ÖKO-Energie Shop

Mit Solarstrom mobil in die Zukunft! ©

Solarmobil City El

(Aktuell in vollständiger Überarbeitung - erstmals in Teilen eingestellt 2002, seit 2020 in laufender Erweiterung, zuletzt April 2022)
 

E-AUTOS SIND SCHON GEILER!


- GENAU WIE E-GITARREN...


2012 versprach die Kanzlerin vollmundig: "1 Mio Elektro-Autos bis 2020!"

Lange Zeit sah es danach aus, als würde diese Zahl niemals erreicht werden. Das Interesse an der Technik war gering, eine staatliche Unterstützung gab es praktisch nicht. Die meisten etablierten Auto-Hersteller verweigerten sich und die Kunden wollten auf die, mit der Zeit gewonnenen, Reichweiten auch keinesfalls verzichten. Das E-Auto blieb in der hintersten Ecke einer Nische. 2020 und Corona veränderten einiges. Die Zulassungszahlen explodierten und im Laufe 2021 kam die Million  E-Fahrzeuge (inkl. der leider meist überhaupt nicht ökologischen Hybrid-Fahrzeuge) dann doch zusammen. Nur jedes fünfte E-Auto kommt aus Deutschland, denn man verschlief ja jahrelang den Trend. Dafür erscheint das neue Ziel "10 Mio. E-Autos bis 2030" nun absolut realistisch und sinnvoll - wenn man die Feinheiten beachtet!  
 

Auf unseren Info-Seiten geht es nur um richtige E-Autos und nicht um Hybrid-Fahrzeuge!

Diese sind eher ein ökologischer Etikettenschwindel auf Kosten von Umwelt, Klima, Natur und Steuerzahler. Noch von der Vorgänger-Regierung angezettelt, nutzen vor allem Firmen diese billige Chance ihren Fuhrpark zu modernisieren und dabei nicht nur die direkten Zuschüsse von Staat und Auto-Hersteller, sondern noch die bessere Abschreibung auszunutzen. Dabei werden manche Dienstwagen dann sogar nur normal betankt und kaum elektrisch gefahren! Das kommt die Umwelt dann doppelt teuer zu stehen, denn es gab ja den Herstellungsaufwand für 2 Motoren und 2 "Tanksysteme" und beide werden die ganze Zeit schwer mitgeschleppt.
Ganz schlimm sind die, die nicht mal eine Steckdose (Plug-In) mit sich führen. Da wird mit miesem Wirkungsgrad aus dem Verbrennungsmotor Energie in die Batterie geladen, um in der Stadt angeblich "sauber" zu fahren...


 

 

Entwicklung  -  Technik  -  Fakten, Vorteile und Ammenmärchen  -  Unsere Ladestationen 


Rückblick

Elektrofahrzeuge sind keine Erfindung des neuen Jahrtausends, sondern eigentlich so alt, wie das Auto selbst! 
Die ersten Motoren waren Elektrische und elektrisch betriebene Fahrzeuge sind nun ca.150 Jahre alt. Um 1900 fuhren z.B. in Amerika, auf den Straßen, sogar viel mehr E-Fahrzeuge, als Benziner oder Diesel. Anfangs kaufte man diese gefährlichen Brennstoffe Flaschenweise in Apotheken. Aber Diese wurden bald immer billiger und überall verfügbar. Die Stromerzeugung dagegen war sehr aufwendig und Batterien hatten gleichzeitig noch keine großen Kapazitäten. Deshalb wurde diese Fahrzeugtechnik nur noch für Nischen-Anwendungen (z.B. Gabelstapler, später Golf- und Flurfahrzeuge) weiter entwickelt. Zum 2. Weltkrieg gab es dann nochmals kurz einen Mini-Trend, weil Treibstoff knapp war. Aber schon 1950 wurde wieder eifrig verbrannt - teilweise sogar mit Holzvergaser...
Die Umwelt bekam damals erste Mal so richtig in die Fresse, denn immer Mehr wollten Auto fahren!

Anfang der 1970er hätte es dann beinahe das erste Comeback des Elektro-Autos gegeben.
Die Ölkrise vom Herbst 1973 war zwar noch nicht wirklich absehbar, aber erste Umwelt-Bedenken und Benzin-Preiserhöhungen ließen Bastler und die etablierten Hersteller das Thema wieder aufleben. In den gängigen großen Karosserien wurde im Motorraum oder bei Transportern im Boden Standard-Blei-Starterbatterien verbaut und mit leistungsschwachen DC-Elektromotoren verbunden.

