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Notstrom - Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV/BSV) ©

Notstrom - Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

(erstmalig eingestellt 2001 - letztmalig aktualisiert Oktober 2022)

Die sogenannte USV gibt es schon seit vielen Jahren und hat erst einmal NICHTS mit einer Solarstrom-Versorgung zu tun! 
 

Sie wird vorrangig in Krankenhäusern, Rechenzentren, Verwaltungen, Leitdienststellen und auch manchen Supermärkten eingesetzt, um im Falle eines Falles (Stromausfall) innerhalb von Millisekunden, und somit meist für Mensch und Technik unbemerkt, einzuspringen (kein Computer-Absturz).

Da hierzulande (trotz unwetterbedingter Ausnahmen in den letzten Jahren und subjektivem Empfinden) Stromausfälle sehr selten und auch nur kurzzeitig sind, haben solche Versorgungseinrichtungen, bestehend aus Batteriebank, Inselwechselrichter und Regelung meist zwar eine, dem Bedarf angepasste, sehr hohe Watt-Leistung, aber nur eine sehr geringe Energie-Kapazität für wenige Minuten, höchstens Stunden. Mehr ist eigentlich nicht nötig. Selbst die Kühltruhen der Supermärkte überstehen ein paar Stunden ganz locker.
Aber in einem Krankenhaus darf während einer Operation natürlich nicht der Strom für Beatmung, Klima, Laser, Licht und Maschinen ausfallen.

Das deutsche Stromnetz ist heute sogar eigentlich sicherer, als je zuvor! 
Vereinzelte Extremausfälle durch Naturkatastrophen stehen Millionen Haushalte genüber, die noch nie einen Ausfall hatten. Die aktuelle Durchschnitts-Ausfallszeit liegt bei ca. 10 Minuten. Da  schmilzt weder das Eis, wird die Milch schlecht, noch wird der Braten ungenießbar. Nur unseriöse üble Politiker (vor allem von AfD, aber auch CDU und FDP), die von Physik und Energie meist keinen blassen Schimmer von Ahnung haben, nutzen manche Situationen gerne aus, um Panik zu schüren und ihre unnötigen, egoistischen Ziele (z.B. Erhalt der Atomkraft) zu unterstützen. Gerade die kaum regelbare und unsichere Atomkraft, deren ungelöstes Müll-Problem nachfolgenden Generationen zigtausend Jahre erhalten bleiben wird, macht in Deutschland einen marginalen Strom-Anteil von nur noch ca. 4% aus. Die kann man auch überflüssig machen - alleine durch etwas Energie sparen!

Soll die Funktion auch über Stunden gewährleistet sein, spricht man von einer "batteriegestützten Stromversorgung" (BSV).

In dieser Zeit ist normalerweise das Stromnetz wieder zuverlässig vorhanden. Die in diesem Bereich bekannten USV-Systeme sind also auch nicht für einen längeren Betrieb ausgelegt und erscheinen somit preislich viel günstiger als unsere Anlagen mit Solar-Komponenten. Für eine regelmäßige oder tagelange Nutzung sind sie eher nicht geeignet! Diese typischen USV-Anlagen bieten wir daher nicht an, zumal hier kein ökologischer Ansatz vorliegt.


 
In Deutschland wächst die Informations- und Produkt-Nachfrage nach einer Notstrom-Versorgung.

Dies geschieht einerseits aufgrund der zunehmenden (unserer Meinung nach nicht nötigen) Verunsicherung bzgl. der Stromnetze, aber auch durch Wetter-Extreme (Eis, Hochwasser, Schnee, Stürme, Dürren, Waldbrände) und deren Auswirkungen und nicht zuletzt Fukushima! Aktuellste Entwicklungen bzgl. Klima, Börse, Wirtschaft, Ausschreitungen, Terror, Corona und nun auch Putins Krieg in der Ukraine machen aber selbst uns mittlerweile ein klein wenig skeptisch. In Großstädten hielten wir das schon immer für möglich, in unserer ländlichen Region eigentlich nicht. 

Gleichzeitig konnten wir nun im Februar 2021 erleben, dass es in unserer Alt-Kreisstadt Büdingen zu einem starken Hochwasser, ausgelöst durch die Kombination von langen, starken Regenfällen, starken Tauwetter und einer, lange bekannten, eingebrochenen Hain-Mauer kam. Die komplette Altstadt und Teile der Vorstadt standen unter Wasser. Hunderte von Haushalten hatten teils kürzere, teils längere Stromausfälle, weil Versorgungseinrichtungen entweder gestört oder vorsichtshalber abgeschaltet wurden. Siehe dazu. Dennoch musste dort niemand frieren oder hungern!


