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Netzgekoppelte Solarstromanlagen ©

Netzgekoppelte Solarstromanlagen

Die einfachste und wirtschaftlichste Art den Strom einer PV-Anlage zu nutzen, bietet nach wie vor das altbekannte netzgekoppelte System.

Diese vielfach "postfaktisch" öffentlich falsch verstandene und verbreitete Tatsache gilt auch noch in 2019 und 2020, da die Einspeise-Vergütung, in Deutschland, zeitweise nicht abgesenkt wurde und die Gestehungs-Kosten gleichzeitig immer günstiger werden!

Was für Neuanlagen danach sein wird, weiß nur die Groko. Immerhin unternehmen die Merkel-Regierungen seit Jahren alles, um die Solarstrom-Wirtschaft entgültig platt zu machen. Zum Glück gibt es aber noch ein paar gute deutsche Hersteller und gesetzlich gesicherten Bestandsschutz.

 

Wie funktioniert das?

Der von den Solarmodulen bei Tageslicht erzeugte Gleichstrom der Photovoltaik-Anlage wird zum Wechselrichter geführt, dort auf 230 V Wechselspannung transformiert und an die Verbraucher im Haus abgegeben, bzw. evtl. Überschüsse in das öffentliche Netz eingespeist. 

Seit die Einspeisevergütung von Solarstrom meist niedriger ist, als der Strombezug vom Energieversorger, verbraucht man seinen sauber erzeugten Strom erst einmal selbst und spart damit den teuren Strom-Bezug (bis ca. 30 Cents, inkl. MWSt).
Nur die ungenutzten Überschüsse (vor allem mittags im Sommer-Halbjahr) gehen an das EVU und werden in Deutschland, bei Neu-Anlagen, aktuell noch
 mit ca. 14,6 Cents/kWh (inkl. MWSt.) vergütet. Das klingt wenig, doch bei Erzeugungskosten von nur noch 5 - 10 Cents ist das sehr wirtschaftlich.

In anderen Regionen Europas oder wo es, aufgrund von Alt-Verträgen, höhere Einspeisevergütungen gibt (bis zu 55 Cents/kWh), wird natürlich der gesamte, erzeugte Strom verkauft. Ein zweiter Einspeise-Zähler erfasst diese Stromlieferung, die monatlich oder auch jährlich abgerechnet wird. 
 
Die für das Haus (zusätzlich) benötigte Energie wird weiterhin vom gewählten Energieversorger bezogen und über den vorhandenen Strombezugs-Zähler angezeigt. Empfehlenswert wäre natürlich, möglichst sauberen ÖKO-Strom, z.B. von EWS, zu beziehen. 

Was wir schon seit Jahren wissen und unseren Kunden empfehlen, haben nun auch wissenschaftlich arbeitende Fachleute herausgefunden und fordern zur Recht: 

Macht die Dächer voll! (bis 9,9 kWp).
Auch wenn man heute oft, aufgrund falscher Aussagen von Politikern und Laien, hört, dass Solarstrom sich nicht rechne oder unbedingt gespeichert werden müsste, ist die oben beschriebene Form der Photovoltaik-Nutzung auch 2019 immer noch die Sinnvollste und Wirtschaftlichste. 

Bei um bis zu 85% gesunkenen Anschaffungs-Kosten, seit wir 1998 unsere erste Anlage bauten, kann man heutzutage schon ab ca. 1.000 Euro eine "richtige" netzgekoppelte Anlage errichten und Solarstrom, je nach Anlagen-Qualität und örtlichen Bedingungen, oftmals weit unter 10 Cents/kWh erzeugen oder eben den Zukauf (bis 30 Cents/kWh) einsparen.
 

Somit sind auch 2019 noch Renditen von über 5% ganz locker drin

- und das gesichert über 20 Jahre, bei evtl. doppelter Nutzungs-Dauer! Auf der Bank gibt´s heute meist gar nix...

Wie das? Ganz einfaches, aber realistisches, Beispiel
(das kann man mit unserer Planungsliste natürlich viel genauer für den Einzelfall berechnen) :

eine Solarstrom-Anlage mit ca. 3 kWp, benötigt, je nach Qualität und Technik, ca. 12 - 30 qm Fläche und kostet, im Selbstbau, zwischen 2.500 und 5.000 Euro.
Sie erzeugt an einem deutschen Standort, mit Südausrichtung, ca. 800 - 1.200 kWh/je kWp und Jahr. Daraus ergibt sich ein tatsächlicher Jahresertrag von ca. 2.400 - 3.600 kWh = ca. 350 - 525 Euro Einspeisevergütung. Hat man z.B. einen Stromverbrauch von ca. 3.000 kWh/Jahr ergibt sich meistens eine Selbstnutzung des Solarstromes (bei Tageslicht) von ca. 40% = ca. 138 - 208 Euro zusätzlich eingesparter Strom-Bezug! Über 20 + 1 Jahr ist diese Vergütung gesichert. Darüber hinaus läuft die Anlage aber noch viel länger! Dagegen rechnen muss man jährliche Zählerkosten von ca. 60 Euro. Die häufig unsinnig übertriebenen Wartungskosten werden gerne mit 1% angesetzt. Doch wer seine Anlage selbst gebaut hat, kann auch einmal im Jahr nachschauen und notfalls ein bisschen sauber machen...  


