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Mini-Netzanlage - Guerilla Solar - Plug & Play Solar - solare Grundlastabdeckung ©

 

Wir müssen uns mit unseren Solarstrom-Anlagen ganz sicher nicht verstecken! Immerhin beschäftigen wir uns damit seit 1988 und bieten seit 1997 professionell alle Techniken weltweit an. Doch immer noch gehört dieser, nicht ganz neue, Bereich zu einer "Grau-Zone". Mehr dazu weiter unten... 

Dem Strompreis ein Schnippchen schlagen!

Mini-Solarstromanlagen zur Grundlast-Abdeckung sind eine einfache, preisgünstige und relativ unkomplizierte Alternative zu den bekannten, großen, netzgekoppelten PV-Systemen.

Jedermann kennt die großen Solarstromanlagen, die viele Hausbesitzer auf ihren Dächern liegen haben.Auch wenn die Preise dafür in den letzten Jahren um bis zu 85% gesunken sind, bleibt für Viele eine solche Investition unrealistisch. Hier war es früher vor allem auch so, dass man diesen erzeugten Strom gar nicht selbst verbrauchte - also seine Stromrechnung damit nicht reduzieren konnte.

Seit der letzten großen Vergütungs-Absenkung für Solarstrom auf ca. 14 Cents/kWh (inkl. MWSt.) und der gleichzeitig steigenden Strompreise ab 2015 in Richtung 30 Cents, beginnt eine andere, kleine Solarstrom-Erzeugungs-Variante lohnend zu werden:

Mini-Solarstrom-Anlagen mit kleinem Modul-Wechselrichter (bis ca. 600 Wp)! 

Kaum eine Anlagen-Technik hat so viele verschiedene Namen:
egal ob  Mini-Solar-Generator, Mini-Solar-Anlage, Micro-Solar-Anlage, Mikro-Solar-Generator, Plug-In-Solar-Anlage, Plug-In-Solar-Gerät, Plugin-PV-Anlage, Plug-In-Solar-Generator, Plug-In-PV-Gerät, Micro-Solar-Modul, Stecker-Solar-Gerät, ....Viele nennen sie auch Solar-Rebell, Balkonmodul, Balkon-Solaranlage, Balkon-Kraftwerk, Guerilla-PV oder eben wie wir: "Guerilla-Solar" und unser System "Solar-Pirat". Gemeinsam haben sie alle, das es sich um steckbare Solar-Generatoren handelt, mit einer Leistung unter 600 Watt, die einfach im Hausnetz angeschlossen werden können - mit einem kleinen integrierten Modul-Wechselrichter.

Daran können 1 - 5 Module mit bis zu 600 Wattpeak direkt angeschlossen werden. Diese Anlage wird dann nicht kompliziert über einen neuen Strom-Zähler, sondern einfach im Haus, aber fest (nicht nur mit einem Schuko-Stecker), angeschlossen. Sie versorgt bis zu der jeweiligen, wetter-, bzw. lichtabhängigen, eingespeisten Solarstrom-Leistung die laufenden Verbraucher im Haus - deckt also tagsüber eine Art Grundlast ab.

Vorteil:

Da manche EVU´s für diese Kleinstanlagen keinen Antrag verlangen und bis auf die feste Netzanbindung man keinen Elektriker benötigt, lässt sich diese Maßnahme meistens schneller, unkomplizierter und günstiger umsetzen. Auch muss man nicht alljährlich ans Finanzamt denken - denn man erzeugt ja keinen Gewinn mit Einspeisung, sondern produziert nur seinen eigenen Strom! Der Einstieg in ein solches System beginnt schon bei ca. 350,00 Euro und ist damit günstiger als ein echtes Insel-System. Dennoch geht es nicht ohne eine Meldung an das EVU und die Bundesnetzagentur!

Je nach Verhältnis von Anlagenleistung, Stromverbrauch am hellichten Tage (!) und Standort-Bedingungen lassen sich dann ca. 100 - 600 kWh im Jahr, bzw. 10 - 4000 Wh am Tag solar abdecken. D.h., wie auch bei typischen Solarwärme-Anlagen, kann man seinen Energie-Zukauf um ca. 10 und mehr Prozent reduzieren. Bei Solarstrom-Erzeugungs-Kosten von ca. 10 - 15 Cents/kWh, liegen somit Amortisationszeiten von ca. 6 - 20 Jahren vor. Genaues kommt auf den Einzelfall an. Steigen die Strompreise weiter an, bei gleichzeitiger Rdeuzierung der Einspeisevergütung, werden diese Systeme immer wirtschaftlicher. Seit Herbst 2016 stagniert sie aber, während die Technikpreise leicht sinken !
 