 

Dass "höher, schneller, weiter, länger" auch bei den Wetter-Extremen gilt, mussten Andere 5 Monate später in vielen Teilen Deutschlands erfahren. Nicht nur im Kreis Ahrweiler ist kilometerweit die Infrastruktur soweit zerstört worden, dass teilweise tage,- wochen- oder gar monatelang kein Gas-, Strom- oder Trinkwasseranschluss verfügbar ist. 

Die alteingessenen Politiker verschwendeten lieber nachträglich Billionen, als vorsorgend Milliarden zu investieren - auf dem Rücken der Bürger...

Postfaktisch angeheizt wurde die ganze "Verunsicherung" dann noch durch das Gerede über die zeitlich verunglückte Neu-Auflage des, schon ewig existierenden, Ratgebers für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, der Bundesregierung und den Katastrophen-Roman BLACKOUT, an den sich dann auch noch die jämmerliche AfD dranhängte, um Leichtgläubigen mit ihrem Flyer Angst zu machen.
Dieser Roman ist zwar nicht völlig unsinnig, doch, wie es sich für einen mitreißenden Bestseller gehört, wird sehr Vieles dramatisiert, überspitzt und Wichtiges auch einfach unterschlagen. Auch inhaltlich/technisch ist einiges nicht ganz richtig, bzw. überholt. Wenn überhaupt käme es, bei einer Energieverknappung evtl. zu einem "Brown-Out", der überwachbar und steuerbar bleibt.
Und da die Medien uns mittlerweile tagtäglich live direkt mit erleben lassen, wie in anderen Ländern oder Kontinenten, alljährlich ein Jahrhundert-Ereignis auf das Nächste folgt (Hurricane, Taifun, Tsunami, Erdbeben, Monsunregen, Vulkanausbruch, El Niño,...)
 fürchten sich immer mehr Menschen davor, zumal diese extremen Auswirkungen in Mitteleuropa nun auch nicht mehr alle unwahrscheinlich sind. Vergleiche mit dem, was in der Ukraine passiert, bleiben aber völlig unangebracht.

Ganz gefährlich "Verunsicherte" glaubten sogar, dass Grippe-Epidemien für einen Stromausfall sorgen könnten und räumten die Regale leer - mit Nudeln und Klopapier... 

Anstrengend wird es auch, wenn, Minuten nach solchen Sendungen, hier die unüberlegten Bestellungen eintrudeln...  
https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/blackout--hessen-ohne-strom,video-140924.html

oder

Nun gab es auch noch die mehrteilige TV-Serie "Blackout", gefolgt von Staffel 2 von "Sløborn", wo auf einer, wegen einer tödlichen Grippe, abgesperrten Nordsee-Insel nach 16 Wochen der Strom endgültig ausfällt und die wenigen Überlebenden selbst zurecht kommen müssen. Und die miese AfD hat einen eigenen Blackout-Flyer.

Sofort klingelte wieder das Telefon und in Mails suchten Mieter nach einer Notstromlösung für Handy und Router...
Wenn es wirklich zu einem dauerhaften, landesweiten Stromausfall käme, nutzen betriebsbereite Router und geladene Handies auch nicht viel...
Da wäre der gute, alte CB-Funk hilfreicher.
Aber die rücksichtslose AfD rät sogar, sich zum Handyladen einen Notstromer zuzulegen. Kann man sich nicht ausdenken, ist aber lächerliche Realität. 

 

Anstelle zu dramatisieren oder im Gegensatz zu verharmlosen, sollte man sich immer in aller Ruhe informieren

Das bedeutet:
Informations-Quellen prüfen, auch mal selbst nachdenken und notfalls nachfragen - bevor man unüberlegt handelt oder Falschinfos weiter gibt.
Wir spielen bei der Panik Mancher jedenfalls nicht mit. 2000 (Millenium), 2010 (Naturkatastrophen), 2012 (Weltuntergang), 2015 (Flüchtlingskrise), 2020 (Corona), 2022 (Putin)... - immer wieder gab es Leute, die dann unbedingt von heute auf morgen eine "Anlage" benötigten - weil ja am nächsten Tag der Weltuntergang, o.ä. kommen sollte oder eben der "Russe vor der Tür steht"..
Auch wenn andere Goldgräber extra für solche Verunsicherten Panik-Shops mit überteuerten Überlebens-Utensilien auf machen und immer mehr Unbedarfte plötzlich zum konkurrienden "Solar-Anbieter" werden... - wir klinken uns dann immer sofort aus...