Bei den Olympischen Spielen in Müchen 1972 fuhren dann z.B. vor den Gehern abgasfreie BMW-1602-E-Modelle, um von vorne zu filmen. Die 350 kg Batterie schaffte aber gerade mal 60 km Reichweite. Dennoch viel mehr als 70 Jahre vorher. Konnte man um 1900 höchstens 8 Wh in 1kg Bleibatterien packen, waren es damals immerhin 30 Wh. Die bald folgenden Ni-Cd-Akkus schafften schon ca. 50 Wh. Heutige Li-Ionen-Batterien waren noch unausgesprochene Zukunftsmusik. Diese Akkus kommen, je nach genauer Zusammensetzung auf ca. 80 -160 Wh. Spezielle Protoytypen liegen bei 250 - 650 Wh/kg! Andere Techniken (Aluminium/Luft) schaffen sogar die doppelte Menge. Da aber teuer und nicht wiederaufladbar, bleiben sie für die allgemeine Nutzung wohl uninteressant.

In den 1980ern kamen dann sogar erste "Solarmobile" auf den Markt und Anfang der 1990er existierten gleich mehrere Hersteller.
Doch während die großen Auto-Konzerne im Osten riesige, neue subventionierte Produktionsstätten aufbauen konnten, gab es für die E-Branche keinerlei Unterstützung. In Verbindung mit der Flaute in der Solarstrombranche und den wieder billigen Benzinpreisen kam zum Millenium für viele das Aus. Gleichzeitig war das Fahren (genauso wie das Heizen) mit Strom damals auch hierzulande keine umweltfreundliche Alternative. Der Strom wurde ja vorrangig durch Verbrennungs-Generatoren(Öl, Gas, Kohle) oder im Atomkraftwerk erzeugt. Das ist heute völlig anders!

Der geniale Peter Lustig stellte schon 1983 die kommenden Möglichkeiten vor!

 

 

Mit dem Solarboom und steigenden Kfz-Steuern und Benzinpreisen ging es kurze Zeit wieder ein wenig aufwärts.
Das Interesse in der Bevölkerung nahm, aufgrund der zunehmenden Wirtschaftlichkeit, stärker zu. Dennoch blieb die Elektromobilität bis zuletzt in der Nische. Der Trend zu "schneller, schwerer, stärker, länger und damit unökologischer" (SUV) blieb in Deutschland lange ungebremst. Bis erste Diesel-Fahrverbote und Corona kamen...



Etwas belächelt, aber auch bestaunt, wurden die, eigentlich sinnvollsten, E-Mobile in Leichtbautechnik mit Gleichstrommotoren (36 und 48 V).

Die bekanntesten waren der City-El und das pedalunterstützte Twike. Durch kleine Abmessungen, geringes Gewicht und Verzicht auf unnötigen Schnickschnack wurde es möglich bedingt alltagstaugliche, wirtschaftliche Fahrzeuge anzubieten, die auch echte Solarmobile sein könnten. Allerdings gingen die meisten Anbieter dieser Fahrzeuge immer wieder in Insolvenz, weil der Markt überhaupt nicht darauf reagierte. Die Preise lagen in Deutschland auch viel zu hoch (5 – 20.000 Euro) Nur das Twike gibt es immer noch, bzw. wieder - nun in Variante 5, mit erheblich größerer Reichweite, aber auch sehr stolzem Preis.

Im Corona-Jahr 2020 hat sich das abrupt geändert. Und Putins Krieg setzt dem Ganzen mit, sich verdoppelnden Spritpreisen und vor allem Brennstoff-Knappheit, noch einiges oben drauf. Soweit fertigungstechnisch möglich, werden nun noch viel Mehr endlich umsteigen. Wer schon sein E-Auto hat, reibt sich beim lautlosen Vorbei fahren an den Diesel-Tankstellen nur die Augen (bis 2,50 €l/). Vor allem, wenn man zuHause kostenlosen Solarstrom tankt...   
............................... wird fortgesetzt




 

 

 

Zu gefährlich, klein, langsam, schwach, teuer und überhaupt nicht umweltfreundlich...

So die weitläufige Meinung in den leider desinformierten Teilen der Bevölkerung. Das ist halt wie mit Brexit, Corona, Dämmung, Erneuerbaren Energien, Flüchtlingen, Klima, Putin,Trump & Co., Windrädern,...
Seltsamerweise kommen Diejenigen, die E-Autos immer noch für umweltschädlich halten, meist aus der Ecke, die sich noch nie viel für Umwelt interessiert hat und auch sonst Vieles ablehnt, bzw. den Falschen hinterher läuft...
Ganz im Gegensatz zu privat oder bei den bekannten Umweltverbänden, engagierten Klima- und Umweltaktivisten, die längst begriffen haben, dass vernünftige Elektromobilität, kombiniert mit einer Verkehrswende, der einzige Weg aus der "Krise" ist.

