wäre diese Situation aber dennoch, denn der Strom ist ja im öffentlichen Netz.

Wer diesen, selbst nicht genutzten, Überschuss vermeiden will, greift vor allem zu den Kleinst-Systemen (um 250 Wp). Besonders effektiv  sind natürlich Anwendungen bei "Strom-Verschwendern", mit hohem Standby-Anteil, bzw. wo den ganzen Tag Geräte laufen (Büro, Home-Office, Gewerbe,...) !

Nicht so richtig viel Sinn macht daher der neue Trend zu immer größeren Mikro-Anlagen (über 600 Wp) und voller Anlagenüberwachung, weil eben damit die Kosten je kWh steigen, viel Solarstrom ungenutzt bleibt und eine "richtige" netzgekoppelte Anlage (ab 1 kWp), kaum teurer ist, aber viel mehr bringt - für Umwelt und Geldbeutel. Außerdem geht man damit über die bisher freigegebene Grenze - handelt also wirklich illegal...
 

Im Verhältnis ist die Anschaffung (und damit der Stromerzeugungs-Preis) natürlich teurer, als in einer "normalen", größeren netzgekoppelten Solarstrom-Anlage.

Dies liegt am höheren Preis für einzelne Solarmodule, dem geringeren Wirkungsgrad der Mini-Wechselrichter, Anschluss-Aufwand und letzlich den hohen Frachtkosten. Für den dreifachen Preis gibt es bei uns auch schon "richtige" Netzanlagen mit Marken-Komponenten (z.B. 1.060,00 für 1,05 kWp), die im Jahr schon um 1.500 kWh erzeugen können! Selbst wenn davon nur ca. 30% (wegen Abwesenheit am Tage) selbst verbraucht werden, sorgt dies zusammen mit der Einspeiservergütung um 12 Cents/kWh  für eine schnellere Amortisation.
 

Anzeige, Diagnose, Überwachung wünschen sich viele Skeptiker.

Doch das ist im Verhältnis zum Anlagenpreis und zum geringen Ertrag ein völlig unwirtschaftliches Vorgehen. Je nach System fallen hier Kosten von bis zu  250 Euro an, die man besser anlegen kann! Ein einfaches, zwischengeschaltetes Strom-Messgerät, das in beide Richtungen Strom messen kann und sowohl die aktuelle Leistung (W) anzeigt, als auch auch die erzeugte Energie (kWh) zählt, tut es auch. Dafür gibt es einmal die bekannten Stecker-Messgeräte (ab ca. 10 Euro) oder auch kleine Anzeigen für die Hutschienen-Montage (ab ca. 20,00).


Fällt der Strom aus, hat man selbst auch Keinen, weil ja ohne Speicher-System (Batterie) und der Wechselrichter sofort abschalten muss (ENS).

Auch wenn die DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.) diese Systeme selbst anbietet und dabei von einer "geeigneten Notfall-Maßnahme" bei Stromausfall spricht - stimmt das nicht! 

Mehr zu den vielen unterschiedlichen Prinzipien und deren Vor- und Nachteile listen wir unter Solarstrom-Systeme

 

Das Nutzungs-Prinzip richtig verstehen!

Leider klappt das nicht bei allen Interessenten. Sie wollen einerseits sich die Formalitäten mit dem Energiversorger und den Zähleranschluss sparen, andererseits keinen Strom verschenken und unbedingt das tagsüber Erzeugte abends selbst nutzen. Und dann kommen sie auf die neumodische, aber häufig nicht sinnvolle Idee "Stromspeicher".
Dabei wird vergessen, dass dann zusätzlich eine ausreichend große Batterie, ein passender Insel-Wechselrichter und ein Ladegerät benötigt werden. Je nach Größe und Qualität sind wir dann ganz schnell nicht mehr bei 400 Euro, sondern eher dem Vierfachen. Doch nicht nur das!
Während bei der netzgekoppelten Mini-Anlage automatisch, ohne Extra-Kabel, auch Großverbraucher (z.B. Herd, Kühlschrank ) einen kleinen Teil Solarstrom abbekommen, klappt das dann abends bei den Insel-Komponenten nicht. Dann reicht kein kleiner, günstiger Wechselrichter mehr, sondern man benötigt ein großes Modell mit mindestens der gleichen Leistung und eine Extra-Verkabelung = Viel zu viel Aufwand! Und damit ist man dann ökologisch, wie ökonomisch in der Sackgasse. 