Nie verkauften wir mehr Notstromer, Windgeneratoren oder Mini-Solarstromanlagen als aktuell - seit Corona und Putin!
Das war und ist für uns grundsätzlich erfreulich und für die Käufer sicherlich eine lebenslang nützliche Anschaffung - aber in Verbindung mit dieser Pandemie absolut überflüssig und eher nutzlos. Auch die furchtbaren Entwicklungen in der Ukraine bedeuten nicht, dass morgen der Strom ausfällt! 

 

Gleichwohl war es schon immer sinnvoll ein gesundes Maß an Vorrat zu haben!

Für eine bestimmte Zeit sollte Wasser (nicht der Kasten, sondern Kanister), Lebensmittel, Arznei, Geld, Brennstoff oder eben Strom, sicher verfügbar sein.

Dabei geht es dann, je nach induviduellem Bedarf, um Stunden oder Tage, in denen ein Haushalt oder Geschäft mit "Not"-Strom, bzw. den anderen Dingen versorgt werden soll.
Um dies sinnvoll, zuverlässig und wirtschaftlich zu realisieren, sollte man seinen Bedarf für einen solchen Notfall genau überdenken:

müssen wirklich alle Verbraucher, wie sonst auch, den ganzen Tag laufen?
Oder beschränkt man sich auf Heizung und Kühlung, bzw. kann man auf das Eine im Winter und das Andere im Sommer verzichten, bzw. manuell z.B. mit einem Kamin- oder Gasofen heizen? Sehr sparsame Kühlgeräte können heute die Temperaturen länger als 24 Stunden halten.
Teilweise geht es hier auch um Komfort und Unterhaltung wie Licht, TV, Computer. Der Eine will für 2 Stunden Unterbrechungsfreiheit, der Andere für einen Tag vollen Komfort und Manche wollen 4 Wochen nur irgendwie "überleben".
Wer aber tatsächlich an Dauerzustände glaubt, kommt auch mit der größten Vorratshaltung nicht lange hin. Dann bedarf es der regelmäßigen "Selbsterzeugung" von Nahrung, Wasser, Energie,...

Dementsprechend gibt es eine unbegrenzte Vielzahl an technischen Kombinations-Möglichkeiten, bzw. Anlagengrößen und somit völlig unterschiedliche Kosten. Wer uns aber naiv E-Kochplatte, Haartrockner und Spülmaschine listet, hat den Begriff "Not" wohl nicht wirklich verstanden und sich nicht die Mühe gemacht, hier zu lesen.
Wo unbedingt 2 alte, energiefressende Gefriertruhen "laufen" sollen, sollten die Betreiber sich erst mal fragen, ob sie wirklich "Selbstversorger" sind und Besitzer eines ergiebigen Obst/Gemüsegartens, eines Fischteiches oder der Jagd nachgehen. Ansonsten sind diese Truhen in Anschaffung und Erhalt auf Dauer viel zu teuer. Das günstig gekaufte Aldi-Schnäppchen ist nach 6 Monaten Aufenthalt in der Truhe doppelt so teuer geworden! Abschaffen spart man meisten!
Im Supermarkt lagert doch das Allermeiste von 6 - 22 Uhr - zum Abholen. Aber die Uneinsichtigen wollen das Ganze dann auch noch für weniger als 500 Euro dauerhaft versorgen. Andere wollen hinter Ihrer Fensterscheibe Solarstrom erzeugen. Mittlerweile sparen wir uns bei solch sinnlosen Anfragen eine Reaktion und unsere Energie...

Wir können und wollen jedenfalls auf keinen Fall Interessenten sagen, welche Verbraucher sie, wie lange, betreiben sollen.
Das müssen die "Besorgten" schon selbst wissen, bzw. einfach mal in Ruhe überlegen und nicht uns oberflächlich fragen. Nur mit genauen (am besten gut überlegten) Daten können wir dann das Passende auch genau zusammen stellen.


