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Wirtschaftlichkeit von solarthermischen Anlagen ©

Rechnen sich Solaranlagen?
(erstmals eingestellt 1999 - fortlaufend aktualisiert, zuletzt Dezember 2021)

Rechnen sich Solaranlagen?

JA - wenn die Bedingungen (Lage, Ausrichtung, Verbrauch, Dimensionierung, Anschluss) stimmen und mann/frau nicht nur die Einsparungen bei Öl oder Gas sieht, sondern auch bei Strom (Heizkessel bleibt im Sommerhalbjahr aus - kein Standby, Nutzung von Wasch- und Spülmaschine, weniger Wasser aufheizen für Kochen, Spülen,…) und Wartung (weniger Verschleiß, Wartung, Reinigung) und die zusätzlichen Förderungen (aktuell erhöht!) berücksichtigt.

Wichtig ist auch, dass man nicht die zeitweise wieder extrem niedrigen Öl- oder Gas-Preise betrachtet, sondern die der nächsten 20 Jahre (wenn es dann überhaupt noch "freies" Heizöl gibt)!
Wo Warmwasser bisher mit teurem Strom bereitet wird, ist die Ersparnis noch viel höher. Clevere Solaranlagen-Besitzer nutzen das kostenlos erwärmte Wasser nicht nur für Baden, Duschen, Putzen, Spülen, Händewaschen und Wasch- und Spülmaschine - sondern auch zum Kochen und reduzieren damit anteilig Zeit und Kosten um bis zu 40%. Und Mancher gibt im kühlen Sommer auch ein paar Überschüsse in Planschbecken, Pool oder Teich.

Zum Vergleich: aktuelle Energiepreise (Cents/kWh - Winter 2021):
Holzpellets 5,54 - Heizöl 8,5 - Erdgas 13-35 - Egal-Strom 30,0 - Solarstrom 3-15, Solarwärme 5-20
(auch abhängig von Menge, Zeitpunkt, Region und Anlagenart)

Wer eine heizungsunterstützende Anlage, bei passenden Bedingungen, baut, kann häufig noch viel mehr sparen.
Oft vergessen wird auch der zusätzliche Komfort, wenn viele Monate im Jahr lang der Kessel keinen Lärm und Mief macht und mehr Nutz-Volumen vorhanden ist. Und dass sich ein "normaler" Heizkessel nie rechnet, sondern immer weiter Geld (Brennstoff) kostet...

Wenn u.U. von April bis Oktober (oder auch viel länger) der Heizkessel aus bleibt, hat man auch mehr Möglichkeit auf Brennstoff-Preisentwicklungen einzugehen. In mancher Hochpreis-Phase konnten somit, viele Spät-Käufer 50% günstiger "tanken", als die Nachbarn, die manchmal zu nicht erwarteten Preisen (zeitweise um1 Euro/L Heizöl!) einlagern mussten.

Ganz entscheidend ist auch, dass durch die Anschaffung einer solarthermischen Anlage meistens einiges überdacht und neu eingestellt wird.
Vorher läuft die Warmwasserbereitung meist rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr, verbunden mit unnötiger Dauer-Zirkulation und einem schlechten Wärmespeicher und viel zu hohen Temperaturen. 
Mit richtiger Solaranlage erfolgt die Nachheizung meistens nur noch frühmorgens (oder noch besser abends) in einem genauen Zeitfenster, ohne Non/Stop-Zirkulation, mit niedrigerer Temperatur und in einem gut gedämmten Solarspeicher. Der Kessel bleibt in der heizfreien Zeit von Frühjahr bis Herbst AUS!
Dann kann die Sonne auch richtig arbeiten und durch die Vermeidung dieser extremen Verluste, lässt sich zusätzlich eine ganze Menge einsparen. Wo bisher mit Egal-Strom (Pfui!) geheizt wurde, sind die Einsparungen noch viel höher!

