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Netzgekoppelte Solarstromanlagen ©

Netzgekoppelte Solarstromanlagen

Die einfachste und wirtschaftlichste Art den Strom einer PV-Anlage zu nutzen, bietet nach wie vor das altbekannte netzgekoppelte System.

Diese vielfach "postfaktisch" öffentlich falsch verstandene und verbreitete Tatsache gilt auch noch in 2020, da die Einspeise-Vergütung, in Deutschland, zeitweise nicht abgesenkt wurde und die Gestehungs-Kosten gleichzeitig immer günstiger werden!

Was für Neu-Anlagen ab 2021 sein wird, weiß nur die Groko. Immerhin unternehmen die Merkel-Regierungen seit Jahren alles, um die Solarstrom-Wirtschaft endgültig platt zu machen. Zum Glück gibt es aber noch ein paar gute deutsche Hersteller und gesetzlich gesicherten Bestandsschutz.

 

Wie funktioniert das Ganze?

Der von den Solarmodulen bei Tageslicht erzeugte Gleichstrom des Solar-Generators wird zum Wechselrichter geführt, dort auf 230 V Wechselspannung oder auch für 3 Phasen auf 400 V transformiert und an die Verbraucher im Haus abgegeben, bzw. evtl. ungenutzte Überschüsse in das öffentliche Netz eingespeist. 

Seit die Einspeisevergütung von Solarstrom meist niedriger ist, als der Strombezug vom Energieversorger, verbraucht man seinen sauber erzeugten Strom erst einmal selbst und spart damit den teuren Strom-Bezug (bis ca. 30 Cents, inkl. MWSt).
Nur die ungenutzten Überschüsse (vor allem mittags im Sommer-Halbjahr) gehen an das EVU und werden in Deutschland, bei Neu-Anlagen, aktuell noch
 mit knapp 12 Cents/kWh (inkl. MWSt.) vergütet. Das klingt wenig, doch bei Erzeugungskosten von nur noch ca. 4 - 9 Cents ist das sehr wirtschaftlich.

In anderen Regionen Europas oder wo es, aufgrund von Alt-Verträgen, höhere Einspeisevergütungen gibt (bis zu 55 Cents/kWh), wird natürlich der gesamte, erzeugte Strom verkauft. Ein zweiter Einspeise-Zähler erfasst diese Stromlieferung, die monatlich oder auch jährlich abgerechnet wird. 
 
Die für das Haus (zusätzlich) benötigte Energie wird weiterhin vom gewählten Energieversorger bezogen und über den vorhandenen Strombezugs-Zähler angezeigt. Empfehlenswert wäre natürlich, möglichst sauberen ÖKO-Strom, z.B. von EWS, zu beziehen. 


Was wir schon seit Jahren wissen und unseren Kunden empfehlen, haben nun auch wissenschaftlich arbeitende Fachleute herausgefunden und fordern zur Recht: 

Macht die Dächer v o l l ! (mind. bis 9,9 kWp).

Warum? Ganz einfach.

Bei einer großen, das Dach ausnutzenden, Anlage fallen kaum Mehrkosten für Anmeldung, Fracht, Montage, Inbetriebnahme u.s.w. an, als bei einer kleineren Anlage. Der Einkaufspreis für das Watt Anlagen-Leistung  ist viel niedriger (häufig unter 1 Euro). Mit einer so großen Anlage deckt man selbst im Winter häufig tagsüber den gesamten Strombedarf ab, kann manchmal damit sogar Warmwasser oder etwas Heizung bereiten. Die gewaltigen Überschüsse werden im Sommer verkauft (anteilig ca. 50% Gewinnspanne). Man erzeugt im Jahr erheblich mehr sauberen Strom, als man selbst verbraucht! Das entlastet die Umwelt wirklich.

Will man sogar noch mehr Leistung installieren, kann man entweder 12 Monate warten, um wieder die gleichen einfachen Bedinungen zu haben oder akzeptiert 40% anteilige EEG-Umlage (die zukünftig wieder sinkt) und eine etwas geringere Vergütung und u.U. etwas aufwendigere Installations-Bedingungen. Insgesamt immer noch sinnvoller als eine "Eigenverbrauchsanlage mit Stromspeicher".

Auch wenn man heute oft, aufgrund falscher Aussagen von Politikern und Laien, hört, dass Solarstrom sich nicht rechne oder unbedingt gespeichert werden müsste, ist die oben beschriebene Form der Photovoltaik-Nutzung auch 2020 immer noch die Sinnvollste - ökologisch, wie ökonomisch. Klingt für Manche komisch, ist aber so. Ganz sicher.

