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Prinzip - Geschichte - Beispiel - Größere Anlagen

Kaum eine Anlagen-Technik hat so viele verschiedene Namen:

ganz egal ob Mini-Solar-Generator, Mini-Solar-Anlage, Micro-Solar-Anlage, Mikro-Solar-Generator, Plug-In-Solar-Anlage, Plug-In-Solar-Gerät, Plugin-PV-Anlage, Plug-In-Solar-Generator, Plug-In-PV-Gerät, Micro-Solar-Modul, Stecker-Solar-Gerät, .... (diese Aufzählung findet man mittlerweile auch bei vielen anderen Seiten. Begonnen hatten wir...)
Viele nennen sie auch Solar-Rebell, Balkonmodul, Balkon-Solaranlage, Guerilla-PV oder eben wie wir: "Guerilla-Solar" und unser System seit 2017 "Solar-Pirat"
Auch dieser Begriff wurde nun von einem Anbieter nachgeahmt. Sich dagegen zu wehren, ist uns zu mühsam und teuer. Wir hatten ja auch nicht 1996, unseren Begriff "ÖKO-Energie" schützen lassen - der heute hunderttausendfach kopiert wird... 

Nur "Balkon-Kraftwerk" ist eher unpassend, denn hier wird ja eben nicht mechanische Kraft in Energie gewandelt - 
wie bei Wind, Wasser, Atom oder fossilen Kraftwerken!
Echte Solar-Kraftwerke findet man daher auch nicht auf dem Balkon, sondern in der Wüste, wo riesige Spiegel das Sonnenlicht gebündelt auf einen Turbinenturm lenken. 
Siehe z.B. https://www.kfw.de/stories/umwelt/erneuerbare-energien/solarstrom-aus-der-wueste/ 



Das Prinzip:

Gemeinsam haben alle diese Bezeichnungen, dass es sich um sicher steckbare Solar-Generatoren handelt, die mit einem kleinen, netzgeführten Modulwechselrichter verbunden sind und direkt im Hausnetz angeschlossen werden dürfen. Nicht am Zählerkasten!  Der Wechselrichter darf aktuell in Deutschland bis max. 600 VA Ausgangsleistung haben!
Die Solarmodul-Leistung stellt dabei keine Grenze dar und kann je nach Wechselrichter-Modell eine Leistung von bis ca. 1050 Wp vertragen. Meist sind es nur ca. 650 Wp. 
Aufgrund der begrenzten Größe bedarf es grundsätzlich keiner speziellen Beantragung. Nur die normale Anmeldung bei Netzbetreiber und Bundesnetzagentur ist erforderlich, wenn die Anlage "ortsfest" ist.

 
An einen Mikro-Wechselrichter können, je nach Modell (Leistung und Spannung), ca. 1 - 4 Solarmodule mit insgesamt ca. 200 - 880 Wp direkt angeschlossen werden. Ausnahmen gehen nun auch bis 1050 Wp. Diese Anlage wird dann nicht kompliziert über einen neuen Strom-Zähler, sondern einfach im Haus, aber eigentlich fest oder mit passendem Stecker, angeschlossen. Sie versorgt bis zu der jeweiligen, wetter-, bzw. lichtabhängigen, eingespeisten Solarstrom-Leistung die laufenden Verbraucher im Haus - deckt also tagsüber eine Art Grundlast (W) ab.

Mit der täglich verbrauchten Energiemenge (kWh) hat das nichts zu tun, denn der Strom wird ja nicht gesammelt und gespeichert, sondern zeitgleich, direkt genutzt (im eigenen Stromkreis oder bei den Nachbarn).


Wir bieten nur Komponenten/Anlagen an, die zu den in Deutschland geltenden schwammigen Bedingungen passen, bzw. diese Vorgaben erfüllen.

Selbstverständlich liegen den original verpackten Geräten dann entweder die entsprechenden Bescheinigungen bei oder können bei den Herstellern, immer aktuell, als PDF herunter geladen werden - wenn das überhaupt nötig ist.