Aber egal, wie kleinlich oder großzügig man herumrechnen will oder nicht:
Wer sich sein Autofahren nicht schönrechnet, weiß auch, dass die Fahrt zum nächsten Supermarkt nicht nur den reinen Sprit gekostet hat. Nicht anders ist es beim Heizkessel. Jeder Tag, an dem dieser nicht einmal oder mehrfach anspringen muss, ist ein Gewinn für Umwelt und Brieftasche! Je nach Standort, Anlagenart, Haus und Nutzungsverhalten, bleibt der Heizkessel 1 - 10 Monate im Jahr aus! Nimmt man nur 1 Euro für so einen Tag (was bei mehrfachem Anspringen ein Witz wäre), können also auch kleine WW-Anlagen u.U. mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Abnutzung und Wartung fällt geringer aus!

Weiterhin ist wichtig, wann eine Solaranlage installiert wird.
Beim Neubau oder Heizungsaustausch fallen die Mehrkosten oft geringer aus, als bei einer nachträglichen Montage. In die Wirtschaftlichkeitsberechnung muss auch der Solarspeicher einbezogen werden, der ja auch bei einer Heizung als Wasserspeicher mit 700 Euro und mehr anfallen würde. Nach Vereinbarung verzichtet der Schornsteinfeger evtl. auch auf ein zweites Kehren im Jahr, was wieder etwas einsparen kann.

Die (eigene) Wirtschaftlichkeit steht und fällt mit den Kosten.
Verzichtet man auf Gimmicks und montiert selbst, kann eine Anlage 50% günstiger ausfallen und sich schneller amortisieren. Unsere guten Selbstbau-Sets gibt es ab ca. 3.000 Euro komplett, abzgl. Bundesförderung! Montierte Anlagen gibt es aber nicht unter 5.000 Euro. Im Gegenteil - nur weil viele unerfahrene Klempner für eine Kleinanlage 100 Stunden benötigen, berechnen sie 4.000 Euro nur für die Montage. Das amortisiert sich dann leider erst spät oder nie...

Immer öfter wird beim Neubau oder einer neuen Dacheindeckung das ganze Süddach mit einem Großflächenkollektor eingedeckt.
Die Kosten für Ziegel und Dachdecker entfallen und durch die flächenabhängige Förderung bleibt nur noch ein kleiner Quadratmeterpreis übrig, der sich dann schnell rechnen kann. Wegen der Sommerprobleme sollten solche Großanlagen jedoch nur auf wirklich steilen Süd-Dächern mit großen Pufferspeichern verwirklicht werden. Dann sind in Deutschland Gesamt-Einsparungen von bis zu 75% drin - für den unvermeidbaren Rest nimmt man dann einen kleinen Pelletsofen, o.ä.

 

ABER - warum müssen ökologische Maßnahmen sich denn unbedingt immer rechnen?
 

Wir geben tagtäglich unser Geld für so viele unwirtschaftliche und vor allem unnötige Dinge aus...
Wir wollen jetzt gar nicht mit dem heiß geliebten Auto generell anfangen - aber wo rechnet sich z.B. dessen regelmäßige Neu-Anschaffung? Alleine im ersten Jahr verliert es ja meist 20% an Wert!

Fast jeder Haushalt hat mittlerweile eine(n) Gefriertruhe/schrank, obwohl der nächste Supermarkt meist nicht weit entfernt ist und man mehrmals in der Woche dort vorbei kommt, wo alles von 8:00 - 22:00 "frisch" lagert. Man glaubt immer durch Wahrnehmung von Angeboten, u.s.w. riesig etwas zu sparen. Das trifft in den allermeisten Fällen aber nicht zu! Davon abgesehen, dass öfters etwas vergessen geht und dann nach einem Jahr weggeworfen wird, verteuert die Anschaffung und der Stromverbrauch jeder noch so sparsamen Gefrierkiste, die eingelagerten Lebensmittel immens. Komfort als Argument mag dann gelten - nicht aber Wirtschaftlichkeit!

Die unsägliche Umwelt(Abwrack)-Prämie veranlasste 2009 viele Autobesitzer dazu, ihre oft noch erheblich wertvolleren Fahrzeuge in die Schrottpresse zu treiben, nur um diese staatliche Prämie zu kassieren. Das war weder wirtschaftlich sinnvoll, noch öko- oder gar logisch...