Leider zeigen Ereignisse wie z.B. das "Corona-Virus", dass es mit dem "Nachdenken und Wissen", bei Vielen nicht weit her ist. Gesunder Menschenverstand setzt offensichtlich manchmal aus und man übernimmt pauschal die Empfehlungen der Bunderegierung, die für einen Stromausfall erdacht wurden und hamstert sinnlos Mineralwasser, Mehl- und Teigwaren - anstelle genau in diesem Moment, wenn überhaupt, für ausreichend gesundes Essen (Gemüse) zu sorgen, um im Notfall mit dem Virus besser klar zu kommen. Das Wasser kommt keimfrei aus der Leitung. Und Andere beziehen ihre Dummheiten von quer denkenden YT-Gurus oder der rechtsextremen AfD und handeln dann blind. Mit Vernunft agiert wird kaum.

 

Vergessen wird auch, dass es beim Total-Blackout kein fließendes Wasser gibt! 

Da nutzt dann das egoistisch Palettenweise gehortete Toilettenpapier auch nichts mehr, wenn die Spülung nicht geht...
Abhilfe schafft hier nur die Installation einer Regenwassernutzungsanlage mit Zisterne oder besser eine zusätzliche Trocken-Toilette (Bild), die es schon für ganz kleines Geld bei uns geben kann! Fällt der Strom in der Kommune nämlich dauerhaft aus, macht die Kanalisation auch bald nicht mehr mit - denn es fehlt ja an Wasser, das die Fäkalien weiter transportiert. 
Das wasserlose Klo ist dann eindeutig im Vorteil - ökologisch sowieso... Einige Gemeinden beginnen aber nun, an den Brunnen entweder ein Notstromaggregat aufzubauen oder haben sogar Solarstromanlagen, die im Notfall (hoffentlich) auf Inselbetrieb umgeschaltet werden können... 



Eine Not-Heizung kann auch eine Maßnahme sein.

Ein günstiger und zeitgleich relativ sicherer und komfortabler Einstieg ist ein Katalyt-Ofen, der mit Propangas-Flasche betrieben wird. Die kompakten, rollbaren Geräte mit Leistungen von ca. 2 - 6 kW können kleine Räume schnell auf Wohlfühl-Temperatur bringen oder ganze Wohnungen wenigstens frostfrei halten. Der Einstieg beginnt bei uns schon ab 100 Euro und die Propangasflasche kann, mit dem leichten Ofen, auch jahrelang im Keller stehen, ohne "schlecht" zu werden...

Wir selbst haben unseren Katalyt-Ofen schon häufiger gebraucht:
Rohbau Sardinien, plötzlich gebrochenes Kardan-Gelenk an der Pellets-Schnecke, plötzlicher Kabelschaden Heizungskeller, winterliche Rückkehr von der Zweigstelle ins ausgekühlte Haus (5°C), weil die Heizungs-Regelung nicht ausgelöst hatte...  

Wer zwar mit Holz heizt, aber eine Pumpe/Regelung im System hat, benötigt dafür auch Strom. Wer unbedingt ein "smartes Haus" aufbauen wollte, erst Recht. Läuft das System aber nur übers Internet, nutzt eigener Strom, bei landesweitem Ausfall, nur wenig. Holz war lange dfer günstigste Brennstoff. Dank der Panik vieler Desinformierter wurde er, binnen eines Jahres, zeitweise zum Teuersten (VIERFACHER Preis)! Auch die Öfen, Kessel, u.s.w. sind heute 20 - 40% teuer, als letztes Jahr. Mit der Inflation hat das nichts mehr zu tun. Nur mit Dummheit und Gier. 

Genauso ist natürlich der kleine Gaskocher viel günstiger und unabhängiger und eine Gas-Kartusche gut lagerbar, im Gegensatz zum Kochen mit Strom...

 

VORSICHT!