Hintergrund:

schon viel Jahre kennt man diese Modul-in-Steckdose-Geräte. Vor allem in Holland, wo es eine Bagatell-Grenze bis 600 W gibt und schon über 200.000 Mini-Anlagen tagtäglich zuverlässig ihren Dienst tun - ganz einfach "eingesteckt". Aber auch in Österreich und der Schweiz haben sich diese Klein-Anlagen etabliert. In Deutschland waren es bisher erst ca. 20.000 Anlagen, die teilweise inoffiziell, aber ebenfalls ohne technische Probleme (gerne versteckt), arbeiten und den Haushalts-Strom erzeugen. Bisher befanden wir uns hier in einer rechtlich ungeklärten Grauzone!

Damit sich dies endlich ändert und die Energie-Wende auch für wirklich jedermann angegangen werden kann, fordern die Solar-Verbände schon lange die Einführung einer Bagatell-Grenze bis ca. 800 W (heute noch nicht zulässig). Diese Leistung kann völlig problemlos auch in kleinsten Stromkreisen, evtl. noch dünnen Drähten transportiert werden (Strom bis 3,5 A). In aller Regel sind die Kreise mit 16 A abgesichert.

Im Herbst 2017 gab es dann endlich den notwendigen Fortschritt:

Durchbruch für Mini-Netzanlagen!

Mieter dürfen mit kleinen Balkon-PV-Anlagen (bis 600 W) Strom selbst erzeugen und im eigenen Haushalt nutzen!

Pressemeldung
 

Nicht verwechseln darf man dieses Prinzip mit autarken Inselanlagen oder den neuen Eigenstrom-Systemen, die mit zusätzlicher Batteriebank arbeiten. D.h., fällt der Strom aus, hat man auch mit Guerilla-Anlage selbst Keinen!

Vorsicht: 

auf dem Markt gibt es auch Import-Geräte (z.B. aus Holland), die nicht über die hier vorgeschriebene ENS verfügen. Das bedeutet, dass diese Geräte hier nicht betrieben werden dürfen, weil sie sich bei Stromausfall nicht sofort abschalten würden = Gefahr bei Netz-Arbeiten in der Straße! Auch die simplen Hinweise auf manchen Werbe-Seiten, wie "Stecker in die Steckdose" sind unrichtig!

https://www.oeko-energie.de/downloads/vde-meldung-plug-in-anlagen.pdf

Viele Wettbewerber bieten unter den jeweiligen Anlagen-Serien mittlerweile aber nicht nur die Mini-Anlagen mit 2-,3- oder max. 600 Wp an, sondern haben auch Anlagen mit 900, 1200 oder gar 1500 W oder schreiben "erweiterbar". Das sind dann aber keine "Stecker-Anlagen" mehr! Die neuen, vereinfachten Vorschriften gelten nur für Anlagen bis 600 VA. Darüber ist nicht nur die vollständige Antragstellung zwingend und der örtlich zugelassene Elektriker, sondern eben auch ein Anschluss am Zählerkasten Vorschrift! Eine Nichtbeachtung hätte dann nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern kann tatsächlich gefährlich werden, weil es zu unerwünschter Belastung der Leitungen kommen könnte...

Außerdem stellt jeder, zu einem bestimmten Zeitpunkt angeschlossene, Wechselrichter mit "seinen" dazu passenden Solarmodulen eine Anlage für sich dar. Daran wird nicht erweitert, sondern (wenn zulässig) gibt es eine weitere, neue Anlage, bestehend aus Wechselrichter und Solarmodulen. Ausnahme wäre die, nicht sehr clevere, Variante an einem 500 Wp-Wechselrichter erst einmal ein 250 Wp-Modul anzuschließen und später ein Weiteres nachzukaufen.

Es gibt im Netz auch Hitparaden, bzw. Rating-Listen dieser Mini-Anlagen - auf denen wir nicht geführt werden. 

Kein Wunder - dahinter stecken ja keine unabhängigen Vereine oder Institute, sondern auf den ersten Plätzen finden sich die Anbieter selbst und auf den Weiteren die Konkurrenz, die diese Werbung bezahlt. Wir machen bei diesen kostspieligen Spieleren nicht mit. 

Weiterhin muss die Statik beachtet werden!

Man kann nicht einfach beliebige Solarmodule, irgendwie an einem Geländer oder so befestigen. Immerhin geht es hier um Glas, das bei einem theoretisch möglichen Absturz wegen Sturm, Hagel, Vogel, Stein, ... herunterfallen und Menschen verletzen kann. Ein großes Solarmodul vergrößert die Wind-Angriffsfläche enorm. Nur die teureren Doppelglas-Solarmodule sind offiziell für Überkopf-Verglasungen zugelassen! Was man evtl. auf dem eigenen Grundstück macht, mag eine Sache sein. Hängen die Solarmodule im öffentlichen Raum ist es eine Andere. Nur weil 08/15-Anbieter hierauf nicht hinweisen, heißt das nicht, dass es so einfach erlaubt ist.