 

Wir wollen hier nach und nach böse bis dumme Behauptungen und recherchierte, belegte, ehrliche Fakten gegenüber stellen!

Nur weil Manche den Sinn einer Sache oder eines Produktes nicht verstehen, bzw. es für sie selbst weniger geeignet oder bezahlbar ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht für Andere oder gar die Allgemeinheit sinnvoll ist.

Nicht wirklich zu jedem passt ein Elektro-Auto. Warum soll es auch?

Ein Motorrad oder der Porsche Carrera passen ja auch nicht für die sechsköpfige Familie als Familienkutsche und wer lieber Fußball spielt, meldet sich nicht im Handball-Verein an.  
Für ganz Viele ist ein E-Auto heute aber eine relativ günstige Möglichkeit, mobil zu sein, ohne die Umwelt unnötig stark zu belasten - sowohl bei Herstellung, als auch Nutzung. Gerade aktuell, mit der kombinierten Förderung von Bund und Automobilindustrie ist das möglich. Die recht leistungs- und reichweitenstarke Renault Zoe (je nach Batterie bis ca. 300 km)  gibt es z.B. als Tageszulassung (2020, Kilometerstand unter 100 km = Neuwagen) um 11.000 Euro + Batteriemiete - AUS- und Kfz-Steuer-Frei. Den Dacia Spring gibt´s sogar ab 9.500!
Wer dann noch an einer der vielen kostenlosen Ökostrom-Tankstellen lädt oder zuHause eine Solarstromanlage nutzt, kann unschlagbar günstig und sauber mobil sein!

 


Angeblich zu wenige Ladestationen?

"Wenn alle E-Auto fahren würden und gleichzeitig tanken wollten, würde das bitter ausgehen"
Auch ein Beispiel für Fakenews. Die Wahrheit sieht völlig anders aus!

Mit solch unsinnigen Behauptungen wird vor allem auf "sozialen Plattformen" die Stimmung aufgeheizt. 
Gut Contra erfährt man zum Glück hier: Märchen-Rechnung
Grundsätzlich gibt es viele Überlegungen zum "Gleichzeitigskeitsfaktor" - nicht nur bei E-Mobilen.

Dabei gibt es aktuell viel deutlichere, wachsende Probleme: 
der beliebte Wechsel vom Radio, Sat- und Kabelfernsehen (ein Sender - viele Empfänger) zu Streaming-Diensten (für jeden Empfänger läuft ein weiterer Prozess auf dem Server an) sorgt für einen stätigen (völlig unnötigen) Anstieg des Energiebedarfs und torpediert gleichzeitig die Netze. Wenn Filmschen wichtiger sind als professioneller Datenverkehr...
Die Panik und Raffgier, aufgrund von Corona oder Putins Krieg, sorgen für einen völlig annormalen "Run" auf Produkte des täglichen Lebens und Energien und verteuern, wegen der daraus entstandenen Knappheit, diese unvergleichlich und völlig unnötig.


Zurück zum Thema:

Gab es 1970 noch knapp 50.000 Tankstellen in Deutschland (bei 20 Mio Kfz), sind es heute gerade mal noch 14.000! Das bedeutet über 3.000 Fahrzeuge, mit Verbrennungsmotor, teilen sich heute eine Tankstelle, die meist eingeschränkte Öffnungszeiten hat. Über 48 Mio. Autos gibt es aktuell in Deutschland. Noch nie kamen deren Fahrer auf die Idee, gleichzeitig zu tanken... https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2621/umfrage/anzahl-der-tankstellen-in-deutschland-zeitreihe/

Dabei sind die Tankstellen dann gerne, zu dritt oder viert, an bestimmten Stellen konzentriert, um sich gegenseitig die Kunden abzunehmen. Auf der großen Fläche, auf dem Land, werden es aber immer weniger. Klar, heute mit dem Navi ist es grundsätzlich einfacher eine Tanke zu finden. Stimmen die Daten aber nicht oder sie hat einfach "zu", kann es nach dem ersten Blinken der Anzeige schnell mal knapp werden. Wir haben das mal auf dem Heimweg von Wacken erlebt, als zigtausend Autos die wenigen Tankstellen belagerten und unsere Alternative geschlossen hatte. Mit dem allerletzten Tropfen und Herzklopfen ging´s dann über Käffer an die freie Säule. Andere standen andernorts stundenlang Schlange, wie auch an Wochenenden, zu Feiertagen oder auf der Staufahrt in die Ferien. Auf Sardinien, wo wir unsere Zweigstelle haben, kann es häufiger mal vorkommen, dass Tankstellen tagelang bestreikt werden oder einfach keinen Sprit haben oder der Strom ausgefallen ist...
 