Auch ein kleiner, u.U. selbstgebauter "Teelichtofen" kann eine kurzzeitige, kleine Not-Alternative, in sehr kleinen oder gut gedämmten Räumen sein, wenn man sich dicht davor setzt.
Berichte und YT-Infaulenzer, die so tun, als könnte man damit günstig und sauber Heizen sind dagegen schlicht und einfach falsch!
Teelichter haben, je nach Bauart, nur eine Heiz-Leistung von 10 bis maximal 50 W, bei einer Brenndauer von ca. 1 bis maximal 24 Stunden. Die Leistung wird auch nicht mehr, wenn ein umgedrehter Tontopf darüber gestülpt wird. Nur empfindet die angestrahlte Hand das dann als wärmer, anstelle, dass die Wärme direkt über der Kerze zur Deckenhöhe schwebt.
Eine kWh kostete 2021 je nach Energieform ab ca. 3 Cents für Solarstrom bis ca. 10 Cents für Gas. Selbst wenn man Kurzzeit-Hochs durch Corona, Naturkatastrophen oder Kriegstreiberei berücksichtigt, wird die Wärme aus Paraffin oder anderen Rohstoffen immer viel teurer sein (40 - 100 Cents/kWh), denn Kerzen werden nun auch nochmals teurer!
Dank Ruß, Feinstaub, Alu und evtl.  auch Erdöl sind sie auch noch erheblich umweltbelastender. Direkt (im Zimmer) und indirekt für die gesamte Umwelt.
In einem kleinen Tiny-Haus, Bauwagen, Wohnwagen oder Kellerraum ist das sicherlich mal eine akzeptable Lösung, so als gemütlicher "Lagerfeuer-Ersatz", wenn man auch ans ordentliche Lüften denkt. In einem normalen Haus eher nicht. Eine messbare Temperatur-Anhebung ist, bei etwas Abstand, kaum gegeben. Die Physik setzt einfach Grenzen, auch wenn das nicht jede(r) wahr haben will und seine eigenen, alternativen Fakten verbreitet.
Wer dann ein Lichtermeer entzündet und merkt, wie es warm wird, sollte mal den überteuerten Preis beachten und unbedingt das Fenster öffnen - denn die Luft wird nicht nur verbraucht, sondern eben auch stark belastet!

Wer ein wirklich gut gedämmtes Haus hat, braucht u.U. überhaupt keine Heizung oder nur an strengen Frost-Tagen! Klingt komisch, ist aber so.


Dass im Herbst 2021 in Großbritannien ein E-Auto-Nachfrage-Boom ausbrach, weil es kein Benzin zu tanken gibt, gehört zu den vielen Fehlern des Brexits und der populistischen Regierung. Wir stehen eindeutig zu vernünftigen E-Autos, fahren natürlich selbst eine ZOE - mit Solarstrom.
Sie sind aber sicherlich keine empfehlenswerte Alternative für einen Stromausfall! Aber auch Verbrenner können dann nicht betankt werden - höchstens aus dem Kanister!

Und wer glaubt, dass Putin nächste Woche auch uns angreift und daher schnell Solarmodule auf´s Dach setzen will, hat weder das Prinzip vestanden, noch erkannt, dass dann Solarmodule auch leicht beschädigt werden könnten und besser im Keller geschützt werden... 

 

Die einfachste, aber keinesfalls sauberste und angenehmste, Möglichkeit kann ein angepasster Notstrom-Generator sein.

Der macht zwar viel Lärm und Dreck, stand aber jahrelang im Baumarkt an der Kasse oder bei Ebay schon für 199,00 €. Heute eher das Doppelte - dank der unüberlegten Kauf-Panik... 
Dass Dieser nicht lange hält, die Energie schlecht ausnutzt, noch mehr Lärm und Mief macht (keinesfalls in geschlossenen Räumen nutzbar) und evtl. nicht jedes sensible Elektrogerät laufen lässt, kann sich fast jeder denken.
Andererseits macht es dann auch (fast) nichts, wenn er 30 Jahre unbenutzt im Keller rumsteht, zusammen mit einem 5 L-Kanister Benzin (= theoretischer Inhalt ca. 50 kWh!) Wer aber sicher gehen will, sollte mal nach unseren Modellen schauen. Da Benzin beim Lagern altert, wäre die hochwertigere Alternative der mit Flüssiggas betriebene Notstromer. Eine 5 - oder gar 11 kg-Flasche enthält dann auch noch viel mehr Energie, die nicht "schlecht" werden kann. Allerdings gibt es solche "Moppels" nicht zu Baumarkt-Schleuderpreisen. Sie sind dann aber auch leiser und sauberer im Betrieb.
Weiterhin haben wir auch einen Allesfresser (siehe Bild), der notfalls sogar Pommes-Fett verstromen kann...

Meist reicht schon eine Batterie/Inselwechselrichter-Lösung!

Vor allem, wenn man mit häufigeren, kürzeren oder mittellangen Ausfällen rechnet und sicher und sauber Strom bevorraten will, ist diese Variante  zu bevorzugen.