Grundsätzlich sollte man auch immer erst einmal seinen Vermieter fragen...

Garantie​

Verunsicherte Menschen fragen dann auch, ob solche Anlagen denn eine Garantie hätten?
Völlig unabhängig vom Produkt gelten in Deutschland immer 2 Jahre Gewährleistung. Da eine Anlage aus mehreren Komponenten (Solarmodul, Wechselrichter, Gestell, ...) besteht, gelten unterschiedliche Hersteller-Garantien, die aber meistens bei den Daten oder in den Prospekten genannt sind. In aller Regel sind das mindestens 2 Jahre. Die Wechselrichter haben oft 5 - 10 und Solarmodule 5 - 15 Jahre Produktgarantie. Zusätzlich gibt es noch eine Leistungsgarantie, die bei 15 - 26 Jahren liegt. Siehe hierzu auch: Garantien bei Solarmodulen

 

 

 

Anschluss an das Hausnetz

Modulwechselrichter (wie hier der Aeconversion) und Solarmodul werden einfach durch berührungssichere, unverwechselbare Steckerkabel (Plus/Minus) verbunden. 

Die anschließende Verbindung Modul-Wechselrichter zum Haus-Netz hat mit der Mini-Solarstromanlage eigentlich nichts zu tun und wird bauseits (am besten durch den Elektriker) erledigt. 

Hierfür liefern wir im Normalfall eine schraubbare AC-Buchse, die am Wechselrichter das normalübliche dreiadrige Netzkabel (meist bauseits) aufnehmen kann. Ansonsten gibt es auch fertige Anschlusskabel, die aber nur Sinn machen, wenn die fertige Länge (meist 5 m) zum Verlegungsweg passt...  


Offiziell vorgeschrieben ist eine "feste Verbindung", wie sie z.B. an einer Verteiler- oder Geräte-Dose (Herd) vorgenommen werden kann. Also wäre eine Schuko-Dose in Deutschland eigentlich nicht ausreichend - auch wenn es keine Verpolungsprobleme geben kann. Doch man kann diese bisherige Vornorm auch anders auslegen (wie die DGS) und eine Schuko-Dose, die über eine "Kennzeichnung der Leitungsreserve" verfügt, als zulässig ansehen.
Alternativ schreibt die aktuelle "Vor- Norm" (!) DIN VDE V 0628-1 eine "spezielle Energiesteckdose" vor. Dies kann z.B. eine Gesis-Dose mit Wieland-Buchse oder eine blaue CEE-Stecker/Dose-Kombination sein (bekannt aus dem Camping-Bereich), die es beide als Aufputz- oder Unterputz-Version gibt oder eine einzelne, kleine Wieland-Buchse wird in einer eigenen Aufputzdose integriert. 
Je nach Ausführung liegen die Kosten hierfür bei ca. 10 - 50,00 Euro. Das vom Wechselrichter kommende Kabel (UV-beständig!) wird dann entweder an dem festen Dosenanschluss oder der passenden Steckdose angeschlossen. Fertig. Keine Arbeiten am Zähkerkasten!

 

Prospekt   


Der Energieversorger - das verständnislose Wesen...

Wie oben beschrieben, haben viele EVU (heute eher die Netzbetreiber) in Deutschland lange Zeit, mit allen Mitteln, versucht netzgekoppelte Solarstromanlagen zu verhindern. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder neue Hürden aufgebaut. Nicht anders war es mit diesen Klein-Anlagen. Und lange Zeit konnte man sie hier auch erfolgreich verhindern. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben die Situation für Interessenten erheblich verbessert, aber ganz aktuell sieht es teilweise wieder ungünstiger aus und Manche bekommen große Felsen in den Weg zur eigenen Solarstrom-Versorgung gelegt.

Denn, obwohl die in Deutschland üblicherweise eingesetzten Geräte immer wieder die Gleichen sind und den Energieversorgern somit diese, immer gleichen, Unterlagen heute schon MILLIONENFACH vorliegen, fordern sie alles bürokratisch über ihre Standardformulare ein. Damit übertreiben es Manche dann auch ein wenig und verwenden selbst für diese Mini-Anlagen die gleichen ausführlichen Antrags-Formulare wie für normale Groß-Anlagen, die natürlich ganz andere Bedingungen aufweisen können. Dabei werden dann auch manchmal Dokumente verlangt, die man heute gar nicht mehr benötigt oder auch mal zig Seiten umfassen können und nicht 100% geregelte Vor-Normen werdfen nach Belieben ausgelegt...