Bei den E-Ladestationen kommen dagegen mind. 250 Neue jede Woche dazu!
Aktuell gibt es in der BRD gesammelt mehr als 86.000 öffentliche Ladepunkte, an über 29.000 Stellen! 
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/Deutschland/

Einige Schätzungen sehen die Zahl der nutzbaren Ladepunkte noch höher. In Wahrheit haben wir auch viel mehr Möglichkeiten! Denn selbst engagierte Gemeinden kommen nicht auf die Idee, Ihre Ladesäulen zu melden. In fast jeder Kommune, bzw. jedem Ortsteil findet man wenigstens eine E-Ladestation. Direkt in Limeshain gibt es z.B. seit Jahren mind. 8 Ladepunkte. Manche Listung führt den Ort aber überhaupt nicht und manche "Zapfstelle" bleibt fast ungenutzt...
Ganz schlimm ist Google Maps. Da fehlen ganz Viele!
Viele Behörden, Supermärkte, Baumärkte, touristische und ökologische Einrichtungen, Solar-Firmen, Energieversorger, Vereine und natürlich Autohäuser sorgen damit für nachhaltige Werbung. Manchmal darf man sogar kostenlos und Rund-um-die-Uhr tanken! Oft auch Öko- oder Solarstrom (tagsüber)! In manchen Regionen mit optimaler Struktur kommen bisher nur ca. 2 E-Autos auf einen Ladepunkt. Andernorts könnten es auch mal ein paar hundert sein. München hat mit ca. 8.000 E-Autos die größte Dichte. Man hat dort aber auch ca. 2000 Ladepunkte. Gleichwohl treffen sich manche Hybriden gerne an den kostenlosen Ladestationen der Supermärkte und blockieren dort die Stellplätze - ohne einzukaufen.
Und letztlich kann fast jedes E-Auto an fast jeder Steckdose tanken - zur Not mit einer langen Kabeltrommel. Zuhause, bei Bekannten, Freunden, Nachbarn, Verwandten, beim Arbeitgeber, Lokal, Verein, Verwaltung,... 

 

Zu kurze Reichweiten, zu lange Ladezeiten?

Gerne wird bei solchen pauschalen Vorwürfen vergessen, dass grundsätzlich jeder E-Autofahrer auch mal zu Hause tanken kann und/oder auch auf der Arbeit, bzw. beim Besuch oder theoretisch ganz einfach an einer der Milliarden von Steckdosen in diesem Lande (notfalls mit langer Kabeltrommel).
Sehr Viele laden nur zuHause, Andere nur unterwegs. Es geht dabei auch nicht immer um angeblich stundenlange Vollladungen, sondern oft nur kurze, kleine Zwischenladungen, die auch in wenigen Minuten erledigt sein können und die Reichweite überproprotional verlängern (Startladung läuft schneller). Außerdem kommen auch immer mehr Schnell-Ladestationen dazu, die für große Fahrzeug-Batterien Leistungen von 50 - 350 kW (!) bereitstellen können. D.h. in nur 5 Min. können bis zu 100 km Reichweite "getankt" werden. 
Die typische Fahrstrecke liegt aber auch nur bei 12 km und die allermeisten heutigen Auto-Fahrer kommen nicht mal auf 50 km am Tag. Das kann man sogar per Schuko-Stecker, notfalls auch abends, in einer Stunde nachladen. Ansonsten kommt natürlich niemand auf die Idee, eine völlig entleerte 50 kWh-Batterie über Schuko (ca. 2 kW) 25 Stundenlang voll zuladen. Mit solchen Zeiten wird aber in den Medien gehetzt. 
Auf Sardinien tanken die Allermeisten nur für 10 - 20 Euro, selbst wenn der Liter 2,00 Euro kostet. Die haben sich noch nie Gedanken über 500 oder gar 1000 km Reichweite gemacht. Und auch in den 80ern gab es noch viele Autos, die nur 2 - 3 00 km weit kamen. Mehr bedarf es doch nur selten.

Wer unbedingt eine richtig lange Urlaubs-Strecke mit dem Auto fahren will, mietet sich halt mal einen Verbrenner (ab 13 Euro/Tag) oder nimmt den Auto-Zug. Noch gibt es aber in vielen Familien sogar 2 - 3 Autos - also für die Allermeisten genug Alternativen. 
Es finden sich mittlerweile jedoch immer mehr positive Berichte von langen Urlaubsfahrten, quer durch Europa - sogar auf die Insel Sardinien! Wer sinnvollerweise alle 2 Stunden sowieso eine Pause macht, kann in dieser Zeit sein Auto laden...