Bei um bis zu 90% gesunkenen Anschaffungs-Kosten, seit wir 1998 unsere erste Anlage bauten, kann man heutzutage schon ab ca. 1.000 Euro eine "richtige" netzgekoppelte Anlage errichten und Solarstrom, je nach Anlagen-Qualität und örtlichen Bedingungen, oftmals weit unter 10 Cents/kWh erzeugen oder eben den Zukauf (bis 30 Cents/kWh) einsparen.
 

Somit sind auch 2020 noch Renditen von weit über 5% ganz locker drin -

und das gesichert über 20 Jahre, bei evtl. doppelter Nutzungs-Dauer! Auf der Bank gibt´s heute meist gar nix...
 

Wie das? Ganz einfaches, aber realistisches, Beispiel: (das kann man mit unserer Planungsliste natürlich viel genauer für den Einzelfall berechnen lassen) 

eine Solarstrom-Anlage mit ca. 3 kWp, benötigt, je nach Qualität und Technik, ca. 12 - 30 qm Fläche und kostet, im Selbstbau, zwischen 2.500 und 5.000 Euro.
Sie erzeugt an einem deutschen Standort, mit Südausrichtung, ca. 800 - 1.200 kWh/je kWp und Jahr. 
Daraus ergibt sich ein tatsächlicher Jahresertrag von ca. 2.400 - 3.600 kWh = ca. 288 - 432 Euro Einspeisevergütung. Hat man z.B. einen Stromverbrauch von ca. 3.000 kWh/Jahr ergibt sich meistens eine Selbstnutzung des Solarstromes (bei Tageslicht) von ca. 40% = ca. 138 - 208 Euro zusätzlich eingesparter Strom-Bezug! Über 20 + 1 Jahr ist diese Vergütung gesichert.
Darüber hinaus läuft die Anlage aber noch viel länger! Dagegen rechnen muss man jährliche Zählerkosten von ca. 60 Euro. Die häufig unsinnig übertriebenen Wartungskosten werden gerne mit 1% und mehr angesetzt. Doch wer seine Anlage selbst gebaut hat, kann auch einmal im Jahr nachschauen und notfalls ein bisschen sauber machen...   
Die Meisten unserer SB-Kunden hatten in den letzten 20 Jahren KEINE Wartungskosten. In ganz wenigen Fällen waren nach ca. 15 und mehr Jahren neue Wechselrichter fällig, die dann nicht nur gerade mal einen Bruchteil des damaligen Preises kosteten, sondern den Ertrag (wegen besserem Wirkungsgrad) nochmals anhoben. Dadurch wurde die positive Bilanz also kaum getrübt.


Somit rechnen sich die allermeisten Anlagen bereits nach weniger als 10 Jahren - häufig sogar sehr viel schneller!

Kann man sein Verbrauchs-Verhalten der Sonne anpassen (Großverbraucher wie WaMa, SpüMa, Herd, Backofen, Wäschtrockner laufen tagsüber), lässt sich der Eigenanteil u.U. auf ca. 60% erhöhen. Dies geht entweder manuell oder auch mit zusätzlichen Mess- und Schalteinrichtungen (die aber auch etwas kosten...). Je größer der Stromverbrauch und kleiner die Solarstromanlage, umso mehr wird anteilig selbst genutzt. Optimal wird es bei Gewerbebetrieben oder wenn man tagsüber meist zuHause anwesend ist. Dennoch ist es am wirtschaftlichsten die Anlage möglichst groß (bis 9,9 kWp) aufzubauen.

Natürlich kann man eine netzgekoppelte Solarstrom-Anlage auch, sofort oder später, um eine Batteriebank, (neudeutsch Solarstrom-Speicher) ergänzen,

um auch nachts seinen tagsüber erzeugten Solarstrom selbst zu nutzen oder für Stromausfälle gerüstet zu sein (Back-Up).
Zum jetzigen Zeitpunkt sorgt der dafür notwendige zusätzliche Aufwand (Batterien, Regelung, Insel-Wechselrichter & Montage) aber für erheblich höhere kWh-Preise (Aufpreis 10 Cents/kWh und mehr), als in der normalen Nutzung ohne Speicher-Möglichkeit und somit weniger Gewinn (auch wenn die Werbung zahlreicher Anbieter es völlig anders darstellt...). Wirtschaftlich (also kostendeckend) ist das aber in den allermeisten Fällen! Batteriestrom ist dennoch immer teurer, als nicht gespeicherter Solarstrom!