Nachteil: 

liegen am Solar-Generator z.B. momentan 400 W Leistung an, der A++-Kühlschrank ruht aber gerade und sonst tut sich nicht viel im Haushalt (um 100 W Last), dann sucht sich der, in diesem Moment, überschüssige Sonnen-Strom den Weg zu den Nachbarn und wird dort verbraucht - senkt aber in diesem Moment nicht die eigene Stromrechnung - weil ja ungenutzt! Ökologisch wäre diese Situation dennoch. Wer das aber vermeiden will, greift vor allem zu den Kleinst-Systemen (um 200 Wp). Besonders effektiv  sind natürlich Anwendungen bei "Strom-Verschwendern", mit hohem Standby-Anteil, bzw. wo den ganzen Tag Geräte laufen (Büro, Home-Office, Gewerbe,...) !

Fällt der Strom aus, hat man selbst auch Keinen, weil ja ohne Speicher-System (Batterie) und der Wechselrichter sofort abschalten muss (ENS). Mehr zu den unterschiedlichen Prinzipien unter Solarstrom-Systeme
Auch wenn die DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.) diese Systeme selbst anbietet und dabei von einer geeigneten Notfall-Maßnahme bei Stromausfall spricht - stimmt das nicht!

Weiterhin verlangen dennoch einige EVU´s, dass man einen neuen Zweirichtungs-Zähler setzen lässt. Somit hat der Elektriker dann schon ein bisschen zu tun und die kleine Investition verdoppelt sich ganz schnell.

Im Verhältnis ist die Anschaffung (und damit der Stromerzeugungs-Preis) noch teurer, als in einer "normalen", größeren netzgekoppelten Solarstrom-Anlage. Dies liegt am höheren Preis für einzelne Solarmodule, den Mini-Wechselrichter, Anschluss-Aufwand und Frachtkosten. Für den dreifachen Preis gibt es bei uns auch schon "richtige" Netzanlagen mit Marken-Komponenten (z.B. 1.870,00 für 1,53 kWp), die im Jahr schon um 1.500 kWh erzeugen können! Selbst wenn davon nur ca. 30% (wegen Abwesenheit am Tage) selbst verbraucht werden, sorgt dies zusammen mit der Einspeiservergütung um 14,6 Cents für eine schnellere Amortisation.


Hintergrund:

schon viel Jahre kennt man diese Modul-in-Steckdose-Geräte. Vor allem in Holland, wo es eine Bagatell-Grenze bis 600 W gibt und schon über 200.000 Mini-Anlagen tagtäglich zuverlässig ihren Dienst tun. Aber auch in Österreich und der Schweiz haben sich diese Klein-Anlagen etabliert. In Deutschland sind es bisher erst ca. 20.000 Anlagen, die teilweise inoffiziell, aber ebenfalls ohne technische Probleme (gerne versteckt), arbeiten und den Haushalts-Strom erzeugen. Bisher befanden wir uns hier in einer rechtlich ungeklärten Grauzone!

Damit sich dies endlich ändert und die Energie-Wende auch für wirklich jedermann angegangen werden kann, fordern die Solar-Verbände schon lange die Einführung einer Bagatell-Grenze bis ca. 800 W. Diese Leistung kann völlig problemlos auch in kleinsten Stromkreisen, evtl. noch dünnen Drähten transportiert werden (Strom bis 3,5 A). In aller Regel sind die Kreise mit 16 A abgesichert. Im Herbst 2017 gab es dann endlich den notwendigen Fortschritt:

Durchbruch für Mini-Netzanlagen! Mieter dürfen mit kleinen Balkon-PV-Anlagen Strom selbst erzeugen und im eigenen Haushalt nutzen!

Pressemeldung
 

Eigenen Solarstrom erzeugen können also auch Menschen ohne Eigenheim!

- z.B. auf/an einem großzügigen, nach Süden ausgerichteten Balkon, auf dem Garagendach, an einer Fassade, als Vordach über einer Tür, ....

Es ist aber ein Irrglaube, dass man hinter einer Fensterbank noch nennenswert nutzbare Helligkeit einfängt und damit sinnvoll Solarstrom erzeugen könnte! Siehe Solarstrahlung

 

Nicht verwechseln darf man dieses Prinzip mit autarken Inselanlagen oder den neuen Eigenstrom-Systemen, die mit zusätzlicher Batteriebank arbeiten. D.h., fällt der Strom aus, hat man auch mit Guerilla-Anlage selbst Keinen!