Und mal ganz nebenbei:
welcher Verbrenner-Fahrer kann sein Auto während des Tank-Vorganges alleine lassen oder gar Eine rauchen gehen?
E-Fahrer tanken u.U. während sie arbeiten, einkaufen, essen, fernsehen, googlen, spazieren, schlafen,... denn das Ladekabel sitzt sicher und verschlossen am Anschluss.
Somit haben es die allermeisten E-Fahrer hierzulande in Wahrheit viel einfacher als der Verbrenner-Fahrer.
Billiger, sauberer und leiser sowieso...





 

Zu teuer?

Das behaupten häufig vor allem Neider, die die Details nicht kennen oder nur Marken wie Tesla betrachten.
Wenn man richtig rechnen kann, sieht es völlig anders aus!
Natürlich sind die E-Fahrzeuge, im direkten Verhältnis zum Verbrenner, erst einmal teurer. Das erkent man deutlich bei den Modellen, die die gleiche/ähnliche Karosserie haben, Beispiele sind Renault Zoe/Clio, Kangoo, Megane, Citroen Berlingo Electric, Ford Focus, Kia Soul, Smart fortwo, VW Golf, Up,.. 


Der Grund liegt nicht nur im Aufwand für die Batterie, sondern auch an den "noch" geringeren Stückzahlen, dem "Noch"-Mehraufwand bei der Fertigung und der daraus folgenden Sonder-Kalkulation.
Durch die Kombination Umweltpräme und Hersteller-Zuschuss reduziert sich der Kaufpreis um bis zu 10.000 Euro. Weiterhin gibt es oft spezielle Aktionen, bzw. Sonderrabatte, so dass man am Ende, in der Anschaffung, gar nicht mehr so viel teurer kommt. 
Wer mit einer "normalgroßen" Batterie (ca. 30 - 50 kWh) hinkommt, fährt weit günstiger als die Reichweiten-Riesen (100 kWh und mehr), die man meist auch nicht braucht.

Die sehr beliebte ZOE 40 Life von Renault gab es 2021 z.B. als neue Tageszulassung, ab 11.000 Euro + Batteriemiete.
Gebraucht (2013 oder jünger) gibt es sie schon ab 4.500 Euro +/-!
Der neue Dacia Spring kostet, nach Förderung, nur ca. 9.500 Euro!

 

Doch viel entscheidender sind für Viele die Betriebskosten! Hier liegen, in den meisten Fällen, E-Autos deutlich vorne!

Denn es entfallen: 
ASU, Kfz-Steuer (für 10 Jahre), Standard-Wartungs-Intervalle (Ölwechsel,...)
und ab 2022 gibt es über die THG-Quote für jedes E-Auto ca. 200 - 400 Euro p.a. zurück!
Das sind in 10 Jahren mind. 5.000 Euro Ersparnis - eher viel mehr.

Und letztlich ist, Dank des geringeren Energiebedarfs, das Fahren in den allermeisten Fällen auch erheblich günstiger:
während Benziner normalerweise 5 - 10 l auf 100 km (= 7,50 - 18,00 Euro) benötigen, sind es beim E-Auto nur ca. 12 - 25 kWh (= 4,00 -10,00 Euro Normalstrom).
Von den aktuellen "Kriegs-Preisen" für Brennstoffe wollen wir hier gar nicht reden. Die bleiben hoffentlich auch nicht dauerhaft.
Nur wenn man häufig teure Schnellade-Säulen nutzt, kann die kWh bis zu 1,00 Euro kosten und man fährt am Ende etwas teurer (wenn nicht gerade Krieg ist). Dafür sind Tesla-Schnellader wieder kostenlos.
Genauso gibt es in Deutschland über 1.000 Ladesäulen mit kostenlosem Strom (Discounter, Baumärkte, Kommunen)!
Und wer zuHause an der eigenen Solarstrom-Anlage tankt, kommt eher mit 3 - 18 Cents (= 0,50 - 4,00 Euro auf 100 km) hin!
Handelt es sich um eine "alte Anlage", die abgeschrieben und aus dem EEG genommen ist, ist dieser Strom eigentlich kostenlos.


Daher werden werden die E-Verweigerer es wohl über kurz oder lang merken. Die TV-Werbung bringt praktisch nur noch E-Modelle und die meisten Hersteller (selbst Daimler & Co.) lassen durchblicken, dass sie noch in diesem Jahrzehnt endgültig umsteigen werden - noch vor der schnarchenden Politik. Schaute man sich Anfang 2020 noch verwundert um, sieht man E-Autos nun täglich. In jeder Straße steht ein Fahrzeug mit einem "E". Bei uns sogar Drei und in deren Verlängerung Sechs!

