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Flachdach - Boden - Freiaufstellung - Montage ©

TricFsenkrecht

(erstmals erstellt 2001, regelmäßig aktualisiert - zuletzt Jan. 2020)

Die einfachste Montage-Variante von Solarmodulen bietet natürlich das Flachdach, bzw. der Boden.

Diese ist, wegen der notwendigen Statik, bzw. Beschwerung, zwar vom Material-Aufwand nicht immer am günstigsten, aber von der Montage-Zeit am kürzesten und vom Ertrag oft am besten, da man ja die Solarmodule optimal ausrichten und neigen kann und die hinterlüfteten Solarmodule gekühlt mehr Ertrag bringen.  Hat man bifaciale Module (mit Energiegewinnung auf der Rückseite) wirkt sich eine Auftständerung nochmals besser aus. Positiver Nebeneffekt: das Dach oder auch ein Boden wird zusätzlich verschattet - was vor allem im heißen Sommer nicht zu unterschätzen ist!

Beim Ausrichten und Neigen gibt es heute aber unterschiedliche Möglichkeiten, bzw. Ansätze. 

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Bodengestell für Solarmodule senkrecht - Wagner Tric F

verstellbares Montagegestell für Boden- oder Flachdachmontage

Die senkrechte Variante, die mehrere Module nebeneinander aufnimmt, gibt es in drei Versionen: 
 
TRIC F 15 15° - 22°, 
TRIC F 30 22° - 38°,
TRIC F 45 38° - 60°. 
ab 125,28 EUR
 
inkl. 16% MwSt. . Wenn nicht "Gratis-Versand" bzw. (0,00) angegeben (Kosten sichtbar im Warenkorb), zzgl. Versand
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Die gängigste und ertragsstärkste Methode ist und bleibt hierzulande das optimale Aufständern in Richtung Sonne (180° Süd).



Auf diesem Bild von den Kykladen erkannt man, dass die thermischen Solarkollektoren noch steiler (50°) stehen - damit mehr Wintersonne eingefangen werden kann und die Sommersonne stärker reflektiert wird.

Je nach Standort und Ansatz wählt man dann ca. 30° Neigung und muss einen entsprechend berechneten Abstand zwischen den einzelnen Modulreihen einhalten, um eine gegenseitige Verschattung auszuschließen. Das bringt bis zu 12% mehr Jahresertrag als auf der Waagrechten. Dezember und Januar, bzw. frühmorgens oder spätabends, spielen dabei weniger eine Rolle (außer bei echter Autarkie!). Aber eine mittägliche Verschattung von Februar bis November sollte unbedingt vermieden werden.
Optimal wird es, wenn die Modul-Neigung, dann noch vierteljährlich, dem Stand der Sonne angepasst wird. Dies bringt nochmals bis zu 10% mehr Solar-Ertrag im Jahr. Nebenbei bleiben bei steilerer Aufstellung die Module leichter sauberer und im Winter frei von Schnee = weniger Verluste. Man bekommt somit auf der Fläche u.U. weniger Leistung unter, erzielt damit aber im Verhältnis den größten Wirkungsgrad und Jahres-Ertrag. Die besten Leistungen werden dann, wegen der optimierten Aufständerung, täglich um die Mittagszeit erzielt.

 

Für diese Technik setzen wir schon seit der Jahrtausend-Wende die beiden Tric F - Gestelle von Wagner Solar ein.

Für ganzjährig genutzte Inselanlagen und wo es einfach um ein Maximum an Solar-Ertrag geht, ist das immer die beste Lösung! Auch zu einem ökologisch optimalen Grün-Dach passt dies optimal.

  • Geringer Materialaufwand
    Weniger ist mehr - Durch konsequente und bis ins Detail durchdachte Einzelkomponenten, die optimal aufeinander abgestimmt sind, ist ein statisch optimiertes System entstanden, das durch geringeren Materialaufwand überzeugt.
  • Garantierte schnelle, einfache und sichere Montage
    Die Montagedreiecke sind komplett vormontiert.
    Das besondere: Sie werden zusammengeklappt geliefert und vor Ort einfach aufgeklappt und verschraubt.
  • Flexible Aufstellwinkel
    Mit den Systemen TRIC F 15, TRIC F 30 und TRIC F 45 lassen sich Anstellwinkel von 10° bis 60° realisieren, natürlich stufenlos. Bei kleineren Anlagen mit kurzen Reihen, bzw. wenn man die Windlast reduzieren will, wählt man Tric F quer, die es auch in Variante 15 oder 30 gibt.


Alternativ zum Verschrauben kann man die Gestelle natürlich auch beschweren (mit Kiesplatten, Betonplatten, Stahlträgern, u.s.w.).