Ein Netz-Ladegerät (evtl. auch Kombi-Wechselrichter mit dieser Funktion - siehe Studer / Victron) lädt eine entsprechend dimensionierte Batteriebank. Die kleine Erhaltungsladung (wenn keine Nutzung) kann man energiesparend manuell im Wochentakt vornehmen oder auch automatisch fortwährend. Im Notfall entnimmt dann der, zu den angeschlossenen Verbrauchern passende, Inselwechselrichter den Gleichstrom aus den Batterien und stellt ihn für die angedachten Geräte zur Verfügung. Theoretisch könnte er auch direkt in dass Hausnetz einspeisen, wenn entsprechend ausgerüstet, bzw. verschaltet (Kupplungsschalter). Dies muss aber auch dem EVU gemeldet werden und erfordert einen aufwendigen Umbau durch den Elektriker. Billig-Wechselrichter aus China sind auch hier nicht Sinn der Sache, weil unzuverlässig, mit schlechterem Wirkungsgrad und nicht jedes angeschlossene Gerät dann störungsfrei läuft.

Die modernen, beliebten "Powerbanks oder Powerstationen" sind in aller Regel Spielzeuge - mächtig überteuert und manchmal direkt für den Schrott produziert. Vor allem passen sie meist nicht zu den Gegebenheiten, weil V, Ah, Wh, Wp und kW verwechselt werden... Wir bieten das China-Zeug bisher nicht an, werden aber tagtäglich dazu angefragt, weil man unsinnigerweise unsere Flex-Module dazu haben will! Die Anbieter werben pauschal z.B. mit "Notstrom für 3 - 5 Tage" und die Käufer überlegen keine Sekunde und schauen nicht nach den Daten. Theoretische (!) Energieinhalte von ca. 1 kWh werden von solchen Nutzern meist innerhalb von wenigen Stunden, evtl. sogar Minuten verschwendet. Die abgegebene Leistung mit ca. 1 kW ist für wichtige Großverbraucher oft nicht ausreichend. Hat man kein passendes Solarmodul dazu (meist in Leistung sehr begrenzt) ist dann bald Zappeduster. Da Preise von über 1.000 Euro dann für Viele doch ein bisschen viel sind, hat man sich zwar von den großen Modellen begeistern lassen, kauft dann aber doch nur die Mini-Variante für 300 Euro und hat gerade mal 250 Wh und 200 W zur Verfügung. Aber wenigstens super hipp und smart...

Bitte keine Rückfragen dazu!
 

Glaubt man dagegen an länger anhaltende Ausfälle, sollte das Ganze als echte autarke Insel-Solarstromanlage geplant werden.

Dann erhalten die Batterien, auch bei nicht vorhandenem Netz, tagsüber Ihren Ladestrom über einen Solarladeregler von den Solarmodulen und zu allen möglichen Zeiten evtl. von weiteren Generatoren (Wind, Wasser, Diesel, Brennstoffzelle, Netz...). Somit ist man, je nach Dimensionierung, Verbrauch, Standortbedingungen und Wetter(!) u.U. ganzjährig unabhängig. Mancher im Raum Ahrweiler wird nun froh sein, so etwas zu besitzen. Wird die Anlage allerdings nicht benötigt (weil ja der Netz-Strom vorhanden), fällt das natürlich u.U. unwirtschaftlich aus, zumal Batteriestrom meist teurer ist, als der aus der Steckdose. Ökologisch ist das auch nicht unbedingt, wegen Batterien & Co.. Aber etwas sicherer...
Da die Preise für Solarmodule zwischenzeitlich so weit gesunken waren, dass deren Strom oft günstiger ist (u.U. weit unter 10 Cents/kWh), als aus der Steckdose, wird aber immer öfters mit der Sonne nachgeladen. Soll die Anlage sowieso etwas größer sein, wird der kostenlose Inselstrom dann auch meist ganzjährig tagsüber ausgenutzt (auch wenn gerade kein Chaos herrscht) .
Nicht verstehen können wir den aktuellen Trend, dass die gleichen Bedenkenträger, die an längerfristige Stromausfälle glauben und deshalb vorsorgen wollen, sich besonders für "smarte" Technik interessieren - also Tür und Tor für Manipulationen am eigenen System öffnen, bzw. nicht glauben wollen, dass in solchen Fällen Handy-Netze dann sowieso nicht funktionieren. Aber natürlich liefern wir auf Wunsch auch diese Varianten. Überhaupt ist die ganze smarte Technik auf eine Strom-Versorgung eingestellt. Wenn der Strom ausfällt und man nicht mal mehr die "intelligente" Haustür öffnen kann, dann ist das nicht gerade clever. Aber schon passiert! 