Das könnte z.B. auch den Netz-und Anlagen-(NA-)Schutz betreffen. Bis 2012 reichte eine normale, in den allermeisten Wechselrichtern eingebaute ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen). Mittlerweile schreibt die aktuelle VDE AR-N 4105 vor, das mit zusätzlichen Kuppelschaltern getrennt wird. Dies ist in typischen, kleinen Mikro-Wechselrichtern nur bedingt möglich und würde dann einen externen NA-Schutz bedeuten. Sollte dies tatsächlich vom EVU gefordert werden und man will dem nachkommen, sollte der installierende Elektriker dieses, nicht billige, Schaltgerät beistellen und dazwischen anschließen.

Immer noch verlangen einige EVU´s, dass man einen neuen Zweirichtungs-Zähler setzen lässt. Somit hat der Elektriker dann schon ein bisschen zu tun und die kleine Investition verdoppelt sich ganz schnell. Diesen überholten Forderungen kann man aber widersprechen, bzw. Manche ignorieren sie einfach... 

Nicht nur deshalb nennt man diese kleinen Systeme "Guerilla-Anlagen", weil nicht Wenige die manchmal seltsamen EVU-Auflagen ignorieren und einfach machen... 

Andere wollen unverständlicherweise keinesfalls eine "normale Netzanlage" (obwohl viel wirtschaftlicher), sind aber bereit auf diese gesamten Forderungen einzugehen und bauen dann unwirtschaftliche Systeme auf...

Mancher Energieversorger ist aber mittlerweile auch soweit und akzeptiert eigene kurze "Info-Anmeldungen", wie wir sie unseren Kunden zur
Verfügung stellen können. 

 


Beispielhafte Mini-Anlage zur Grundlast-Abdeckung

Unbedingt benötigt wird:

1. Solar-Generator (bestehend aus einem oder mehrerer gleicher Solarmodule mit mind.100 bis maximal 600 Wp Leistung).
2. Modul-Wechselrichter (Leistung meist 200 - 540 Wp - in der Spannung passend zum Solargenerator).

Oft benötigt wird:

3. Modul-Halterung (stabil und angepasst - je nach dem ob Fassade, Flachdach, Boden oder Schrägdach - Dachziegel beachten).
4. Kabel/Stecker (Solarmodule, Wechselrichter und Netzanschluss brauchen eine ausreichend sichere Verbindung).

Optional:

5. Einspeise-Steckdose (wenn nicht "fest" an Verteiler, Herddose, o.ä. angeschlosen werden soll).

Die allermeisten Solarmodule enthalten bereits 2 Anschlusskabel mit Stecker/Buchse (1m lang). Daran kann dann der Modul-Wechselrichter direkt angeschlosen und am Modulrahmen befestigt werden. Auf Wunsch kann man aber diese DC-Verbindung auch ins Haus verlängern (dann genaue Länge angeben).

 

Gerne kombiniert wurde bisher z.B.:

- Aptronic AEconversion Micro-Wechselrichter 250 für 18 - 45 V DC 
- Heckert Solarmodul 280 W, Polykristallin 
- Schägdach - Modulhalterung senkrecht mit 4 Sparrenankern FP, Schienen und Schrauben
- Solarkabel - Anschluss Wechselrichter - Solarmodul, ca. 2m 
Setpreis: ca. 350,00 + Fracht (je nach Ausführung, Zusammenstellung, Entfernung und Werkslager ca. 60,00 Euro)
Aktuelle Sets sind meist größer und dennoch günstiger!

Andere Wunsch-Varianten, je nach Modul, Leistung, Montagehalterung, Leistung, Kabellänge, Platz, u.s.w. sind möglich!

 

 

Es gibt 3 Wege einfach zu einer Mini-Netz-Anlage zu kommen:

A - Sie wählen sich bei uns einen fertigen Set (siehe oben) aus
B - Sie suchen sich nach Leistung, Platz oder Geschmack selbst ein Solarmodul, einen dazu passenden Modulwechselrichter und ein für die angedachte Montage richtiges Gestell selbst aus
C - Sie nutzen unser kleines Formular und nennen uns Ihre Bedingungen und Wünsche

 

So können wir Ihre passende Mini-Anlage genau zusammen stellen:

bitte nutzen Sie diesen Link und füllen uns den kleinen Fragebogen aus!



Weitere Infos zur Eigenstrom-Versorgung