Die Förderungen waren um die Jahrtausendwende in vielen Bundesländern erheblich höher als heute (in unserer Region 50%) bei zusätzlich günstigeren Preisen. In den letzten Jahren steigen die Preise wieder sehr stark (wegen Rohstoffen, Dollarkurs und Corona). 
So haben bei Solarthermie und Photovoltaik in den letzten Jahren viele gedacht und dabei manches Schnäppchen verpasst:
Warten bis die Preise günstiger sind?

Bei Egal-Strom, Öl oder Gas zahlen Sie immer wieder drauf. Bitte hier lesen!
Sicher ist bei guten Anlagen, dass sie sich über ihre lange Lebensdauer amortisieren, Sie also Ihr Geld zurückbekommen.

http://www.gegen-gasbohren.de/
Und auch hierzulande muss man Umweltschäden durch Verseuchung von Böden und Trinkwasser befürchten, denn beim "Fracking" in Deutschland werden Unmengen von Wasser verschwendet, um mit Chemikalien versetzt, in tiefen Bodenlagen gasführende Schichten aufzubrechen.
Wahre_Kosten_der_Kohle
Wer immer noch mit Kohle heizt, sollte mal an die jährlich ca. 2.000 Toten denken!

http://www.regenwald.org
Dass dabei nicht nur die Umwelt schwer geschädigt wird, sondern auch viele unschuldige Menschen vertrieben, beraubt, verstümmelt oder sogar getötet werden, ist kaum bekannt. Aber Hauptsache man hat es schön warm...
Die wenigsten Menschen wissen, wie das Öl oder Gas für Ihre Heizung zu Hause, in den entfernten oder auch nahen Förderländern gewonnen wird.

Die Kosten für die Beseitigung von Schäden durch Hochwasser, Brände, Stürme, Schneelasten, u.s.w. bezahlen wir alle - durch Steuern, Gebühren, Kostenumlegungen oder mit unserer Gesundheit, bzw. dem Leben. Und diese steigen jährlich...
Für die Umwelt und damit für uns alle oder unsere Kinder rechnen sich gute Anlagen immer.
Argumente für thermische Solaranlagen:

Hat sich billiger Strom gelohnt, wenn nach 30 Jahren ganze Ortschaften umgesiedelt werden müssen und Unzählige verstrahlt sind? Für Egoisten vielleicht - die sollten aber jetzt besser aufhören zu lesen und weiterhin FDP wählen...
wie rechnete sich eigentlich der angeblich billige Atom-Strom, der jahrzehntelang milliardenschwer subventioniert wurde und dessen Nutzung auch noch lange, nachdem es keine AKW´s mehr geben wird, unsere späteren Nachfahren in über 100 Jahren (!) noch viel Geld, Aufmerksamkeit u.U. auch Gesundheit kosten wird?
Wo wir gerade beim Rechnen sind:

Wer z.B. in 2008, 2019 und 2021 superteuer getankt hatte, dem brachte die anschließende kurze Talfahrt auch nichts. Da müssten selbst kurzsichtigsten Solar-Skeptikern langsam die Augen aufgehen, bzw. der Taschenrechner die Antwort geben...

Auch wenn der Ölpreis manchmal kurze Verschnaufpause machte und sich zwischenzeitlich fast halbierte, wird er früher oder später wieder in die Bereiche von 1 Euro vordringen.

Bei Öl-Preisen von 10 - 30 Pfennig/ Liter konnten Investitionen von mehreren tausend D-Mark sich niemals rechnen - dennoch hatten diese Pioniere es getan. Selbst Anlagen aus den 70 ern laufen heute z.T. noch zufriedenstellend und sparen mittlerweile viel größere Summen ein, als jemals erdacht! Unsere Anlagen aus den 90 ern laufen ausschließlich Alle - größtenteils ohne jegliche Reparatur!
Die Solar-Investoren der 70 er, 80 er und auch 90 er Jahre machten dies aus ökologischen Gründen.