Angeregt durch den überhastet geplanten Atomstrom-Ausstieg und der zukünftig zunehmenden Solarstrom-Versorgung, reden jetzt Viele von der Kombination Netz/Insel-Solarstrom.

Hintergrund ist dabei die nicht ganz so einfache, bzw. günstige Speichermöglichkeit und das manchmal unausgewogene Verhältnis zwischen Angebot (Solarstrahlung) und Bedarf (Stromverbrauch), je nach Wetter und Tageszeit, bzw. Jahreszeit. Hinzu kommt dass der Eigenstrom-Verbrauch aus netzgekoppelten Solarstrom-Anlagen kurzzeitig etwas höher vergütet wurde. Der vermeintlich clevere Anlagen-Besitzer kam dann natürlich auf die nicht so schlaue Idee, seinen tagsüber erzeugten Solarstrom in seinen Solarbatterien zu speichern und abends selbst zu verbrauchen, um mehr Geld damit zu verdienen.
 

Leider wird dabei nicht berücksichtigt, dass Batterien nicht nur sehr teuer sind, sondern auch beim Laden, Lagern und Entladen Verluste entstehen und solche Batterien (noch) nicht ewig halten. Alle Welt spricht zwar von verschiedenen Lithium-Varianten, aber diese stehen erst wenige Jahre zur Verfügung, sind in größeren Kapazitäten nicht 100% ungefährlich (!) und, trotz starker Preissenkungen, immer noch sehr viel teurer. Und die seit zig Jahren vorhandene, eigentlich gut entwickelte Batterietechnik auf Blei-Basis ist wegen der Rohstoff-Preisentwicklung in den letzten Jahren nicht gerade günstiger geworden.
Unsere Insel-Anlagen werden heute grundsätzlich immer noch mit genau den gleichen Batterien aufgebaut, wie wir das schon in den Neunzigern gemacht haben - nur sind sie heute in der Regeln ausgereifter und zuverlässiger ...
Aber Solarmodule wurden in dieser Zeit um bis zu 90% günstiger, jetzt sind es noch ca. 80%! Sie ermöglichen dann natürlich erheblich günstigere Stromerzeugung, als mit jedem anderen Generator - aber nur bei Tageslicht, das im Winter erheblich kürzer und dunkler ausfällt. Nicht nur für die andere Zeit, sondern für den Betrieb von Wechselrichter & Co. ist aber eine wenigstens kurzzeitig ausreichend dimensionierte Batterie-Bank immer erforderlich.

Den großen, neuen Solarspeicher-Start-Ups ist das aber weitgehend egal. Seit des 2011, von der Regierung verursachten, Nachfrage-Rückganges auf dem Solarstrom-Markt, bot fast jeder ein eigenes System zur "Selbstversorgung" an. Einige sind aber auch wieder verschwunden. J. R warb jeden Abend vor der Tagesschau für einen heute insolventen Anbieter, sprach aber nicht aus, was eine Tatsache ist:
solche Standard-Systeme verteuern die Kilowattstunde immer noch - teilweise sogar extrem und machen u.U. den gesamten Gewinn aus der Solarstromanlage kaputt! 
Oft passen sie höchstens zufällig zum jeweiligen Haushalt, bzw. dessen Energiebedarf! Entscheidend ist aber, dass die Allermeisten, im Falle eines Stromausfalles, nur den vorher gespeicherten Strom nutzen können - neuer Solarstrom kann erst einmal nicht erzeugt werden! Das ist den allermeisten Käufern nicht bewußt, weil fleissige Verkäufer es nicht erzählen oder (nicht selten) auch gar nicht wissen...

Wir setzen eher auf die beiden schon länger bekannten und oben beschriebenen Systeme, die auf die Bedürfnisse der Haushalte genau eingehen = preisgünstiger oder leistungstärker. Und im Falle der echten Solarstrom-Inselanlage hat man dann auch wieder neuen Solarstrom, selbst wenn die Batterie in der Zwischenzeit entladen wurde.

Völlig fragwürdig ist die Idee, mit einem Notstromgenerator das Netz für den Solar-Wechselrichter aufzubauen, damit dann weiterhin Solarstrom erzeugt werden kann. Wird aber tatsächlich von Manchen gemacht - ohne über Wirkungsgrade, Ökologie, Ökonomie und Brennstoff-Nachschub nachzudenken.
 

