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Notstrom - Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV/BSV) ©

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Notstrom

Die sogenannte USV gibt es schon seit vielen Jahren und hat erst einmal NICHTS mit der Solarstrom-Versorgung zu tun. Sie wird in Krankenhäusern, Rechenzentren, Verwaltungen, Leitdienststellen und auch manchen Supermärkten eingesetzt, um im Falle eines Falles (Stromausfall) innerhalb von Millisekunden, und somit meist für Mensch und Technik unbemerkt, einzuspringen (kein Computer-Absturz). Da hierzulande (trotz unwetterbedingter Ausnahmen in den letzten Jahren) Stromausfälle sehr selten und auch nur kurzzeitig sind, haben solche Versorgungseinrichtungen, bestehend aus Batteriebank, Inselwechselrichter und Regelung meist zwar eine dem Bedarf angepasste hohe Leistung, aber nur eine geringe Kapazität von wenigen Minuten. Soll die Funktion auch über Stunden gewährleistet sein, spricht man von einer "batteriegestützten Stromversorgung" (BSV). In dieser Zeit ist normalerweise das Stromnetz wieder zuverlässig vorhanden. Die in diesem Bereich angebotenen Stromspeicher sind daher nicht für einen längeren Betrieb ausgelegt und erscheinen preislich günstiger als unsere Solar-Komponenten. Für eine regelmäßige oder tagelange Nutzung sind sie kaum geeignet!

In Deutschland wächst die Informations- und Produkt-Nachfrage nach einer Notstrom-Versorgung.

Dies geschieht aufgrund der zunehmenden (unserer Meinung nach unnötigen) Verunsicherung bzgl. der Stromnetze, aber auch durch Wetter-Extreme (Eis, Hochwasser, Schnee, Stürme) und deren Auswirkungen und nicht zuletzt Fukushima! Aktuellste Entwicklungen bzgl. Klima, Börse, Wirtschaft, Ausschreitungen und leider auch Terror machen aber selbst uns mittlerweile ein klein wenig skeptisch. In unserem Ort halten wir so etwas für unwahrscheinlich, aber in einer Großstadt...?

Postfaktisch angeheizt wurde das Ganze dann noch durch das Gerede über die zeitlich verunglückte Neu-Auflage des, schon ewig existierenden, Ratgebers für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, der Bundesregierung und den Katastrophen-Roman BLACKOUT. Dieser ist zwar nicht völlig unsinnig, doch, wie es sich für einen mitreißenden Bestseller gehört, wird sehr Vieles dramatisiert, überspitzt und Manches auch unterschlagen. Auch inhaltlich/technisch ist einiges nicht ganz richtig, bzw. überholt. Und da die Medien uns mittlerweile tagtäglich live direkt mit erleben lassen, wie in anderen Ländern oder Kontinenten, alljährlich ein Jahrhundert-Ereignis auf das Nächste folgt (Hurricane, Taifun, Tsunami, Erdbeben, Monsunregen, El Niño,...)
 fürchten sich immer mehr Menschen davor, obwohl diese Extreme in Mitteleuropa eher unwahrscheinlich sind.  

Gleichwohl war es schon immer sinnvoll, für eine bestimmte Zeit, ein gesundes Maß an Vorrat, egal ob Wasser, Lebensmittel, Arznei, Geld, Brennstoff oder eben Strom, verfügbar zu haben.