 

 


Den Elektromotor gibt es länger als den Verbrennungsmotor!

Verlor man um die Jahrhundertwende des vorherigen Jahrtausends das Interesse, wegen des neuen billig verfügbaren Brennstoffes, so wurden seine eindeutigen Vorzüge in anderen Bereichen sofort erkannt.

Gab es neben Antriebsmotoren noch lange Zeit auch Verbrenner bei Pumpen, Mähgeräten, Sägen und sonstigen Gartengeräten, so wurden von Anfang an Hausgeräte, Werkzeuge, Küchengeräte und Spielzeuge mit E-Motoren ausgestattet. Auch Straßenbahnen, U-Bahnen, U-Boote, Züge,  Busse und Flurförderzeuge wurden bald damit ausgerüstet.

Mittlerweile verdrängt der E-Motor zurecht auch im Garten, der Landwirtschaft und bei Zweirädern, den stinkenden Verbrenner.


Und nicht Wenige erkennen nun auch beim Auto die eindeutigen Vorteile:


- viel höherer Wirkungsgrad (theoretisch bis zu 99% gegenüber nur 25 - 30% beim Verbrenner)
- dadurch viel sparsamer
- sehr leise
- kein direkter Schadstoffausstoß (daher keine ASU nötig)
- benötigt kein Getriebe
- dadurch hoher Drehmoment von Anfang an
- benötigt keinen Auspuff oder Katalysator
- keine Leerlaufverluste
- weniger Verschleiß
- längere Haltbarkeit
- weniger Kleinteile
- weniger Wartung
- weniger Reparaturen
- keine Schmierstoffe nötig
- kann Bremsenergie zurückgewinnen
- dadurch weniger Bremsverschleiß
- günstiger in der Massenfertigung
- für 10 Jahre steuerbefreit
- jährliche Einnahme durch THG-Quote (ca. 300 Euro)  
- manchmal eigene Fahrspuren und Parkplätze
- keine Fahrverbote


 

Aber natürlich gibt es auch Nachteile, die man aber immer besser in den Griff bekommt:


- für die Herstellung des Motors werden noch seltene Erden (Metalle) benötigt - bei modernen Verbrennern allerdings auch...
- bei mobilen Anwendungen (Fahrzeugen) werden Batterien oder (Wasserstoff-)Brennstoffzellen benötigt, weil "Kabel nicht lange genug sind". Oberleitungen (bei Zügen, U- und Straßenbahnen und manchen Stadtbussen) lösen das Problem in diesem Bereich.

Akkus (= wiederaufladbare Batterien) waren anfangs noch relativ teuer, enthalten auch seltene Erden und haben eine geringe Energiedichte. Auch entstehen Verluste beim Laden, Lagern, Entladen und der Wandlung der Spannung.
Dennoch sind Typen um 30 - 40 kWh für die allermeisten Anwendungen ausreichend, bezahlbar und sorgen somit für ein alltagtaugliches Fahrzeug mit ökologisch/ökonomisch eindeutigen Vorteilen!
Geräte-Akkus ersetzen mehr und mehr Werkzeuge und Gartengeräte mit Kabel, obwohl sich dadurch die Nutzungszeiten verkürzen. Die Vorteile in der Handhabung und die Sicherheit wiegen das dennoch auf.
Bevor jedermann ein E-Auto fährt, wird es sicherlich keine Li-Akkus mehr geben.  Jetzt schon werden neue Teslas mit kobaltfreien Eisenphosphat-Akkus ausgestattet!

Die viel propagierte Brennstoffzelle, die den selben E-Motor antreiben kann, ist noch viel teuer, schwerer zu handhaben und hat einen großen Platzbedarf. Weiterhin muss der Wasserstoff ja erst mit Strom erzeugt werden - also im Wirkungsgrad viel ungünstiger als ein Batterie-System. Somit bleibt diese Technik eher großen Gefährten (LKW´s, Busse, Bahnen, Schiffe, ...) vorbehalten.

Fazit:
richtig umgesetzt, ist die Elektromobilität, ökologisch und ökonomisch dem Verbrennungsmotor eindeutig überlegen - auch wenn seltene Erden und weitere Rohstoffe (rückläufig) immer noch teils sehr umweltfeindlich in fernen Ländern gefördert werden. Vor allem wenn, wie von den allermeisten Pionieren umgesetzt, man Strom aus erneuerbaren Quellen (Sonne, Wind und Wasser) nutzt. Das können viele E-Mobilisten, in dem sie Ihr Fahrzeug zu Hause, an der eigenen Anlage oder mit einem echten Ökostrom-Vertrag betanken. Aber auch im öffentlichen Bereich gibt es viele Möglichkeiten sauberen Strom zu tanken - manchmal sogar kostenlos (Supermärkte, Baumärkte, Möbelhäuser, Kommunen,...) 