Somit rechnen sich die allermeisten Anlagen bereits nach 10 Jahren - häufig sogar sehr viel schneller!

Kann man sein Verbrauchs-Verhalten der Sonne anpassen (Großverbraucher wie WaMa, SpüMa, Herd, Backofen, Wäschtrockner laufen tagsüber), lässt sich der Eigenanteil auf ca. 60% erhöhen. Dies geht entweder manuell oder auch mit zusätzlichen Mess- und Schalteinrichtungen (die aber auch etwas kosten). Je größer der Stromverbrauch und kleiner die Solarstromanlage, umso mehr wird anteilig selbst genutzt. Optimal wird es bei Gewerbebetrieben oder wenn man tagsüber meist zuHause anwesend ist.

Natürlich kann man eine netzgekoppelte Solarstrom-Anlage auch, sofort oder später, um eine Batteriebank, (neudeutsch Solarstrom-Speicher) ergänzen,

um auch nachts seinen tagsüber erzeugten Solarstrom selbst zu nutzen oder für Stromausfälle gerüstet zu sein (Back-Up).
Zum jetztigen Zeitpunkt sorgt der dafür notwendige zusätzliche Aufwand (Batterien, Regelung, Insel-Wechselrichter & Montage) aber für erheblich höhere kWh-Preise (Aufpreis 10 Cents/kWh und mehr), als in der normalen Nutzung, ohne Speicher-Möglichkeit und somit weniger Gewinn (auch wenn die Werbung zahlreicher Anbieter es völlig anders darstellt...). Wirtschaftlich (also kostendeckend) ist das aber in den allermeisten Fällen! Batteriestrom ist immer teuer!

 

Unnötiges "Schreckgespenst" Finanzamt!

Es ist schon seltsam, aber das gilt ja heute für viele Falschreaktionen - ausgelöst durch Desinformation oder Verständnis-Schwäche...

Früher, als es noch sehr hohe Anlagenpreise, aber auch eine hohe Einspeisevergütungen gab, musste man Kunden überreden, sich beim FA als Unternehmer anzumelden. 
Damit konnte man den Mehrwertsteuer-Betrag, der oftmals höher lag als heute ein Anlagenpreis, erstattet bekommen. Gleichzeitig brauchten Finanzämter aber auch sehr lange, um zu begreifen, dass dahinter eine echte Gewinnerzielungs-Absicht steckte. Gerne versuchte man erfolglose "Liebhaberei" zu unterstellen und den Unternehmer-Status abzuerkennen.

Heute ist es genau umgekehrt! 
Jeder zukünftige Anlagenbetreiber hat Angst, er müsse sich als Unternehmer anmelden und hätte damit einen riesigen bürokratischen Aufwand und Kosten. Das stimmt nicht. Offiziell muss man mit dem FA Kontakt aufnehmen. Viele lassen es aber bleiben, weil sie für sich eine kurze, schriftliche Kosten/Ertrags-Aufstellung gemacht haben. Diese enthält, neben dem Anschaffungspreis, auch großzügig geschätzte Kosten für Betrieb, Wartung, Reinigung, Versicherung und Reparaturen... 
Bei den Einnahmen kommen auch die geschätzten selbst verbrauchten kW hinzu, deren Wert z.B. mit der geringen Einspeisevergütung gleich gesetzt werden. Somit erreichen Viele, über den offiziell 20 jährigen Abschreibungs- und Betriebszeitraum, Ergebnisse, die der sogenannten "Liebhaberei" gleichkommen. Mancher gibt bei einer "Meldung" die ermittelten Werte gleich an, Andere archivieren sie, für den Fall dass sich das FA einmal meldet...   

Selbst wenn man die Anlage als Unternehmer betreiben will oder muss:
der alljährliche Aufwand hält sich sehr in Grenzen und benötigt in aller Regel keinen Steuerberater. Im 2seitigen Elster-Formular "S" des FA werden nur wenige Stellen ausgefüllt. Gewerbesteuer, wenn überhaupt, fällt nur für Groß-Anlagen über 100 kWp an. Wer die Kleinunternehmerregelung wählt, hat auch nichts mit der Umsatzsteuer zu tun. 

 

Ausführlicher behandeln wir dieses Thema, seit 1999, auf unserer Homepage

Die Planungsliste für netzgekoppelte Solarstromanlagen finden Sie hier: 

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