Hier geht es dann, je nach Bedarf, um Stunden oder Tage, in denen ein Haushalt oder Geschäft mit "Not"-Strom, bzw. den anderen Dingen versorgt werden soll.
Um dies sinnvoll, zuverlässig und wirtschaftlich zu realisieren, sollte man seinen Bedarf für einen solchen Notfall genau überdenken. Müssen wirklich alle Verbraucher, wie sonst auch, den ganzen Tag laufen? Oder beschränkt man sich auf Heizung und Kühlung, bzw. kann man gerade auf Letzteres im Winter verzichten oder manuell mit einem Kaminofen heizen? Anderen geht es hier um Komfort und Unterhaltung wie Licht, TV, Computer. Der Eine will für 2 Stunden Sicherheit, der Andere für einen Tag Komfort und Manche wollen nur 4 Wochen "überleben". Dementsprechend gibt es eine unbegrenzte Vielzahl an technischen Kombinations-Möglichkeiten, bzw. Anlagengrößen und somit völlig unterschiedliche Kosten. Wer uns aber Haartrockner und Spülmaschine listet, hat den Begriff "Not" nicht verstanden und sich nicht die Mühe gemacht, hier zu lesen. Selbige wollen das Ganze dann für weniger als 500 Euro realisieren. Wir antworten dann zwar dennoch - aber eben ablehnend.


 

Man sollte dabei aber auch nicht vergessen, dass es im Falle eines Total-Blackouts auch kein fließend Wasser gibt und die Toilettenspülung auch nicht geht! 

Abhilfe schafft hier nur die Installation einer Regenwassernutzungsanlage mit Zisterne oder eine zusätzliche Trocken-Toilette (Bild), die es schon für ganz kleines Geld bei uns geben kann! Fällt der Strom in der Kommune dauerhaft aus, macht die Kanalisation bald nicht mehr mit - denn es fehlt ja an Wasser, das die Fäkalien weiter transportiert. Das wasserlose Klo ist dann eindeutig im Vorteil - ökologisch sowieso... Einige Gemeinden beginnen aber nun, an den Brunnen entweder ein Notstromaggregat aufzubauen oder haben sogar Solarstromanlagen, die im Notfall (hoffentlich) auf Inselbetrieb umgeschaltet werden können... 


 

Die einfachste, aber keinesfalls sauberste und angenehmste Möglichkeit kann ein angepasster Notstrom-Generator sein.

Der macht zwar viel Lärm und Dreck, steht aber im Baumarkt an der Kasse oder bei Ebay schon für 199,00. Dass Dieser nicht lange hält, die Energie schlecht ausnutzt, noch mehr Lärm und Mief macht (keinesfalls in geschlossenen Räumen nutzbar) und evtl. nicht jedes sensible Elektrogerät laufen lässt, kann sich fast jeder denken. Andererseits macht es dann auch (fast) nichts, wenn er 30 Jahre unbenutzt im Keller rumsteht, zusammen mit einem 5 L-Kanister Benzin (= theoretischer Inhalt ca. 50 kWh!) Wer aber sicher gehen will, sollte mal nach unseren Modellen schauen. Da Benzin altert, wäre die hochwertigere Alternative der mit Flüssiggas betriebene Notstromer. EIne 5 - oder gar 11 kg-Flasche enthält dann auch noch viel mehr Energie, die nicht "schlecht" werden kann. Allerdings gibt es solche "Moppels" nicht zu Baumarkt-Schleuderpreisen. Sie sind dann aber auch leiser und sauberer im Betrieb. Weiterhin haben wir auch einen Allesfresser (Bild), der sogar Pommes-Fett verstromen kann...

Rechnet man aber mit häufigeren, kürzeren Ausfällen und will sicher und etwas sauberer Strom bevorraten, ist die Batterie/Inselwechselrichter-Lösung zu bevorzugen.

Ein Netz-Ladegerät (evtl. auch Kombi-Wechselrichter mit dieser Funktion - siehe Studer / Victron) lädt die entsprechend dimensionierte Batteriebank. Die kleine Erhaltungsladung (wenn keine Nutzung) kann man energiesparend manuell im Wochentakt vornehmen oder auch automatisch fortwährend. Im Notfall entnimmt dann der, zu den angeschlossenen Verbrauchern passende, Inselwechselrichter den Gleichstrom aus den Batterien und stellt ihn für die angedachten Geräte zur Verfügung. Theoretisch könnte er auch direkt in dass Hausnetz einspeisen, wenn entsprechend ausgerüstet, bzw. verschaltet (Kupplungsschalter). DIes muss aber auch gemeldet werden und erfordert einen aufwendigen Umbau. Billig-Wechselrichter aus China sind auch hier nicht Sinn der Sache, weil unzuverlässig, mit schlechterem Wirkungsgrad und nicht jedes Gerät dann störungsfrei läuft.