Die Lasten müssen aber ausreichend bemessen sein (abhängig von den Standortbedingungen, Neigung, u.s.w.) und werden häufig unterschätzt. Unter 100 kg je Modul läuft da, bei großen Aufständerungen, meist gar nichts. Je nach Situation kommt man auch auf mehrere hundert kg/qm Modulfläche. Auf dem Boden sicherlich machbar, auf der Dachpappe mancher Hütte, eher nicht. Unbedingt vorher prüfen!



Bei der Verschraubung auf Dachoberflächen muss natürlich die Dichtheit gewährleistet sein. Daher werden Bohrlöcher und die Umrandung ausgepritzt, z.B. mit Sikaflex. Zusätzlich deckt auf anzudrehende Gummidichtung der Stockschrauben die Befestigungsstelle ab. Diese Stelle ist dann dichter als manch altes Flachdach...

 

Da Solarmodule heute bis zu 90% günstiger sind, als zu unseren Anfangs-Zeiten, wollen viele Nutzer lieber möglichst viel Leistung auf dem Dach unterbringen.

Dann wird nicht mehr so hoch aufgeständert, sondern nur noch um 10 - 15°. Das reduziert die gegenseitige Verschattung, ermöglicht also u.U. mehr Modulreihen auf der Fläche und steigert den Ertrag im Hochsommer am Morgen oder Abend ein bisschen, verringert ihn aber im gesamten Winter und um die Mittagszeit etwas. Auch wird der Beschwerungs-Aufwand reduziert, weil der Wind ja weniger Angriffsfläche hat. Da die Mittags-Leistungen leicht zurückgehen, ist der Tages-Verlauf ein wenig ausgeglichener.
Wegen der geringeren Selbstreinigung, liegenbleibendem Schnee und der schlechteren Einstrahlwinkel, liegt der Jahres-Ertrag niedriger - bei etwas höherem Aufwand für die Gestell-Technik. Dennoch wählen vor allem Anlagen-Besitzer, die den erzeugten Solarstrom möglichst selbst verbrauchen wollen oder in extrem exponierten, stürmischen Lagen zuHause sind, heute oft diese Variante. Von Wagner nehmen wir dann Tric Fbox Süd 10°

Wer die Fläche möglichst optimal ausnutzen und die momentane Leistung eher gleichmäßig möchte, baut meist ein Ost/West-Modulfeld auf.

Dabei liegen dann immer 2 Module gegeneinander, nur leicht angewinkelt (um 10°). Die Fläche wird gut ausgenutzt, die notwendigen Ballast-Gewichte nochmals reduziert und die Morgen- und Abend-Sonne kann im Sommer-Halbjahr mehr bringen, während das Mittags-Hoch stark eingedämmt wird. Dies nutzen vor allem Betreiber von sogenannten Eigenstrom-Anlagen mit einem Batterie-Backup. Der sommerliche "Solar-Tag" wird verlängert, der Energieversorger nur nachts oder Dank Batterie, gar nicht angezapft (außer im Winter, wenn die Tages-Erträge dann im Verhältnis geringer sind, als bei einer optimalen Süd-Ausrichtung). 

Diese O/W-Variante liegt "voll im Trend". Doch Trends sind nicht immer logisch und sinnvoll,

bzw. muss letztlich jeder immer selbst entscheiden, ob er mehr auf Wert auf hohen Wirkungsgrad oder Anlagengröße legt.
Gegen diesen O/W-Trend entscheiden sich in den letzten Jahren immer mehr Winzer. Nachdem man, 
vor allen in steilen Weinberg-Lagen, entlang von Rhein/Main/Mosel, u.s.w. jahrhundertelang die Weinreben von O/W hat bescheinen lassen, stellt man nun um.
Anfangs waren es nur neue Weinberge, mittlerweile werden auch Vorhandene "umgebaut" und nach Süden ausgerichtet. Aufgrund der Verschattungsproblematik werden die Abstände vergrößert und somit die Anzahl der Rebstöcke reduziert, der Sonnenertrag für die einzelne Traube ist aber höher und das ist letztlich das Ziel... Nebenbei hat der Weinbauer dann oftmals waagrechte Reihen, anstelle steiler Wege. Aber das muss den Solarproduzenten in der Regel nicht interessieren... 

Weitere Varianten auf dem Flachdach sind Wannen, die mit Kies oder Steinen beschwert werden, wasserdichte Dach-Folien die amorphe Solarzellen enthalten oder auch nachgeführte Tracker.

Infos dazu folgen, bzw. sind noch auf der alten Homepage...
https://www.oeko-energie.de/produkte/solarstrom-photovoltaik/pv-montagegestelle/index.php