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Verschiedene Solarmodule für unterschiedliche Anwendungen ©

(erstmals erstellt 2001 - aktuell in Überarbeitung....)

Doppelglas-Module - Insel-Module - Transparente Module - Flexible Module - Klebe-Module - Leicht-Module - Indach-Module - Maxi-Module (>2 qm) - Mobile Anwendungen - Solar-Dachziegel

Es gibt seit vielen Jahren eine unüberschaubare Viezlahl von Solarmodulen auf dem Markt. Dabei möchten wir gar nicht mehr auf die unterschiedlichen Zell-Arten eingehen, zumal nach Jahren zunehmender Vielfalt im Moment vorrangig Mono-Zellen lieferbar sind. Das ist nicht zwangläufig eine Qualitätsaussage, sondern ergibt sich aus der aktuellen Vormaterial/Rohstoff-Lage.

Das typische Standard-Solarmodul, mit Glas-Folie und Alurahmen, früher in der Standardgröße um 120 Wp, dann 160, später 250 und heute eher 350 Wp, behandeln wir ja bereits auf der Haupt-Seite. Hier geht es nun um die vielen Sonderausführungen, die mal mehr und mal weniger Sinn machen...

 

Doppelglas-Solamodule für besonders stabile und langlebige Anwendungen


(Modulaufbau bei Doppelglasmodulen von CSW - Sonnenfabrik Wismar - bei uns vor allem in "Balkon-Anlagen" enthalten)


Schon lange kennt man sogenannte Glas/Glas-Solarmodule, die anstelle einer Rückseiten-Folie eine zweite, stabile Glasschicht haben. 
Das macht sie zwar schwerer und teurer, sorgt dafür aber für bessere Stabilität, Haltbarkeit und direkt und indirekt für mehr Ertrag, denn ein Solarmodul das einige Jahre länger hält, kann in dieser Zeit mehr Energie erzeugen - vor allem, wenn bei Freiaufstellung oder Überdachung, das Licht auch von der Rückseite besser an die Zellen heran kommt. Die "bifaciale" Variante findet immer mehr Anhänger.
 
Da es oft nicht mehr um den günstigsten Preis, gegenüber der 20 jährigen Einspeisevergütung geht, sondern um Eigenversorgung und möglichst lange Nutzungsdauer, haben höherwertige Produkte heute wieder eine hohe Nachfrage - zumal es es sich rechnet... 
Für sogenannte Überkopf-Verglasungen (Fassaden, Markisen, Dach-Eindeckung,...) im öffentlichen Raum sind sie sogar vorgeschrieben, weil normale Glas-Folien-Solarmodule im Falle einer Beschädigung oder beim Absturz zersplittern und Personen gefährden können.
Nicht jeder ahnungslose Anbieter von Balkon-Anlagen macht seine Kunden darauf aufmerksam. Wenn etwas passiert, ist es zu spät...

Wir setzen in diesem Produkt-Bereich bisher ausschließlich Qualität Made in Germany ein!

Ihre Vorteile spielen diese Glas/Glas-Solarmodule besonders bei diesen Anwendungen aus:

  • Überkopf-Montage (Fassade integriert oder abgeständert, Vordach, Markise, Terrassendach,Carport, frei sichtbare Indachmontage, Wintergärten,...)
  • Freiaufstellung (Balkon, Boden, Flachdach, Carport, Wiese,...)
  • Mobile Anwendungen (WoMo, WoWa, Boot,...)
  • öffentliche Einrichtungen (Automaten, Bus-Haltestellen, Solarlampen,...)
  • Transparente Eindeckungen (Hallen, Wintergärten,...)
  • Doppelhaushälften (nähere Montage zum Nachbarn möglich) 

Aber viele Menschen setzen sie sich auch auf ganz normale Schrägdächer.

Einfach um mehr Ertrag und Sicherheit zu haben. Untersuchungen und eigene Erfahrungen zeigen, dass manche Rückseiten-Folien bei starker UV-Strahlung und/oder sonstiger Belastung (Feuchtigkeit, salzhaltige Luft,...) nach mehr als 15 Jahren beginnen, sich an/aufzulösen. Hier kann man sich mit anderen Klebefolien oftmals helfen (wenn man dran kommt). Bleibt es unentdeckt und Feuchtigkeit kann auf die unter Spannung stehende Zell-Rückseite gelangen, ist ein Kurzschluss möglich. Bei Glas/Glas-Modulen dagegen praktisch ausgeschlossen.

Weiterhin gibt es z.B. bei Doppelhaushälften die (übertriebene) Problematik mit dem Brandschutz. Vielerorts dürfen Solarstromanlagen nur bis 1,25 m an das Nachbargebäude gebaut werden dürfen, weil die Rückseiten-Folie angeblich brennbar sei. Setzt man dagegen Doppel-Glas-Module ein, beträgt der geforderte Abstand nur noch 0,5 m. EVT-Folien sind zwar nicht feuerfest, aber richtig brennen, können sie, so direkt am Glas auch nicht. Sie verschmoren höchstens. Bleiben dann nur noch Anschlussdose und Kabel. Bei Antennen und anderen Einrichtungen stört das niemand.
Da aber oftmals ein genauer Blick auf ein Dach nicht möglich, bauen Viele einfach - manchmal sogar mit dem Nachbarn zusammen "eine Anlage". Solange es keinen bösen Nachbarn gibt, den das dann stört und "meldet", gibt´s auch kein Problem. Von unseren Kunden, aus 24 Jahren, kennen wir das auch nicht. Und auch direkt in unserer Nachbarschaft sind viele Häuser bis an die Grenze belegt - seit vielen Jahren. 