Glaubt man dagegen an länger anhaltende Ausfälle, ohne zwischenzeitliche Nachlademöglichkeit am Netz, sollte das Ganze als echte autarke Insel-Solarstromanlage geplant werden.

Dann erhalten die Batterien, auch bei nicht vorhandenem Netz, Ihren Ladestrom über einen Solarladeregler von Solarmodulen und evtl. weiteren Generatoren (Wind, Wasser, Diesel, Brennstoffzelle...). Somit ist man, je nach Dimensionierung, Verbrauch, Standortbedingungen und Wetter(!) u.U. ganzjährig unabhängig. Wird die Anlage allerdings nicht benötigt (weil ja der Netz-Strom vorhanden), fällt das natürlich u.U. unwirtschaftlich aus, zumal Batteriestrom viel teurer ist, als der aus der Steckdose. Ökologisch ist das auch nicht. Aber etwas sicherer...

Nicht verstehen können wir den aktuellen Trend, dass die gleichen Bedenkenträger, die an längerfristige Stromausfälle denken und sehlab vorsorgen wollen, sich besonders für "smarte" Technik interessieren - also Tür und Tor für Manipulationen am eigenen System öffnen, bzw. nicht sehen, dass in solchen Fällen Handy-Netze dann sowieso nicht funktionieren. Aber natürlich liefern wir auf Wunsch auch diese Varianten.

Angeregt durch den überhastet geplanten Atomstrom-Ausstieg und der zukünftig zunehmenden Solarstrom-Versorgung, reden jetzt Viele von der Kombination Netz/Insel-Solarstrom.

Hintergrund ist dabei die nicht ganz so einfache, bzw. günstige Speichermöglichkeit und das manchmal unausgewogene Verhältnis zwischen Angebot (Solarstrahlung) und Bedarf (Stromverbrauch), je nach Wetter und Tageszeit, bzw. Jahreszeit. Hinzu kommt dass der Eigenstrom-Verbrauch aus netzgekoppelten Solarstrom-Anlagen zeitweise etwas höher vergütet wurde. Der vermeintlich clevere Anlagen-Besitzer kam dann natürlich auf die nicht so schlaue Idee, seinen tagsüber erzeugten Solarstrom in seinen Solarbatterien zu speichern und abends selbst zu verbrauchen, um mehr Geld damit zu verdienen.

Leider wird dabei nicht berücksichtigt, dass Batterien nicht nur sehr teuer sind, sondern auch beim Laden, Lagern und Entladen Verluste entstehen und solche Batterien (noch) nicht ewig halten. Alle Welt spricht zwar von verschiedenen Lithium-Varianten, aber diese stehen noch nicht lange zur Verfügung, sind in größeren Kapazitäten nicht 100% ungefährlich (!) und, trotz starker Preissenkungen immer noch sehr viel teurer. Und die seit zig Jahren vorhandene, eigentlich gut entwickelte Batterietechnik auf Blei-Basis ist wegen der Rohstoff-Preisentwicklung in den letzten Jahren nicht gerade günstiger geworden.
Unsere Insel-Anlagen werden heute grundsätzlich immer noch mit genau den gleichen Batterien aufgebaut, wie wir das schon in den Neunzigern gemacht haben - nur sind sie heute in der Regeln ausgereift und zuverlässig ... Nur Solarmodule wurden in dieser Zeit um bis zu 90% günstiger! Sie ermöglichen dann natürlich erheblich günstigere Stromerzeugung, als mit jedem anderen Generator - aber nur bei Tageslicht, das im Winter erheblich kürzer und dunkler ausfällt. Nicht nur für die andere Zeit, sondern für den Betrieb von Wechselrichter & Co. ist aber eine wenigstens kurzzeitig ausreichend dimensionierte Batterie-Bank immer erforderlich.