Der Verbrennungsmotor, bzw. seine Treib- und Schmierstoffe belasten Luft und Atmosphäre nicht nur während der Fahrt und im Leerlauf, sondern eben auch bei der natur- und menschenfeindlichen Förderung, Transport und Raffinierung in weit entfernten Ländern. Und die notwendigen Rohstoffe für Motor, Auspuff, Katalysator belasten ebenso Klima, Natur und Umwelt. Die Gesamt-Auswirkungen sind also viel schlimmer! Für oder um das dreckige Öl wurde schon häufig gekämpft - es klebt viel Blut dran.

Nur wenn man es negativ übertreibt (schwere, unnötige Fahrzeuge wie SUV´s, zu große Batterien mit 60 kWh und mehr und verschwenderisch starke Motoren mit 100 kW und noch viel mehr) und fossil erzeugten Strom (aus Kohle, Öl, Gas) verfährt, ist der E-Vorteil erst bei sehr langer Nutzungsdauer und Fahrtstrecke gegeben. Bei der oben beschriebenen, optimalen Nutzungsart dagegen praktisch sofort.

Lithium-Akkus halten auch in Wahrheit viel länger, als oftmals negativ in der Presse zu lesen. Sinkt die Reichtweite nach 5 - 10 Jahren tatsächlich zu stark, können sie ein zweites, doppelt so langes Leben z.B. als Hausstrom-Speicher für Solaranlagen haben. Nicht selten ist der Effekt des "Second Life" für die Umwelt noch nachhaltiger. Wenn nämlich solche gebrauchten Akkus nach Afrika gehen und dort für die solare Not-Elektrifizierung abgelegener Dörfer oder gar umgebauter E-Motorräder sorgen und dort riesige Mengen an Brenn- und Schadstoffen vermieden werden! Außerdem baut die neuetse Generation auf Eisenphosphat auf!

Zuvor gibt es aber Garantie-Anspruch! Sollte ein Akku wirklich defekt gehen, kann man ihn, aufgrund der vielen Zellen, meist reparieren lassen! 

Erst danach beginnt das Recycling, das fast alle Stoffe weiter verwendbar macht! Einweg-Akkus landen dagegen jährlich milliardenfach im Müll und belasten die Umwelt! 

Erste Lithium-Typen kommen nun auch ohne Kobalt aus! Lithium wird u.U. bald in Deutschland aus Tiefenwasser gefördert. In Deutschland und Europa entstehen Batterie-Fabriken.

Sehr viele Menschen glauben und behaupten genau das Gegenteil!
Das ist das Bedauerliche. Ähnlich wie bei Corona, Klima, Trump, Putin oder Windrädern, gibt es nicht Wenige, die empfänglich sind, für falsche, populistische Informationen, die sie dann aber bald als die einzige Wahrheit ansehen und vehement, bis aggressiv, verteidigen und teilen. Dass genau die Menschen, die teilweise seit Jahrzehnten sich privat, beruflich oder als Hobby ganz intensiv und fachwissend für Umwelt, Natur und Klima engagieren, die Emobilität befürworten oder sogar schon elektrisch unterwegs sind, ist für E-Gegner kein Argument. "Elektro-Autos sind die größten Umweltverschmutzer". Da mittlerweile bewiesen ist, dass der Dunning-Kruger-Effekt diese Leute für Fakten unerreichbar macht und auch Psychologen davor warnen, sparen wir uns mittlerweile die Diskussionen und Erklärungen dazu. 
Es bringt sowieso nichts.


Und wenn gar nichts mehr einfällt, holt man nun den Wasserverbrauch für die Tesla Gigafactory im Ostern hervor. 1.4 Mio Kubikmeter Wasser/Jahr.
Das klingt ganz furchtbar und ist auch viel - vor allem in so einer trockenen Gegend..

Aber, mal überlegen und ehrlich vergleichen:
Das Tesla-Werk mit ca. 12.000 neuen Arbeitsplatz soll bis zu 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen – weniger als halb so viel wie ursprünglich geplant.

Das BASF-Chemiewerk in Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten schon doppelt soviel: 3 Millionen Kubikmeter.