Fazit:

wer sich also grundsätzlich "für einige Zeit absichern" will,

macht sich erst einmal Gedanken welche Verbraucher man nutzen will, schaut sich deren Aufnahmeleistungen (VA oder W) genau an und mulitpliziert sie mit der täglich angedachten Laufzeit. Das Ganze wird dann addiert und auf die gewünschte Autarkie-Zeit (Tage) hochgerechnet. Die sich ergebende Gesamt-Leistung (W) muss dann vom Wechselrichter und die Gesamt-Energie (Wh) von der Batterie abgedeckt werden. Netzladegerät, Solar- oder Notstrom-Stromgenerator müssen dann in der Lage sein, diese Energie in angemessener Zeit in die Batteriebank einzuladen. 

Man kann dann entweder für einige wichtige Verbraucher einen passenden Insel-Wechselrichter mit Batteriesatz erwerben (ab 500 Euro z.B. für Heizungspumpe, o.ä.)
oder
eine richtige netzgekoppelte Solarstrom-Anlage aufbauen, die im NOTFall auf Batterie-Ladebetrieb umgebaut wird (Back-Up-Systeme ab 3.000 Euro).

Wer nur mal für kurze Zeit, auch größere Verbraucher betreiben will, bleibt beim typischen Notstromer (ab 500 Euro) - angepasst an die maximale Aufnahmeleistung der zu betreibenden Geräte.

Eine echte, autarke Inselanlage - ohne Netzeinspeisung (aber möglicherweise Netznachladung) - kommt oft günstiger, aber man spart im seltenen Betrieb fast kein Geld ein = dauerhaft unwirtschaftlicher! Aber nur sie ermöglicht, im Extrem-Notfall, Energie-Nachschub über einen langen Zeitraum.

Wer bereits eine netzgekoppelte Solarstromanlage hat, die nur ins EVU-Netz einspeist, benötigt für den längeren Notfall also entweder einen passenden Solarladeregler, einen Insel-Wechselrichter (am besten mit eingebautem Netz-Ladegerät) und natürlich den, zum Verbrauch passenden, Batterie-Satz
oder
baut die Anlage auf Eigenstrom-Versorgung, mit richtigem (!) Back-Up und einer aufwendigen Umschalt-Einrichtung (manuell oder automatisch), um.
Ohne Diese darf es keine Verbindung zwischen Back-Up und dem Netz geben - es werden dann nur separat angeschlossene Verbraucher (Kabeltrommel, 2. Stromkreis, o.ä.) durch Batterie oder Sonne betrieben.

Bevor Interessierte mal schnell zum Hörer greifen oder einzeilige Emails, ohne nutzbare Daten senden, haben wir die eindringliche Bitte, erst einmal diese Infos und die verlinkten Ausführungen zu lesen, evtl. auch noch unsere Hinweise zu Autarkie zu beachten und uns erst dann über unser Formular, mit genau überlegten Daten, zu kontaktieren. Alles Andere macht uns nur viel Arbeit und bringt Ihnen nichts.
Geht es um
konkrete, größere Anwendungen benötigen wir, für eine richtige Planung, eine der beiden Planungslisten (Netz oder Insel). In 2022/23 haben wir aber KEINE ZEIT für eine Bearbeitung!

Wer eher zu den typischen Strom-Verschwendern gehört und sogar mit (Not-)Strom heizen will, braucht aber über die gelisteten Möglichkeiten gar nicht erst nachzudenken - weil weiterhin unbezahlbar...

Wer eine richtige Autarkie anstrebt, kann auch mal unsere neue Seite dazu besuchen...

Die Unterschiede der vielen verschiedenen Solarstrom-Anlagenarten erklären wir hier.

 

Nachfolgend finden Sie unsere Notstromgenerator-Modelle, die wir vorrangig zum effektiven, schnellen Nachladen von Batterien einsetzen:

ATG Multifuel 3SP Stromgenerator 2,8 kW 230 V / 50 Hz
TOP

 ATG Pflanzenöl-Generatoren für Diesel – Heizöl – Pflanzenöl – Altspeiseöl 

MULTIFUEL-GENERATOR 230 V  50 Hz, schallgedämmt,1-phasig
ATG3SP 3,0 kVA
ATG6SP 6,0 kVA, 
ATG8TP 7,5 kVA, zusätzlich auch 400 V 3-phasig, 
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