Egoistische Solarkritiker (oft gleichzeitig auch Verschwörungstheoretiker, mit allen üblichen Nebenwirkungen, wie Ablehnung von Atom-Ausstieg, Dämmung, E-Mobilität, Flüchtlingshilfe, Klimawandel…) beachten nicht den Allgemeinkosten reduzierenden Umwelteffekt und werfen eine Unwirtschaftlichkeit vor.
Natürlich sind deren Zahlenbeispiele meist falsch, so dass dann unglaubliche Amortisationszeiten von z.B. 56 Jahren dabei herauskommen, weil unsere o.g. Punkte weder bekannt sind, noch verstanden werden. Das sind auch meist die gleichen, unbelehrbaren Kritiker von Dämm-Maßnahmen und Biomasse-Heizungen.
Diesen möchten wir hier nur ein paar eigene, reelle Beispiele nennen:

•    Eine Wetterauer Familie, mit nicht optimalen Bedingungen, bekam 2000 von uns für ca. DM 12.000 eine großzügig dimensionierte thermische Solaranlage und Thermohanf für die Dachdämmung geliefert. Jährlich konnten seitdem ca. 500 L Heizöl/ gegenüber den Vorjahren gespart werden und auch der Stromverbrauch ging um 240 kWh/ Jahr zurück. Nach Abzug der Förderungen verblieben Eigenkosten von DM 8.000, die bei leicht steigenden Energiepreisen in weniger als 20 Jahren zurück kommen - die Familie ist trotzdem glücklich, denn der Kessel bleibt 4 Monate im Jahr aus...

•    Eine andere Familie im Main-Kinzig-Kreis installierte eine Anlage zur Heizungsunterstützung und einen Kaminofen mit Heizungsanschluss. Dies sollte eigentlich nur die vorhandene Öl-Anlage entlasten, doch weil der Pufferspeicher ein ständiges Nachlegen von Scheitholz unnötig macht, wurde seit damals kein Öl mehr verfeuert und der Kessel und die Tanks flogen bald raus (Platz für einen Hobbyraum...) Nach Abzug aller Förderungen verblieben Gesamtkosten von DM 9.500,00. Dem gegenüber stehen fast keine weiteren Ausgaben, denn das Brennholz holt man sich kostenlos ab. Früher wurde für DM 1.200,00 jährlich getankt...

•    In einer Sommer-Gastwirtschaft in Franken wurde 2001 von uns für DM 12.500,00 eine Anlage installiert, die aufgrund der geringen Neigung vor allem das Sommerhalbjahr sehr gut abdeckt. Neben dem erhöhten Komfortangebot, wird nun der teure Strom für den Elektroheizstab im alten Boiler und die mehrfach täglich aufheizenden Spül- und Waschmaschinen vermieden. Im Sommer 2002 wurden somit DM 700,00 billigen Stromes eingespart...

•    Ein Bastler in Rostock hat 2002 von uns eine SB-Anlage für DM 6.400,00 gekauft. Da er seine Arbeitszeit nicht rechnet, kommt er aufgrund der Einsparungen, nach eigenen Angaben auf 11 Jahre Amortisation. Den Montagespaß gab´s kostenlos dazu...

•    Ein cleverer Niedrigenergiehaus-Besitzer (mit kontrollierter Wohnraumbelüftung) bei Darmstadt hatte von uns eine Anlage zur Warmwasserbereitung bekommen, die fast das ganze Jahr den vollen Bedarf abdeckt. Ansonsten hat er keine Heizung und keinen Platzbedarf für Kessel, Tanks, Kamin u.s.w. Dies rechnet sich ab dem ersten Tag...
•    Eine Familie aus dem Nachbarort bekam eine kleine Anlage mit AR-Kollektoren für zusammen ca. 10.500 DM installiert. Der schon immer vorhandene Kachelofen kann jetzt seine Möglichkeiten voll ausspielen. Da meist genug Warmwasser da ist, bleibt der Öl-Kessel ca. 8 Monate im Jahr aus!

•    Ein Anderer bewohnt ein schlecht gedämmtes Fachwerkhaus und müsste eigentlich auch im Sommer heizen, damit es im Keller, im Bad und abends beim TV nicht zu kalt ist. Doch dies kam nicht in Frage. Er entschloss sich, trotz geringem Warmwasserbedarf eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung einzubauen. Aufgrund der schlechten Bedingungen ist der Winterertrag praktisch Null, aber von April bis Oktober ist die Bude immer warm genug obwohl der Kessel aus bleibt...