Einen zusätzlichen Strom-Speicher extra anzuschaffen, nur um "etwas mehr" Solarstrom selbst zu nutzen, ist ungefähr genauso intelligent, wie 100 km Umweg zur Tankstelle zu fahren, um 3 Cents beim Liter Benzin zu sparen... Der einzige, der mehr verdient, ist der tüchtige Anlagen-Verkäufer, denn hier gibt es noch richtige Gewinn-Margen und vor allem hohe Anlagenpreise.
Bei einer 10 kWp-Anlage für 10.000 Euro hat der Händler evtl. 1.000 Euro verdient. Dreht er dem Kunden eine halb so große Anlage mit Speicher an, kommt die Anlage evtl. auf 15.000 Euro, an der er dann 3 - 4.000 Euro verdient...

 

Unnötiges "Schreckgespenst" Finanzamt!

Es ist schon seltsam, aber das gilt ja heute für viele Falschreaktionen - ausgelöst durch Desinformation oder Verständnis-Schwäche...

Früher, als es noch sehr hohe Anlagenpreise, aber auch eine hohe Einspeisevergütungen gab, musste man Kunden überreden, sich beim FA als Unternehmer anzumelden. Damit konnte man den Mehrwertsteuer-Betrag (damals 16%), der oftmals höher lag als heute ein Anlagenpreis, erstattet bekommen. Gleichzeitig brauchten Finanzämter aber auch sehr lange, um zu begreifen, dass dahinter eine echte Gewinnerzielungs-Absicht steckte. Gerne versuchte man erfolglose "Liebhaberei" zu unterstellen und den Unternehmer-Status abzuerkennen.

Heute ist es genau umgekehrt! 
Jeder zukünftige Anlagenbetreiber hat Angst, er müsse sich als Unternehmer anmelden und hätte damit einen riesigen bürokratischen Aufwand und Kosten. Das stimmt nicht. Offiziell muss man mit dem FA Kontakt aufnehmen. Viele lassen es aber bleiben, weil sie für sich eine kurze, schriftliche Kosten/Ertrags-Aufstellung gemacht haben. Diese enthält, neben dem Anschaffungspreis, auch großzügig geschätzte Kosten für Abschreibung, Betrieb, Wartung, Reinigung, Versicherung und Reparaturen... 
Bei den Einnahmen kommen auch die geschätzten selbst verbrauchten kW hinzu, deren Wert z.B. mit der geringen Einspeisevergütung gleich gesetzt werden. Somit erreichen Viele, über den offiziell 20 jährigen Abschreibungs- und Betriebszeitraum, Ergebnisse, die der sogenannten "Liebhaberei" gleichkommen. Mancher gibt bei einer "Meldung" die ermittelten Werte gleich an, Andere archivieren sie, für den Fall dass sich das FA einmal meldet...   

Selbst wenn man die Anlage als Unternehmer betreiben will oder muss:
der alljährliche Aufwand hält sich sehr in Grenzen und benötigt in aller Regel keinen Steuerberater. Im zweiseitigen Elster-Formular "S" des FA werden nur wenige Stellen ausgefüllt. Gewerbesteuer, wenn überhaupt, fällt nur für, als Gewerbe angemeldete, Groß-Anlagen über 100 kWp an. Wer die Kleinunternehmer-Regelung wählt, hat auch nichts mit der Umsatzsteuer zu tun. 

 

Ausführlicher behandeln wir dieses Thema, seit 1999, auf unserer Homepage

  

Vorsicht bei Miet-Modellen!

Wir sagen es unseren Interessenten schon seit Jahren... Aber wer sich nur oberflächlich informiert und sich keine Zeit für Details und Hintergründe nimmt, wird schnell das Opfer von unseriösen Geschäftemachern. Und Die springen auch schon immer mal in die Solarbranche, auf der Suche nach gutgläubigen Käufern, ohne Taschenrechner. Wichtig ist den Verkäufern die Unterschrift (im Laden oder auf der Messe) und die Ratenzahlung. Ob und wann die Anlage auf´s Dach kommt und Energie macht - egal... 

Dabei ist es ganz einfach:

Wer 20 Jahre lang Wucher-Mieten zahlt, die den Wert einer Solarstrom-Anlage schon nach wenigen Jahren übersteigen, sich nicht für realistische Ertragswerte interessiert, aber jeden Service-Aufpreis akzeptiert, schließt schnell einen Vertrag ab, der sich kaum rechnen kann. Fällt man dann noch auf die ganz besonders schwarzen Schafe herein, legt man sogar ein paar Tausender drauf.

Fazit:

entweder man nimmt sich die Zeit für seriöse Informationen und hat das Geld für eine Netz-Anlage (ab 1.500 Euro), nimmt alternativ eine Mini-Anlage (ab 350,00) oder man lässt es besser bleiben... Solarstrom auf Pump lohnt nicht!

 

Unsere Planungsliste für netzgekoppelte Solarstromanlagen finden Sie hier: 

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