 




Wie die Anlage arbeitet, stellt diese Skizze, unseres deutschen Mikro-Wechselrichter-Herstellers Aeconversion, dar:  

 

 

Hintergrund:

schon viel Jahre kennt man diese "Modul-in-Steckdose-Geräte". Vor allem in Holland, wo es eine Bagatell-Grenze bis 600 W gibt und schon über 200.000 Mini-Anlagen tagtäglich zuverlässig ihren Dienst tun - ganz einfach "eingesteckt". Aber auch in Österreich und der Schweiz haben sich diese Klein-Anlagen etabliert. In Deutschland waren es 2017 erst ca. 20.000 Anlagen, die teilweise inoffiziell, aber ebenfalls ohne technische Probleme (gerne versteckt), arbeiten und den Haushalts-Strom erzeugen. Mittlerweile werden es auch hier über 100.000 sein! Bisher befanden wir uns hier in einer rechtlich ungeklärten Grauzone!

Damit sich dies endlich ändert und die Energie-Wende auch für wirklich jedermann angegangen werden kann, fordern die Solar-Verbände schon lange die Einführung einer Bagatell-Grenze bis ca. 800 VA (heute hierzulande noch nicht zulässig). In Europa liegt dieser Wert bei 200 - 1500 VA.
Diese Leistung kann völlig problemlos auch in kleinsten Stromkreisen, evtl. noch dünnen Drähten, transportiert werden (Strom bis 3,5 A). In aller Regel sind die Kreise mit 16 A abgesichert. 

Im Herbst 2017 gab es dann endlich den notwendigen Fortschritt:

Presse-Meldung: Durchbruch für Mini-Netzanlagen!

Mieter dürfen mit kleinen Balkon-PV-Anlagen (bis 600 VA) Strom selbst erzeugen und im eigenen Haushalt nutzen!



Eigenen Solarstrom erzeugen können also auch Menschen ohne Eigenheim!

- z.B. auf/an einem großzügigen, nach Süden ausgerichteten Balkon, auf dem Garagendach, an einer Fassade, als Vordach über einer Tür, ....


 

 

Beispielhafte Mini-Anlage zur Grundlast-Abdeckung

Unbedingt benötigt wird:

1. Solar-Generator (bestehend aus einem oder mehrerer gleicher Solarmodule mit mind.100 bis ca. 880 Wp Leistung).
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Solarmodule/

2. Modul-Wechselrichter (Leistung meist 200 - 600 VA - in der Spannung passend zum Solargenerator).
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Eigenstrom/modulwechselrichter-248/

 

Oft gewünscht wird:

3. Modul-Halterung (stabil und angepasst - je nach dem ob Fassade, Flachdach, Boden oder Schrägdach - Dachziegel beachten).
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/solar-montagesysteme/

4. Kabel/Stecker (Solarmodule, Wechselrichter und Netzanschluss brauchen eine ausreichend sichere Verbindung).

https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Solarstrom-Zubehoer/Solarkabel-230/

Optional:

5. Einspeise-Stecker/Dose (wenn nicht  sinnvollerweise "fest" an Verteiler, Herddose, o.ä., bzw. der Schuko-Dose angeschlossen werden soll).
https://www.oeko-energie.de/shop1/de/Solarstrom/Eigenstrom/Mini-Netzanlage/#Anschluss

Die allermeisten Solarmodule enthalten bereits 2 Anschlusskabel mit Stecker/Buchse (1m lang). Daran kann dann der Modul-Wechselrichter direkt angeschlosen und am Modulrahmen befestigt werden. Auf Wunsch kann man aber diese DC-Verbindung auch ins Haus verlängern (dann genaue Länge angeben).

Wer sich eine Anlage, ohne unsere Hilfe, selbst zusammen stellen will, muss darauf achten, dass die Stecker und Buchsen von Solarmodul und Modul-Wechselrichter zusammen passen! Siehe Solar-Stecker.

 

Gerne kombiniert wurde bisher z.B.:

- Aptronic AEconversion Micro-Wechselrichter 250 für 18 - 45 V DC 
- Heckert Solarmodul 280 W, Polykristallin 
- Schägdach - Modulhalterung senkrecht mit 4 Sparrenankern FP, Schienen und Schrauben
- Solarkabel - Anschluss Wechselrichter - Solarmodul, ca. 2m 
Setpreis: ca. 350,00 + Fracht (je nach Ausführung, Zusammenstellung, Entfernung und Werkslager ca. 60,00 Euro)
Aktuelle Sets sind heute meist größer und dennoch günstiger!

Andere Wunsch-Varianten, je nach Modul, Leistung, Montagehalterung, Leistung, Kabellänge, Platz, u.s.w. sind möglich!