•    Eine Familie in den Alpen hat Zuwachs bekommen und das Haus etwas vergrößert. Rein rechnerisch hätte der vorhandene, noch gut laufende Heizkessel ausgetauscht (vergrößert) werden müssen, denn mit dem Warmwasser war es sowieso immer etwas knapp. Durch die kleine, durchschnittliche Solarthermie-Anlage von uns wurde ein teurer Wechsel unnötig: Eine unterdimensionierte (aber sinnvolle) Heizkesselleistung wird für strenge Wintertage ausgelegt. Ist sie zu klein, wird es in der Bude zwar nicht kalt, aber die zeitweise gleichzeitige Warmwasserbereitung kann oft nicht schnell genug erfolgen - der Zweite hat kein Duschwasser mehr. Im größeren und besser gedämmten Solarspeicher ist noch Warmwasser vom Vortag und somit kommt der Heizkessel auch im Winter nicht ins schwitzen...

•    Ein Ferienhausbesitzer am Mittelmeer möchte im März und November in seinem Haus nicht frieren müssen und bei Abwesenheit sollen überschlagene Temperaturen für weniger Feuchtigkeit sorgen. Einen Heizkessel will er nicht ohne Aufsicht betreiben und Öl und Gas sind für ihn nicht nur ökologisch unakzeptabel, sondern preislich vor Ort kaum bezahlbar. Durch eine richtig dimensionierte solare Heizungsunterstützung ist es an kalten, aber klaren Tagen ausreichend warm im Haus und wenn es richtig kalt wird, bekommt der Solarspeicher seine Wärme aus dem Kaminofen mit Wärmetauscher. Im strengen Winter sorgt die Solaranlage für ein trockenes Klima im Haus, auch wenn niemand da ist.

•    Ein Kunde aus bester bayrischer Höhenlage hat trotz bester Strahlungsdaten und hohen Temperaturen am Tag früher den ganzen Sommer lang die Heizung angelassen, weil es der Großmutter immer zu kühl war und die genutzten Kellerräume kalt und feucht wurden. Als dann die Ölpreise stiegen, schaltete er wieder ab - auf Kosten des Wohnkomforts. Dank seiner mittelgroßen solaren Heizungsunterstützung bleibt der Kessel jetzt wieder von Mitte April bis Ende September aus und alles ist es warm genug und die Kellerräume sind trocken und gemütlich - ohne Öl!

•    Viele Hausbesitzer im Süden (z.B. auf schwäbischen Alp) haben zwar das ganze Jahr viel Sonne, doch gelegentlich auch viel Nebel und vor allem oben auf den Bergen selbst im Sommer Bodenfrost. Hier läuft die Heizung daher meist das ganze Jahr durch. Selbst wenn eine durchschnittliche solare Heizungsunterstützung im Winterhalbjahr dann auch nicht viel bringt, sorgt die tägliche Sonneneinstrahlung im Sommerhalbjahr dafür, dass es jeden Abend und auch morgens warm genug ist - ohne brennenden Heizkessel. So können wir mit mittleren Anlagengrößen (Investitionen um ca. 6.000 Euro) oft schon ca. 1000 Liter Heizöl/ Jahr sparen. Das sind heute zwischen 500 und 1.000 Euro im Jahr...

•    Unsere eigene Zweigstelle auf Sardinien steht zwar in einem Tal mit hohen Bergen und erhält dadurch um die Weihnachtszeit keinerlei Sonnenlicht. Doch bis Ende November, bzw. schon ab Mitte Januar reicht die Bestrahlung um nicht nur immer genügen Warmwasser zu haben, sondern abends (wenn es abkühlt) das sehr gut gedämmte Haus ausreichend zu beheizen. Während Andere auch noch im Mai und wieder ab Oktober ihre Öfen anwerfen, ist das bei uns nur an den wenigen dunklen Tagen im Dezember notwendig. Dann lädt der Kaminofen den Pufferspeicher für den nächsten Tag. Dies realisieren wir mit einer kleinen SH-Anlage, die weniger kostet als ein Heizkessel.

 

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