Vorsicht: 

auf dem Markt gibt es auch Import-Geräte (z.B. aus Holland), die nicht über die hier vorgeschriebene ENS verfügen. Das bedeutet, dass diese Geräte hier nicht betrieben werden dürfen, weil sie sich bei Stromausfall nicht sofort abschalten würden = Gefahr bei Netz-Arbeiten in der Straße! Auch die simplen Hinweise auf manchen Werbe-Seiten, wie "Stecker in die Steckdose" sind unrichtig!

https://www.oeko-energie.de/downloads/vde-meldung-plug-in-anlagen.pdf

Weiterhin muss die Statik beachtet werden! Man kann nicht einfach beliebig Solarmodule, irgendwie an einem Geländer befestigen. Immerhin geht es hier um Glas, das bei einem theoretisch möglichen Absturz wegen Sturm, Hagel, Vogel,... herunterfallen und Menschen verletzten kann. Ein großes Solarmodul vergrößert die Angriffsfläche enorm, Nur die teureren Doppelglas-Solarmodule sind offiziell für Überkopf-Verglasungen zugelassen! Was man evtl. auf dem eigenen Grundstück macht, mag eine Sache sein. Hängen die Solarmodule im öffentlichen Raum ist es eine Andere. Nur weil 08/15-Anbieter hierauf nicht hinweisen, heißt das nicht, dass es so einfach erlaubt ist.

Grundsätzlich sollte man auch immer erst einmal den Vermieter fragen...
 

Leider wollen auch viele Anbieter, Informanten und letztlich Interessenten die Feinheiten nicht verstehen!

Die hier zu sehenden Bilder zeigen Anlagen, bzw. Module, die viel weniger Energie erzeugen, als versprochen, denn sie sind zum Einen teilverschattet und zum Anderen nicht optimal ausgerichtet, bzw. "eingeengt". Somit werden die Erträge u.U. nicht einmal die Hälfte des Möglichen darstellen: https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/solarenergie/solaranlage/balkonkraftwerk.html

 
 

Beispielhafte Mini-Anlage zur Grundlast-Abdeckung

Das wird benötigt:
1. Solar-Generator (bestehend aus einem oder mehrerer gleicher Solarmodule mit mind.100 bis maximal 600 Wp Leistung).
2. Modul-Wechselrichter (Leistung meist 200 - 500 Wp - in der Spannung passend zum Solargenerator).
3. Modul-Halterung (stabil und angepasst - je nach dem ob Fassade, Flachdach, Boden oder Schrägdach - Dachziegel beachten).
4. Kabel/Stecker (Solarmodule, Wechselrichter und Netzanschluss brauchen eine ausreichend sichere Verbindung).

Das kann man sich bei uns passend, zum Bedarf, der Montage und Platz, zusammen stellen lassen oder eine der zunehmenden "Fertig-Varianten" wählen. Billiger sind die in der Regel aber nicht!


Gerne kombiniert wird z.B.:
- Aptronic AEconversion Micro-Wechselrichter 250 für 18 - 45 V DC 
- Heckert Solarmodul 260 W, Polykristallin 
- Schägdach - Modulhalterung senkrecht mit 4 Sparrenankern FP, Schienen und Schrauben
- Solarkabel - Anschluss Wechselrichter - Solarmodul, ca. 2m 
Setpreis: ca. 500,00 + Fracht (je nach Ausführung, Zusammenstellung, Entfernung und Werkslager ca. 60,00 Euro)

Andere Wunsch-Varianten, je nach Modul, Leistung, Montagehalterung, Leistung, Kabellänge, Platz, u.s.w. sind möglich!
 

So können wir Ihre passende Mini-Anlage genau zusammen stellen:

bitte nutzen Sie diesen Link und füllen uns den kleinen Fragebogen aus!
 




Weitere Infos zur Eigenstrom-Versorgung

 

Guerilla Solar
Solar-Pirat 260
Solar-Pirat 260

bestehend aus:
1 Solarmodul 260 Wp "Made in Germany" von Heckert-Solar
1 Modul-Wechselrichter Omniksol 248
1 Kabel-Satz Solarmodul-Wechselrichter
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( + 65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( + 65,00 EUR )
420,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Hausstrom Mini PV-Anlage 265 Watt Trina
TOP
Hausstrom Mini PV-Anlage 265 Watt 

Lieferumfang:
1 Stück Solarmodul 265 Watt), Fabr. Trina Solar, 265 Watt - polykristallin
1 Stück Mico Inverter EVT 248 - max. empf. PV-Generatorleistung 300 Watt
Modulhalterung:
keine
für Bodenaufstellung - 18 -43° - waagrecht mit 2 Schienen und 4 Klemmen ( + 65,00 EUR )
für Schrägdach mit 2 Schienen, 4 Klemmen und 4 stabilen Sparrenankern ( + 65,00 EUR )
349,00 EUR
 
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
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