Den großen, neuen Solar-Vertreibern ist das aber weitgehend egal. Seit des Mitte 2011, von der Regierung verursachten, Nachfrage-Rückganges auf dem Solarstrom-Markt, bietet fast jeder ein eigenes System zur "Selbstversorgung" an. J. R warb jeden Abend vor der Tagesschau damit, sprach aber nicht aus, was eine Tatsache ist: solche Standard-Systeme verteuern die Kilowattstunde immer noch - teilweise sogar extrem und machen u.U. den gesamten Gewinn aus der Solarstromanlage kaputt. Oft passen sie höchstens zufällig zum jeweiligen Haushalt, bzw. dessen Energiebedarf! Entscheidend ist aber, dass die Allermeisten, im Falle eines Stromausfalles, nur den vorher gespeicherten Strom nutzen können - neuer Solarstrom kann erst einmal nicht erzeugt werden! Das ist den allermeisten Käufern nicht bewußt, weil fleissige Verkäufer es nicht erzählen oder (nicht selten) auch gar nicht wissen...

Wir setzen eher auf die beiden schon länger bekannten und oben beschriebenen Systeme, die auf die Bedürfnisse der Haushalte genau eingehen = preisgünstiger oder leistungstärker. Und im Falle der echten Solarstrom-Inselanlage hat man dann auch wieder neuen Solarstrom, selbst wenn die Batterie in der Zwischenzeit entladen wurde.

Fazit: wer also sich grundsätzlich dauerhaft absichern will, sollte entweder für einige wichtige Verbraucher einen passenden Insel-Wechselrichter mit Batteriesatz erwerben (ab 500,00 z.B. für Heizungspumpe, o.ä.) oder eine richtige netzgekoppelte Solarstrom-Anlage aufbauen, die im NOTFall auf Batterie-Ladebetrieb umgebaut wird (Back-Up-Systeme ab 3.500,00). Eine echte Inselanlage - ohne Netzeinspeisung - kommt oft günstiger, aber man spart im seltenen Betrieb fast kein Geld ein = dauerhaft eher unwirtschaftlich! Wer bereits eine netzgekoppelte Solarstromanlage hat, die nur einspeist, benötigt für den längeren Notfall also entweder einen passenden Solarladeregler, einen Insel-Wechselrichter (am besten mit eingebautem Netz-Ladegerät) und natürlich den zum Verbrauch passenden Batterie-Satz oder baut die Anlage auf Eigenstrom-Versorgung, mit richtigem (!) Back-Up und einer Umschalt-Einrichtung, um.

Bevor Interessierte mal schnell zum Hörer greifen, die eindringliche Bitte, erst einmal diese Infos und die verlinkten Ausführungen zu lesen, evtl. auch noch unsere Hinweise zu Autarkie zu beachten und uns erst dann über unser Formular zu kontaktieren. Geht es um konkrete, größere Anwendungen benötigen wir, für eine richtige Planung, eine der beiden Planungslisten (Netz oder Insel).

Wer eher zu den typischen Strom-Verschwendern gehört und sogar mit (Not-)Strom heizen will, braucht aber über solche Möglichkeiten gar nicht erst nachzudenken, weil weiterhin unbezahlbar...

Wer eine richtige Autarkie anstrebt, kann auch mal unsere neue Seite dazu besuchen...

 

Nachfolgend finden Sie unsere Notstromgenerator-Modelle, die wir vorrangig zum effektiven, schnellen Nachladen von Batterien einsetzen:

Notstrom - Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
ATG Multifuel 3SP Stromgenerator 2,8 kW 230 V / 50 Hz
TOP
 ATG Pflanzenöl-Generatoren für Diesel – Heizöl – Pflanzenöl – Altspeiseöl 

+ Fracht 59,50 Euro
1.899,00 EUR
 
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