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Solarmontage-Wissen ©

Zu den längst vergangenen Solar-Hochzeiten bot fast jeder Solarhändler auch ein eigenes Montage-Gestell an.

Oft erfolgte dies um an der Anlage mehr zu verdienen oder um in dem ausgebrochenen Preiskampf mithalten zu können. Da der Kunde, weder vom Papier noch vom optischen Eindruck her, das Material beurteilen konnte, wurden gerne Begriffe wie "Qualitätsstahl, Hightech, hochwertig", u.s.w. verwendet. Manchmal handelte es sich dabei jedoch um eine Mogelpackung. Mittlerweile hat sich der Markt bereinigt. Viele Solar-Verkäufer und auch manche Gestell-Hersteller sind nicht mehr - genau wie einige billige Anlagen, die inzwischen weggeflogen oder verrostet sind...

Einige "Solarhändler" liefern selbst heute noch nur einfache, feuerverzinkte Halfenschienen, wie sie z.T. auch vor 20 Jahren noch bei thermischen Solaranlagen zu finden waren, aus.

Andere nehmen zwar Alu und Edelstahl, sparen jedoch in Stärke, Profilierung, Verarbeitung oder kaufen den ganzen Kram gleich in Osteuropa, bzw. China. Edelstahl ist dabei auch nicht gleich Edelstahl. Mit "Öko" hat das dann nichts mehr zu tun. Am besten wäre 1.4301 (unmagnetische Schweißqualität). In Meeresnähe ist evtl. 1.4571 zu bevorzugen. Wir halten dieses "billige" Vorgehen weder für ökologisch, noch ökonomisch, denn Anlagen für viele tausend Euro sollen auch ein Leben lang auf dem Dach sicher und schön erhalten bleiben und nicht beim nächsten Sturm davon fliegen oder in ein paar Jahren Rostspuren hinterlassen. Weiterhin gibt es Gestelle, deren Halte-Klemmen Schatten auf die Modulränder werfen oder verstärkt für Schmutzablagerungen sorgen. Somit werden die Jahreserträge z.T. stark reduziert!

Seit 1997 bieten wir für jeden Anwendungszweck das passende Montage-Zubehör. 

Auf dem obigen Bild sind nur ein paar Varianten, die in unserer Ausstellung ausliegen. Einfach verzinkte Profile, Anker, Schrauben oder Scheiben haben auf dem Dach nichts verloren. Wer hier billig will, kommt später teurer - dies wissen wir leider aus eigenen, viele Jahre zurückliegenden, Erfahrungen...

Grundsätzlich unterscheiden wir dabei zwischen Klein-Halterungen für einzelne oder wenige Modul(e), die meist auf mobilen Anwendungen  oder sehr kleinen Anlagen Halt finden sollen und "normalen" Montage-Gestellen für Schrägdach, Flachdach, Boden oder Fassade. Hier setzen wir verschiedene Marken-Systeme ein, die schon viele Jahre am Markt ihre Stabilität und einfache Montage bewiesen haben, wie z.B. Soltech, Schletter, IBC oder auch Wagner Tric. Die Entscheidung hängt vom Kunden ab oder der jeweiligen Anwendung.

Montagesystem TRIC - die Schlüsselkomponenten 

 Aus cleveren Komponenten ... 

 

Dachanker
P Alu Hvn

Montageschiene
LDC - HDC - SDC

Modulklemme
TRIC clip - patentiert

dachanker

schienenpv

tricclip

Der mehrseitig verstellbare Dachanker passt sich jedem Dachtyp optimal an.

Nur drei verschiedene Schienen für jede Art der Montage: Aufdach, Flachdach, geneigtes Dach, Aufständerung, Freiaufstellung.

Für die schnelle Modulbe-festigung. Eine kurze Handbewegung reicht und die Modulklemme rastet mit einem akustischen "Klicksignal" an der richtigen Stelle ein. Die Modul-klemme gibt es als Mittelklemme und als Endklemme.

tric-logo-2

... werden durchdachte Systeme

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Aufdachmontage

 Flachdachmontage

Freilandaufstellung 

TRIC A
tric-a-dach

TRIC F

TRICF

Ertragssoptimierte Aufständerung

TRIC flex four

 
Tricflex4

Dachankersystem TR fix für Trapezdächer
 

TRIC F pro 

TRICFpro

Ballast- und Leistungsoptimierte
Aufständerung

TRIC flex one

TRIC-flex-one-frei

 

TRIC F box

TRICFbox

Ballast- und Verlaufsoptimierte
Aufständerung

 

 

Modul-Halterungen (Spoiler) zum Aufkleben mit Sikaflex -
(hält garantiert!) oder Schrauben für das WoMo oder Boots-Dach.

Wenn Module weiter vorne in Fahrtrichtung montiert werden, empfehlen sich die Spoiler. Erfolgt die Montage weiter hinten, quer oder bei größeren Modulen, können auch Ecken eingesetzt werden. Wenn mehrere Module montiert werden oder ein Modul sehr lange ist (ab 120 cm) sollte man noch zusätzlich auf die langen Seiten ein Verbinderstück als Unterstützung einsetzen. Durch die 32 mm hohe, unterlüftete Montage werden temperaturbedingte Leistungsverluste vermieden und im Falle der Montage im vorderen Fahrzeugbereich negative Einflüsse auf die Aerodynamik reduziert.

Bei mobilen Anlagen sollte man es mit der Modulgröße aber nicht übertreiben! 

Ist ein Modul nicht nur sehr lange, sondern auch noch breit, kann es im Offroad-Bereich (oder an einer Bahnschwelle) zu ungewünschtem Durchbiegen und Glasbruch kommen. Daher dann den Rahmen mittig nochmals unterstützen und evtl. mittig Schaumstoff unterlegen, bzw. so quer unterstützen, wie man auch Module auf Dächern befestigt. Echte Groß-Module (über 1,50 x 0,60 m) halten wir für mobile Anwendungen für ungeeignet!

 

Montage - Wissen
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