6 Millionen benötigt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund 1000 Jobs).

7 Millionen sind es beim Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).

Auch nicht ganu unwichtig:
In 1 kg Rindfleisch stecken im globalen Durchschnitt 15.415 Liter,
in 1 kg Schweinefleisch 5.988 Liter
in 1 kg Geflügelfleisch 4.325 Liter Wasser.
Was da wohl beim Bauern und Tönniesin einem Jahr zusammen kommt für eine 40.000 Einwohner-Stadt?

Und eine Verbrenner-Fabrik verbraucht auch nicht weniger. VW & Co meist sogar sehr viel mehr...
Mancher Verbrenner-Fahrer, der wöchentlich in die Waschanlage fährt, sorgt auch für 7500 l /Jahr... 40.000 davon...



 

Gefährliche E-Autos...

Auch so ein Thema. In Presse, TV und vor allem auf Facebook werden da immer wieder die schauerlichsten Märchen erzählt. Manchmal sogar genau anders herum:
https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=3582

Selbstverständlich hat es schon häufiger Entzündungen oder gar Explosionen bei Li-Akkus gegeben. Und diese Bauart wird auch vorrangig in E-Autos eingesetzt. Gleichwohl liegt diese besondere "Ausfallrate" im Vergleich zu den Milliarden verbauter Li-Akkus minimal. Weiterhin werden in aller Regel Fahrzeug-Akkus weit sorgfältiger gefertigt, geprüft und geschützt, als die gängigen, billigen Geräte-Akkus.

Dennoch wird der Brand eines E-Autos in den Medien immer wieder breit getreten. Parkverbote in Tiefgaragen, die aber wegen des Brandes eines Verbrenner-Fahrzeuges (!) teilweise ausgerufen wurden, werden dann immer wieder ausgesprochen. Dabei ist das Löschen eines Verbrenners und dessen Hitze-Entwicklung eben auch nicht ohne.  2019 konnte man lange und viel über einen in Östereich ausgebrannten Tesla lesen. Erst 2020 wurde relativ kleinlaut eingeräumt, dass die Batterie weder brannte, noch unbrauchbar war - viel Rauch um nichts!

Die Anzahl der implodierten Röhren-Fernseher, die früher für gewaltige Wohnungs- oder Hausbrände sorgten, liegt sehr viel höher. Heute kann das kaum noch passieren, aber alle Haushaltsgeräte können einen Brand auslösen. Darüber wird aber nur noch selten berichtet, weil fast an der Tagesordnung. Beim E-Auto ist es wie bei der Solarstrom-Anlage (die ebenfalls meist nicht der Auslöser für den Hausbrand war...)

Thomas´ zweites Auto, ein R6, brannte vor 40 Jahren vor der Haustür ab. Einfach so. Ganz ohne Elektro-Antrieb und böse Li-Batterie...  
Eines von ca. 15.000 Autos, die, lt. Wikipedia, jährlich auf Deutschlands Straßen brennen. Kleine Schmorschäden, u.s.w. sind nicht mitgezählt. Sonst kommt man sogar auf 40.000. Elektro-Autos dagegen spielen hier bisher keine erwähnenswerte Rolle, bzw. die 2 oder 3 Vorfälle landen dann gleich, einseitig und böse kommentiert, in den Medien. Legt man die Laufleistung auf die Brandhäufigkeit um, sieht die Bilanz für E-Fahrzeuge besser aus, als für Verbrenner...

Wer schon mal (vor allem früher) auf südeuropäischen Auto-Fähren unterwegs war und durch ein verschlossenes, überhitztes, verqualmtes Parkdeck zu seinem Fahrzeug schleichen musste, wird aufgrund der gesundheits- und lebensgefährlichen Zustände über die Vorwürfe gegenüber E-Autos nur lachen können.Unfair und seltsam - aber so ist es halt oft, wenn Populismus und Falschwissen regiert.

 

Unzuverlässige Energie

Das meist gebrauchte Gegen-Argument, auch für die sonstige Nutzung, bleibt für verblendete Gegener die angebliche Unzuverlässigkeit ("wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht - was dann?" )
Putin hat dieses schwache Argument mittlerweiler ad absurdum geführt. Aber auch früher schon war der Sprit nicht immer zuverlässig. Neben der Öl-Krise, gab und gibt es schon zeitweise Streiks, Förderboykotts und wenn der Rhein Niedrigwasser führt, fahren keine Lastkähne. Genauso wenn der Suez-Kanel blockiert ist. Die bisherigen Störungen in diesen Bereichen waren immer länger und schlimmer, als mal 2 Wochen trübes Wetter. Mit Energiespeichern, zukünftig auch Wasserstoff, einer Überdimensionierung der Anlagen, langen Versorgungsleitungen und flexiblen Kleinkraftwerken, können solche Phasen sicher überbrückt werden.