 

Dieser Film zeigt deutlich, was gute Doppelglas-Solarmodule aushalten:

 

Falt-/Folien-/Leicht-/Klebe-/ETFE-Solarmodule (glasfrei) werden vor allem bei Freizeit-Anwendungen eingesetzt.

Ein gutes, extrem langlebiges Solarmodul hat einen Alurahmen und entspanntes Spezial-Solarsicherheitsglas. Das macht das Modul aber schwer und steif.



Schon lange gibt es daher Klebemodule, ohne Glas, die vorrangig im Freizeitbereich auf Fahrzeugen Anwendung finden. Doch nach und nach hatten einige Hersteller dieses Segment wieder aufgegeben (BP, Webasto), weil die Reklamation schon nach wenigen Jahren auftraten. Wir haben aber weiterhin den dienstältesten Hersteller SunWare (Bild) und einige neue Anbieter im Programm. Für Boote oder Schiffe können auch Module mit Kunststoffkante und Ösen verwendet werden, die regelmäßig ummontiert werden können. Dies kann auch für WoMo`s, die gerne unter schattigen Bäumen stehen, von Vorteil sein.

Beachten muss man hierbei jedoch, dass die thermischen Belastungen für eine erheblich kürzere Lebensdauer von Folien und Zellen sorgen können, weshalb die Garantien bei diesen Produkten meist viel kürzer sind. Außerdem liegen die Wirkungsgrade natürlich erheblich geringer und die Preise sehr viel höher. Alternativ dazu gibt es Klebemodule, die mit Bootsschuhen sogar betreten werden dürfen, weil die Zellen oben nicht mit einem Sicherheitsglas, sondern Spezial-Laminat verdichtet sind. Diese Varianten können bis dreimal so teuer sein, lohnen sich aber bei beschränkten Platzverhältnissen bestimmt. Im Salzwasserbereich halten sie u.U. länger als Billigmodule.


Nicht viel anders verhält sich dies bei Teilflexiblen Solarmodulen, die auch auf gewölbten Dächern (WoMo oder Boot) aufgeklebt werden oder im Extrem-Fall bei Dünnschicht-Technik sogar zusammen gerollt oder gefaltet und verstaut werden (z.B. für Camping mit dem Zelt).
Für Kleinanwendungen und Direktantrieb, wie Teichpumpen, Lampen, u.s.w. werden meist amorphe Klein-Module eingesetzt. Diese gibt es z. T. eingebaut oder separat mit Kunststoffrahmen. Hier ist es wichtig, zu den jeweiligen Geräten ein, von der Spannung her passendes, Modul auszusuchen. Die Wattpreise liegen wegen der geringen Stückzahlen aber erheblich höher als bei Großmodulen.
Für die Versorgung kleinerer autarker öffentlicher Einrichtungen (Parkuhren, u.s.w.) setzen wir meist speziell frontlaminierte, vandalismussichere Module ein.

Relativ neu sind ultralleichte ETFE-Solarmodule, die zwar auch gerahmt werden, aber auf das schwere, gut schützende und sehr lichtdurchlässige Spezialglas verzichten. Das Ethylen-Tetrafluorethylen ist eine sehr lichtdurchlässige, ausgedehnte Folie mit guter UV-Stabilität und Beständigkeit gegen Hitze und Chemikalien. Dennoch sind die Werte natürlich schlechter als von Glas und wie sich jahrelange Umwelteinflüsse auswirken, wissen wir erst später.
Die ersten Generationen an Folienmodulen wollten auch länger halten... Wer günstige Solarlampen kauft und nach 3 Jahren keine Zelle mehr erkennen kann, versteht, was wir meinen. Es ist wie bei manchen Pflanzen, die ganz viel (UV-)Licht wollen, aber genau dadurch zugrund egehen. Wo es wirklich auf das Gewicht ankommt (Fahrzeuge), kann das natürlich Sinn machen. In normalen Anwendungen an Haus und Garten sorgen Mehrpreis, Minderleistung und die sicherlich kürzere Haltbarkeit eigentlich bisher für ein "Aus". 

 

Maxi-Module (größer als 2 qm)

Richtig große Solarmodule gibt es schon lange. Auch Schott Solar baute vor über 10 Jahren Module, die mehr als 2 qm hatten. Die lagen, wegen Poly-Zellen und großer Lücken, nur um 300 Wp und spielten auf dem Markt keine nennswerte Rolle. Um die eigentlich erforderliche Bauartzulassung bei Befestigung Gläsern über 2 qm an Gebäuden kümmerte sich kaum jemand. Aber auch bei Wärme erzeugenden Solarkollektoren fragt niemand, obwohl die sogar oftmals noch größer sind. Dennoch ist man verpflichtet darauf hinzuweisen und Fachhandwerker (Dachdecker, Solarteure,...) nehmen darauf eigentlich Rücksicht und setzen sie bei Gebäuden nicht ein - nur auf dem Boden, bzw. Freiland. 
Diese Module sind auch schwerer zu handhaben (Gewicht/Länge), keinesfalls für Ein-Mann-Unternehmungen geeignet und verursachen höhere Frachtkosten. Dafür sind die Preise niedrig und der Montage/Gestell-Aufwand ist gering. Seit Putins Krieg waren diese Module eine Zeit lang die Einzigen, die man (noch) sofort kaufen konnte, denn sie liegen bis dahin wie Blei in den Lagern. Vorrangig kommen sie aus China, denn dort kennt man solche Beschränkungen nicht. Wir können manchmal JA-Solar und Longhi-Solar anbieten, mit Leistungen von 445 - 545 Wp!